Und Sven Regener hat doch recht!

Geistiges Eigentum ist die Grundlage aller kulturellen Tätigkeit und als gottgegeben, oder zumindest dem Menschen unveränderbar innewohnend anzusehen. Der Künstler/Wissensarbeiter/Urheber hat ein natürliches Recht auf Bezahlung jedweder Nutzung seines Genies, und zwar zu einem Preis, den er selber festsetzt. Verstösse gegen dieses Recht auf Bezahlung sind mit Geld- und Gefängnisstrafen irgendwo zwischen Totschlag und Vergewaltigung zu ahnden. Vertreter anderslautender Meinung dürfen beschimpft und mit frei zu wählenden Anwürfen belegt werden…..

Uhm, sorry, Leute, heute ist zwar der erste April, aber den Quatsch halt ich nicht länger durch. Satiretag hin oder her. Lasst mich nur noch mal kurz die Fakten rekapitulieren.

Es gibt kein Eigentum am Geistigen. Die Gesellschaft gewährt dem Urheber ein beschränktes kommerzielles Nutzungsrecht, mehr nicht. Die Bezahlung für eine solche Nutzung muss zwischen Anbietern und Nutzern ausgehandelt werden. Filesharing, also kostenlose Nutzung von Kopien, steht in keinem Wirk-Zusammenhang mit ralen Verkäufen/Umsätzen. Das wurde in mehreren wirtschaftswissenschaftlichen Studien nachgewiesen, während die „Studien“, die Filsharing als Problem bezeichnen, bei Nachprüfung auf den Schätzungen von Musik- und Filmmanagern beruhen. Gerade die Blüte der deutschen Kultur, also die Zeit der Dichter und Denker sowie der „klassischen Musik“ fand in einer Zeit statt, in welcher es keine Form von Urheberrecht gab. Unter heuitigen Rechtsverhältnissen hätte es eine solche, wundervolle, wilde Blütezeit nicht geben können.

In einem sind wir alle uns einig: Kultur- und Wissensschaffende („Urheber“) sind in unserer kapitalistisch orientierten Gesellschaft zu schlecht gestellt, ihr wertvoller Beitrag wird nicht ausreichend honoriert. Das müssen wir ändern, aber die Prohibition der Privatkopie ist dazu kein geeignetes Mittel. Die Diskussion über geeignete Wege der Kompensation für Urheber muss gesamtgesellschaftlich weitergeführt werden. Und ich bin tatsächlich stolz darauf, zu dieser Diskussion einen wichtigen Beitrag geleistet zu haben. Und weiter leisten werde. Das verspreche ich.

(die Abbildung oben zeigt nicht Sven Wegener, sondern Steamboat Willie. So hiess Mickey Mouse nämlich anfangs)

31 Kommentare

  1. Unter heuitigen Rechtsverhältnissen hätte es eine solche, wundervolle, wilde Blütezeit nicht geben können.

    Anders gesagt: Wir wären gerade auch in einer solchen „Blütezeit“, wenn die Rechtsverhältnisse anders wären!!
    Nochmal anders gesagt: Wir befinden uns gerade eigentlich in einem finsteren Mittelalter! Wir merken es bloß nicht, weil wir es nicht anders kennen.

    Dann wirds aber höchste Zeit, das zu korrigieren!

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  2. ab punkt jetzt und sofort von diesen urheberrechts- und copyright-faschisten nichts mehr kaufen sowie aber auch nichts mehr nutzen sowie verbreiten (wenn man will im sinne von werbung) und dafür das ganze system in sich zusammenbrechen lassen ist die bessere lösung.

    denn diskutieren ist mit diesen leuten zwecklos, da man sich zwar auf die ebene all dieser konservativ-beton-köpfen begeben soll, sie sich selbst aber jeder anderen (außer der eigenen) argumentation verweigern sowie kompromisslösungen stur verschließen.

    ihr einzigen antworten heißen „wir wollen weiter-raffen“ und „wenn wir nicht so dürfen wie wir – und nur wir – wollen dann müssen wir versuchen alle zu unterdrücken und/oder zu erpressen bzw. (wenns geht) beides!“

    also, am besten einfach kompromisslos sterben lassen statt sich darüber weiter aufzuregen!

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    • @Knallbonbon

      Endlich mal ein sportliches Angebot. Bravo!

      Lassen wir doch einfach die Kunden entscheiden, was sie hören wollen und zu welchem Preis!

      Jeder, der seine Musik kostenlos und zur beliebigen privaten Weiterverbreitung anbietet, hat einen riesigen Wettbewerbsvorteil gegenüber den ‚konservativen Betonköpfen‘, und liegt dadurch per se schon mal weit vorne im Rennen um die Publikumsgunst. Muss er halt nur noch geile Mucke machen, und schon geht’s ab.

      Wer zu teuer ist, und urheberrechtlich den Daumen auf seine Musik hält, wird ignoriert und ist damit erledigt.

      Das finde ich korrekt. Und freiheitlich. Normaler Markt halt.

      Let’s go for it!

      Möge die bessere Musik und das bessere Konzept gewinnen!

      Wer weiß, vielleicht können ja sogar beide nebeneinander existieren.

