Liebe Kollegen, das Urheberrecht ist eine Farce, und ihr seid selbst daran schuld

Liebe Urheber, liebe Kultur- und Wissenschaffende, liebe Kollegen. Ich lese gerade den von euch in Scharen mitunterzeichneten offenen Brief “Wir sind die Urheber! Gegen den Diebstahl geistigen Eigentums” – und ich tue das (Zitat) “mit Sorge und Unverständnis”. Ich bin tatsächlich ziemlich erschüttert, dass so viele (zumindest unterstelltermassen) intelligente Menschen sich (Vorsicht, böse Wörter) zum Werkzeug von Lobbyisten machen und aus einer diffusen und eigentlich unbegründeten Angst vor der Zukunft (oder besser der Gegenwart) heraus einen solchen Unsinn unterschreiben.

Im Prolog der Unterstützerliste erfahren wir etwa von “öffentlichen Angriffen gegen das Urheberrecht”. Leute, es gibt keine öffentlichen Angriffe gegen das Urheberrecht. Ich weiss, ihr meint die Piratenpartei, aber die greift das Urheberrecht nicht an. Im Gegenteil, sie will das Urheberrecht in die digitale Gegenwart holen, und zwar zugunsten der Urheber (Ihr müsst mir nicht glauben. Lest selber nach).

Auch wird da frisch behauptet, die materielle Basis für individuelles geistiges Schaffen bilde das Urheberrecht. Dem muss ich widersprechen: Materielle Basis der Urheber ist das Geld auf dem Konto, nicht etwa Gesetze, die schon länger nicht mehr funktionieren. Unabhängig vom Geschäftsmodell. Und jede Forderung, “den Schutz des Urheberrechts zu stärken” läuft ins Leere, solange nicht konkretisiert wird, wie das gehen soll.

Kriminalisieren? Wollt ihr, dass Kinder ins Gefängnis kommen, weil sie eure Bücher, Filme, Bilder, Songs getauscht haben? Nein? Was dann? Muss man, wie es euer Klappentext verlangt “den global agierenden Internetkonzernen, deren Geschäftsmodell die Entrechtung von Künstlern und Autoren in Kauf nimmt” (ich weiss, ihr meint damit Google) Schranken setzen? Oder ist es auch nur im Entferntesten sinnstiftend, wenn ihr das, was alle (vielleicht euch wenige ausgenommen) jeden Tag tun, nämlich kopieren, mit “Diebstahl”, “Gier” und “Geiz” beschimpft wird?

Jetzt wollen wir alle uns mal einen einen Augenblick zurücklehnen und dieses Jahr 2012 mit ruhigem Blick fixieren. Die digitale Revolution liegt hinter uns, wir leben nicht mehr im Industrie- sondern bereits im Informationszeitalter, und Information ist ubiquitär. Sie ist es, und wird es immer sein. Einfacher geagt: Das Internet ist nun mal da, und wird nie wieder weggehen. Weder können wir es einfach ausschalten, um damit die nostalgisch verklärten Wirtschaftswunderjahre zurückzuholen, noch können wir eine Totalüberwachung nach chinesischem Modell installieren. Schon gar nicht, um einer winzigen Bevökerungsgruppe, nämlich uns Urhebern, einen Gefallen zu tun.

Also? Was machen wir? Einfach bewährte Verfahren einsetzen. In der Kultur- und Wissensgeschichte unserer Zivilisation gab es nämlich immer wieder disruptive technische Entwicklungen, die ganze Wissens- und Kulturmonopole beiseite gefegt haben. Aber weil wir bekanntlich in der Lage sind, aus der Geschichte zu lernen, sollte es ein Klacks sein, das gegenwärtige Problem zur Zufriedenheit aller zu lösen. Das müssen wir auch erzielen, diese allgemeine Zufriedenheit, weil wir nämlich (mehr oder weniger) in einer Demokratie leben, und als Urheber nur eine Minderheit bilden. Wenn die überwiegende Mehrheit etwas ganz anderes will als wir, haben wir ziemlich Pech.

Also her mit der Konsenslösung. Wir stellen fest: Das Internet geht nicht mehr weg. Im Gegenteil, es expandiert in neue Technologien, die wir heute noch gar nicht kennen wollen. Und die Verbreitung von Daten durchs Netz lässt sich weder technisch noch juristisch verhindern. (Kurzer Einwand: Und was ist mit den Massenabmahnungen? Die treffen nur Leute, die nicht wissen, wie man unsichtbar bleibt. Alle anderen machen weiter, was sie wollen). Wie gehen wir aber mit einer Situation um, die sich nicht genau kontrollieren lässt? Die Antwort lächelt uns aus erwähnter Wirtschaftswundervergangenheit entgegen: Wir pauschalisieren uns eine Kopierabgabe, auf Kassetten, Xeroxmaschinen, DVD-Brenner, MP3-Player. Und jetzt auf auch auf Internetanschlüsse. Folge: Der Datenaustausch ist entkriminalisiert und, jetzt kommt die eigentliche Überraschung, bringt uns Urhebern Geld. Wie das alles genau gehandhabt werden soll, brauche ich hier nicht hinzuschreiben, das wird Ergebnis einer gesamtgesellschaftlichen Diskussion, die von allen geführt werden wird, die mit der Sache zu tun haben. Urheber, Verwerter, Kommunikationsanbieter, Nutzer. Ja, letztere auch. Ohne die gehts nicht, die bezahlen am Ende nämlich alles. Auch unsere Miete, und die Kühlschrankbefüllung, liebe Kollegen.

Und jetzt hört bitte auf, schlechte Laune zu verbreiten, und setzt euch mit mir und anderen zusammen für die Pauschalabgabe ein. Ich will nicht verschweigen, dass es damit ein winziges Problem gibt: Die bisherigen Kultur- und Wissensverwerter (Verlage etc) haben Angst, dass durch die dekriminalisierte, freie Datenweitergabe die Verwerterumsätze verringert würden. Stimmt natürlich nicht, weil die einzeln verkauften Kultur- und Wissendaten eben einen Mehrwert transportieren. Oder ist die Musikindustrie mit Einführung der Compactcassette, die Filmindustrie wegen VHS oder die Literaturwelt durch das Fernsehen zugrunde gegangen? Nein. Im Gegenteil, immer haben die Urheber mit daran verdient. Also: Lasst euch nicht von der Angst der anderen beeinflussen, liebe Kollegen. Wer chronisch Angst hat, soll meinetwegen zum Therapeuten gehen, für alles andere gibts sachliche Lösungen. Packen wir’s an.

Man kann auch hier unterzeichnen, per Kommentarfunktion, und das pic ist cc by nc von Loic Loewert a.k.a. Twistiti.

144 Kommentare

  1. […] Gastbeitrag von fritz […]

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    • Hey Fritz,

      „Jetzt wollen wir alle uns mal einen einen Augenblick zurücklehnen und dieses Jahr 2012 mit ruhigem Blick fixieren….“

      Ja, aber Du auch, nachdem Du mal wieder eine herrliche verbale Luftblase abgelassen hast.

      ‚Das Urheberrecht ist eine Farce, und ihr seid selbst schuld daran“

      Bist Du Dir da sicher? Also ich glaube, mehr Unsinn kann man in einem einzigen Satz in der Tat kaum unterbringen.

      Es ist natürlich keine ‚Farce‘, um das kurz richtig zu stellen, sondern es ist wertvoll und unverzichtbar ( siehst Du ein paar Sätze später dann ja auch ein bisschen so, gell? ). Und es funktioniert auch im Netz.

      Wenn ich Musik oder einen Film haben will, dann gehe ich zu einem der bestehenden Downloadportale und lade ihn mir dort für ein paar Cent herunter. Völlig legal und zur allgemeinen Zufriedenheit aller Beteiligten.

      Das ist die perfekte Konsenslösung für jeden, der fair und korrekt sein will!

      Dazu braucht man keine ‚flatrate‘.

      Warum machst Du das nicht einfach auch so?

      Abgemahnt kann man so niemals werden, warum auch?
      Klar müssen das auch alle wissen, aber das ist eben ein Informationsproblem.

      ‚Kinder ins Gefängnis?‘ – da hast Du aber wieder mal tief in die Märchen- und Angstmachkiste gegriffen, um Deinen Worten ein wenig mehr Pathos zu verleihen ( Stichwort ‚Bauernfängerei bei Ahnungslosen‘, aber das bemängele ich ja in fast all Deinen Postings ). Das ist grober Unsinn, zumal man schon daran arbeitet, die aktuelle Abmahnpraxis deutlich zu entschärfen.

      Was ist denn nun Dein Problem?

      P.S. ach ja, ‚flatrates‘ gibt es ja auch schon zunehmend bei legalen Anbietern, und da kommt noch viel mehr in Zukunft. Die sind wirklich supergünstig (pssst – mir als Urheber in der Tat schon viel zu günstig).

      Also, mach mal weiter, ich schreib dann immer mal was Sachliches dazu.

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      • Also, ich frage mich ja echt, was eigentlich DEIN Problem ist… Sachlich? Fehlanzeige. Eher wirkt das schon so, wie sich völlig verkrampft etwas so hinzu(ver)biegen, dass du – vermeintlich im Brustton der Überzeugung – ordentlich draufhauen kannst. Und wie dämlich.

        Ehrlich gesagt wundert es mich stark, bei dem Quark den du hier breit trittst, dass du Fritz (und uns anderen Ahnungslosen) nicht bei dem Satz; „Auch unsere Miete, und die Kühlschrankbefüllung, liebe Kollegen.“ entrüstet darüber aufklärst, dass man sich nicht nur von Dingen, die zur Lagerung eine Kühltemperatur von etwa sechs bis acht Grad benötigen, ernährt.

        Noch ehrlicher gesagt, frage ich mich auch, warum du diese Seite hier überhaupt aufsuchst, wenn doch nur unsachlicher Müll zur Vorstellung geboten wird. Helfersyndrom?

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        • @ Tini Tussi

          hm…

          habe ich ein Helfersyndrom?

          Du meinst so eines wie die Piraten, die den Urhebern um alles in der Welt und ganz und gar uneigennützig in ihrem vermeintlichen Kampf gegen die ‚bösen‘ Verwerter ‚helfen‘ wollen?

