Der 51-Tatort-Autoren-Krimi

Ihr habts mitbekommen: Ganze 51 Autoren des deutschen Dauerkrimis „Tatort“ haben sich mitreissen lassen und einen offenen Brief an Piraten, Linke, Grüne und die sogenannte Netzgemeinde geschrieben. Ich bin sehr froh, dass ich auf dieses Geheule nicht antworten muss, weil das die guten Leute vom CCC schon getan haben. Da sieht mans:

Die Hacker sind eben zur Stelle, wenn sie gebraucht werden. Nur eins, liebe Tatortautoren: Ihr solltet euch schämen, das von den Bürgern sauer verdiente Geld nach einem pseudo-kommunistischen Finanzierungsmodell anzunehmen und dann auch noch zu jammern, dass eure Pfründe nicht plüschig genug rüberkommt. Echt jetzt.

Disclaimer: Ich hab in meinem Leben vielleicht eine oder zwei Tatort-Folgen gesehen, bezahle aber trotzdem trotzdem gerne meinen Beitrag an den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Wegen dem Bildungsauftrag.

Offener Tatort-Brief

CCC-Antwort

8 Kommentare

  1. Was? Fernseher gibt es noch?? Woah! Werden die auch zu Hochzeiten aufgestellt, so wie Pferdekutschen auch immer noch benutzt werden?

    Lass se heulen. Das ist nur ein Indikator dafür, dass se untergehen. Verwöhnte Bratzen… Wollen Geld, aber nicht dafür arbeiten. Sondern die gleiche Kopie immer wieder wie persönlich gemacht verscherbeln. Und sind dann dreist genug, uns dieses Verhaltens zu bezichtigen.
    Nee, keinen Cent kriegen die von mir! (Wollen wahrscheinlich eh noch Pfennige. ^^)

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  2. 51 dinosaurier fordern den stop der evolution!

    wie weit die mit der forderung gekommen sind sehen wir ja heute…

    mein gutgemeinter rat an die 51 tatort autoren: GET A JOB ;P

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  3. Ah zum gleichen Thema,

    gestern in SWR2 gehört, dass irgend ein Sonderbuch von Amazon kopiert wurde und digital für 1/10 des Preises verkauft wird und gleich dann interview mit dem Verlag gehalten und der natürlich gleich mal gut über die Piraten abgezogen. Das die doch alel keine Ahnung haben und das unverschämt ist ! Und die moderatorentante konnte man auch den negativ tenor gut an der Formulierung mit anhören. Also falls es jemand zufällig auch gehört hatte – kann derjenige sich auch äußern – ich allerdings hatte schnell Puls, denn sosnt erfinde ich jetzt einen extra leicht zerbrechenden Backstein der für den Hausbau absolut ungeeignet ist will aber dafür auch nen arsch voll kohle bezahlt bekommen !

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  4. @Fritz, “

    Zitat Fritz: „Ihr solltet euch schämen, das von den Bürgern sauer verdiente Geld nach einem pseudo-kommunistischen Finanzierungsmodell anzunehmen..“

    Ja ja, Fritz, echt voll unverschämt, das!

    Vor ein paar Atemzügen hast du noch für eine ‚Kulturflatrate‘ gewettert.

    Was denn nun?

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  5. Da haben mal wieder ein paar den Schuß nicht gehört. Ist ja üblich, aber muss man denn seine Dämlichkeit gleich in offene Briefe darlegen.

    @Fritz
    Ich hätte hier ein Video vom gestrigen Quer Beitrag erwartet. Mit Fritz in Farbe und Buunt. Oder geht das nicht, von wegen öffentlich rechtlich und so?

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    • Eigener Beitrag, „Wenn das Fnsee…“ mit Link auf den Vcast.

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  6. Ich als angehender Elektrotechnik Ingenieur kriege bei den Aussagen dieser sogenannten Urhebern immer das Kotzten, gerade das Schutzrecht über 70Jahre nach dem Tod des Urhebers ist dermaßen lächerlich. Wenn unsereins eine Erfindung macht (also seine Arbeit) bekommt er nach viel Aufwand und Geld vielleicht ein Patent, das dann 10 Jahre gültig ist (mit kostenpflichtiger Verlängerung 20) und danach darf jeder (völlig zurecht das kopieren). Des weitern muss ich mich auch noch selbst drum kümmern das meine Konkurrenten die Idee nicht Kopieren, der Staat tut da erst mal nichts.

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    • Ein technisches Patent ist ja ein etwas anderer Ansatz, da die Frage, was man damit verdienen kann, maßgeblich davon abhängt, in welchem Kontext ( Gerät ) es Verwendung findet. Es kann also sehr hochpreisig rentieren, wenn es ein entsprechend teures Gerät ist, oder auch niederpreisig. In jedem Falle gibt es da viel mehr Spielraum, einen Gewinn zu erzielen, als bei Musik. Wer ein Patent besitzt, der kontrolliert ja auch restriktiv dessen Verwendung. Auch das ist bei Musik anders: jeder darf jeden Song spielen, aufführen, sogar neu aufnehmen und weiterverbreiten ( wenn er die Komposition nicht ändert ), was auch immer, wenn er die geringen urheberrechtlichen Gebühren dafür zahlt. Dennoch eine interessante Frage.

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