Das Urheberrecht wird verschwinden, für 2,31 Euro pro Monat

Nachtrag zur anhaltenden Urheberrechtsdiskussion: Der französische Programmierer, Internetaktivist und Mitgründer von La Quadrature du Net, Philippe Aigrain, rechnet uns in seinem Buch “Internet et Creation” (in englischer Sprache unter CC hier zum freien Download, „Sharing„) vor, dass alle Nutzungen von urheberrechtlich geschütztem Material durch das Internet (einschliesslich physischer Weitergabe via CD oder USB-Stick) in Deutschland 2,31 Euro pro Monat und Haushalt ausmachen.

Erhebt man eine entsprechende Abgabe auf Internetzugänge, so können die Urheber für die pauschale Nutzung ihrer geistigen Leistung angemessen kompensiert werden und das Urheberrecht verschwindet aus dem Alltag. Das Problem mit dem Urheberrecht, so fasst auch der 63jährige frankophone Vordenker zusammen, besteht eigentlich nur aus dem Exklusivvertriebsanspruch der Verwerterfirmen. Weiterhin weist er uns darauf hin, dass in der UN-Deklaration der Menschenrechte in den Artikeln 26 und 27 nicht nur der moralische und kommerzielle Schutz geistiger Leistung festgeschrieben ist, sondern auch das Recht auf unbeschränkter Teilhabe an Bildung und Kultur. Das bedeutet: Wir müssen eine Lösung finden, die beiden Vorgaben erfüllt. Diese wurde, nicht zum ersten Mal, von Aigrain präzise beschrieben. Um sie zu verwirklichen zu können und den Frieden zwischen Kreativen und Nutzern wiederherzustellen, müssen die Forderungen der Industrie eben zurückstehen.

Ich betrachte das als meinen persönlichen, zentralen politischen Auftrag.

Pic Marie-Lan Nguyen cc 0

58 Kommentare

  1. Schreibt der auch wie man die Einnahmen dann verteilt? Sorry dass ich das Buch nicht gelesen habe, aber vielleicht hat jemand anderes den Punkt ja schon verfolgt…

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  2. Sorry, aber… Immer diese zu kurz gedachten, dümmlichen Patentlösungen… :/

    Ein Pauschalpreis führt doch das ganze Konzept des „verdienen“s ad absurdum.
    Denn wer entscheidet denn, wer wieviel davon bekommt, und nach welchen Kriterien?

    Dass Popsternchen379 genausoviel davon bekommt wie Lieblingskünstler001, ist glaube ich für jeden von uns absolut inakzeptabel.
    Und dass jemand anderes (wie die GEMA, oder auch ein anderer von uns) für uns entscheidet, wer wieviel bekommt, ist doch auch inakzeptabel.

    Also bleibt bloß, dass man persönlich für sich entscheidet. Dann ist es aber kein Pauschalsystem mehr.
    Und da Person X vielleicht mehr/weniger geben möchte als Person Y, (was zudem noch zeitlich variabel ist,) geht auch sowas wie Flattr nicht.

    Warum nicht: Micropayment, und gut is. :)
    Denn wenn man die 2,31€ durch die Menge an Informationen die Otto Normalverbraucher im Monat zieht teilt, dann bleibt so ein winziger Betrag…
    Ein Film für 30 Cent, ein Lied für lächerliche 3 (!) Cent, ein vollen Spiel für 60 Cent… das kann sich sogar ein Obdachloser locker leisten! :)

    P.S.: Das war eine ehrliche Frage. Antworten sind gerne willkommen, und werden alle gelesen. :)

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    • Hmm, ich glaub ich hab wieder vergessen, den Haken für Benachrichtigung anzumachen. :/

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  3. Cool, dann kriegt also jeder Geld, der etwas veröffentlicht und das Zeug im Umlauf ist? Ich freue mich schon auf den Scheck!

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    • Wie das in der Praxis laufen soll… Zentralisiert endet ausnahmslos immer in einer GEMA 2.0. (Weil Lebewesen nun mal so sind. Besonders wenn sie behaupten sie wären nicht so.)
      Von daher gehts nur dezentral.

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  4. Ich bin von solchen Alimentierungssystemen nicht begeistert. Die Produkte die ich erwerbe kaufe ich mir sowieso (DVDs und CDs / Vinyl) da ich begeisterter Sammler bin. Zusätzlich dazu dann auch noch ein Zwangsabgabe zahlen wäre für mich nicht in Ordnung. Das ist dann wie die GEZ Gebühr die ich trotz fehlendem Fernseher und Radio nun auch bald entrichten muß.
    Vom Problem der Verteilungsgerechtigkeit mal abgesehen…

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    • Hier gehts ja auch nicht um Datenträger. Hier geht es um Information. Und die kannst du nun mal nicht „kaufen“.

      Ansonsten stimme ich voll zu.

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      • Ja klar, der Unterschie ist mir natürlich auch bewußt. Ich benötige als Käufer der Vinyl Version auch keinen Zugang zu zB MP3, deswegen kein Bedarf für eine solche Abgabe.

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        • Du, das ist echt grausam, das jetzt zu lesen.
          1. „Käufer der Vinyl Version” ist wie „Käufer der Vinyl die Version“. (Im Sinne von „die Version vinylen“.) Das Leerzeichen ist signifikant, und verändert die Bedeutung.
          2. Zudem hast du schon wieder übersehen, dass, wie ich gerade sagte, man Information, egal in welcher Form, nicht „kaufen“ kann.
          Du kannst eine Schallplatte kaufen. Du kannst jemand dafür bezahlen, Musik zu machen. Du kannst aber nicht die Musik auf der Schallplatte „kaufen“. Das ist simple Physik, da Information selber nicht materiell ist. Das solltest du als Leser dieses Blogs doch eigentlich besser wissen. :)

          Und wenn du Zugang zur Musik auf der Schallplatte hast, hast du doch per Definition auch Zugang zur einer Kopie im MP3-Format. Von daher kannst du da keine Trennung machen.

          Aber mal ehrlich: Wer holt sich den heutzutage noch Schallplatten? Der Klang von denen ist (im Gegensatz zu dem was bestimmte Audioverblendete gerne behaupten) doch total minderwertig. Der „weiche Klang“ von denen, ist in Wahrheit nur, ein Detailverlust, der wie ein Tiefpassfilter wirkt. Den kannst du auch woanders dahinterhängen.
          Sie sind nicht so mies wie alte MP3s, ja. Aber die meisten von uns können bei den guten Encodern heutzutage, bei praktisch allen Liedern, 128kb/s-MP3s nicht mehr von der unkomprimierten 32-Bit-Fliesskomma/192kHz-Aufnahme unterscheiden. (Ich für meinen Teil habs getestet, und mit MPC und OGG/Vorbis ist das Unterscheiden sogar Profis praktisch nicht mehr möglich.)
          Nebenbei: Willkommen im Einunzwanzigsten Jahrhundert. :)

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          • Zu deiner kleinen Fehlerkorrektur: Ich erhebe keinen Anspruch auf Abwesenheit von Fehlern in meinen Kommentaren. Sollte es dich erfreuen so betrachte dich als eingeladen dich an meinen reichlichen Fehlern zu erfreuen :)
            Zur Definition: Ja ich weiß sehr wohl das ich nicht die Musik sondern den Tonträger kaufe. Da ich aber auch das Recht auf eine private Kopie und damit die Möglichkeit mir MP3 Dateien zu erstellen habe, sehe ich keinen Sinn darin eine Abgabe, sei sie auch noch so gering zu zahlen.
            Und zum Anachronismus: Erstens höre ich bestimmte Dinge gerne von einem Vinyl Tonträger weil ich diesen Klang mag, nicht weil ich der Meinung bin das es sich um das technisch beste Verfahren handelt und zweitens erwähnte ich zumindest im Eingangskommentar auch CDs.
            Ich höre gerne Musil von Schallplatten weil es ein bestimmtes Gefühl in mir weckt, so etwas hat nichts mit technischen Details zu tun.
            So und nun werde ich hoffnungslos altmodischer Mensch meinen Bartspanner anlegen, das Gaslicht im Salon dämpfen und noch einmal das Grammophon ankurbeln, während ich meine Dampfbetriebene Rechenmaschine dazu nutze einen Weltweiten Marktplatz zu besuchen um an einigen Auktionen teilzunehmen…