          Nein, habe ich nicht.

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          • kleiner tip: beim trollen reichen kurze sätze. sonst könnt man noch meinen du wärst echt so daneben.

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  2. 100% Zustimmung meinerseits. Ich möchte außerdem John F. Nebel von Metronaut zitieren, einen m. E. äußerst wichtiger Satz in dieser ganzen Debatte:

    „Den Stellungskriegern in der Verwertungsindustrie und denjenigen Urhebern, die nicht verstanden haben, dass sie von ersterer nur instrumentalisiert werden, sei schon einmal gesagt: so ein Schützengrabenkrieg ist die falsche Strategie, wenn man gegen einen Gegner kämpft, der mobil, kreativ, kompromissbereit und in der Überzahl ist.“

    hier der Link zum empfehlenswerten Artikel, aus dem das Zitat stammt: http://www.metronaut.de/2012/04/urheberrecht-handelsblatt-im-schuetzengraben/

    und hier übrigens seine Reaktion auf diesen unsäglichen offenen Brief:
    http://www.metronaut.de/2012/05/ich-bin-urheber/

    ebenfalls sehr lesenswert!

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  3. Unterschreibe ich genau so.

    Und ich möchte ein Zitat anfügen, von John F. Nebel (Metronaut) aus einem Artikel vom 5. April, als das Handelsblatt den „Mein Kopf gehört mir“ Bock geschossen hat:

    „Den Stellungskriegern in der Verwertungsindustrie und denjenigen Urhebern, die nicht verstanden haben, dass sie von ersterer nur instrumentalisiert werden, sei schon einmal gesagt: so ein Schützengrabenkrieg ist die falsche Strategie, wenn man gegen einen Gegner kämpft, der mobil, kreativ, kompromissbereit und in der Überzahl ist.“

    Link zum Artikel:
    http://www.metronaut.de/2012/04/urheberrecht-handelsblatt-im-schuetzengraben/

    Und der hat heute auch auf den unsäglichen offenen Brief geantwortet: http://www.metronaut.de/2012/05/ich-bin-urheber/

    Wunderbarer Artikel. Kann die Lektüre jedem nur empfehlen.

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    • @ Tini Tussi

      Ich hab das jetzt mal ganz gelesen.

      Was will der Mann?

      Er kann sich völlig ungehindert im Netz austoben, und das tut er ja auch. Niemand schreibt ihm irgendein Vergütungsmodell vor, zwingt ihn, seine Werke mit oder ohne Geld abzugeben.

      Er ist völlig frei. Und polemisiert dennoch herum.

      Er ‚kritisiert‘ die Ausbeutung der Künstler durch Verlage etc…

      Mit welchem Recht, bitte? Möchte er etwa erwachsene Menschen in ihren geschäftlichen Beziehungen bevormunden? Alle diesbezüglichen Vereinbarungen erfolgen 100% freiwillig. Das weiß jeder.

      Er selber kann doch im großen, freien Netz alle Vorteile genießen, diese NICHT in Anspruch zu nehmen. Und damit glücklich werden.

      Seinen Kunden unschlagbar günstige Angebote machen. Punkten mit seine Flexibilität, seinem know-how und seiner Keativität. Erfolgreich sein nach seiner facon.

      Und dennoch ist er aufgebracht.

      Weil Andere all das für sich anders handhaben wollen, und sich dagegen wehren, mit Piratenethik zwangsbeglückt zu werden?

      Wäre das nicht vermessen und intolerant in allerhöchstem Maße?

      Ich persönlich glaube ja , dass die Grundannahmen der Piraten falsch sind, und dass sie nicht funktionieren können. Und ich habe gute Gründe dafür. Aber das ist meine Sache. Jeder, der möchte, darf gerne daran glauben. Und konsequent danach agieren. Mt seinem eigenen Content.

      Ich würde nie auf die Idee kommen, mich da einzumischen.

      Möchte für mich aber bitte die gleiche Freiheit in Anspruch nehmen, auch wenn die Piraten mir mit meinen ‚gestrigen Geschäftsmodellen‘ den sicheren kommerziellen Untergang prophezeihen. Das Risiko nehme ich gerne in Kauf. We will see.

      Ist dieses Maß an Toleranz wirklich zuviel verlangt?

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        • Weisst Du was, ‚Knallbonbon‘ : ALLES KORREKT, WAS ER SINGT!

          Und weisst Du, was ich so richtig scheisse finde?

          Dass ihr Piraten GENAU DA weitermacht.

          Ihr habt nix gelernt daraus.

          Platte Parolen, Faktenverdrehung, Missinformation für die Doofen!

          IHR MACHT GENAU DAS GLEICHE.

          Wenn ihr das an den Bankern exerzieren würdet, dann würde ich nix dazu sagen. Die sind in der Tat komplett wertefrei.

          Aber die Urheber? Wow – da hab‘ ich ein echtes Problem mit.

          Es sind vielleicht 1% Arschlöcher unter denen, mag sein. Aber der Rest, das sind Freaks, gute Leute, Workaholics, Idealisten.

          Manche von ihnen haben es auch zu etwas gebracht, ja.

          Die haben es sich verdient.

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          • wie oft muss ich dir denn noch erklären das ich kein pirat bin!!!???

            man sieht – VOLLKOMMENE LERNRESISTENZ!

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          • Ok. Entscheide selber, ob das, was ich sage, auf Dich zutrifft oder nicht.

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          • dann würde ich dir mal dringend raten ab etwa min. 3:20 ganz genau hinzu hören . . .

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        • Verdammt geiler Flow, danke! :)

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      • „Ich würde nie auf die Idee kommen, mich da einzumischen“
        tust du grade. ned gemerkt? dacht ichs mir.

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        • hey Jah,

          mal ganz ehrlich – wie alt bist Du?

          Aber nicht flunkern…

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          • poste deinen realname und deine telefonnummer und ich schreibs dir per sms.

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  4. Das perfekte Zitat:

    You know what’s so elegant about this little game, Jake? Nobody knows what the enemy is. They don’t even know he exists. He’s in every…one of their heads. And they trust him. Because they think they are him. If you try to destroy him… to save them,… they’ll destroy you… to save him. Ahh… it’s beautiful man… You have to admire the opponent’s elegance.
    — Revolver (2005, Guy Richie)

    So sieht es mit denen hier auch aus. Sie leben in ihrer winzigkleinen konstruierten Welt, und halten die Interessen ihres Meinungsmachers für ihre eigenen. Sie beschützen ihren eigenen Missbrauch gegen ihre Retter.

    Da kann man nix machen… müssen se halt mit untergehen…

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  6. Liebe Gemeinde ;),
    eine Sache verstehe ich nicht.
    Warum können wir nicht das aktuelle System so belassen und einfach das Abmahnwesen eingrenzen?

    Ich meine, auch du Fritz wirst schon einmal zu schnell gefahren sein, dich vielleicht nicht angeschnallt haben, beim Fahren telefoniert haben oder bist nachts über eine rote Ampel gefahren, als niemand es gesehen hat. Und das machen tausende Menschen jeden Tag.

    Man verstöst gegen Gesetze. Und nur weil es so viele machen, soll man es legalisieren? Verstehe ich nicht.

    Ich persönlich fände 50€ Strafe für einen illegalen Download ganz okay. Ist dann halt wie beim Auto fahren. Wenn man es auf dem illegalen Weg will oder zu schnell fährt, muss man auch mit Konsequenzen leben. Dann doch lieber eine der bereits vorhandenen Flatrates nutzen oder den Song für 99ct kaufen.

    Und wieso fühlst Du dich so kriminalisiert? Weil dir andere berechtigterweise vorwerfen, dass du etwas illegales tust, wenn du illegale Downloads nutzt? Es tut mir leid, nach aktueller Rechtslage ist es nun mal so. Wenn du nicht kriminalisiert werden möchtest, kaufe einfach die Musik. Der einfachste Weg einer Kriminalisierung aus den Weg zu gehen, ist nunmal nicht illegal zu handeln.;)

    Und wenn dich der Vorspann vor der DVD nervt, kauf sie doch einfach nicht? Und wenn alle, die so denken auf den Kauf verzichten, wird sich der Anbieter unter Druck gesetzt fühlen und bei der nächsten Produktion auf den Vorspann verzichten. Aber nur weil dich der Vorspann nervt, gibt es dir nicht das Recht, dir den Film auf illegalem Weg zu beschaffen. Ist so, tut mir leid. So ist der Markt. Natürlich bestimmt der Kunde den Preis. Aber durch Verzicht und damit sinkenden Umsatz beim Anbieter und nicht durch illegale Aneignung des Produkts.

    Aktuell haben wir eigentlich die optimale Situation. Jeder darf sein Produkt anbieten wie er will. CC? Kein Problem. Kostenlos für alle? Kein Problem. Auf dem klassischen Weg? Kein Problem.

    Warum schauen wir nicht einfach, was sich wirtschaftlich durchsetzen wird? Warum brauchen wir ein einheitliches Vertriebs- und Entlohnungssystem? Wenn Du dir so sicher bist, dass die neuen Vertriebswege das einzig Wahre sind, freu dich doch. Du kannst sie auch gern nutzen. Bist dann vielleicht der große Vorreiter und der Held der neuen Generation. Dann darfst du auch gern über jene lachen, die mit dem alten System untergegangen sind, weil niemand mehr deren Musik hören wollte.

    Und komm mir jetzt bitte nicht mit „Du willst den Urhebern doch nur etwas gutes tun“. Sie wollen es nicht. Sie haben es alle schon überdacht und halten nach wie vor den alten Weg für den besseren. Solltest Du recht haben, haben sie halt Pech gehabt.

    Und noch etwas: Niemand wird gezwungen, einen Deal mit der Industrie zu machen oder seine Werke bei der GEMA anzumelden. NIEMAND. Alles FREIWILLIG! Lass sie doch. Verpassen sie halt deiner Meinung nach einen Haufen Geld. ist doch deren Problem.
    Und wieder, wenn dich die Industrie so stört, verzichte doch auf deren Produkte. Aber verzichte nicht nur auf den Kauf sondern auch auf die Nutzung.