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    • „ab punkt jetzt und sofort von diesen urheberrechts- und copyright-faschisten nichts mehr kaufen sowie aber auch nichts mehr nutzen sowie verbreiten (wenn man will im sinne von werbung) und dafür das ganze system in sich zusammenbrechen lassen ist die bessere lösung.“

      Wow, nachdem ich diese Idee schon vor Monaten mal in einem Kommentar äußerte stimmt mir endlich einer von den Kommentar-Haß-Predigern zu.

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      • werde ich wahrscheinlich übersehen haben. hätte dir ansonsten mit bestimmtheit uneingeschränkt zugestimmt.

        (außer es wäre so etwas wie diese komische schwarzer-märz-aktion gewesen)

        über die jahre hinweg habe ich schon sehr viel eingeschränkt – nur ist mir mit diesen „künstlern und PR-copyrght-faschisten“ die nichts besseres zu tun haben als über fans (und mögliche) herzuziehen nun endgültig die galle hochgekommen.

        diese leute kriegen von mir gar nichts mehr. und ich will auch nichts mehr von ihnen. nicht mal GESCHENKT (im sinne von freebies und ähnlichem etc.)!!!

        überall wo major drin ist scheiß ich drauf! es gibt genügend anderes und andere.

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        • oben schimpfst du über faschistische Machenschaften und unten sagst du, wo ein Zeichen (also „Major“) draufsteht, da „scheisst du kategorisch drauf“…

          wie soll man dich mit solchen Aussagen ernst nehmen?

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  3. Der Wagen, die Wulffuhr und die Zeitbombe…

    ……

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    • ahoi,

      die geschichte ist aber eine geschichte von klassenkämpfen, und nicht eine von sich wandelnden rechtsverhältnissen.

      es ist absurd zu behaupten das urheberrecht hätte die contentmafia geschaffen – das urheberrecht wurde vielmehr
      nötig, weil eine verwertungsindustrie enstand.

      die oben schlecht versteckte these, dass sich die welt hätte besser entwickeln können, hätte niemals das urhebrecht oder verwertungsgesellschaften gegeben, ist bislang zu 100% unbewiesen.

      die these „früher war alles besser“ lässt sich sogar widerlegen.

      am beispiel der grosen philosophen und der heute bekannten klassischen komponisten willst du aufzeigen, dass es früher auch ohne ging.

      du vergisst aber den faktor quantität.

      denn für WIEVIELE urheber ging es früher besser? für die 10 schriftsteller und die 80 komponisten die du kennst?

      vergleich das mal mit heute: heute finanzieren circa 350,000 familien in deutschland ihren lebensunterhalt überwiegend durch die auswertung ihrer schöpfungen und erfindungen.

      das ist doch erst mal ein zustand, der gesellschaftlich begrüssenwert ist, oder nicht?

      ausserdem waren praktisch alle urheber im bereich der kunst und des wortes bis mitte des 19. jahrhunderts mitglieder reicher familien, haben geerbt, eigene firmen besessen (und andere arbeiten lassen), oder sind für ihre kunst von mächtigen leuten bezahlt worden, mit dem ergebnis, dass ihre arbeit damals weitesgehend nur von denen, die sie finanziert haben, auch genutzt werden konnte.

      das war nämlich die wahrheit über das „urheberrecht“ und die verfügbarkeit von werken im mittelalter: man musste sich den komponisten in sein schloss kommen lassen und ihm ein intrument kaufen, andere formen das werk zu konsumieren gab es nicht.
      99.% der gesellschaft waren daraus ausgeschlossen. die haben 80 stunden die woche auf dem feld gearbeitet, und kamen dabei nciht mal in die nähe eines liedermachers, geschweige denn eines beethovens.

      itunes mag teuer sein, aber fast jeder kann sich da heute bedienen. im jahre 1725 hätte sich der pöbel nach sowas die finger geleckt, da hast du musik höchstens mal 2 minuten irgendwo auf der strasse gehört.

      selbst die verteilung von werken ist also – trotz kapitalismus – heute besser als „früher“, selbst wenn man mal nur den kauf-markt betrachtet.

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      • >>die oben schlecht versteckte these, dass sich die welt hätte besser entwickeln können, hätte niemals das urhebrecht oder verwertungsgesellschaften gegeben, ist bislang zu 100% unbewiesen.

        Soweit sich das auf den Titel „Der Wagen, die Wulffuhr und die Zeitbombe…“ beziehen sollte, kann ich nur klarstellen, dass die Textbearbeitung völlig unanhängig von dieser Debatte entstand, sondern allein aus dem Umstand, das Scheel mit dem Volkslied unterwegs war, unsere Wulffuhr auf mehreren Internet-Seiten an die Unverhältnismäßigkeit der Entlohnung erinnert, während Herr Wulff ein drittes Büro anfordert und seine Memoiren schreiben möchte. Und es kommt schlicht und ergreifend niemand auf die Idee, bei einem Volkslied dieses Alters und der Verbreitung auf öffentlichen Veranstaltungen – egal, welcher Art – mit der GEMA abzurechnen.

        >>im jahre 1725 hätte sich der pöbel nach sowas die finger geleckt, da hast du musik höchstens mal 2 minuten irgendwo auf der strasse gehört.