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          • @ravencroft: Darum geht es nicht. Es geht darum, dass du zu faul bist, sauber zu schreiben, und die Leser sich die Mühe machen müssen, den Mist wieder auseinanderzuklamüsern, um zu versuchen, zu verstehen, was du wohl meintest.
            Ich mein, die Fehler sind dir ja bewusst. (Oder liest du nicht nochmal drüber?)
            vv ˙Su∀ʞ uIoɹɟ ǝ∀q ǝ∩ɹp HɔSıp ∩s s∀p u┴xƎʇ u u∩ ‚uƎɐq IǝɹɥƆs oS ∩s sIǝM Os u∀ʞ ɥƆsI ‚lIɐM
            Du hast mehr davon, sauber zu schreiben. Weil man sich dann lieber mit dem was du sagen willst befasst, und es besser annimmt. :)

            Zur Definition: Jap. Die Abgabe gibt generell keinen Sinn. :)

            Zum Anachronismus: Kein Thema. Das wollte ich auch nicht kritisieren. Ich wollte nur drauf hinweisen, dass der Klang­unterschied entweder nur Einbildung ist, oder mit ’nem Tiefpassfilter auch bei ’ner MP3 generiert werden kann. (MP3s haben generell einen Tiefpassfilter bei 19kHz. Einfach beim encodieren langsam noch ein wenig runterstellen, bis es gut klingt. :) Da haste dann den Vorteil dass es dir akustisch gefällt, und dass du Platz sparst. Aber is ja auch nur ’ne Idee. :)

            Apropos Marktplatz: Sowas könnten wir auch mal wieder gebrauchen. Einen zentralen Treffpunkt in der Mitte des Viertels, wo immer jemand ist, immer was los ist, und man Leute kennenlernt. Da kann ich dir dann gerne zu einem Humpen Met das Grammphon meines Opas verkaufen. ^^

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  5. Die Verteilung ist doch im Prinzip recht einfach: Man muss nur eine Statistik erstellen, was wie oft runtergeladen wird. Und 2,31 € im Monat, das wäre ja nur ein Bruchteil der GEZ-Gebühr.

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    • Wenn man nicht nachdenkt, ist natürlich alles einfach.
      Bei deinem System würde Justin Bieber den Großteil unseres Geldes bekommen. Egal wie. Das ist absolut inakzeptabel.
      Zudem könnte ich nicht entscheiden, welches Lied ich wie wertvoll finde. Das beste Lied der Welt würde gleich belohnt werden, wie der größte Scheiss.
      Dein letzter Satz schlägt aber dem Fass den Boden aus. Denn er ist so, als würde man sagen „Aber mein Neuer hat mich nur einen Bruchteil so oft vergewaltigt wie mein Alter.”.

      Das nächste Mal bitte vorher das Hirn anschalten, Okay?

      P.S.: Wenn du jemandem antworten möchtest, klick auf den „Kommentar“-Link direkt unter seinem Kommentar. Sonst wird es ein neuer, unabhängiger Post.

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      • Tatsächlich könnte man, wenn es nicht illegal ist einen „zentralen dienst anbieten, der aufschlüsselt wer beliebt ist als Download und wer nicht. Und danach wird entschieden wer mehr und wer weniger bekommt.

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        • Gibts in den USA: http://de.wikipedia.org/wiki/BigChampagne

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        • Wir laden nicht, weil wir es gut finden. Wir laden, um rauszufinden wie es ist.

          Das Meiste was wir runterladen, ist bestenfalls so naja. Vieles wird gelöscht. Wenn man YouTube mitzählt, ist das Allermeiste sogar nicht mal behaltenswert.
          Der Preis in einer funktionierenden Marktwirtschaft ist immer Verhandlungssache. Der idealerweise an die Gegenleistung gekoppelt ist.
          Und hierfür kriegt man halt einfach kein großes Geld. Weil keine große Leistung geliefert wurde. Verlangt man zuviel, heisst es „Nein Danke. Das isses nicht wert. Ich lasse das jemand anderes machen.“.

          Andere Werke dagegen archivieren wir doppelt und dreifach, und behalten sie ein Leben lang, weil sie uns so tief berühren, beeindrucken, oder kurz gesagt wertvoll sind.
          Für diese Werke würde man, ohne mit der Wimper zu zucken, zwei- bis dreistellige Beträge ausgeben. Zahlt man für diese zu wenig, heisst es „Nein Danke. Das ist mehr wert. Ich werde für jemand anderes arbeiten.”

          Downloads sind also genausowenig mit Beliebtheit gleichzusetzen, wie mit Verkäufen.

          Und es schockiert mich, dass keiner hier rafft, dass man damit die ganze Motivation zu einer guten Gegenleistung eleminiert. Niemand gibt sich die Mühe, dir ein Haus für 100.000€ hinzustellen, wenn er für eine Hundehütte dasselbe bekommt. Vor allem, wenn der Kunde 1. schon zahlen muss, um das Werk überhaupt zu sehen, und 2. nicht mal ein Rücktrittsrecht hat.
          Klar machen Leute das bei weitem nicht nur wegen dem Geld. Aber so Leute wollen, wenn sie was dafür wollen, dann trotzdem mehr Geld dafür sehen als für Justin Bieber. Also würden sich Dinge entwickeln wie in 10 Segmente aufgeteilte MP3s, notfalls mit voller Länge aber 90% Rauschen. Und ähnliche Tricks. So dass es zehnfach zählt.
          Was natürlich nicht klappt, weil der allererste hingeht, und es vor der Weitergabe gleich wieder zusammenpackt.
          Es würde also wieder nur zu haarsträubendem Unsinn führen.

          Und vor allem zu haufenweise Betrügern, die wertlosen Müll für den „kommunistischen Einheitspreis“ verschachern würden. Am besten noch mit falschen Namen und Prüfsummen.*
          Ach, da hätten wir dann auch schon das neue Geschäftsfeld für Ex-Medienmafia-Schergen. ^^

          Das ist doch kriminell, und genau so schlimm wie das was die Medienmafia jetzt tut oder erreichen will.
          Weil wieder mal jemand nicht zu Ende gedacht hat.
          Und diese Art des gefährlichen Halbzuendedenkens kotzt mich so langsam an.
          Bitte denkt richtig nach, bevor ihr Vorschläge macht. Ihr habt das Hirn dazu. Ihr gebt euch nur mit zu wenig zufrieden.

          ___
          * (Hat da überhaupt mal jemand drüber nachgedacht, dass man das in der Praxis garnicht einfach aufschlüsseln kann, weil die Dateinamen und selbst Prüfsummen [Thema Rekompression] nicht verlässlich sind?)

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          • Ah Mist! Wieder ein <em>-Tag nicht geschlossen! :(

            Hier die korrigierte Variante:

            Wir laden nicht, weil wir es gut finden. Wir laden, um rauszufinden wie es ist.

            Das Meiste was wir runterladen, ist bestenfalls so naja. Vieles wird gelöscht. Wenn man YouTube mitzählt, ist das Allermeiste sogar nicht mal behaltenswert.
            Der Preis in einer funktionierenden Marktwirtschaft ist immer Verhandlungssache. Der idealerweise an die Gegenleistung gekoppelt ist.
            Und hierfür kriegt man halt einfach kein großes Geld. Weil keine große Leistung geliefert wurde. Verlangt man zuviel, heisst es „Nein Danke. Das isses nicht wert. Ich lasse das jemand anderes machen.“.