    So funktioniert die Welt.;)

    Mit freundlichen Grüßen,

    Paul Kux.

    Wie immer zu erreichen über meine Facebook-Seite oder hinterlegte E-Mail-Adresse.

    Ach, ich nutze den Vorspann auf einer DVD immer dazu, Chips und Getränke zu holen.;) Dann geht der schneller vorbei, als man denkt.;)

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    • Ja, Paul, wäre die Welt so, wie du sie darstellst, dann gäbs so gut wie keine Probleme. Weil sich dann jeder an einen bestimmten Plan halten würde. In der Realität hat aber jeders einen eigenen Plan. Stell dir vor, niemand hält sich mehr an Ampeln, sondern fährt dann los, wenn Platz ist, oder auf Zuwinken. Dann muss man irgendwann die nutzlosen Ampeln abschaffen, weil die Bevölkerung anders entschieden hat. Genau so ist es mit dem Filesharing. Millionen tun es, egal wie du das findest, und im Unterschied zur physischen Privatkopie geht der Urheber leer dabei aus. Wollen wir das?

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      • Eine etwas differenziertere Antwort auf diesen doch sehr interessanten Post wäre begrüßenswert. Andernfalls wirkt das wie das kleine Kind, das den Lolli halt einfach umsonst will. Zumal der Vergleich mit den Ampeln nun wirklich hinkt.

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        • Niemand zwingt dich, ernst zu nehmen, was Millionen für richtig halten. Oder eine Lösung für etwa daraus entstehende Fragen anzustreben. Und nein, die Ampeln passen ganz gut. Es gibt nämlich auch Städte ohne Ampeln. Geht auch.

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          • Gut, dann zum Ampel Argument. Warum gibt es diese? Aus der reinen Bösartigkeit den Autofahrern gegenüber, oder aber eher deshalb, weil ein sicheres und gemeinschaftliches miteinander eben so am besten realisiert werden kann? (Zumindest in den Städten in denen es Ampeln gibt). So kann der Fußgänger wie der Autofahrer am Straßenverkehr teilnehmen und mögliche Schäden werden auf ein Minimum reduziert – wenn sich alle brav an die Regeln halten.

            Außerdem, wenn mir das Geschäftskonzept von irgendwem nicht passt, sei es von einer Drogeriekette oder eben das eines Verwerters, dann kaufe ich da einfach nicht ein. Das ist meine Freiheit als Konsument. Aber anscheinend hat der Anbieter ja doch etwas, was man haben möchte. Sonst würde man es sich ja nicht doch runterladen. Aber man möchte es eben umsonst.

            Wenn die Verwerter den Trend verpasst haben, ein ordentliches Geschäftsmodell zu entwerfen, dann haben Sie halt Pech. Allerdings gibt es mittlerweile genug legale und sehr preiswerte Möglichkeiten an seine Musik etc. zu kommen. Aber klar, wenn man gewohnt ist nichts zu zahlen, dann ist jeder Cent zuviel. Da kann natürlich kein Geschäftsmodell mithalten.

            PS: Dass die Abmahnindustrie etc. ein Irrsinn ist, möchte ich nicht bestreiten.

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        • Der ist übrigens nicht ich.

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      • Hach, Fritz. Wo habe ich etwas von Traumwelt geschrieben? Ich habe nie behauptet, dass sich jeder an den Plan hält. Aber wer sich nicht daran hält muss mit Strafen rechnen. Wie im Verkehr.

        Es ist doch relativ unwahrscheinlich, dass plötzlich niemand mehr Ampeln beachtet. Er müsste ja saftig Geld bezahlen und riskiert seinen Führerschein. Und das fände ich auch im Internet gut.

        Verwarnung -> Strafe -> Sperrung.

        Man nimmt den Unbelehrbaren sozusagen den Internet-Führerschein weg.;)
        Das alles natürlich nicht ultimativ sondern anfechtbar. Man kann ja auch bei falscher Entscheidung durch die Polizei vor Gericht gehen.

        Eigentlich doch alles logisch, oder?

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        • Nur dass in diesem speziellen Fall – anders als bei physischen Kopien – die Urheber nichts von den Umsatzmilliarden der Telekomkonzerne abkiegen.

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          • Die bekommen doch aber was ab, wenn man einfach ordentlich für die Werke zahlt, die man nutzt!? Ist doch besser als jede Pauschalabgabe, wenn man einfach das bezahlt, was man nutzt.
            Was will man mehr? Jeder bezahlt das was er nutzt. Basta.

            Und wer etwas nutzt ohne zu bezahlen, wird bestraft.

            Ganz ehrlich, Fritz. Was willst du mehr?

            Du willst, dass Urheber bezahlt werden.

            Du willst moderne Absatzwege mit leichten Bezahlmöglichkeiten.

            Das gibt es alles. Also beschwer dich nicht und bezahl für die Musik die du nutzt und setze dich doch einfach dafür ein, dass es so bleibt, indem illegales downloaden effektiver geahndet wird.

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        • paule, am besten gehste nach frankreich da haste schon den scheiss mit sperrung und so.
          internetführerschein ?? wat geht denn bei dir?
          als nächstes abgaben auf ein und ausatmen?
          weil irgens so ein hno futzie sich das hat patentieren lassen?
          a1 und internet haben nix aber überhauptnix gemeinsam.
          und dann noch der scheiss mit der falschentscheidung, dann zieh mal gegen rks ins feld, kannste machen sobald du im lotto gewonnen hast.ansonsten bluten die dich einfach aus bis zu zahlst!
          das zu traumwelten!

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          • Internet-Führerschein war im Sinne einer Erlaubnis zur Nutzung des Internets zu sehen. Wenn man es aber wiederholt benutzt, um Straftaten zu begehen, sollte man nach mehreren Abmahnungen das Recht verlieren, das Internet für sich zu nutzen. Internet zu nutzen ist dabei genauso wenig ein Grundrecht wie Auto fahren.
            Und selbst wenn es ein Grundrecht wäre, wäre dieses begrenzbar, wenn dadurch Grundrechte anderer beeinflusst werden, was beim illegalen Download urheberrechtlich geschützten Materials der Fall wäre.
            Und Anschlüsse würden nicht grundlos gesperrt. Aber um das Internet zu nutzen, sollte man sich auch an Regeln halten müssen.
            Wie überall im Leben.

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    • „Und wenn dich der Vorspann vor der DVD nervt, kauf sie doch einfach nicht? Und wenn alle, die so denken auf den Kauf verzichten, wird sich der Anbieter unter Druck gesetzt fühlen und bei der nächsten Produktion auf den Vorspann verzichten.“

      Ja, und genau deswegen wurde letzte Woche das hier entschieden: http://www.heise.de/newsticker/meldung/USA-Mehr-Copyright-Hinweise-auf-DVDs-und-Blu-rays-1570954.html

      Wenn die Leute anfangen nicht mehr die DVD und Blue Rays zu sehen oder weniger ins Kino gehen, aufgrund der penetranten Gaengelung und Beschimpfung als Raubkopierer, was wird dann wohl die Reaktion der Vertreiber sein?
      a) Die Schuld liegt bei den Konsumenten, welche natuerlich mehr Raubmordkopien ziehen muessen, weil anders der Umsatzeinbruch nicht zu erklaeren ist?
      b) Die Gaengelung wird eingesehen und man macht das was der Kunde wuenscht und nicht das was der Vertreiber wuenscht?
      c) Die Vertreiber werden die Rechtslage versuchen zu veraendern, damit jeder Buerger dazu gezwungen wird die Ausfaelle der Verkaeufe zu kompensieren, durch eine hoehere pauschale Abgabe auf alle Kopiermittel/-Geraete?
      d) Es werden noch mehr gaengelnde Raubmordkopier Videos eingebaut um auch die letzten verbliebenen Originalkaeufer zur Verzweiflung zu bringen, weil sie schuld sind?
      e) Die Raubmordkopierer lachen sich schlapp und bieten die Kopien ohne all den Schrott mit dem Inhalt an den die Zuschauer eigentlich in der Kauf DVD/BluRay sehen wollten?

      Ich gehe gerne ins Kino und kaufe auch Filme wenn sie gut sind aber mir geht diese Arschloch Paranoia Gaengelung seitens der Vertreiber auf den Sack. Die machen mir die Freude am Zuschauen kaputt und kapieren das nicht mal, weil sie offensichtlich zu dumm sind ihre eigene produzierte Scheisse auch mal in der Realitaet anzuschauen. Ist schon toll wenn man nur mit den ‚Vorfuehrversionen‘ in Kontakt kommt.

      Und zum Thema Kuenstler/Schaffende: Die die Kunst schaffen, tun dies eigentlich aus dem eigenen Beduerfnis etwas zu schaffen das Ihnen gefaellt bzw etwas von ihnen ausdrueckt. Ob das ein Lied, ein Film, ein Bild oder was auch immer ist. Wenn mir jemand erzaehlt das sein Beruf Kuenstler ist dann ist das fuer ihn schoen aber dann darf er nicht rumheulen, weil er nicht davon leben kann. Kunst ist nicht 1:1 wertbar. Kunst wird dann wertvoll, wenn andere diese Kunst fuer wertvoll halten, sprich dafuer Geld geben wollen, und nicht weil der Kuenstler dies so sieht. Wenn Klaus 3 Jahre an einem Bild arbeitet das am Ende alle fuer nicht der Rede wert befinden, dann hat er 3 Jahre fuer sich gearbeitet und im Geldwert fuer umsonst.
      Also hoert mir auf mit dem Geheule wegen den boesen Raubmordkopierern und kuemmert ech gefaelligst um die Kunden, die eure Arbeit gut finden. Derzeit hat man das Gefuehl das die ‚Kuenstler‘ nur noch das halbleere Glas sehen und aus dem Tal der Traenen nicht mehr raus kommen, anstatt sich darum zu kuemmern was man alles mit dem halbvollen Glas alles anstellen kann. Danke ihr egozentrischen Kuenstler die ihr dem Geld hinterhertrauert, das ihr nie gesehen habt und voller Inbrunst die die euch was gegeben habt ignoriert.