        Das würde ich so auch nicht unterschreiben wollen, da in den Zeiten viele Volkslieder entstanden sind. Und wo wurden die wann wobei gesungen? Und man kann davon ausgehen, dass sie dafür keine GEMA gezahlt haben. Es gibt den Laden seit 1902.

        Wenn überhaupt ein Schluss daraus gezogen werden sollte, dann bitte der, dass die Gesetzmäßigkeiten von einst dringend an heutige Verhältnisse anzupassen sind. Und das betrifft sowohl die Ehrenbesoldung für Herrn Wulff als auch die Satzung der GEMA bis hin zum Urheberrecht. Gemeinfreiheit – 70 Jahre nach Ableben des Urhebers ist einfach too much.

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  4. Zitat Fritz: „Kultur- und Wissensschaffende (“Urheber”) sind in unserer kapitalistisch orientierten Gesellschaft zu schlecht gestellt, ihr wertvoller Beitrag wird nicht ausreichend honoriert. Das müssen wir ändern, (…) Und ich bin tatsächlich stolz darauf, zu dieser Diskussion einen wichtigen Beitrag geleistet zu haben. Und weiter leisten werde. Das verspreche ich…“

    Starker Vortrag. Ich bin gerührt.

    Untermauert wird er eindrucksvoll durch den Werbetext zu Deinem Buch:

    „Clever tauschen mit Kazaa und Co“, von Fritz Effenberger

    „…Daten saugen und tauschen ist Mega-In. Doch nicht immer läuft’s problemlos. Wie erkennen Sie etwa, ob der Film wirklich der richtige ist? Und welche Informationen überträgt Ihre Tauschbörsen-Software? Auf solche und ähnliche Fragen liefert dieses Buch sofort die Antwort. Hier erfahren Sie alles Wesentliche über die verschiedenen Tauschbörsen, die notwendige Software, den bestmöglichen Schutz und die ultimativen Insider-Tricks. Damit hebeln Sie jedes Tauschprinzip aus – und profitieren optimal von dem weltweiten Angebot.“

    „Damit hebeln Sie jedes Tauschprinzip aus“ – verstehe. Dein Prinzip ist Prinzipienlosigkeit.

    Nein, Fritz, Deinen Quatsch, den halt ich auch nicht länger aus.

    Du bist nicht einmal ein bisschen Kulturschaffender oder Weltverbesserer, und am Allerwenigsten der heilige Schutzpatron der Urheber. Du bist einfach nur ein hauptberuflicher und komplett schmerzfreier Trittrettfahrer mit ’nem ausgeprägten Geltungsdrang,

    Sonst nix.

    http://www.amazon.de/Clever-tauschen-mit-KaZaA-Co/dp/3772360084/ref=sr_1_2?s=books&ie=UTF8&qid=1333304315&sr=1-2

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    • Ich nehme den ‚Trittbrettfahrer‘ hiermit zurück, denn das würde ja heißen, dass Du nicht von eigener Arbeit lebst, und das ist auf welche Weise auch immer, vermutlich ja doch der Fall. Also, es ist nicht korrekt, Dich so zu nennen.

      Korrekt hingegen dürfte die Feststellung sein, dass Du mit allergrößter Energie Andere dazu ermunterst, die vom Urheber gewünschten Geschäftsmodelle zu unterlaufen, und stattdessen als ‚Trittbrettfahrer‘ am Kulturleben teilzunehmen.

      Und das finde ich eigentlich noch schlimmer.

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  5. Du bist der MEINUNG, daß es kein geistiges Eigentum gibt. Angesichts von Patenten, Gebrauchsmustern und Markenrecht ist das natürlich eine sehr weltfremde Idee.

    „Die Bezahlung für eine solche Nutzung muss zwischen Anbietern und Nutzern ausgehandelt werden.“
    Meine Rede. Und wenn der Urheber seine Verwertungsrechte an einen Konzern abgibt, der eine CD für 16€ vertreibt, dann hat er sich sicherlich schon vorher Gedanken gemacht, ob das für ihn persönlich eine gute Idee ist.

    „Filesharing, also kostenlose Nutzung von Kopien, steht in keinem Wirk-Zusammenhang mit ralen Verkäufen/Umsätzen.“
    Moment! Das heißt ja, daß Filesharing nicht als Werbung funktioniert, wie du sonst gerne behauptest. Also doch nur Eigennutz. Schön das du dies mal klarstellst.

    „…Studien…“
    Erster Schritt zum guten Politiker: Studien, die deine Meinung wiederspiegeln sind immer richtig, die anderen grundsätzlich falsch. Glaub mir, 90% aller Studien sagen genau was der Auftraggeber will. (Das zumindest legt eine Studien nahe…)

    „…in einer Zeit statt, in welcher es keine Form von Urheberrecht gab“
    So um 1800, wo sich jeder einen Flügel und einen Beethoven ins Wohnzimmer stellen konnte um an Kultur teilhaben zu können? Hoffentlich war dein total absurder Vergleich ein Aprilscherz.