            Andere Werke dagegen archivieren wir doppelt und dreifach, und behalten sie ein Leben lang, weil sie uns so tief berühren, beeindrucken, oder kurz gesagt wertvoll sind.
            Für diese Werke würde man, ohne mit der Wimper zu zucken, zwei- bis dreistellige Beträge ausgeben. Zahlt man für diese zu wenig, heisst es „Nein Danke. Das ist mehr wert. Ich werde für jemand anderes arbeiten.”

            Downloads sind also genausowenig mit Beliebtheit gleichzusetzen, wie mit Verkäufen.

            Und es schockiert mich, dass keiner hier rafft, dass man damit die ganze Motivation zu einer guten Gegenleistung eleminiert. Niemand gibt sich die Mühe, dir ein Haus für 100.000€ hinzustellen, wenn er für eine Hundehütte dasselbe bekommt. Vor allem, wenn der Kunde 1. schon zahlen muss, um das Werk überhaupt zu sehen, und 2. nicht mal ein Rücktrittsrecht hat.
            Klar machen Leute das bei weitem nicht nur wegen dem Geld. Aber so Leute wollen, wenn sie was dafür wollen, dann trotzdem mehr Geld dafür sehen als für Justin Bieber. Also würden sich Dinge entwickeln wie in 10 Segmente aufgeteilte MP3s, notfalls mit voller Länge aber 90% Rauschen. Und ähnliche Tricks. So dass es zehnfach zählt.
            Was natürlich nicht klappt, weil der allererste hingeht, und es vor der Weitergabe gleich wieder zusammenpackt.
            Es würde also wieder nur zu haarsträubendem Unsinn führen.

            Und vor allem zu haufenweise Betrügern, die wertlosen Müll für den „kommunistischen Einheitspreis“ verschachern würden. Am besten noch mit falschen Namen und Prüfsummen.*
            Ach, da hätten wir dann auch schon das neue Geschäftsfeld für Ex-Medienmafia-Schergen. ^^

            Das ist doch kriminell, und genau so schlimm wie das was die Medienmafia jetzt tut oder erreichen will.
            Weil wieder mal jemand nicht zu Ende gedacht hat.
            Und diese Art des gefährlichen Halbzuendedenkens kotzt mich so langsam an.
            Bitte denkt richtig nach, bevor ihr Vorschläge macht. Ihr habt das Hirn dazu. Ihr gebt euch nur mit zu wenig zufrieden.

            ___
            * (Hat da überhaupt mal jemand drüber nachgedacht, dass man das in der Praxis garnicht einfach aufschlüsseln kann, weil die Dateinamen und selbst Prüfsummen [Thema Rekompression] nicht verlässlich sind?)

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  6. Da muss ich doch mal ganz allgemein was klarstellen: Die von Philippe Aigrain (und anderen, wie mir) geforderte Pauschalabgabe ist kein Geschäftsmodell (wie zB Flattr oder Kickstarter) sondern eine Kompensation für nicht im Einzelfall nachvollziehbare kommerzielle Nutzung. Abgerechet würde nach Anzahl der Downloads, Qualitätsbewertungsfantasien überlassen wir der Gema.

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    • Also kriegt jeder, der sagt dass er nicht anderweitig Geld bekommen hat, von der Gema x€ pro Download, die das totale Überwachungsnetz der Gema zählt, oder die die er selber erfindet angibt? ^^

      Das stinkt immer noch gewaltig. Vom Regen in die Traufe. Und noch mehr Macht für die Gema ist eher etwas, was man in einer Horrorgeschichte lesen würde.

      Wer es bei den ersten Herausgaben seines Werkes verpasst, sicherzustellen dass er eine Kompensation bekommt, oder die Empfänger zumindest vertrauenswürdig in Sachen Geheimhaltung sind… der hat ganz einfach Pech gehabt. Buu-huuuu! Soll er doch heulen! Dummheit und Ignoranz tun halt weh. Und das ist gut so.

      Für weitere Kopien kann er eh kein Geld verlangen. Weil er ja auch keine weitere Arbeit gemacht hat. Wenn er mir kopierte Musik gibt, geb ich ihm auch nur kopiertes Geld. ^^

      Muss er es halt machen, wie es heute eh schon alle machen: Eintritt für Konzerte, Geld für Merchandising (zu dem auch Datenträger wie „Limited-Edition-CDs“ gehören), u.s.w. verlangen.

      Is doch alles gut. Was regt ihr euch so auf? :)

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    • Wenn das so kommt werde ich auf jeden Fall ein Lied schreiben und es per script den ganzen Tag mit wechselnden IP Adressen selber runterladen. Endlich Geld verdienen ohne zu arbeiten.

      Und wie kommst du an die Zahl der Downloads. Vorratsdatenspeicherung? Bei Rapidshare nachfragen, die garantiert nicht dafür bezahlt werden, für einen Künstler *günstigere* Zahlen zu erheben?

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  7. Wie wäre es, wenn wir so ein System erfinden, wo jeder kauft was er für gut hält? Stellt euch das mal vor: ein Künstler stellt ein MP3 auf (s)eine Internetseite und für 99 Cent kann man die dann runterladen. Natürlich müßte man dann die möglichkeit geben zumindest einen Teil des Liedes vorzuhören, falls man das Lied nicht schon aus dem (Web-)Radio, TV, Disco, Kneipe, von Freunden oder von Live-Auftritten kennt. Sollt technisch in den nächsten Jahren problemlos machbar sein. Und falls der Künstler sich nicht selber um Vertrieb, Werbung und Produktion kümmern will, könnte er einfach jemanden damit beauftragen. Dann muß er natürlich die Einnahmen teilen. Der/die vertragsfähige, intelligente Künstler/in wird selber abschätzen können, welches Konzept sich für sie/ihn lohnt.

    Was? Dann könnten nicht mehr alle Bürger im armen Dritte Welt Land BRD an der musikalischen Kultur teilhaben und sind GEZWUNGEN sich gigabyteweise Musik aus dem Netz zu laden?

    Ja, ihr habt recht, hier muß sich dringend was ändern!

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    • LOL 3.0
      FEHLER: Sarkasmus-Überlauf! XD

      (Das ist als Kompliment gemeint. :)

      Aber:
      3 Cent. Nicht 99. (Siehe oben.)
      Dezentral. Nicht zentralisiert.
      Die Dienstleistung wird gekauft. Information kann man nicht kaufen. (Man kann unabhängig davon natürlich gerne spenden.)
      Immer durchkoppeln oder zusammenschreiben. Also „im armen Dritte-Welt-Land(, der) BRD“, statt „im armen(,) Dritte Welt(et, das) Land( ganz) BRD“. Wir sind nämlich nicht in Amiland.

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      • Ja Herr Lehrer. *g*
        Hier noch zwei Bindestriche zum ausschneiden und selber an die richtige Stelle setzen: – –

        Ok, ich hab geschummelt. Das zweite Zeichen ist ein Minus. Bindestriche kommen erst morgen wieder rein.