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      • Du sprichst das Kernproblem an.

        Du sagst, Kunst ist wertvoll, wenn andere sie für wertvoll halten und dafür bezahlen.
        Das Problem der Künstler ist nicht, dass Leute ihre Kunst nicht gut finden und deshalb nicht dafür zahlen, sondern sie gut finden und nicht dafür zahlen. Wenn sie die Kunst nämlich nicht gut finden würden, würden sie diese auch nicht konsumieren.
        Und das ist etwas, was viele Urheberrechts-Feinde gern ignorieren.
        Niemand erhebt Anspruch, für seine Kunst bezahlt zu werden.
        Wird sie aber von anderen genossen, sollen diese den Urheber dafür entlohnen. Sagen die Piraten ja auch. Verlangen sie sogar.
        Aber was gegen das aktuelle System spricht, in dem Kriminellen gesagt wird, dass sie kriminell sind und Urheber für ihre Kunst bezahlt werden, wenn sie konsumiert wird, konnte mir noch niemand schlüssig erklären.

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        • „Niemand erhebt Anspruch, für seine Kunst bezahlt zu werden.
          Wird sie aber von anderen genossen, sollen diese den Urheber dafür entlohnen.“
          Genau das ist aber der Fall, der so widerspruechlich ist. Derzeit kommt es genau so rueber als wenn die Urheber ein Recht auf Zahlung haben wollen. Wenn die Kuenstler in den Strassen ihre Kunst abliefern dann schauen und hoeren auch viele zu aber nur wenigen ist es etwas wert Geld zu geben. Damit leben diese Strassenkuenstler, denn sie wissen, dass Kunst ein Luxusgut ist, das sich nicht jeder leisten kann oder will.
          Hier aber wollen die Urheber fuer jeden der ihre Musik hoert oder ihre Zeilen liest, Geld sehen. Es geht nicht mehr darum Kunst zu machen damit Anerkennung und moeglicherweise Belohnung erhalten wird. Es geht nur noch darum so viel Geld wie moeglich aus seiner Kunst herauszuholen und jeden zu verdaechtigen, er wuerde die Kunst stehlen. Die Kunst ist nicht mehr der Kunst willen da sondern des Profits, weil alle glauben das Kunst zu aller erst den Kuenstler absichern muss. Hier geht es nicht um Arbeit auf Bestellung, hier geht es um Arbeit die sich erst mit der Anerkennung der Masse auszahlt, wobei nicht alle geben werden.
          Es wird staendig von den unbekannten Raubmordkopierern gesprochen die alles herunterladen was nicht Niet und Nagelfest ist aber diese Gruppe ist nunmal eine Minderheit die man auch mit noch so vielen Sperren und Regelungen nicht in den Griff bekommen wird. Und die Leidtragenden sind diejenigen, die ihre Kuenstler unterstuetzen, denen die Arbeit etwas Wert ist. Wer hat denn frueher nicht Musik vom Radio aufgenommen und damit eigene Kassetten erstellt? Wer hat denn nicht CDs von Freunden/Bekannten ausgeliehen um sie sich zu kopieren und durchzuhoeren? Und wieviele von Euch haben niemals Geld fuer Kunst, sei es Musik, Buch oder Film, ausgegeben? Macht die Augen auf, nicht alles was man liest, hoert oder sieht ist den Menschen auch Geld wert. Was ihnen Geld wert ist, geben sie auch gerne aber das ist nunmal nicht jedes Lied, nicht jeder Film und nicht jeder Text, den sie mal konsumiert haben. Die Leute muessen Fan von etwas sein, damit sie sich diesen Luxus Kultur auch goennen wollen. Der Kauf von jedweder konsumierten Kunst ist eine reine Utopie der Urheber/Verwerter.

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          • Was den Menschen nicht Geld wert ist, müssen sie dann doch auch nicht hören, oder?
            Kunst ist ein Luxusgut und kein Grundbedürfnis. Du hast es erkannt. Und bei Luxusgütern ist es nunmal so, dass ich nur so viel Konsumieren kann, wie ich mir leisten kann.
            Und wir haben doch eine äußerst komfortable Situation. Man kann jedes Lied legal und für den Nutzer kostenfrei hören.
            Man ist also nicht mehr gezwungen, die Katze im Sack zu kaufen, sondern kann legal entscheiden, ob der Kauf sich lohnt oder nicht.
            Sei mal ehrlich, was willst Du mehr?

            PS: Das mit den Straßenmusikern hinkt gewaltig. Von Straßenmusik kann niemand leben. Sollte man auch nicht müssen. Aber es gibt Kunst, die mehr Zeit frisst, als Straßenmusik. Zum Beispiel ein Album produzieren. Das frisst gewaltig Zeit und Geld. Und die Leute hören aber halt nicht nur gern Straßenmusik, sondern auch gern mal eine gut produzierte, professionelle Aufnahme. Und warum sollen die Nutzer sich nicht an den Kosten beteiligen? Und zu den Kosten gehört auch die Zeit des Musikers. Die können nunmal nicht von Luft und Liebe leben. Und Zeit für einen „anständigen“ Job bleibt nunmal nicht mehr. Und auf das Produkt, dass bei Profi-Musikern entsteht will ja nunmal auch niemand verzichten. Und sollten alle darauf verzichten, sterben Profi-Musiker berechtigt aus. Aber wenn man es will, sollte man dafür bezahlen.

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          • @Paul Kux
            Tut mir leid aber Du scheinst mir nur zwei Moeglichkeiten zu kennen: Eine Welt in der Jeder fuer alles zahlt oder eine Welt in der alle Klauen. Schau Dir doch mal die heutige Welt an. Es gibt mehr Kuenstler als je zuvor und die sterben nicht wie die Fliegen weg, obwohl es seit Jahren die Raubmordkopierer gibt.
            Die Wirklichkeit scheint vielmehr so zu sein das trotz der Raubmordkopierer da draussen immer noch Menschen leben die fuer ihre Lieblingskunst Geld ausgeben.
            Die Arbeit der Kuenstler kostet Zeit und Geld, voellig OK aber das ist ihr Risiko, weil es ebend keine Auftragsarbeit wie bei so vielen anderen Jobs ist. Da produziert irgendwer ein Album fuer 10 Millionen und das Produkt ist am Ende so lala. Vielleicht hoeren es viele aber so wirklich gut finden es kaum welche. Und dann sind die Zuhoerer also zu verpflichtet dafuer zu zahlen, weil Kuenstler Ikarus meinte fuer 10 Millionen ‚Mittelmaessigkeit‘ zu produzieren. Klar ist es schade das diese Mittelmaesigkeit von Raubmordkopierern Kostenlos heruntergalden wird, ein paar mal angehoert und am Ende in der Versenkung der anderen drei Milliarden Songs untergeht aber das war schon immer so. Es ist jetzt nur leichter zu Kopieren als frueher.
            Sind wir ehrlich, waere das Album gut oder hervorragend, haette Kuenstler Ikarus heutzutage keine Probleme die 10 Millionen wieder einzuspielen. Warum? Weil es sich dann schnell herumspricht, dank Internet, und die Mehrheit Dinge die sie gut findet und haben will, auch entlohnt. Aber genau das scheint ja bei Dir nicht der Fall zu sein, denn es gibt ja nur Schwarz oder Weiss.

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          • Ich verstehe, worauf du hinaus willst.

            Wo ziehst du die Grenze? Willst du es jedem User vollständig überlassen, zu entscheiden für was er zahlt und für was nicht?
            Damit schiebst Du die Musiker in ein Spenden- und Mäzenentum. Die Leute werden nicht so weiter kaufen, wenn es legal ist.
            Da hast du wohl eine rosarote Brille auf. Es gibt immernoch genug, die einfach kaufen, weil sie Angst haben, erwischt zu werden. Die Menge, die kauft um Künstler zu unterstützen ist verschwindend gering. Sie wirkt nur in dieser Diskussion so groß, weil bei dem Thema halt fast nur Musikliebhaber diskutieren.
            Aber Mr. 08/15 von um die Ecke wird sich freuen und einfach nach Lust und Laune kostenlos ziehen.
            Ich versteh einfach nicht, wieso für dich hören ohne es zu lieben keine Nutzung darstellt, die entlohnt werden soll.
            Etwas ist es dann nicht wert, vom Nutzer bezahlt zu werden, wenn es gar nicht gehört wird. Sobald er es aber hört, auch wenn es nur 2, 3 mal ist und absolut „mittelmäßiger Schrott“, sollte er trotzdem dafür bezahlen. Irgendwas muss es ihm ja bedeutet haben, sonst hätte er es ja nicht 2,3 mal angehört.
            Verstehst was ich meine? Wir haben diese ultimativ komfortable Situation, dass du das 2, 3 mal Testhören auch auf legalem Weg erledigen kannst (->Youtube) und dich danach entscheiden kannst, ob du es noch öfter hören willst. Und an dem Punkt sollte man kaufen. Und für das alles brauche ich keine illegal gedownloadete Datei auf meinem Computer.
            Eigentlich hast du alles, was du behauptest haben zu wollen.
            Was willst du wirklich?

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          • Was ich moechte:
            – Nicht staendig bei Originalware damit gegaengelt werden, dass es Raubmordkopierer gibt die boese sind. Ich habe das Original und werde von den Vertreibern gequaelt (was nicht auf der Verpackung steht oder vorab angekuendigt wird) durch Videos, Kopierschutzmassnahmen und stetiger Denunzierung aller Computernutzer als Raubmordkopierer
            – Ich will meine Privatkopie genauso wie ich auch mal eine CD/BR/DVD an meine Bekannten oder Verwandten verleihen will.
            – Ich will meine gekauften Daten auf allen meinen Geraeten abspielen koennen und nicht auf Grund diffuser Einschraenkungen zu mehrfach einkaeufen des gleichen Produktes gezwungen werden.
            – Ich will etwas kaufen und dann die Rechte haben es zu benutzen wie und wann ich will. Nicht darauf angewiesen sein, dass die netten Verwerter dann auch in 2 Jahren mir noch gnaedig das Recht einraeumen mein gekauftes Produkt verwenden zu duerfen.
            – Ich will das die Fans Lieder in Fanvideos verwenden koennen, ohne abgemahnt zu werden oder das Video durch Rechteverwerter verunstaltet wird. Die Fans stecken genauso Arbeit rein nur um mit Musik oder anderen Kunstprodukten ihre Kreation zu untermalen, ohne Gedanken darauf damit selbst Geld zu verdienen.
            – Ich will das Blogger und Freizeitschreiber Texte nicht kommerziell weiterverwenden koennen, um die Kultur damit zu bereichern und Diskussion sowie Denkanstoesse zu geben. Keiner redet von ganzen Buechern, denn die passen nicht zu Blogs.