    „In einem sind wir alle uns einig: Kultur- und Wissensschaffende (“Urheber”) sind in unserer kapitalistisch orientierten Gesellschaft zu schlecht gestellt, ihr wertvoller Beitrag wird nicht ausreichend honoriert.“
    Was für eine Heuchelei. Du könntest einfach den Willen der Urheber honorieren, wenn sich dieser für einen bestimmten Vertriebsweg entscheidet hat. Wenn dir dieser Weg nicht paßt, kannst du den Urheber ja ignorieren oder ihm eine freundliche „Mach das anders“-Mail schreiben. Wenn der Urheber seine Lieder verschenken will: toll! Wenn nicht: auch gut. Unterm Strich ist der Wille des Urhebers entscheidend!

    Privatkopie ist NICHT verboten! Wenn du unbedingt eine CD oder so kopieren willst geht das analog ODER du suchst dir einfach Künstler, welche deine bevorzugte Vertriebsmethode unterstützen.

    Eine Diskussion ist nicht nötig. Wenn dir nicht paßt, wie der Urheber arbeitet, laß ihn halt verhungern. Du hast ja selber geschrieben, wie toll der Eigenvertrieb über Internet läuft. Wenn die Urheber das genauso sehen werden sie schon auf den Zug aufspringen.

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  6. Danke nochmal für den Austausch bekannter Argumente. Ich bin übrigens stolz auf meine beiden Anfangs des Jahrtausends veröffentlichten Bücher zur Stärkung der Privatkopie. Die mir übrigens und am Rande, ab und zu kleine Schecks von der Verwertungsgesellschaft VG Wort einbringen.

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    • Vielleicht sollte die VG Wort solchen Autoren wie Dich (die ja offensiv für die Abschaffung der Tantiemen werben) einfach ausschließen. Mit welchem Recht kassierst Du Tantiemen? Und das sogar für ein Pamphlet, dass offenbar haarscharf am Rande der Legalität Tipps bereithält, wie man eben jene Tantiemenzahlungen als Privatmann unterläuft?

      Unglaublich!

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      • Dein Recht auf freie Meinungsäusserung schliesst ein, dass du solche groben Missverständnisse veröffentlichen darfst. Möchtest du dich nächstesmal über die Faktenlage informieren?

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      • bevor du darüber ejakulierst wie die hach so bösen schreiber „solcher pamphlete“ dazu kommen ihre tantiemen zu kassieren solltest du lieber mal darüber nachsinnen warum verlage und hersteller solche erzeugnisse überhaupt auf den markt bringen/brachten.

        denn genau die welche sich an solcher ware reihenweise goldene nasen verdienten/verdienen (in diesem falle der franzis verlag, ähnliches gibt es aber auch zuhauf von springer und konsorten) sind es dann wiederum die welche am lautesten darüber abjammern sie würden „bestohlen“.

        hackts irgendwie, ihr dummen douche bags? oder sind die scheuklappen mittlerweile schon so groß das ihr nur noch darüber stolpert vor lauter blödheit??

        und während du (und vllt auch andere) dabei bist, kannst du dich gleich mal selber fragen warum zB. ausgerechnet SONY in der blütezeit der immer neuen und krasseren kopiersperren zu denen gehörten die alle ellen lang die besten cd/dvd kopierlaufwerke auf den markt warfen mit denen man dann sogar teils ohne weitere ripp-software (meistens die ersten 6 monate) die neusten kopiersperren (auch die hauseigenen von sony) ohne größere anstrengungen umgehen konnte (oder wahlweise diese laufwerke hardwareseitig wieder ganz besonders gut mit den neusten versionen der kopierschtuzaushebelnden ripp&copy-softwares zusammenarbeiteten)!!!??? das allerbeste dabei war aber das sie in den damals üblichen PC heften zT. doppelseitig anzeigen gerade für diese (zudem meist noch besonders teuren) produkte schalteten. und zwar mit slogans wie „DER ALLES-KOPIERER – der MegaRipper – nichts ist vor ihm sicher – einer der sich nicht aussperren lässt“ und ähnlichem gedöns. quasi als herausragende eigenschaft (feature) dafür warum man gerade ihr produkt kaufen sollte.

        aber ist schon klar, deppen wie ihr poltern gerne. nur wissen tut ihr dafür um so weniger! und wenn doch, dann versucht ihr abzulenken, zu verschleiern, den schwarzen peter anderen zuzuschieben oder ihr lügt euch selbst die welt rosa!

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  7. FÜR DIE (weiterhin) DOOFEN (denen es man wahrscheinlich nicht mal mit einem bassballschläger wird einbläuen können. den einen weil sie einfach korrumpierte drecksäcke sind – den anderen weil sie einfach nur hoffnungslos lern-resistent sind):

    Österreichischer Richter im Interview:

    ‘Illegaler Download’ ist
    niemals Diebstahl

    Marcel Weiss, 03.03.2009

    Die Futurezone des ORF hat ein sehr lesenswertes Interview mit Franz Schmidbauer, einem Richter am Landesgericht Salzburg, zum Thema Urheberrecht und Filesharing geführt. Darin spricht Schmidbauer einige Punkte zu diesem Themenkomplex angenehm deutlich aus.

