Einfach die Genitalien abwerfen

Jeder kennt die zoologische Gruselgeschichte von den Spinnenweibchen, die ihre körperlich unterlegenen Sexualpartner nach oder auch während der Kopulation einfach aufessen. Einige wenige Arten wie Nephilengys malabarensis haben hier eine Umgehungsstrategie (neudeutsch: workaround) entwickelt:

Die Spinnenmänner brechen ihre Genitalien direkt nach Beginn der Begattung ab und fliehen, die maskulinen Bauteile (auf dem Pic oben rot markiert) machen alleine weiter. Die Jungs haben dann zwar mangels Werkzeugausstattung nie wieder Sex, können aber in Ruhe ihr Leben zu Ende bringen, Fernsehen, Biertrinken, WoW zocken, Pizza futtern oder was sie sonst so gerne machen. Weiss man ja nicht. Ist ja noch nicht alles erforscht.

Neatorama , pic Joelyn Oh

3 Kommentare

  1. Bei den Tiefsehfischen ist es sogar so, dass die Frau sich den Mann einverleibt. Er heftet sich an ihre Haut erstmal, und sie wachsen irgendwann zusammen. Und dann wird der arme Kerl als Samenspender ausgebeutet.

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  2. An dieser Stelle sei auch auf den Hectocotylus Jussila hingewiesen, auch Penisarm genannt.

    „Beim Papierboot löst sich der Hectocotylus der Zwergmännchen mit der Spermatophore komplett ab und ist in der Lage, auch über weite Entfernungen ein Weibchen zu finden und zu befruchten.“* http://de.wikipedia.org/wiki/Kraken

    Have fun.

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