            Jetzt fehlt bestimmt noch mehr das mir gerade spontan nicht einfaellt aber das ist im Grunde der Grundtenor meiner, einem normalen Benutzer und Kaeufer, den ich fordere.

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          • Ich versteh nicht, wie man so unentspannt sein kann.
            Das ist dein Problem? Fühlst Du dich etwa davon angesprochen?
            Mein Gott, die 30Sekunden Vorspann. Man kanns auch übertreiben…nicht bös gemeint. Und gegen die Nutzung auf allen Endgeräten und Privatkopien sagt niemand etwas. Versprochen. Und mir sind solche Probleme (abgesehen von den DVD-Vorspannen, die für mich kein Problem darstellen) noch nicht begegnet. Ich nutze CDs auf div. CD-Spielern, habe sie in mein iTunes importiert, von dort sind sie auf meinem iPhone gelandet und ich kann die CD an freunde verleihen. Was ich allerdings nicht mache, ist sie tausenden anderen Internetnutzern zur Verfügung stellen.
            Und jetzt erkläre mir bitte, wie das alles eine Erklärung für die nichtlizensierte Nutzung urheberrechtlich geschützten Materials (richtig so, Fritz?;)) sein kann!

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          • „Ich versteh nicht, wie man so unentspannt sein kann.
            Das ist dein Problem? Fühlst Du dich etwa davon angesprochen?
            Mein Gott, die 30Sekunden Vorspann. Man kanns auch übertreiben…nicht bös gemeint.“

            Ernthaft jetzt? Du wuerdest es also gut finden, wenn jedesmal bei Start des Autos ein zwei Minuetiges Audio/Video Tape abgespielt wird, bevor Du lofahren darfst, in dem darauf hingewiesen wird, dass jeden Tag Tausende von Autounfaellen passieren, weil Autofahrer zu schnell fahren, das Handy am Steuer nutzen, nicht Blinken, den toten Winkel nicht beachten usw. Natuerlich wuerde dann das Auschalten dieses Hinweissystems als illegale Modifikation gelten.
            Du scheinst mir grundaetzlich in einem sehr schoenen noch funktionierenden Biotop zu leben, denn merkweurdigerweise bin ich bereits mehr als einmal ueber die oben genannten ‚Freiheiten‘ gestolpert die mir das Abspielen von einer CD oder DVD auf dem Computer verwehrten. Mir das Aufspielen auf ein anderes Geraet untersagt wurde, wegen DRM (und es auch nicht in MP3 angeboten wurde) oder ich mehr als zwei Minuten, nach Einlegen einer BR/DVD, damit verbringen duerfte einen Spot oder einen Informationstext ueber die Illegalitaet von Raubmordkopien zuzuschauen. Das mag bei Filmen vielleicht noch nicht stoerend sein, aber spaetestens bei Serien, die man meist nicht hintereinander weg schaut, nervt es unglaublich. Ich habe fuer ein Produkt bezahlt und darf mir dann Sachen ansehen die offensichtlich auf mich nicht zutreffen. Waehrend die Raubmordkopierer das Produkt genau so modifizieren wie der Kaeufer es eigentlich haben wollte: Ohne Gaengelung.

            Und geh doch mal bitte auch auf die anderen Punkte ein und nicht nur auf die ‚Bei mir ist aber alles Toll‘. Ich wuerde fast behaupten das diese bereits auf „eine Erklärung für die nichtlizensierte Nutzung urheberrechtlich geschützten Materials (richtig so, Fritz?;)) “ abzielen.

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          • Okay, dann geh ich gleich auf alle Punkte ein. Zuerst zu der Auto-Geschichte. Ich würde mir kein Auto mit so einer Sperre kaufen. Basta. Und wenn es wirklich so schlimm für alle ist, werden alle auf den Kauf eines Autos verzichten (Ich kann hier getrost Leute ignorieren, die beruflich auf ihr Auto angewiesen sind. Auf Musik ist ja nunmal niemand angewiesen.) und die Autohersteller werden sich das mit der Sperre überlegen. Das alles ist aber keine Ausrede, mir das Auto zu stehlen (Und jetzt bitte nicht die Diskussion, Filesharing wäre kein Diebstahl. Ist es auch nicht im jur. Sinne, aber das adäquate Gegenstück bei materiellen Gütern ist Diebstahl.).

            Okay, nun zu deinen Punkten:

            Ein Großteil bezieht sich auf Kopierschutzmaßnahmen und die Vorspanne. Ich hatte noch nie technische Probleme und nutze die von mir erworbene Musik auf mehreren Endgeräten und meinem Computer. Auch habe ich nich nie von Problemen in meinem Bekanntenkreis gehört. Und ich rede viel darüber. Das macht das Argument nach und nach unglaubwürdig. Ich besitze eine CD, bei der mir der Kopierschutz bekannt ist. X&Y von Coldplay. Diese hat es aber auch ohne Probleme auf meinen Computer und mein Iphone und auch schon auf andere MP3-Player geschafft. Wohlgemerkt ohne technischen Aufwand sondern wie jede andere CD ohne Kopierschutz.
            Und der Vorspann…Naja, mich stört er nicht und ich kenne niemanden, der damit wirklich so ein großes Problem hat. Es sind geschätzte 30 Sekunden (Konnte mich erst gestern Abend davon überzeugen) und ich besitze auch mehrere Serien-DVDs und auch bei denen stört es mich nicht. Ich glaube auch nicht, dass es ein Problem für den Durchschnittsuser ist. Eher wirkt es wie ein dramatisiertes Argument der Anti-Urheber-User. (Das ist aber meine Meinung und beruht nicht auf wissenschaftlich erhobenen Daten.)

            Die „Denunzierung als Raubmordkopierer“ aller Computernutzer…. Und wieder: so unentspannt? Das man sich daran so aufgeilen kann, ist schon beeindruckend. Wenn ich sage, alle Menschen sind scheiße. Fühlst Du dich dann auch so beleidigt? Es werden jeden Tag Menschengruppen beleidigt, in denen auch Du mit einbeschlossen bist. Und hier stört es dich so? Und es wurde nie behauptet, alle Computernutzer seien „Raumordkopierer“, sondern lediglich, dass Nutzer urheberrechtlich geschützten Materials ohne Lizenz eine Straftat begehen. Mehr nicht.

            Du willst Deine Privatkopie oder dein Original an Verwandte/Freunde/Bekannte verleihen? Mach doch, sagt doch niemand was dagegen!? Warum immer alle denken, dass das das Problem wäre. Aber Filesharing ist nicht das Verleihen (oder meinetwegen auch Verschenken) einer Privatkopie an Verwandte/Freunde/Bekannte. Diese 3 Gruppen beinhalten einen zwischenmenschlichen Kontakt mit emotionaler Ebene. Und den hat man nicht zu tausenden Usern, denen man sein Original online zur Verfügung stellt.

            Du willst etwas kaufen und es dann benutzen wie Du willst. Du kaufst aber nicht den Song sondern lediglich eine Lizenz. die kannst du nutzen wie Du willst. Aaaaaaber du darfst nicht ihren Inhalt modifizieren. So ist das bei Lizenzen.;) Wurde Dir schon mal 2 Jahre nach Kauf vom Urheber verboten, ein Lied zu hören? Schick dir Story an Bild. Die drucken die bestimmt.;) Sonst halte ich die Story für irrelevant. Wenn du ein Lied mit allem Drum und Dran besitzen willst, schick doch eine Mail an die Band deiner Wahl, ob sie Dir einen Song aufnehmen. Wenn Du denen alles bezahlst (Studio, Produzent, angemessenen Stundenlohn) gehört der Song am Ende dir allein.;) Aber wenn du nur Nutzungsrechte für 99ct erwirbst, erwarte nicht das uneingeschränkte Eigentum an einem Produkt, welches tausende Euro Herstellungskosten verschlungen hat.

            Daran, dass Fans und Blogger nicht nach Lust und Laune die Musik der Urheber verwenden dürfen, wirst Du auch mit Filesharing ändern können. Da bedarf es einen Eingriff ins Urheberrecht. Aber weißt Du, wo solche Regeln Sinn machen?
            Ich schreibe einen Song. Jetzt packt ihn ein NPD-Wähler in ein privates Video einer NPD-Demo. Kannste vergessen. Da will ich nein sagen können. Würde Dir bestimmt ähnlich gehen. Es obliegt nunmal dem Urheber, über die Verwendung seiner Werke zu entscheiden. Und wieder, man hat nicht den Song erworben, sondern eine Lizenz, diesen Song in einem festgeschriebenen Rahmen zu nutzen.

            Das alles ist für mich aber noch keine Ausrede für Filesharing.
            Nur weil mir ein Mensch nicht passt (gerne auch der Mehrheit nicht passt) und es die Technik (Waffe) gibt, kann ich ihn trotzdem nicht umbringen. (Nein, ich möchte hier keineswegs Filesharing mit Mord gleichstellen, sondern lediglich eine Parallele zu einer anderen Straftat erzeugen.)

            Noch irgendetwas unbeantwortet?