    Zum Beispiel, warum Download urheberrechtlich geschütztem Materials (Illegaler Download) nicht als Diebstahl bezeichnet werden kann:

    ORF.at: Auf der Website zur Aktion “Ideen sind etwas wert”, die von österreichischen Musik- und Filmwirtschaftsverbänden betrieben wird und seit einigen Jahren Schulen Unterrichtsmaterialien zum Thema Urheberrecht anbietet, wird die Sängerin Christina Stürmer mit dem Satz “Illegaler Download ist Diebstahl” zitiert. Wie beurteilen Sie als Richter so eine Aussage?

    Schmidbauer: Juristisch gesehen ist das Unsinn. Es wird von der Musikindustrie immer wieder versucht, eine Vervielfältigung eines Musikstückes als illegal zu brandmarken. Letztendlich ist ja der “illegale Download”, der meiner Meinung nach nicht illegal ist (siehe Begründung im Aufsatz), nichts anderes als das Aufnehmen vom Radio. Der Download darf allerdings nur zu privaten Zwecken erfolgen und nicht zum Zweck einer neuerlichen Veröffentlichung.

    Bei den Tauschbörsen gibt es allerdings das Problem, dass die Musik meist gleichzeitig wieder angeboten wird. Da komme ich in den Bereich, wo es gefährlich wird. Da geht es um die Freigabe des öffentlichen Ordners für Musik im Internet – der Upload ist illegal und nach dem österreichischen bestehenden österreichischen Urheberrecht eindeutig strafbar. Darüber wird auch nicht gestritten.

    Ein solcher Vervielfältigungsvorgang kann aber auch dann, wenn er nach dem Gesetz nicht zulässig ist, niemals als Diebstahl angesehen werden, weil nichts weggenommen wird. Ein Diebstahl ist laut Strafgesetz “die Wegnahme einer beweglichen Sache, mit dem Vorsatz, sich zu bereichern”. Beim Download von Musik wird niemanden etwas weggenommen, da das kopierte Musikstück ja weiterhin verfügbar ist. Begriffe wie “Diebstahl geistigen Eigentums” oder “Raubkopie” sind psychologische Kunstgriffe, um Tauschbörsennutzer in den Bereich der schweren Kriminalität zu hieven. Im nächsten Satz wird das dann meist noch mit Kinderpornografie und organisiertem Verbrechen in Verbindung gebracht. Auf diesem Niveau kann man nicht mehr diskutieren.

    Auch wenn jedes Land die juristische Grenze bei Download und Upload an anderer Stelle zieht: In keinem Land dürfte der Begriff ‘Diebstahl’ für den Download dafür nicht freigegebenen Materials mehr sein als ein von Musik- und Filmindustrie erfolgreich verbreiteter Propagandabegriff. Eine Definition, die von einer Seite mit entsprechenden Interessen geprägt und in Umlauf gebracht wurde und den Umständen nicht entspricht. Das klingt hart, aber es ist tatsächlich so.

    Wenn man sich von der irrigen Vorstellung löst, dass Filesharing etwas mit Diebstahl zu tun haben könnte, und stattdessen über Möglichkeiten nachdenkt, wie man auf dieser neuen Umgebung aufbauende Geschäftsmodelle umsetzen kann, stellt man schnell fest, wie sehr sich die meisten Parteien in diesem Diskurs in einer von falschen Definitionen beherrschten Sackgasse verrannt haben. Um aus dieser herauszukommen, muss man grundlegend umdenken – was schwierig ist, wenn man die falschen Begriffe verwendet.

    Tatsächlich ist recht bemerkenswert, wie sehr Film- und Musikindustrie die Terminologie des Diskurses rund um das Filesharing bestimmen konnten. Raubkopierer, Piraterie, Illegale Downloads als Diebstahl.

    Trotz der Überhand im öffentlichen Diskurs – höchstwahrscheinlich erst durch eine stark einseitige Berichterstattung der meisten großen Medien zugunsten von Musik- und Filmindustrie ermöglicht -, hat sich faktisch an den Umständen nichts geändert. Filesharing auch urheberrechtlich geschützten Materials steigt im Volumen seit Jahren an. Das sagt auch viel über den Einfluss der Massenmedien auf die Internetbevölkerung aus.

    http://netzwertig.com/2009/03/03/oesterreichischer-richter-im-interview-illegaler-download-ist-niemals-diebstahl/

    das ganze

    Interview zum Aufsatz bei der ORF Futurezone, 2.3.2009

    ist NATÜÜÜÜÜÜRLICH nicht mehr zu erreichen.

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    • ebenfalls sehr lesenswert:

      Urheberrecht:
      Es gibt kein ‘geistiges Eigentum’

      Marcel Weiss, 04.11.2009, 17:55, 40 Kommentare

      Entgegen der verbreiteten Annahme handelt es sich beim Urheberrecht nicht um mit Privateigentum vergleichbares ‘geistiges Eigentum’, sondern um ein Monopolrecht auf Verwertung der geschützten Werke.

      “Raubkopie”

      “Enteignung”

      “Piraterie”

      “Filesharing ist Diebstahl”

      Das sind die Kampfbegriffe und Aussagen in der Urheberrechtsdebatte, die den Blick auf das Wesentliche verstellen. Sie alle fußen auf einem Bild, das nicht der Wahrheit entspricht: Urheberrecht ist geistiges Eigentum, ist das Gleiche wie Eigentum an physischen Gütern.