        Und falls ich noch was übersehen haben sollt: …..,,,,,,;;;;;:::::::)

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        • Nee, das erste ist ein Gedankenstrich, und das zweite ein Bindestrich. ^^

          Hier sind alle:
          – Bindestrich (auch englischer „en dash“ und Ersatzzeichen)
          − Minus (Ersatz: „-“)
          – Gedankenstrich (Ersatz: „ – “ [mit Leerzeichen])
          — Englischer „em dash“. (Ersatz: „–“)

          Es lebe NEO 2.0! ^^

          Aber mein Argument ist: Wenn du richtig schreibst, hat man keinen Ärger beim Lesen. (Die Arbeit, die du dir sparst.) Und Ärger beim Lesen bewirkt, dass man deine Kommentare nicht gerne annimmt und dich für blöd hält, selbst wenn de das nicht bist. Aber du willst doch auch ankommen, oder?. Sonst hättest du den Kommentar ja auch weglassen können, ’ne?
          Es lohnt sich also. Das will ich damit sagen. :)

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          • Ups. Der Gedankenstrich ist der „en dash“, und auch der Bis-Strich. Also:
            Bindestrich / Viertelgeviertstrich / Hyphen-Minus / Bindestrich-Minus: »-«
            Halbgeviertstrich / En-Dash / Gedankenstrich / Bis-Strich /Gegen-Strich / Streckenstrich: »–«
            ^^

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  8. tja, ich kann mich dem eine oder anderen oben nur anschliessen.

    was soll eigentich wie ereicht werden? wie sollen die einnahmen der kulturflatrate eigentlich verteilt werden?

    2 euro 30 im monat?

    mal schauen, warte mal, ich habe für 35,000 euro software im tonstudio … rein rechnerisch müsste ich dann also der einzigste
    in meinem stadtviertel, der überhaupt irgendwas nutzt, was urheberrechtlich geschützt ist … irgenwie mag ich das nicht ganz glauben.

    und was ist, wenn ein nutzer behauptet, er konsumiere gar keine geschützten werke wenn er das internet benutzt?

    als pirat bin ich gegen zwangsabgaben und dagegen, dass der stat alles regelt. warum sollte man zwangsgemagebühren gegen zwangsinternetgebühren austauschen?

    und wie gerecht ist pauschal? bekomme ich dann auch ein pauschales kindergeld, obwohl ich keine kinder habe? muss ich dann auch KFZ steuer zahlen wenn ich kein auto habe?

    fritz schreibt:
    „Abgerechet würde nach Anzahl der Downloads, Qualitätsbewertungsfantasien überlassen wir der Gema.“

    dagegen, +1. denn bis auf die pauschalisierung, die ungerecht ist, ist dann ja alles wie bisher.

    man fragt sich auch, wie das mit den „downloads“ funktionieren soll.
    sollen alle anbieter gezwungen werden spezielle dienste in ihre download applikationen einzubauen? mit websites mag das noch gehen, aber was ist mit anderen systemem und protokollen?

    ausserdem würde der teil der GEZ gebühren, die die ÖR anstalten an die VGs abführen dann doppelt aufkommen.

    und was passiert, wenn ein einzelhändler sich nicht an die spielregeln hält? wie setzt sich die GEMA gegen russische anbieter mit einem briefkasten in london durch?

    obwohl so ein zentrales überwachungssystem von „downloads“ auchein gutes hätte:
    grosse vertriebe werden sich noch mehr als bisher mit den VGs auseinandersetzen müssen, wenn sie bei der backkatalogabrechnung bescheissen.
    bislang ist das bei vertrieben wie apple zwar nicht möglich, weil der urheber da ganz leicht an diese daten des handels rankommt, aber der tag wird bestimmt kommen an dem apple und die majors gemeinsam bescheissen. :)

    -110

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    • oops.
      mein obiger vergleich von künstlerischen mit software ist natürlich unzulässig, da bei software ja mit der EULA eine zivilrechtliche vereinbarung die nutzung regelt und verwertungsgesellschaften gar keine rolle spielen gibt.

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    • Bedenke, dass Software auch Information, und damit auch kein Geld wert sein kann. (Die Arbeit, diese zu schreiben, schon.)
      Die Software würde dich mit einem neuen System auch nur ’n Fünfer oder so bei Kickstarter kosten. :)

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  9. Einfach mal durchgerechnet:
    2.30€ * 80 Millionen Einwohner * 12 Monate =
    2.208 Milliarden € pro Jahr
    Das ist rund 1/3 von dem, was die GEZ einzieht.
    Oder rund das 1.3-fache dessen, was der Staat insgesamt für Kunst und Kultur übrig hat – nämlich ~100 € pro Person und Jahr; https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesellschaftStaat/BildungForschungKultur/BildungKulturfinanzen/Tabellen/AusgabenKunstKulturpflege.html .

    Dezentral? =in den Händen von Staatsbediensteten, welche die VDS dann dazu nutzen, die Downloads etlicher weltweiter Torrents abzugreifen um daraus eine Bezahlstatistik kreiren?!

    Noch ein paar herrliche Geschichten aus der Realität:
    Der Chef eines großen „Deutscher Rock&Popmusikerverbands“ hat mal die Kulturförderung genutzt und die Veranstaltung eines Musik-Preises finanziert bekommen. Der hatte „vergessen“ andere Musiker einzuladen und vor der Preisverleihung hat der dann auf einem Ghettoblaster die Musik seiner alten Band abgespielt, diese mit dem Mikrofon abgenommen und über größere Boxen in miserabelster Qualität abgespielt. Und die 10000DM Preisgeld einkassiert.
    Andere kamen mal auf die Idee Bettlaken zu bemalen und diese dann in Bäume reinzuhängen. Durch die guten Verbindungen zum Kulturamt bekamen die dafür auch eine fünfstellige Summe. Worum diese „Kunst“ genau ging, konnte keiner genau sagen, weil die Schrift auf den Bettlaken durch große Winde einfach nicht zu erkennen waren.
    Eine kleine private Marketingfirma hat die gesamte vermarktung von Stadtfesten übernommen und wird jährlich mit über einer halben Million Euro aus der Kasse der Stadt gesponsort. Der Bürgermeister betont, daß es relativ günstig sei. Das neue Museum kostet auch nur 10 Millionen €. Parallel läßt die Stadt Musikschule und Übungsräume schließen, weil zuwenig Geld vorhanden…

    Derartiges wird mit den 2.30€ passieren, wenn das heutige Kunst- und Kultursystem nicht von unten nach oben neu aufgebaut wird. Es gibt zuviele Abzocker, die diesen Milliardentopf zum Nachteil vieler anderer anzapfen werden.

    Kulturausgaben sind nicht Kulturausgaben!
    Z.B. Hamburg mit der millionenschweren Oper. Wer der Millionen (Steuer-) Einzahler kann sich dort eine Karte leisten?
    Gleichzeitig werden kaum Flächen und Räume geschaffen, wo Graffiti-Künstler die von ihnen selbst finanzierte Kunstform ausleben können. Ok – Graffiti ist so eine Sache, weil vielen die Illegalität erst den Kick gibt. Nur ich meine, daß die Kulturförderung jedes einzelnen kreativen Einwohners wichtiger ist als Prestige-Objekte zu finanzieren.

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  10. Natürlich können wir die Verteilung dieser Internet-Kopier-Abgabe nicht der Gema überlassen – die hat ja hinreichend bewiesen, dass sie vor allem Einzelinteressen dient. Zählen lassen sich Downloads relativ leicht und sicher, und vor allem ohne Einschränkung der Privatsphäre, also anonym, und auch ergebnisverzerrende Mehrfachdownloads können rausgerechnet werden. Die Ausschüttung könnte bürokratievermindernd auf die beliebteste Million beschränkt werden, und zur Ausführung brauchen wir keine Behörde, sondern nur einen Computer mit Schnittstellen, die seine Arbeitsweise transpaarent halten.

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    • Das ist doch sehr blauäugig.
      Nee, die Downloads zu zählen ist technisch ein Riesenaufwand und am Rande der Unmöglichkeit. Das hat sich doch schon bei dem Versuch der Umsetzung von Zensursuas Gehirfurz gezeigt.
      Ich würde dazu die Lektüre des Berichtes von dem Techniker empfehlen, der damals als einziger Techniker unter lauter Anwälten und Politikern dabei war, als die Provider versuchten, das umzusetzen.
      Ja, es müsste zwangsläufig Uhrzeit, IP-Adresse und Port von jedem solchen Transfer gespeichert werden. Zudem weisste ohne „deep packet inspection“ (also „Briefe öffnen und lesen“) nicht, ob du es zählen kannst. Ganz zu schweigen von so Dingen dynamischen IP-Adressen, NATs oder gar Verschlüsselung und Tunnels.