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          • „Die Leute werden nicht so weiter kaufen, wenn es legal ist.
            Da hast du wohl eine rosarote Brille auf.“
            Vielleicht habe ich das, vielleicht siehst Du auch nur Schwarz. Vielleicht wuerde die Landschaft an Kuenstlern radikal veraendert und nur wenige Ueberlebende koennten sich die Arbeit noch leisten. Aber wenn das so passieren wuerde, was wollten die Leute dann noch konsumieren? Vielleicht braucht es sogar so einen Crash damit die Leute erkennen das die Kunst ihnen Geld wert ist. Vielleicht sind aber auch die Menschen bereits jetzt mit rosaroten Brillen behaftet und wissen um den Wert der Kunst?
            Es wird argumentiert, dass es anders als jetzt nicht geht. Und die Begruendung ist, weil sonst Pest und Cholera ausbricht. Die Reiter der Apokalypse werden heraufbeschworen und die Welt auf dem Weg in die Steinzeit geschickt.
            Frueher hat man auch Menschen verbrannt, weil sie ja Hexen sein mussten oder diejenigen Geaechtet die behaupteten die Welt sein eine Kugel.
            Moeglicherweise liegt die Zukunft in dem System, das Kunst frei verfuegbar ist und man frei entscheiden kann was einem die Kunst wert ist. Eventuell sollte man aber auch einfach krampfhaft versuchen moeglichst viele Huerden und Genzen aufzubauen, um bestehende Systeme beizubehalten. Versuchen Instanzen wie die katholische Kirche ja auch, duerfen sie ja auch. Aber Umbrueche und Veraenderungen werden sich immer gegen bestehende Mauern und Regeln wenden, in der Hoffnung es besser zu machen.

            P.S.: Ich gehe auf die anderen Sachen nicht weiter ein, denn ich glaube das wird nur ein Grabenkrieg bei dem eine Erfahrung gegen die andere steht. Und ja ich fuehle mich von den Spots angesprochen, wen wollen sie denn sonst anprechen wenn ich alleine vor dem Fernseher sitze und die BR/DVD ansehe? Den ominoesen Raubkopierer der sich irgendwo im Umkreis von 500km befindet?

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  7. Und der Herr Rastaman verfestigt seine Anwärterschaft auf die Position des Blogmaskottchens immer weiter. Ich hab hier mal einen Bildvorschlag: http://static.twoday.net/muehlbacher/images/troll.jpg

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    • wenn schon dann dieser hier – und siene ganze PR-saubande gleich mit dazu:

      rare rasta trolls

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  8. und nochmal zum „mitsingen“ – bitte ganz anhören – besonders ab ca. 3:20:

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  9. Ich hatte ja angekündigt weiterhin sachlich zu schreiben. Nun denn. Ich halte mich also dran.

    ‚Niemand zwingt dich, ernst zu nehmen, was Millionen für richtig halten.‘

    Das ‚Millionen‘ unbegrenztes Kopieren für richtig halten und diese Einschätzung nie wieder ändern werden, glaube ich überhaupt nicht.

    Es ist eine Frage von Verständnis, und dass Leute wie Du Fritz, hier kontraproduktiv arbeiten, indem sie die realen Lebenswelten der Urheber und ihr Verhältnis zu ihren Verwertern auf krasse Art und Weise wieder und wieder falsch darstellen, das ist mein größter Punkt der Kritik. Ich finde es insbesondere menschlich ein sehr schlechtes Zeugnis.

    Fakt ist, dass wir in einer Situation von großer Verwirrung, Unwissenheit und Unsicherheit leben, was diese Thematik anbetrifft.

    Es herrscht ein Mangel an klaren Informationen und auch an klar verständlichen Richtlinien zum Beispiel zur Reichweite des Privatbereichs.

    Wie man nun zu Klarheit und Fairness zurück findet, das ist es, worum es hier geht.

    Mein Weg wäre es, auf dem Bestehenden aufzubauen, kommerzielle Angebote zu fördern, und dabei illegales Sharen, also jede Art von Raubkopieren ( ja, ich schreibe das ganz bewusst ) mit verhältnismäßigen Mitteln weiterhin einzudämmen und zu verfolgen.

    Allein schon, um die Investition der kommerziellen Anbieter und deren Angebote selbst zu schützen und weiterhin attraktiv zu machen, ist das Aufrechterhalten des Verbots unlimitierten privaten Kopierens meiner Meinung nach unvermeidbar.

    Am Wichtigsten in alledem ist aber die Information der Konsumenten darüber, was fair ist und was nicht. Daran hapert es am Allermeisten, und hier kann sich jeder verdient machen, der mit Fakten, statt mit Ideologie an die Sache herangeht. Dass die Piraten das Ganze von der ideologischen Seite her aufgezogen haben, ist wohl unstrittig.

    Das Endergebnis meines Vorschlags wäre ein informierter und mündiger Verbraucher, der – wenn er konsumieren möchte – dies auf einem der zahlreichen legalen Wege zu einem sehr günstigen Preis tun kann, der in seinem klar definierten Privatbereich ungestraft Sharen kann, und der weiss, dass, wenn er sich irgendwo übermäßig ‚bedient‘, immer noch eine empfindliche Sanktion welcher Art auch immer auf ihn wartet.

    Dass die Piraten für eine solche gesunde Weiterentwicklung des Bestehenden null Verständnis und Unterstützung anbieten, zeigt für mich, dass es ihnen in ihrer politischen Arbeit weder um Fairness noch um Korrektheit geht.

    Leider.

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    • Ich mach hier ständig Weiterentwicklungsvorschläge, und was is der Dank? Das? Weisste, um sachlich zu diskutieren, genügt es nicht, zu sagen „ich bin sachlich“. Und du gehst nicht auf das Hauptproblem der gegenwärtigen Urheberrechtsdebatte ein: Dass der Nutzer, der am Ende alles bezahlen soll, als Idiot behandelt wird. Du selbst, tief verwurzelt im Ancien Regime, bietest nichts anderes an als „kauf einfach zu unseren Bedingungen und wir verklagen dich nicht“. So geht Marktwirtschaft nicht. Wenn der Deal nicht stimmt, kaufen die Leute den Scheiss nicht.

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      • Genau, Fritz. Also – konkret und konstruktiv.

        Der Deal muss seine Balance finden, Nicht alles, was angeboten wird, wird auch gekauft. Was zu teuer ist, bleibt liegen, was günstig ist, hat einen Marktvorteil.

        Freie Marktwirtschaft eben.

        Aber nicht Kommunismus per Kulturflatrate, bei dem es keine Verhältnis von Angebot, Nachfrage und Preis mehr gibt.

        Und kein kostenloser privater Konsum, denn das käme dem gleich.

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        • Also die Leermedienabgabe abschaffen? Und die GEZ dazu? Entscheide dich.

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          • Soweit ich weiss, ist der EuGh mit dieser Frage beschäftigt.

            Ob man ÖR Medien in einer Gesellschaft braucht, das ist Ansichtssache.

            Ich persönlich finde, ja.

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  10. Liebe BlogLeser,
    bleibt sachlich und schlagt euch nicht die Köpfe ein. (ja , ich weiß das ist nicht zu 100% möglich – Emotionen sind immer dabei – aber vielleit zu 92%??, Danke)

    Ich persönlich stimme zu 100% Niemanden zu.
    Das Prinzip: gesund und glücklich Leben und gesund und glücklich Leben lassen wir unter Berücksichtigung der jeweiligen Konsequenzen von ALLEN ad acta gelegt! – ist so!

    Die einen wollen Symptome bekämpfen-> abmahnen,kriminalisieren,

    die anderen haben erkannt die Ursache bekämpfen zu müssen, aber letztendlich nicht tief genug oder nicht in ALLE notwendigen Richtungen mit gerechten Endresultaten.

    Das gundlegende Problem ist das Geld. Es ist die Ursache einer Ursache allen Übels (z.B. Habgier). Eine zweite Ursache ist Macht. Die Befähigung des Menschen an sich Macht auszuüben, ist so begrenzt, das die Machausübung niemals auf Dauer gerecht sein wird. Daran können wir nichts ändern, aber wir können Mechanismen zur Eingrenzung der Machtkonzentration auf einen einzelnen in Gang setzten, kontrolieren und aufrechterhalten und verbessern.

    Leute die soviel Geld haben das sie es für ein spekulationsfreies Leben gar nicht mehr ausgeben können, die wollen als nächstes viel Macht. Und Macht macht süchtig und unglücklich. Unglück verändert den Charakter. Meistens ins negative.
    Auch weil so macher sich der Macht nicht beugen will, die zum Wohl der Mehrheit ist, macht er was er will.

    Er geht in der Höhe seine geistigen und physikalischen Kräfte bei Rot über die Ampel. Es passiert im nichts weil er jedes Geräusch, jede Bewegung registriert und extrem vorsichtig ist und daher passiert ihm auch nichts. Das macht er einmal so, zehnmal so, hundertmal so. Die Gewohnheit – und wir alle kennen die Macht der Gewohnheit -läßt ihn auch als Rentner bei Rot über die Straße gehen. Aber mittlerweile hört und sieht er nicht mehr richtig und …. zum Abtransportieren kommt unter Umständen gleich mehrere Leichenwagen.

    @Fritz. Es funktioniert nicht, dass die Ampeln abgeschafft werden. Es bedarf eines Systems und der damit in Zusammenhang notwendigen Regularien. Diese Notwendigkeiten bestehen nicht erst seit Anfang der Menschheitsgeschichte (NaturGesetze). Ja Gesetze, die bestimmten Regularien folgen und weil sie immer in der ihr zubestimmten Umgebung unumstößlich, nicht auslegbar gelten, sind es NaturGesetze. (Das habe ich nur noch mal zur Verinnerlichung, NICHT zur Belehrung erwähnt.

    Wer an einen Schöpfer glaubt, dem sei gesagt:
    Es gibt bereits einen Urheber der über allem steht.

    Wer an keinen Schöpfer glaubt. dem sei gesagt:
    Alles ist Zufall und die Ursache von was auch immer ist Zufall. Daher wird die Diskussion ursächlich endlos und unerschöpflich werden.

    Ich erhebe Anspruch für jede Sache oder jede Idee
    für denjenigen,
    der etwas, was zu einer Sache oder einer Idee den Funken, den Ansporn oder den Auslöser gegeben hat, mitzubeteiligen an der Wertschöpfungkette, und zwar in einem gerechtem diesem Etwas unabdinglich bemessenen Anteil. Jeder der die Sache oder die Idee benutzt, ist verpflichtet einen Obulus abzugeben, aber nur einmalig für sich und seine im Haushalt lebende Familie.