      Das zeichnet aber ein falsches Bild von den Tatsachen. Ein Urheber hat an seinem Werk gewisse Eigentumsrechte oder Verfügungsrechte. Es sind im Grunde Verwertungsrechte, die ihm das alleinige Recht auf kommerzielle Ausbeutung seines Werkes zusprechen – ihm oder den Rechteverwertern, an die er sein Recht abtritt.

      Anreize

      Eingeführt wurde das Urheberrecht, um einen Anreiz zur Erzeugung von Werken zu schaffen. Ein Künstler erzeugt ein Werk und verdient (zum Beispiel) an der Vervielfältigung seines Werkes, weil nur er das von der Gesellschaft genehmigte Recht darauf hat.

      Er hält ein Monopol auf sein Werk. Das hat nichts mit dem Eigentumsbegriff zu tun, mit dem dieses Monopol im Diskurs verbunden wird.

      Das Urheberrecht ist immer auch – im Gegensatz zum Eigentum – zeitlich begrenzt. Warum? Weil es ein Ausgleich zwischen dem Anreiz für die Urheber und der Gesellschaft ist.

      Wenn der Anreiz zur Schaffung neuer Werke erfüllt ist, ist es sinnvoll, das Urheberrecht nicht auszuweiten. Denn Kultur, Kunst und andere immaterielle Güter entstehen nicht in stillen Kammern von Genies. Jeder, der heute etwas schafft, steht auf den Schultern von Giganten. Kultur baut auf einander auf. Je weniger bereits bestehende Kultur von kommerziell interessierten Verwertern zurückgehalten wird, desto besser für die gesamte Gesellschaft.

      Es ist gesellschaftlich wünschenswert, dass die Monopolrechte auf Werke irgendwann in die Gemeinschaft übergehen.

      Der Wunsch der Monopolisten

      Die Mehrheit der Entertainmentbranche besteht aus Rechteverwertern. Diese haben ein Interesse daran, ihre Geschäftsbasis auszubreiten. Ihre Geschäftsbasis ist das Urheberrecht und das ihnen damit gewährte Monopolrecht. Da die Rechteverwerter eine recht mächtige Lobby in praktisch jedem westlichen Land haben, ist ausnahmslos jede Veränderung des Urheberrechts in den letzten Jahren und Jahrzehnten eine Ausweitung und damit Verschärfung des Urheberrechts gewesen. Nicht einmal wurden Fristen gesetzlich verringert.

      Das müsste einen Aufschrei in der Bevölkerung verursachen. Tut es aber nicht.

      Die Tonträgerindustrie hat mit ihrem Beitrag zum Diskurs rund um das Urheberrecht etwas Bemerkenswertes geschafft. Sie hat die ursprüngliche Begründung für Urheberrechte in der gesamten westlichen Welt bis ins Absurde steigern können. Will man ihre Monopolrechte verringern, etwa um die Jugend im Lande zu entkriminalisieren, wird man beschimpft, man wölle Diebstahl legalisieren und Künstler enteignen. Das ist natürlich nicht richtig.

      Es ist natürlich logisch, dass die Rechteverwerter, die alle Monopolisten sind, sich nicht als solche bezeichnen lassen wollen. Denn jeder Bürger weiß, dass Monopolisten ihm mehr Geld abknöpfen, als ‘nötig’ (die sogenannte Monopolrente, die über den Margen liegt, die ein Unternehmen in einem Markt mit Konkurrenten erzielen kann). Aber das sind sie. Monopolisten. Es gibt nur einen Rechteinhaber, der die Verwertungsrechte an den Beatles-Songs hält. Es gibt nur einen Rechteinhaber, der die Verwertungsrechte an ‘The Dark Knight’ hält.

      Egal ob Privatperson, Label oder Filmstudio: Wer die Verwertungsrechte an einem Werk hält, ist für Rechte dieses Werks ein Monopolist im klassischen Sinne. Niemand kommt an diesen Anbietern vorbei, wenn man ein Interesse an diesen Werken in welcher Form auch immer hat: Sei es simpler Konsum, Verkauf, Aufführung oder ein Remix.

      Der Monopolist bestimmt die Spielregeln.

      Aus diesem Grund findet auch so wenig Innovation im Musiksektor statt. Eigentlich wäre der Sektor von Startups, die sich mit Musik im Netz beschäftigen, prädestiniert für Innovationen. Immerhin war Musik mit Napster seinerzeit das erste Medium, das massiv im Netz getauscht wurde. Der Bedarf und die technischen Möglichkeiten waren da.

      Aber: Die Startups müssen mit Monopolisten (den Labels) verhandeln. Es ist bemerkenswert, dass vor diesem Hintergrund überhaupt Webdienste wie Last.fm und Spotify ausreichend Investoren gefunden haben. Die Verhandlungsmacht als Monopolisten macht es den Labels übrigens auch einfach, sich bei erfolgversprechenden Webdiensten wie Spotify zu beteiligen. Eine jüngere Strategie im Musikbereich.