      Die Idee hat zwei Teile: Den des Zählens, und den des Verteilens. Ersterer ist ein nicht vertretbarer Aufwand, und letzterer ist eine nicht vertretbare Unfairness. Beides ist sogar schlimmer als das was wir heute haben.

      Die Idee war wieder mal nicht um die nächste Ecke gedacht. Eine typisch politische Scheinlösung. Sorry Fritz, die Idee ist tot.

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      • P.S.: Und das mein ich garnicht böse. Sondern einfach rational, die Tatsachen in der Praxis anschauend, so wie ich sie kenne.

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    • ginge noch einfacher,

      mit einer datenbank ALLE die bei den GEMAS, VG wort’s und wie sie noch alle heißen mögen eingetragen sind + plus alle freien künstler die bei plattformen wie JAMENDO und ähnlichen diensten registriert sind usw.

      da es quasi keine „illigalität“ mehr gibt, brauchen uploader auch keine künstlernamen und werktitel mehr verschleiern (was bei den frei anbietenden ohnehin kaum vorkommt) und somit kann relativ einfach „gezählt“ werden was wie oft wo heruntergeladen wird. da jeder download mit einer IP gekoppelt werden kann lässt sich auch relativ einfach (mit fehlerquotient) ermitteln wie viele male ein und der selbe titel bei welchem anbieter in welcher zeit heruntergeladen wurde.

      im prinzip ginge es aber ja noch extrem viel einfacher. nämlich dann wenn die bisherigen lizenzverwerter selbst als anbieter mit eigenen plattformen in erscheinung treten würden bzw. mit denen kooperativ zusammenarbeiten würden die ohnehin schon bestehen – quasi „out of the vaults“ – worin sie dann gleichzeitig, von der pauschale völlig unabhängige, kostenpflichtige zusatzdienste miteinbinden könnten wie streaming on demand etc.. sonder-cd, dvd, bluray, LP, speicherkarten, etc. verkauf/versand,fan-artikel aller art, shirts und bekleidung, sonder-pressungen und -ausgaben, rare bundle-angebote mit gimmiks usw., etc.etc. etc.

      zB. bei musik wäre dann der download bis 320kb kostenlos (wird mit der pauschale abgegolten) alles darüber in cd, hd etc.qualität wäre kostenpflichtig.

      das gleiche im bereich filme und serien. spielzeit-abhängig wären bis zu 1000mb (zB. 175 bis 350mb für serien) „umsonst“ zu haben, dvd, hd etc. qualitäten dafür extra kostenpflichtig.

      eine nicht illustriete „nur text“ (bzw. gekürzte ausgabe) pdf umsonst, eine voll illustrierte mit x?x zusätzen versehene (zB. 50+% ersparnis beim kauf der print-ausgabe) dafür kostenplichtig usw.

      usw. usf. oder so ähnlich.

      ich bin mir sicher das hierdurch ca. 90% aller bisher illegalen angebote innerhalb kürzester zeit verschwinden würden (für ihr fortbestehen würde es ja schlagartig keinen grund mehr gegen) und die kunst- und content-schaffenden sowie verweter-firmen so viel verdienen würden wie noch niemals zuvor.

      im falle der höherwertigen angebote wäre ich dann sogar für einen absolut rigorosen kopierschutz, denn es gäbe dann auch genügend angebote in geringerer qualität (hierdurch wäre auch die mögliche teilhabe aller gewährleistet).

      wobei die pauschale hauptsächlich den schaffenden zugute kommen sollte. im falle der freien schaffenden zu 100% und im falle der unter vertrag stehenden (sagen wir mal) 70 zu 30 (zugunsten der schaffenden).

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    • wie willst du denn „mehrfachdownloads rausrechnen“.

      soll der staat die provider zwingen, bei dynamischen IP adressen künftig gleich die telefonnummer oder die personalausweisnummer des anschlussinhabers mitzuliefern?

      soll der staat das anonymisieren verbieten?

      soll der staat das anbieten und downloaden von inhalten ausserhalb eines systems mit anbieterregistrierung verbieten?

      und gleichzeitig soll der staat aber dann den datenschutz beachten und keine nutzerdaten von den konsumenten speichern?

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  11. gut zusammengefasst: http://youtu.be/FVuXfpXKVZo

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  12. Und was ist mit Nichtmusikern? Mit Autoren, die ihre Texte nicht digital, sondern in Printform anbieten möchten, aber weder Lust noch Ahnung auf / von Umschlaggestaltung und Druck und Vertrieb und Werbung haben und generell die Dienste eines Verlags und Lektorats GERNE in Anspruch nehmen?
    Was ist mit Filmemachern, die Hunderte von Leuten bezahlen wollen, die bei der Filmherstellung helfen?
    Was ist mit Spieleprogrammierern, die ebenfalls hunderte von Leuten bezahlen möchten?
    Sollen die jetzt mit ihrem Privat“vermögen“ in Vorkasse treten??
    Die gesamte „Verwertungskritik“ dieses Blogs krankt an ihrer Konzentration auf die Musikbranche und daran, dass es PRODUZIERENDE Künstler gibt, die den Nutzen der bösen „Verwerter“ sogar schätzen! Solange diese Künstler von den ach so hehren „Freies Nutzen für alle, Geld nur für die Künstler!“-Schnackern nicht einbezogen werden und kein passendes Verwertungsmodell für ALLE schaffenden Unterhaltungskünste vorgeschlagen wird, sind das alles nur Alibi-Argumente, die nur einer Gruppe dienen: Den Endverbrauchern, die gerne alles umsonst oder möglichst billig haben wollen!!

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    • Wow. Du bist so unvorstellbar verblödet und ignorant… da zieht es einem die Schuhe aus.

      1. Es ist völlig irrelevant, was irgendwer wie findet. Ich würde auch gern ohne Hilfsmittel fliegen können. Kann ich aber nicht.
      Sollen wir also deiner Meinung nach wegen ein Paar Heulsusen, die in ihren Wahnvorstellungen stecken bleiben wollen, auf ewig deklarieren, dass man Information besitzen kann und es Gravitation nicht gibt? lol.
      2. Nicht nur erlauben Dienste wie Kickstarter, den großen Geldgeber aus dem System zu nehmen und ihn direkt durch die Endkunden zu ersetzen, sondern im Gegensatz zu ihm ist das Geschäftsmodell mit der physikalischen Realität und gesellschaftlichen vereinbar, und bekommt man da nicht nur 2-4% von Fantasie„verkäufen“.
      3. Für all diese Dienste, wie Werbung, Lektorat, u.s.w. gibt es Dienstleistungsunternehmen. Die man mit dem Geld von Kickstarter bezahlt. Der Kreative ist der Boss, und muss sich nicht der widerlichen Pervertierung und Vergewaltigung durch diegeldgeile koksnäsige Blutegel-Mafia mit ihren Wahnvorstellungen unterziehen.
      Die Rollen sind anders! Warum raffst du das nicht, du verblödeter Vollidiot!
      4. „Freies Nutzen für alle“ ist immer der Fall. Die Realität interessiert es nicht, ob du kleiner widerlicher Scheisser gern alle überwachen und unterdrücken würdest. Wenn du damit nicht klarkommst, dann heul doch, und geh dran kaputt.
      5. Es gibt kein „Verwertungsmodell“. Es gibt ein Dienstleistungsmodell. Du arbeitest, und du verkaufst (oder lässt jemanden verkaufen [evtl. mir vorgestrecktem Geld]). Und du bekommst was für die Arbeit. Oder willst du mich betrügen, indem du mir ’ne Kopie andrehst, und so tust als hättest du was dafür getan? Ja? Dann leck mich doch! Denn dann gehörst du in den Knast!
      6. Information ist per Definition immer „umsonst“, da wertlos! Weil du deinen Arsch dafür keinen Millimeter bewegen musstest, du Geier! Genau deswegen!