    Alle zum Leben notwendigen Dinge müssen mit eigener Arbeitsleistung und dem aus dieser Arbeitsleistung resultierendem Altersguthaben bezahlbar bleiben! Ohne Leistung in dieses System von der Person oder eines oder mehrerer seiner Verwandten, der oder die eine Leistung aus diesem System beziehen, kann es nicht geben.

    Verursacher die eine Leistung vorzeitig für eine andere Person auslösen, haben für Ihren verursachten Schaden, bestenfalls durch Ihre Versicherung hierfür gänzlich aufzukommen. Da fällt mir ein, dass das widerum nur komplikationsarm mit einer Zwangsversicherung für alle funktioniert.

    Ps.:
    Und hier noch einen zu diskutierenden Vorschlag
    Alle, die im Begriff sind jemanden das Leben zu nehmen oder jemanden anstiften oder zwingen, jemand anders das Leben zu nehmen, berauben sich in dem Moment vor dem Auslösen Ihrer Tat selbst des Lebens.
    Alle die im Begriff sind, jemand anderem Schaden zufügen, schaden sich vor der Ausführung in der gleichen oder ähnlichen Weise selbst mindestens so, daß sie keine Zeit haben ihr Tun durchzuführen.

    Dann und nur dann braucht man keine Ampeln mehr! ( und so einiges anderes auch nicht mehr)

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    • Zur Ampeldebatte: http://www.bohmte.de/staticsite/staticsite.php?menuid=131&topmenu=123

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      • Wirkt ein wenig so, als fändest du shared spaces interessant!?
        Fritz, Fritz, Fritz, Du sitzt als Nerdologe oder wie Du dich nennst zu oft vor deinem Computer.;)
        Das funktioniert doch nur so lang, bis ich Dich mal so überhole wie es dir gerade nicht passt….;)
        Dann ist das geheule ganz groß. Das System würde vielleicht funktionieren. Aber aufgrund der Mentalität im deutschen Verkehr, käme es wohl zu einer Erhöhung der Herzinfarktrate.;)

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        • Es funktioniert bereits, s.o. ^^

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          • Junge, Junge.
            Das funktioniert vielleicht in kleinen Käffern.
            Ich muss jeden Tag auf dem Weg zur Tram zwei 3-spurige Straßen überqueren. Denkst Du wirklich, dass ich die einfach so überqueren könnte und da einfach mal alle für mich anhalten?
            Vielleicht würde ich es schaffen mit ein wenig Geschick und Geschwindigkeit. Aber kannst du das von Omas und kleinen Kindern verlangen?

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  11. Warum leckt sich der Hund die Eier?
    Weil er’s kann.

    Warum können Menschen rund um die Uhr rund um die Welt Drogen kaufen, obwohl die rund um die Uhr rund um die Welt bei Höchststrafe verboten sind?
    Weil Menschen sie konsumieren wollen.

    Warum tauschen Menschen Musik und andere digitale Leckereien scharenweise übers Netz?
    Weil sie’s wollen und weil’s so einfach ist.

    So. Jetzt kann man natürlich hingehen und einen Anti-Kopierer-Krieg entfesseln nach Vorbild der ganzen Anti-Drogen-Dezernate und Hastenichgesehen. Dieses Vorbild inkludiert auch sein eigenes weltweites Scheitern seiner gutmeinenden Bemühungen.

    Wir können jetzt so weitermachen und noch in 20 Jahren über Urheberrecht streiten und Abmahngesetze und Abmahngesetznovellen auf den Weg bringen, während weiter kopiert, kopiert und kopiert wird. (Ich persönlich glaube, mehr als das werden wir wirklich nie hinkriegen.)

    Oder aber wir setzen uns auf den Arsch, nehmen unser Hirn in die Hand, schalten für einen Augenblick das Zentrum für reflexartiges Abwehrverhalten aus und denken mal darüber nach: Kann es sein, dass etwas mit diesem Urheberrecht nicht (mehr) stimmt? Möglicherweise ist es so, wie es ist, tatsächlich Unsinn. So wie einst das Wahlverbot für Frauen, Homosexualität, Todesstrafe usw. usf.

    Mir persönlich ist es völlig egal, ob und wie das Ganze gelöst wird. Wenn ich Musik will, kaufe ich sie; wenn ich noch nicht weiß, ob ich sie kaufen will, lade ich sie mir erst mal (und wenn ich sie will, kaufe ich sie auch hinterher noch, denn MP3s sind Informationscontainer, aber keine Musikdateien, die ich mir lange anhören kann); wenn ich Urheber werde, suche ich mir mein eigenes Erlösmodell; und ein Geschäft, das auf Ausbeutung von „Urheberrechten“ baut, werde ich niemals betreiben wollen.

    Klar ist nur, wir kommen mit den alten Regeln nicht in der neuen Zeit weiter. So lange das nicht in den Köpfen ALLER angekommen ist, wird es darüber auch keine Diskussion geben, die uns einer Lösung näher bringt. Es gibt kein Pro oder Contra Urheberrecht und -vergütung. Es gibt nur ein Pro oder Contra Urheberrechts- und -vergütungsreform.
    Wie dieser post zeigt, haben sich einige noch nicht endgültig entschieden, ob sie in der Vergangenheit leben oder eine blühende Zukunft erleben wollen.

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    • Ich vestehe übrigens das VERBOT von Homosexualität als Unsinn. Das hab ich im Kommentar schlecht weil gegensätzlich formuliert.

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    • „Klar ist nur, wir kommen mit den alten Regeln nicht in der neuen Zeit weiter.“

      Warum ist das klar?

      Weil es im Moment Mainstream ist, das einfach mal so zu behaupten?

      Ich kann jeden Satz mit ‚klar ist nur…‘ beginnen lassen.

      Es ist dann in jedem Fall eine Phrase, die versucht, sich selbst zu bestätigen.

      Ein Bekannter von mir hat übrigens ’nen netten Text zu dieser Art Phrasendrescherei geschrieben.

      http://neuemodelle.wordpress.com/

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      • echt? das ist alles, was du als antwort auf eine sich geschlossenen argumentationskette beizutragen hast? ein bruchstück rausnehmen, dem wiedersprechen und nen link zu nem anderen hobbypolemiker posten? aber wieso wunder ich mich da eigentlich? machst ja auch sonst nix anderes hier den ganzen tag.

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  12. So langsam bin ich definitiv für acta oder Vergleichbares. Diese in Selbstherrlichkeit badenden Schmarotzer werden mir immer unerträglicher. Bloß weil die hier argumentierenden Sauger ANGEBLICH sehr häufig „content“ im Nachhinein bezahlen, und damit ja quasi unwiderlegbar bewiesen ist, dass durch immer weiter zunehmende Saugerei keinerlei Schäden entstehen, sollen ALLE Erzeuger digitalisierbarer Produkte und die gesamte Peripherie zwangsentrechtet werden. ALLE sich zu Wort meldenden Betroffenen sind mit sicher vorhersehbarer Regelmäßigkeit einfach nur doof und /oder aufgehetzte Arschlöcher.
    Wer so hartnäckig und impertinent von oben herab Entscheidungen über Betroffene erzwingen will, ist einfach nur merkbefreit im Endstadium. Ansatt euch in eurer Ahnungslosigkeit gegenseitig zu übertrumpfen solltet ihr mal den Dialog zu denen suchen, die ihr da „retten“ wollt.

    PS: FRage an den „im-nachhinein-Musik-Bezahler“. Kaufst du auch den Film im Anschluß? Oder Bücher? Ich weiß, blöde Frage….

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    • Keine blöde Frage….
      Also ich mache das. Nicht zu 100%, aber da, wo es mir sinnvoll erscheint. So kaufe ich Hörbücher nur und ausschliesslich über Audible, Musik nur über iTunes und Filme bei Amazon.
      Warum ich das mache? Ganz einfach, die Angebote sind super bequem zu nutzen und preislich in Ordnung. Schon bin ich überzeugt. Einfach, nicht wahr?

      Was ich nicht bezahle sind Filme, die ich nach dem download (ja, da bin ich ein ganz böser) schon nach 5 Minuten abschalte. Ich traue mich da wirklich den Vorteil von Download-Portalen zu nutzen um die Katze vorher zu sehen. Ist der Film mist, kaufe ich ihn nicht. Gefällt er mir, will ich ihn in guter Qualtiät haben und hol ihn mir bei Amazon.
      Ich möchte die gekaufte Blueray danach sogar noch auf einen Media-PC überspielen, ohne gleich ins Kittchen zu wandern. Echt, so scheisse bin ich drauf!

      Das ist natürlich übel, was die jeweiligen Urheber betrifft. Man kann mir nicht mehr jeden Scheiss mit ein paar Trailern verkaufen. Lebt damit!

      Und für jedes mal, wo ich mir die verfickte, nicht überspringbare Raubkopiererscheisse auf einer gekaufen Scheibe anschauen muß, kaufe ich zur Strafe die nächsten zwei Filme nicht.

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      • 1. ist dir hoffentlich schon klar (vorausgesetzt DU zahlst wirklich in einigermaßen erträglicher Regelmäßigkeit das Material) , dass viele andere sich aber nicht so verhalten?

        2. Dass du deine gekaufte Blueray für deine privaten Zwecke auf andere Datenträger kopierst, damit habe ich NULL Problem. Finde ich absolut legitim – darf man das denn nicht? Ich kenne mich da nicht aus.
        Das wäre dann mit windows vergleichbar, dass ja auch nur über einem Rechner laufen darf. Wieso regt sich da eigentlich keiner auf und startet vergleichbare Feldzüge?