      Dass iTunes den Musiklabels die Bedingungen diktieren konnte, liegt daran, dass die vormaligen Monopolisten sich zum ersten Mal Konkurrenz gegenübersahen: Dem P2P-Filesharing. Die bestmögliche legale Alternative war iTunes.

      Es ist natürlich auch ein bemerkenswertes Versagen der traditionellen Medien, dass die Rechteverwerter ihre in die Irre führenden Begriffe und Narrationen über die letzten zehn Jahre praktisch ohne Widerstand in der Öffentlichkeit verbreiten konnten.

      Eigentum?

      Noch einmal: Urheberrecht hat nichts mit Eigentum im landläufigen Sinne zu tun.

      Wenn dem so wäre, dann könnte man mit der Musik auf der CD, die man erwirbt, machen, was man will. Kann man aber nicht. Man kann die Musik zu Hause anhören. Man kann eine “Privatkopie” anfertigen. Man darf aber nicht die Musik öffentlich aufführen, ohne Gebühren an die GEMA zu entrichten. Man darf keinen Remix anfertigen und ihn weiterverkaufen.

      Vergleichen wir das mit einem Tisch. Wenn ich einen Tisch kaufe, kann ich damit machen, was ich will. Ich kann ihn weiterverkaufen. Ich kann ihn bearbeiten und dann weiterverkaufen. Wenn ich Musik erwerbe, kann ich das nicht. Warum? Weil ich kein Eigentum an der Musik erwerbe, nur ein Nutzungsrecht, das immer mit Einschränkungen versehen ist. Ich kann lediglich die CD weiterverkaufen. Denn ich habe am physischen Tonträger Eigentum erworben. Nicht an der Musik, die sich auf ihm befindet.

      Die Rechteverwerter und Rechteinhaber verkaufen an die Endkunden nie Eigentum an der Musik. Das wäre auch nicht möglich, denn Eigentum an Musik (oder anderen immateriellen Gütern) existiert nicht, es existiert nur ein beschränktes Monopolrecht auf die Verwertung.

      Zum Abschluss noch eine Denksportaufgabe: Wenn illegales Filesharing Diebstahl ist, warum kann ich dann legal erworbene MP3s nicht als gebraucht weiterverkaufen?

      Diebstahl ist immer mit Eigentum verbunden und hier völlig fehl am Platze als Beschreibung eines Umstandes. Man kann nicht auf der einen Seite Eigentum behaupten und gleichzeitig auf der anderen Seite nur Nutzungsrechte verkaufen. Auch die Musikindustrie kann ihren Kuchen nicht essen und ihn gleichzeitig für später aufheben.

      http://netzwertig.com/2009/11/04/urheberrecht-es-gibt-kein-geistiges-eigentum/

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  8. „Ich bin übrigens stolz auf meine beiden Anfangs des Jahrtausends veröffentlichten Bücher zur Stärkung der Privatkopie“

    …das ist purer Zynismus.

    Ihr Piraten redet doch so gerne von Utopien, und doch fehlt Euren Utopien offensichtlich das, was für mich die Grundlage allen Miteinanders ist,

    Respekt nämlich.

    Ich halte die Wette:

    Deine ‚Konzepte‘ und Vorschläge werden für 99,9 Prozent der Leute, die sich heute voll Enthusiasmus darauf einlassen, voll nach hinten losgehen, egal ob sich nun am Urheberrecht irgendwann irgend mal was ändert oder nicht. Es hat damit gar nichts zu tun, sie sind einfach per se unrealistisch in den meisten Aspekten ihrer Umsetzung. In ein paar Jahren sind diese Musiker dann ausgebrannt, pleite und komplett desillusioniert. Du müsstest das eigentlich alles wissen, und dass Du es verschweigst und ihnen stattdessen vorgaukelst, das wären alles Riesenchancen, finde ich ziemlich verantwortungslos.

    So ähnlich lautete auch mein Einstieg in diese Diskussion vor zwei Tagen, und ich habe in der Zwischenzeit gelernt, dass Dich das alles ’nen feuchten Honig interessiert, Du bist da eben völlig schmerzfrei.

    Ich hoffe, ich bin nicht der Einzige, der zu verstehen beginnt, dass es bei Alledem, weder um das Wohl der Nutzer, noch um das Wohl der Urheber, noch um Gerechtigkeit oder Kultur oder irgendetwas in der Art geht, sondern einzig und allein um die Profilierungssucht Deiner Partei, bei der man maximal auf die Sahne haut und maximal provoziert. Die Leute begreifen das Thema eh nicht, es ist leider zu kompliziert, ihr könnt ihnen da also wirklich jeden Unsinn erzählen, und das tut ihr ja auch, die desinformierte Internetmeute johlt und jauchzt dazu aus vollen Rohren.

    Ziemlich niederträchtig finde ich es allerdings, wie ihr dabei Konsumenten und Urheber gegeneinander ausspielt und aufreibt. Bis jetzt hatten wir noch nie ein echtes Problem miteinander, aber dank Eurer Mithilfe lernen wir gerade, das unser Verhältnis zueinander in den letzten fünfzig Jahren eine einzige Katastrophe war.

    Hätten wir so nicht gedacht, hat sich nie wirklich so angefühlt.