      Also: DU bist derjenige, der hier Leute bescheissen, bestehlen und betrügen will! DU bist ein Verbrecher! DU gehörst in den Knast dafür! Und da so richtig schön durchgenommen.

      Echt ey. So geht man mit euch Mafiafotzen um.

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  13. ihr ewig armseliges – wäh – wäh – wäääähähähä und buhhuhuhu – dieses geht nicht und jenes wollen wir nicht – rotz rotz, wein, gequengel und schnief’di’schnäuf – gesockse.

    macht ihr idioten doch was ihr wollt!!!!

    ändert aber überhaupt und gar nichts an der tatsache das trotzdem alles umsonst zu haben ist . . .

    da könnt ihr versuchen das ganze netz diktatorisch NAZIFIZIEREN zu wollen wie ihr wollt, es wird immer neuere und ausgefeiltere wege geben . . .

    . . . also LECKT UNS DOCH ALLE AM ARSCH IHR VOLLDEPPEN – kriegt ihr halt bald gar nichts mehr . . .

    verreckt doch!!!!!!!!!

    wenn ihr tatsächlich (arroganter-weise) meint das es deswegen – weil IHR DUMMEN ARSCHLÖCHER UND LUTSCHER NICHTS MEHR „KREIERT“ – keinen kreativen content mehr geben wird in zukunft, dann seid ihr um ein vielfaches noch dümmer und arroganter als man ohnehin schon meinen könnte!!!!

    der vorschläge wurden bisher vielfach und zur genüge gemacht, arbeitet mit daran das es zu aller vorteil gereicht oder geht unter. das netz als solches selber werdet ihr niemals besiegen.

    und wenn ihr meint das es mit der abmahn-abzocke so weitergehen wird wie bisher . . .

    . . . naja, ehrhlich gesagt warte ich ja nur noch darauf bis der erste mal komplett ausrastet und eine ganze anwaltskanzlei (ala‘ breivik) auslöscht. und ehrlich gesagt wundert es mich das dieses bisher noch nicht geschehen ist.

    und jetzt rutscht mir den buckel runter. 10TB – and counting – ahoi!

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    • ….und du solltest anstatt vor dem PC in einer Gummizelle sitzen und ins Aquarium gucken.

      Eure Ideen sind einfach undurchdachter Riesenbullshit und werden nicht mal ansatzweise umgesetzt werden. Da die Piraten jetzt gezwungenermaßen aus ihren Biotopen heraus an die Öffentlichkeit müssen, wird sich das auch schnell klären…. Willkommen in der Realität..und viel Spass noch.

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      • . . . aber selbst nichts zustande bringen außer grundsätzlich gegen alles zu sein.ohne auch nur den ansatz einer idee wie es weitergehen könnte außer mit althergebrachten POLIZEISTAATSMETHODEN dagegen vorgehen zu wollen.

        zwar herum-mosern das die welt schlecht sei aber dann (ungeachtet dessen das sich gewisse dinge wie zB. das internet nicht mehr rückgängig machen lassen) den möchtefgern elitär-arsch raushängen lassen der der gesamten menschheit vorschreiben will wie sie sich zu verhalten hat nur damit eine verhältnismäßig kleine gruppe nach belieben und eigenen gutdünken und vorstellungen weiterhin abgreifen kann.

        um festzustellen wer bisher wirklich in einem biotop lebte würde in deinem (eurem) fall ein einfacher blick in spiegel genügen

        und genau

        …. Willkommen in der Realität..

        macht nur so weiter, mal gucken wessen biotop eher trockengelegt ist!

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        • Junge, dein Verhalten ist höchst psychotisch. Geh mal zum Arzt…

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  14. Knallbonbon hat den Punkt genau beschrieben.
    Scheiß´ drauf…

    …Dieter Bohlen an die Macht.

    Was gibt es sonst noch zu schreiben?

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  15. Ich will mit dem Geld, das ich für Musik etc. ausgebe auf keinen Fall Justin Bieber oder Lady Gaga unterstützen!.
    Die sind beide absolut OK, ihre Musik ist trotzdem Mist.
    Flat Abgabe läuft mit mir micht.

    Und die ach so tollen Konzepte zur krativen Vermarktung im Netz setzeh schon noch ein bisserl Urhebrrecht voraus, oder?

    So falsch Sven Regner in den Augen der Piraten liegen mag, er hat doch Recht.
    Die heute noch existierenden Labels waren nie Trendsetter sondern immer nur Trendjäger. Die Trends kamen von den kleinen independent Labeln. Die haben aber nicht die Potenz gahabt, wie die großen, gegen die Raubkopien vorzugehen und sind heute tot, weil keiner mehr für ihren Katalog bezahlen wollte.
    Seit dem gibt es auch keine neuen international bedeutenden Bands mittlerer größe mehr. Stattdessen den Major-Einheitsbrei oder mini Phänomene, die aus dem Netz nicht so richtig raus kommen. Wo sind die nächsten Stones, Beatles, Clash, U2, Run DMC…..? Richtig – die gibts nicht mehr, weil die keiner mehr aufbaut. In dieser Funktion hatten Labels auf jeden Fall eine Daseinsberechtigung.

    Richtig ist, dass die Änderungen im Urheberrecht, die mich kriminell machen, weil ich ab und an für Freune kopiergeschütztes Materiall brenne, nicht klug waren. Das Urheberrecht insgesamt ist aber schon eine gute Sache.

    Und wer meint, dass die Künstler immer ganz arm dran sind und von den Labels ausgenommen werden, hat zwar nicht gänzlich unrecht, kann aber trotzdem mal mit Sony sprechen. Die können erzählen, dass ihnen George Michael mal, selbst nachdem er einen Prozess gegen sie verloren hatte, ganz ordentlich die Meinung gegeigt hat.
    So lange bis Sony ihn doch aus dem Vertrag gelassen hat.

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    • Naja… ob das Urheberrecht gut oder schlecht ist, ist in der Realität nun mal völlig unerheblich. Das ist ja irgendwie der Punkt der ganzen Diskussion. :)
      Wir wollen alle die belohnen, die uns was gutes getan haben.
      Urheberrecht ist aber genau so unmöglich, wie DRM. Denn ohne totale (und ich meine „Chip im Hirn“-totale) Überwachung, ist es schlichtweg physikalisch unmöglich.

      Also lasst uns nach einem besseren Weg suchen. :)
      Also einem in der Realität angesiedelten.
      Ich hab meine Vorschläge ja schon oft genug offen niedergeschrieben. Und zwangsläufig wird es auch darauf hinauslaufen. Von daher… ist eigentlich alles gut. Also jetzt in der realen Welt undso. :)

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      • Eigentum ist also nur ok, weil es sich in der Realität so gut überwachen lässt und halt nicht jeder im Supermarkt davon ausgehen kann beim stehlen nicht erwischt zu werden?

