Coypright-Industrie: Mehr Profite, mehr Forderungen als die Gesamtwirtschaft

Die US-amerikanische Lobbyorganisation Intellectual Property Alliance, zuständig für Unternehmen, die mit Copyright Geld verdienen, hat offizielle Zahlen herausgegeben, die belegen, dass mit Rechtverwertung mehr Geld zu verdienen ist als mit anderen Produkten (womöglich mit Ausnahme von “Finanzprodukten”).

Trotzdem hören wir Jahr für Jahr Märchen vom bevorstehenden Ende der Musik/Tonträger-, Film- oder Verlagsindustrie. Und das Märchen von der einzig möglichen Lösung, nämlich Gesetzesverschärfungen und Kriminalisierung der Bevölkerung, und konkurrierende Wirtschaftszweige. Und das alles für einen relativ kleine und blühende Industriebranche? Wachen bitte noch andere Bevölkerungsteile auf, ausser den Piraten und ihren Sympathisanten, und wehren sich gegen diese Weltherrschaftsansprüche einiger weniger Kultur- und Wissenkonzerne?

(Zur Erklärung: Obwohl es in Kontinentaleuropa “Urheberrechtsgesetz” und nicht “Copyright” heisst, verwende ich letzreren Begriff, weil er präziser ist: Es geht nicht um die Rechte der Urheber, sondern die unablässige wachsenden Ansprüche der Rechteverwerter).

arstechnica

1 Kommentar

  1. Dass es sich dabei um eine Industrie handelt, halte ich für ein Gerücht. Das wäre, wie wenn man die Camorra als „Industrie“ bezeichnet.

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