USA: Weniger Verkehrstote durch Freigabe von Cannabis

Eine USA-weite Studie durch Daniel Rees, Professor für Wirtschaft an der University of Colorado Denver und D. Mark Anderson, Assistenzprofessor für Wirtschaft an der Montana State University ergab, dass in den US-Bundesstaaten, die Cannabis auf Rezept freigegeben haben, der Alkoholgenuss unter 20-29jährigen deutlich zurückging. Und die Zahl der Verkehrstoten um knapp 9 %.

In Deutschland kamen im vergangenen Jahr 3648 Menschen im Strassenverkehr um. Könnten 9 %, also 328 davon heute noch leben? Ist uns in Deutschland die ideologisch motivierte Kriminalisierung von Cannabis jährlich über 300 Menschenleben wert?

metafilter, das pic oben stammt aus der us-tv-serie weeds, unten us-polizeifoto, also pd

3 Kommentare

  1. Ich bin mir nicht sicher, ob diese Statistik wirklich aussagekräftig ist. Trotz allem wäre eine Cannabis-Freigabe mit strikten Jugendkontrollen und Fahrverboten etc. schon ein richtiger Schritt. Wenn die Leute dann lieber aufs Fahrrad umsteigen, weil es entspannter ist… joa, dann kann daraus was werden.

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  2. wer beschallert zu hause aufm sofa sitzt, kann halt nich überfahren werden…

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  3. Es ging hier ausschließlich um die Freigabe bei medizinischer Indikation und das vermutlich Alkohol als Schmerzersatzmittel (also anstatt Marihuana und kein Haschisch !) verwendet wird. Dies bedeutet nur, das man bekifft besser Auto fährt als besoffen :-)

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