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        • Du denkst immer noch in Begriffen wie „gut“/„schlecht“/„OK“. Dabei hat es garnichts zu damit zu tun. Egal wie, scheint das für dich eine irrationale persönliche Glaubenssache zu sein. Ich hoffe nicht. Denn wir wollen dir nix böses. :)

          Das Ding ist: Eigentum ist Kontrolle. Ohne Kontrolle kein Eigentum. In einer Gruppe / einem Staat ist etwas dein „Eigentum“, weil sonst die Polizei kommt, und dem Dieb was auf die Nase haut.
          Das kannst du gerne selber überprüfen, indem du irgendwohin gehst, wo du keine Kontrolle über „deinen Besitz“ hast, und dein Wohlbehagen jemand stärkeres gleichgültig ist.
          Da hilft nur selber die Kontrolle darüber aufrecht zu erhalten. Sonst isses sein Besitz. ^^

          Übertragen wir das Ganze auf Information, stoßen wir sofort auf das erste Problem… weil Information ja nichtmateriell ist, sondern nur eine strukturelle Eigenschaft von etwas materiellem, und daher die Natur­gesetze ganz andere Aus­wir­kungen haben.
          Zum Beispiel kann man Informationen nicht stehlen. Es stehen nur die Operationen „Lesen“, und „Schreiben“ zur Verfügung. In Kombination ergibt das „Kopieren“. Schreibt man wohin, wo schon Informationen waren, gibt das „Überschreiben“. Schreibt man „Nullen“, nennt man es „Vergessen“. Und schreibt ein Computer Nullen an eine Stelle, die einem sagte wo man andere Informationen fand, wird das „Löschen“ genannt. Dabei hat es garnichts mit Löschen zu tun, sondern ist nur eine Über­ver­ein­fachung für dumme Nutzer. Und ebenso „Verschieben“, das nur ein Kopieren mit „Löschen“ der Quelldaten darstellt.
          Wie du also siehst, kann man maximal die Daten kopieren, und bei der Quelle überschreiben, um jemandem zu schaden. Das Überschreiben ist aber mangels Zugriffsmöglichkeit eigentlich nie möglich. So bleibt eine bloße Kopie.

          Wenn es sich dabei um ein Geheimnis handelte, und der Kopierer eigentlich keinen Zugang dazu hatte, sondern ihn sich verschafft hat, dann ist das ein (teilweise großer) Schaden. Hat der Nutzer jedoch fahrlässig die Information an Tausende Fremde weitergegeben, und beschwert sich dann darüber, dass die dasselbe tun, ist er ein Idiot, und kann nur sich selbst Vorwürfe machen.
          In beiden Fällen ist es ein Kontrollverlust. Also kann er es nicht mehr als sein „Eigentum“ bezeichnen.
          In der Praxis bedeutet auch nur eine einzige Weitergabe normalerweise schon diesen Kontrollverlust. Du weisst selber wie wenigen Leuten man wertvolle Geheimnisse anvertrauen kann. Besonders wenn die Weitergabe nicht kontrolliert werden kann. (Oder kannst du das bei deinen besten Freunden?)

          Aber: Gibt er es an niemanden weiter, könnte man ja denken, er „besäße“ die Information. Hier gibt es aber ein Problem: Wie kann er die Existenz der Information dann überhaupt noch beweisen?? Jeder Beweis beinhaltet nämlich zwangsläufig eine Weitergabe der Information. (Auch dazu kannst du selber Versuche anstellen.)

          Also kommen wir zu dem Schluss, dass man, gleichgültig wie, bei Informationen niemals sagen kann, dass man sie „besitzt“ / sie „Eigentum“ seien.

          Siehste? Bei der ganzen Sache ist es völlig egal, wer was „OK“ findet. Das sind einfach die Naturgesetze. Und damit müssen wir alle leben. Auch du. Auch Sven Regener. Auch die Musikmafia.

          Entweder man akzeptiert das, und handelt danach. Oder man wird schwer enttäuscht werden und sich weh tun.
          Kein Geheule der Welt wird das jemals ändern. Sorry.

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          • Was für ein Unsinn…!

            Ich kann Dir auf die Schnelle fünf Seiten schreiben, bei denen dann am Ende rauskommt, dass Dein Körper nicht Dir gehört, weil ja die Moleküle, aus denen er besteht, allesamt aus bereits bestehenden Strukturen zusammengesetzt sind.

            Da er Dir also nicht gehört, darfst Du auch nicht bestimmen, was damit geschieht. Wenn nun einer kommt, der stärker ist als Du, dann darf er damit machen was er will ( ‚Das sind einfach die Naturgesetze. Und damit müssen wir alle leben. Auch du‘ )

            Und da das gerade zu meinem Vorteil ist ( ich bin nämlich sehr athletisch, groß und stark ), werde ich mich dafür einsetzen, dass all diese ( fürchterlich gestrigen ) Gesetze, die den Körper ( der Dir ja gar nicht gehört ) schützen, abgeschafft werden ( ‚kein Geheule der Welt wird das jemals ändern. Sorry.‘)

            Siehst Du – Logik ist eine Hure. Man kann so einen Senf stricken, bis man tot umfällt. Es ist einfach nur überheblich und infantil, und als Gestaltungsprinzip für eine gut funktionierende und auf Arbeitsteilung beruhende Gesellschaft taugt es natürlich nix, wie jeder weiß, der sich schon mal mit echten Menschen und echten Problemen beschäftigt hat.

            Was Du propagierst ist ein Recht des Stärkeren – finsterstes Mittelalter also.

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          • @knallbonbon (aka. Anonymous):
            Wenn du nicht die Kontrolle über deinen Körper hast, was genau bedeutet dann „gehört mir“? Hm?? NIX!

            Leb weiter in deiner winzigen Fantasiewelt voller sozialer Konditionierungen die du selber nicht erkennst, in der du groß, stark und klug bist, Logik schlecht und böse ist, und du nicht erkennst, dass immer noch ausschließlich das Recht des Stärkeren gilt. Und das genau der Grund ist, warum es in einem Staat scheinbar nicht gilt.

            Aber du würdest selbst die Physik als „Hure“ bezeichnen, wenn dir das hilft, deine Wahnvorstellungen aufrechtzuerhalten.

            Ende der Diskussion. Such dir ’ne Therapie. Echt ey.

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          • Nur zur Klarstellung: ich glaube nicht, dass mir jemand etwas Böses will.

            Ich will nur eure / Deine Logik verstehen. Und sei mir nicht böse, aber den Eindruck, dass es für Dich keine Glaubenssache ist, machst du nicht. Du glaubst halt an deine „rationale“ Logik.

            Was ist deiner Meinung nach von der Idee der Menschenrechte zu halten, die in ihrem Kern aus Freiheit, körperlicher Unversehrtheit und Eigentum bestehen?
            Eigentum als Bestandteil dieser Rechte setzt bei dieser Denkart nichts voraus, sondern ist naturgegeben und damit auch „vorpolitisch“.
            Dein Thema der Kontrolle ist dann nicht Voraussetzung sondern Ausprägung des Eigentums in großen Gruppen.
            Wobei meiner Meinung nach nicht Kontrolle wichtig ist, um Eigentum zu erhalten, sondern der kollektive Glaube daran und eine hohe Aufklärungsquote bei Verstössen.

            Wenn ich dich richtig verstehe, ist es bei geistigem Eigentum quasi noch mal anders, weil die einmalige Weitergabe einer Information zum Kontrollverlust führt und damit zum Verlust von „Eigentum“.
            Wir reden hier ja primär über Musik. Wenn deine Logik ein Naturgesetz ist, muss das doch universell so sein.
            Ich hatte in den 80 ern nicht den Eindruck, die Musikindustrie (hier bitte inklusive der Künstler zu verstehen) hätte durch Verkauf von Platten oder CDs besonders viel Kontrolle über ihr Eigentum verloren. Warum nicht?

            Zum Thema jeder Beweis der Information setzt deren Weitergabe voraus:
            Da fällt mir das Coca Cola Rezept ein. Das wird nicht weitergegeben und doch existiert es, weil keine andere Cola, wie Coca Cola schmeckt.

            Meinungen dazu.

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    • Und bitte nenn es nicht „Raubkopien“ denn eine Kopie ist kein Raub. Nicht mal ein Diebstahl. Und auch wenn dir das bewusst ist, so es trotzdem, wie Schwarze „Nigger“ zu nennen.
      Jedes Mal wo du das Wort benutzt, verbreitest und validierst du eine bestimmte Denkweise, auch wenn ungewollt, unterstützt du die Contentmafia, und schadest den Künstlern und uns allen.