    Aber wie Du ja im Vorwort Deines Buches schon so schön erklärt hast,

    geht es Dir um das ‚Aushebeln aller Tauschprinzipien‘

    und das ist doch auch eine schöne Metapher, wenn man es auf einen größeren gesellschaftlichen Kontext anwendet, darauf kannst Du dann irgendwann wirklich stolz sein.

    Danke für die Ehrlichkeit.

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    • Ich wünsch dir weiterhin viel Spass bei deinen Versuchen, mir Zitate unterzuschieben oder sonstwie das 20ste Jahrhundert künstlich am Leben zu halten. Du machst dich damit nur lächerlich, und das Internet ist eine tolle Plattform dafür.

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  9. Wo kann ich das Buch “ Clever tauschen im Internet“ kostenlos downloaden?

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    • tja, wenn bisher niemand eine pdf o.ä. davon erzeugt hat wirst du dich entsprechend schwer tun eine solche datei zu finden.

      kleiner tipp: besorge dir das buch und scanne es selber ein – und diese datei stellst du dann ins netz!

      :-)

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  10. Woa Fritz, seit deinem gehypten Blogeintrag letztens schickt dir die Mafia ihre Kopfgeldblogger/kommentatorenhunde hinterher, oder was ist hier los? xD

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  11. Nach all den vielen Kommentaren und Blogbeiträgen im Netz frage ich mich immer noch, wer Konsument X eine Pistole vor die Nase gehalten hat, um ihn zu zwingen, Album Y von Band Z zu hören. Keiner? Warum MUSS dann das Urheberrecht geändert werden? Hört Euch doch die ganze freie Musik im Netz an.

    Materialisten aller Länder vereinigt Euch! Demnächst gibt es Apps, die Musik machen, denn alles, was Musiker tun, ist auf Altes zurückgreifen und es neu zusammensetzen. Wozu brauchen wir Menschen? Inspiration? Humbug. Das Persönliche im Kunstwerk? Einbildung und neuroligisch erklärbar – womöglich auch durch eine App.
    Nur programmieren muß sie immer noch ein Mensch, die App. Aber das kriegen wir vielleicht auch noch hin…

    http://feydbraybrook.wordpress.com/2012/04/02/frage-an-die-produktpiraten/

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  12. „ab punkt jetzt und sofort von diesen urheberrechts- und copyright-faschisten nichts mehr kaufen sowie aber auch nichts mehr nutzen sowie verbreiten (wenn man will im sinne von werbung) und dafür das ganze system in sich zusammenbrechen lassen ist die bessere lösung.”

    mach ich jetzt auch so. nur noch live-gigs, kleine bands, und zwar da…
    http://sigmundo.net/2012/04/02/kestekop/

    ich habe die black keys noch nicht live erlebt, aber robert plant, z.bsp., letztes jahr in nimes, mit ben harper als headliner. ben harper okay, aber plant war einfach nur laut und lahm. letzten samstag kestekop, das war echt besser! kein schmerz in den ohren und ganz nah dran, vor allem ist die band quasi zu mir gekommen und nicht umgekehrt! ;-)
    das hab ich naz (kestekop) auch gesagt, und er hat gegrinst und sich herzlich bedankt.

    dann kaufte ich ihm 2 cds ab, für je 10 tacken, da ich grad flüßig war. eine gabs von ihm obendrauf als geschenk, natürlich signiert.

    unbezahlbar!

    neulich hatten wir einen singsonger, der tatsächlich seine cds nur noch verschenkt. er sagt, zum geld verdienen geht er arbeiten.

    für diesen selbstorganisierten kultur-verein berappe ich eine flatrate in form der mitgliedschaft von 5-10 euro/monat + mithilfe, dafür bekomme ich geile konzerte und lesungen satt!

    es gibt auch jedesmal eine cd von den bands für den verein geschenkt, die wir uns dort anhören können, oder, nur für privatzwecke natürlich, für zuhause oder unterwegs kopieren.

    rock on!
    sigmundo

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      • und gleich mal etwas so was von geiles gefunden

        Playing For Change

        http://www.youtube.com/user/PlayingForChange?feature=watch

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        • yeah! aber da youtube – wie sven regener ganz richtig bemerkt hat – zu den ‚riesen‘ im geschäft gehört, und die playin4change-clips dort wegen gema-gestreite eh nicht abspielbar sind, empfehle ich lieber die original-hp…

          http://playingforchange.com/

          ..und dort im speziellen die clips ’stand by me‘ ( a propos ’straßenmusik‘-niveau ,) und ‚higher ‚ground‘!

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        • dass mit youtube habe ich natürlich auch gleich gemerkt – und bin erst mal in einen zornesrausch sondergleichen verfallen. habe schon lange nicht mehr so viel und ausgiebig geflucht.

          ich meine man kann über vieles streiten aber wie kommen diese dreckvotzen von der GEMA dazu solch ein wichtiges projekt zu behindern??? aber daran sieht man so richtig schön was das eigentlich für asseln sind!

          habe mir dann gleich mal auf der PFC-seite die 4 im shop downloadbaren alben gekauft, sind ja annehmbare preise und teile des geldes werden zudem ja noch für ausgesprochen sinnvolles ausgegeben. da kann man gar nicht anders.

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