Megaupload vs Universal 2:0

So. Wir hatten ja schon gehört, dass Universal Music ein Werbe-Video (siehe unten) des Filehosters Megaupload von der Videoplattform YouTube gekickt hatte. Mit der Begründung, dass hier ein Copyright verletzt worden wäre.

Was nicht stimmte. So dass eine zweite Begründung nachgeschoben wurde, nämlich die, dass Universal das vertraglich zugesicherte Recht habe, jedwede Videos von YouTube zu entfernen (so auch einen Bericht auf Tech News Today über die Affäre). Was auch nicht stimmt, wie YouTube-Mutterfirma Google versicherte:

“Unsere Partner haben nicht das Recht, Videos aus YouTube zu entfernen, ausser sie besitzend Rechte daran, oder es handelt sich um Konzertmitschnitte, zu welchen Exklusivverträge mit den Künstlern bestehen. Deswegen haben wir das Video wiederhergestellt”.

Ok. Zum Glück ist Google nicht ganz so korrupt wie so manche andere Konzerne (ich will hier mal keine Namen nennen…). Deswegen wahrscheinlich bezahlt Big Copyright jetzt US-Abgeordnete und -Senatoren, um SOPA durchzupeitschen. Dann nämlich reicht schon die Anschuldigung von Copyrightverletzung, um Konkurrenten, Blogs, Irgendwen aus dem Web zu schiessen (DNS-Sperre). So dass es heute bereits Firefox-PlugIns gibt, die das umgehen.

hypebot

2 Gedanken zu “Megaupload vs Universal 2:0

  1. der schuss kann aber auch ganz gewaltig nach hinten losgehen. anschuldigen kann ja dann jeder jeden. kurz ne firma gegründet/angemeldet (kostet hier in DE je nach region so irgendwas zwischen 60 und 120 euro) – und presto!

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