      Wäre lieb von dir… Mir tut das jedes Mal im Herzen weh, weil ich es mich an die Auswirkungen erinnert.
      Danke. :)

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      • Lol. So schlecht waren meine Sätze schon lange nicht mehr. Sorry für die Mehrarbeit beim Lesen…

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        • Außer Professor Barfuß wird sich keiner daran stören da es ja durchaus verständlich war.

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      • @Evi

        ‚Raubkopie‘ – ich finde, der Begriff trifft es recht gut, und ich halte ihn in dieser Debatte für absolut angemessen.

        Wenn Du privat Musik konsumierst, ohne Dich an die Bedingungen zu halten, die der oder diejenigen, die Dir das ermöglichen, festgelegt haben, dann ‚beraubst‘ Du sie damit faktisch.

        Natürlich entwendest Du ihnen keinen Gegenstand ( das ist ein Piraten-Kindergartenargument ), sondern enthältst ihnen etwas viel Entscheidenderes vor: nämlich den wirtschaftlichen Gewinn aus ihrem Tun.

        So etwas nannte man immer schon ‚Diebstahl‘ oder auch ‚Raub‘. Ich kann an dem Begriff ‚Raubkopie‘ von daher nichts Unangemessenes entdecken.

        Noch etwas zur Sprache, da Du darauf ja Wert zu legen scheinst:

        Eine ‚Contentmafia‘ existiert allein in Deinem Kopf.

        Keines der Charakteristika mafiöser Strukturen trifft auf die professionelle Musikszene zu. Es gibt weder geheime Absprachen unter den verschiedenen Marktteilnehmern, noch illegale Aktivitäten. Der Vergleich ist also unangebracht. Wenn Du das Wort weiter benutzen möchtest, dann müsstest Du solche Strukturen beweisen.

        Die Musikindustrie ist eine recht polymorphe Gruppe von Leuten, die auf verschiedenste Weise und in verschiedenster Funktion hauptberuflich Content herstellen oder vermarkten. Das ist mit enormen Risiken und hohem finanziellem Aufwand verbunden. Ziel dieses Tuns ist der Musikkonsum durch den Endverbraucher.

        Wenn dieser sich nun zum Konsumieren entscheidet, dann muss er natürlich auch dafür bezahlen.

        Ganz normaler Handel – mit ‚Mafia‘ hat das wirklich rein gar nichts zu tun.

        Bitte werde Deinem eigenen Anspruch gerecht, und verwende künftig nur Begriffe, die auch sachlich zutreffend sind.

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        • Also wenn überhaupt dann immer noch Diebstahl den Raub. Ließ dir doch bitte mal die definition von Raub durch bevor du hier so unqualifiziert daher kommst.
          Die Position der Piraten ist sicherlich streitbar, deswegen wird ja auch diskutiert aber die polemische Pauke schwingend von Raub zu sprechen ist Schwachsinn.
          Den Begriff Content Mafia finde ich im übrigen auch scheiße.
          Ich habe Jahrelang als Entwickler in der Spieleindustrie gearbeitet und ich sehe mich nicht als Teil einer mafiösen Struktur.

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        • Deine Argumente sind so dumm und schwachsinnig, dass ich sie nicht mal mit einer Antwort würdigen werde. Du musst selber dein Hirn anschalten, und überlegen, um die Antworten zu finden.
          Das heisst, sich die physikalische Realität* anzuschauen. (Siehe meinen längeren Kommentar unten.)
          Wenn du das nicht kannst oder willst, kann ich dir auch nicht mehr helfen.

          Du bist so unvorstellbar verblendet und verblödet… da hilft nix mehr. Nur noch notschlachten. Echt ey. Wie kann ein Mensch nur so dumm sein??
          (Und ich würde mich nicht wundern, wenn du knallbonbon bist.)

          * die physikalische Realität, in der jemand dich für deine Dummheit schon längst erschlagen hätte. wenn man nicht selbst dafür von anderen Idioten erschlagen werden würde.
          Offline kannst du dich jedenfalls nicht auf Dauer so benehmen.

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          • Ich meinte natürlich: „meinen längeren Kommentar oben“.
            Einfach die Seite nach „4. Mai 2012 17:13“ durchsuchen.

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    • obwohl ich deinen duktus teile, würde ich folgender einschätzung des marktes widersprechen:

      Die heute noch existierenden Labels waren nie Trendsetter sondern immer nur Trendjäger. Die Trends kamen von den kleinen independent Labeln. Die haben aber nicht die Potenz gahabt, wie die großen, gegen die Raubkopien vorzugehen und sind heute tot, weil keiner mehr für ihren Katalog bezahlen wollte.“

      gegen raubkopien vorzugehen benötigt nicht nur wirtschaftliche potenz, sondern ach den willen dazu.

      man kann getrost daovn ausgehen, dass komponisten und verlage die sich oft sehr bewusst für rein eindependetn vertriebe entscheiden, einfach gar kein interesse daran haben, ihre konsumenten zu verklagen, nur weil die keine lust oder keine möglichkeite haben für kopien zu bezahlen.

      und bei den majors ist es umgekehrt: da sind es auch oft nicht die urheber, sondern die rechtsanwälte und die AG vorstände, die die massenabmahungnen verschicken lassen.

      auch deine feststellung der indy markt hätte unter filesharing mehr gelitten als die majors will ich so nicht stehen lassen.
      zwar ist dort weniger wirtschaftliche potenz zu finden, aber fast genausoviel GEMA komponisten wie bei den majors (98% statt 100% ?), und trotzdem werden tonträger dort noch verkauft, weil nischen verlage einfach eine gesunde basis an stammkäufern haben, die bereit und in der lage sind für kopien zu bezahlen.

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      • @einseinsnull
        „gegen raubkopien vorzugehen benötigt nicht nur wirtschaftliche potenz, sondern ach den willen dazu“
        Ich würde sogar sagen, erfreulicherweise ist das so.

        Ich habe da auch ein wenig Schmarrn geschrieben. Ich glaube die Label, die gegen Illegale Kopien vorgehen, verdienen dabei nichts (ist aber nur eine Meinung). Es geht nur um Abschreckung.
        So gesehen ist der von mir wahrgenommene Niedergang der Indy Label auch nicht damit zubegründen, dass sie nicht gegen Raubkopien vorgehen, sondern schlicht durch erhebliche Veränderungen bei den Verkäufen.

        Mir geht es darum aufzuzeigen, wie die „alles für lau“ Mentalität schon heute Auswirkungen hat, die nicht schön sind.

        Du hast zwar auch Recht, dass Indy Label nach wie vor erfolgreich und gut ihre Nischen bedienen und dabei mitunter verstärkt auf zahlungswillige Kunden / Fans stoßen.

        Ich habe aber, ohne dies mit Fakten zu Anzahl und Größe von Indys einst und jetzt belegen zu können, den Eindruck, der Mittelteil, der nicht nur Nischen bedient, fehlt inzwischen.

        Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir z.B. noch einmal so etwas wie Grunge erleben werden.

        Ein weiteres Beispiel sind die hier schon angesprochenen Konzerte. Die wurden in der Tat als valider Ersatz zum Geldverdienen entdeckt. Was, begünstigt durch Konzetration auf der Veranstallterseite, zu erheblichen Veränderungen geführt hat. Zum einen sind die Preise für die „Großen“ massiv angestiegen zum anderen gibt es bei den Grossen keine Konzerte mehr, bei denen Lust und Laune der Künstler über die Dauer der Veranstaltung entscheiden.
        Als Konzerte zum Anheizen der Platten/cd Verkäufe dienten, gab es eine Menge Künstler, bei denen das anders war.

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