        3. Ich finde diese „Albumfledderei“ a la itunes & Co ätzend! Alleine diese Geschichte hat schon zum Werteverfall und abnehmender Wertschätzung geführt. Früher hatte man die „besonderen Knaller“ eines Musikalbums nochmal als Single ausgekoppelt. Diese wurde dann im Verhältnis natürlich auch teurer verkauft Wie waren da doch gleich die Preise? Jedenfalls gibt es wohl wenig Produkte, die über die Jahre insgesamt gesehen so „zwangsverbilligt“ wurden – wobei der Anteil der künstlerischen Arbeit als Hauptbestandteil als ABSOLUT gleichwetrig geblieben anzusehen ist. Entgegen häufig anzutreffender Meinung steckt in den allermeisten dieser Produkte nämlich noch immer alles zur Verfügung stehende Herzblut, unglaublich viel Zeit (erlerne doch mal ein Instrument, vielleicht bekommst du dann eine Vorstellung-das sind viele 1000-Stunden, die vorab vollkommen unbezahlt investiert wurden), Geld für Mitmusiker, Geld für Tonleute und deren Equipment(die ebenfalls Jahre an ihren Fähigkeiten arbeiten und sich aufgrund stets ändernder „Soundentwicklungen“ ein Leben lang weiterbilden und Equipment kaufen müssen). Von der notwendigen Peripherie von für solche Unternehmungen mal ganz zu schweigen.
        Und der „moderne Konsument“ überlegt nun, ob ihm pro Song nun tatsächlich der Gegenwert eines Cheesburger gerechtfertigt erscheint.
        Ja, diese Perspektive ist es, die neue junge Künstler wahrlich brennen lässt!!!

        Keiner würde auf die Idee kommen, eine Packung Pralinen oder die „Edelkeksmischung“ für 12,99 Euro aufzureißen, um dann anteilig seine Lieblingsschmankerl rauszupicken und zu bezahlen, bzw, die ganze Packung eben zu klauen, weils nicht auf den persönlichen Geschmack perfekt maßgeschneidert ist. Aber bei Musik kann man das ja ruhig machen….

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        • Jetzt mal unabhängig von allen Argumenten die für irgendeine Meinung sprechen. Beim Lesen des Satzes mit dem Cheeseburger-Vergleich habe ich echt Gänsehaut bekommen.

          Traurig, wenn man sich das mal klar macht. Einfach der Vergleich, wie Musik unser Leben bereichert und wie ein Cheeseburger das schafft.

          Man sollte einfach mal einen Monat jegliche Wiedergabe von Musik ausschalten und schauen, wie es den Menschen dann geht.

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    • Und wenn Du das sharen als Radio 2.0 sehen würdest? Offenbar kaufen viele Leute Musik, gerade weil sie das Stück/die Gruppe über das (praktisch) kostenlose Radio 1.0 gehört haben.
      Und auch schon früher konntest Du aus dem Radio aufnehmen und danach kopieren/verteilen. Das hat aber die Bekanntheit gesteigert und somit langfristig das Auskommen der Kombo gesichert.
      Versteh‘ den potentiellen Ausfall, der dem Urheber entgeht, weil der kopierte Song ja gekauft hätte werden können, lieber als Werbung (mit minimalem Aufwand) und nicht als Verdienstausfall (und Magengeschwürrisiko). Keiner würde auf die Idee kommen als Künstler ganz ohne Werbung aka Promotion etc. auskommen zu können.

      Und nur mal als (zugegeben unfertiger) Denkansatz zur Popularitätsauswertung. Schon heute könnte man wie beim Cloud-Dienst eines größeren Gebraucht-Obst-Konzerns auswerten wie oft der Song in den Beständen ist. Nachdem die Absolutionserteilung durch Steve J. (RIP) doch recht populär ist, könnte das schon eine mindestens gleich gute Tendenz geben wie Verkaufs- und Radiocharts. Und danach könnte man Flatrate-Einnahmen schlüsseln.

      Der Ansatz aus Cupertino zeigt ja nun auch – eigentlich schon zum zweiten Mal – dass mit Vertrieb ohne Tonträger gut Geld zu verdienen ist. Und, dass Leute dafür bezahlen werden, wenn man den Zugang einfachst gestaltet oder mit anderen Hilfestellungen aus der Neuzeit (z.B. Cloud) schmackhaft macht.

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  13. Fritz nur nochmal, damit ich es richtig verstehe. Du willst die Gema und vergleichbare Rechteverwerter abschaffen, um EINE WELTWEIT OPERIERENDE SUPERINSTITUTION zu schaffen, die eine nicht näher beschriebene Kulturflatrate und sämtliche sonstigen Abgaben auf Kopiermedien,Handys,Mp3-Playern und was es da sonst noch gibt verwaltet und nach bislang vollkommen unbekannten Regelungen verteilt? Musst du da eigentlich nicht selbst herzhaft lachen?

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    • Wie kommst du auf den Quatsch?

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      • (Danke, Fritz, das hatte ich mich auch schon gefragt.)

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  14. Mal ein anderer Gedanke: es gibt doch gute Vorbilder für Systeme, die auch funktionieren. ÖPNV ist ein Beispiel – ich kaufe eine Busfahrkarte für eine Fahrt. Oder ich kaufe eine Monatskarte und kann einen Monat lang fahren so viel ich will. Oder ich fahre schwarz und riskiere, für 40,- EUR erwischt zu werden. Ich stehle damit niemandem etwas, trete aber in eine rechtliche Grauzone und riskiere, erwischt zu werden. Kann man als Sport betreiben, muß man aber nicht.
    So ein Modell gefiele mir. Ich bin gegen Pauschalabgaben, gegen die GEZ, gegen die völlig überzogenen Strafen im Kontext Urheberrecht. Und für ein Modell ähnlich dem ÖPNV.

    Meine Meinung.

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    • Richtig: Wir brauchen eine Lösung. Wie die genau aussieht, wird das Ergebnis einer Diskusion sein. Wer aber krampfhaft am heutigen, dysfunktionalen System festhält, trägt nicht zur Lösung bei.

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      • Du solltest aufgrund deines unermüdlichen Engagements doch zumindest eine grobe Vorstellung haben!?
        Du plädierst doch für Pauschalabgaben? Aufgrund des globalen Saugverhaltens einer globalen Produktpalette müssten diese ganzen Gelder ja wohl auch global verwaltet und verteilt werden?!
        Falls ich also mit der FsGSI – FRITZ seine GLOBALE SUPERINSTITUTION einem Denkfehler unterlegen bin, bitte ich hiermit um Aufklärung. Wäre ja vielleicht doch nicht so ganz unwichtig……

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        • Red keinen Blödsinn. Oder überweist die Gema kein Geld ins Ausland, oder erhält welches, aus bereits regulierten Pauschalabgaben?

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          • Die Gema verwaltet Rechte und ERMITTELT Inanspruchname. Bei Einführung einer Kulturflatrate wären aber keine Ermittlungen mehr möglich, weil die Downloads ja gar nicht kontollierbar sind, weder wer, noch was gesaugt wird wäre transparent. Nach welchen Schlüsseln soll also eine Verteilung stattfinden?

            Wieviel kriege ich dann für meine CD, die ich im Homerecording erstelle und hochlade?

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          • Bereits der GEMA-„Schlüssel“ hat schon immer nur die Erfolgreichen begünstigt und Homerecording-Künstler außen vor gelassen. Nur 5% der GEMA-Mitglieder – nämlich die umsatzstärksten – sind „ordentlich“ und als solche stimmberechtigt, einen Verteilungsplan festzulegen. Diese 5% verteilen knapp zwei Drittel aller GEMA-Einnahmen unter sich.

            Von einer tief gehenden Ermittlung dessen, was gekauft oder gehört wird, konnte noch nie die Rede sein. Verschärft wird das Ganze mit der Abrechnung der Radio-Einsätze. Auch dort saugt der Proporz die Kleinen aus: der Verteilungsplan legt nur die Einsatzlisten der 40 größten Radiosender zugrunde, und nun schau mal, wie viele du darunter findest, die alternative oder breit gefächerte Musik spielen. Das führt dazu, dass Uni-Radios oder alternative Sender wie ego FM oder Flux FM zwar GEMA-Gebühren abführen dürfen; diese landen aber in den seltensten Fällen bei den Künstlern, die dort regelmäßig zur Aufführung kommen.

            Die GEMA „ermittelt“? Ja, so unvollkommen, wie die GEMA selbst eben aufgestellt ist.
            Ein fairer Verteilungsschlüssel ist sicher eine große Herausforderung. Das war er aber schon vor der digitalen Wende.

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  15. […] fritz effenberger und frank schirrmacher machen sich lesenswerte gedanken zum urheberrecht. liebe kollegen, das urheberrecht ist eine farce und ihr seid selbst daran schuld (11k2) und schluss mit dem […]

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  16. Ich muss hier nochmal (!) allgemein darauf hinweisen, dass heute bereits für Leermedien und Kopiergeräte aller Sparten Pauschlabgaben eingezogen werden und nach Gutdünken der Verwertungsgesellschaften an Urheber ausgeschüttet werden. Wieviel wovon kopiert wird, kann dabei nicht festgestellt werden. Im Unterschied dazu können im Internet anonyme, zu 99% sichere Downloadstatistiken erstellt werden, um damit ein gerechteres Verteilungssystem zu ermöglichen. Aber ich vermute mal, das alles ist den Copyrightmaximalisten und -Profiteuren egal.

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    • Also Kulturflatrate?

      Die scheitert leider schon am Betrag. Wie hoch soll dieser sein, Fritz?

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      • keine flatrate, eine pauschalabgabe, ich bin sicher, du verstehst den unterschied bei kurzem nachdenken, https://11k2.wordpress.com/2012/05/02/das-urheberrecht-wird-verschwinden-fur-231-euro-pro-monat/

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        • Dafür brauch ich nicht mal kurz nachdenken.;)

          2,31€? Das heißt ein Song hat keinen fixen Wert mehr. Es wird sozusagen anteilig verteilt. Anders ja nicht machbar bei einem fixen Betrag.
          Demnach sinkt der finanzielle Wert eines Songs bei erhöhtem Downloadaufkommen?
          Und das Downloadaufkommen wird steigen, da der Konsument für seinen Betrag so viel wie möglich abgreifen wollen wird. Kann man ihm ja nicht übel nehmen. Ich nutze ja mein Semesterticket auch so oft wie möglich. Auch über den Preis des Semestertickets in Fahrscheinen gerechnet hinaus.
          Das Semesterticket ist aber ein gezieltes Angebot von einem Anbieter. Daher gut kalkulierbar. Bei deiner Pauschalabgabe gibt es aber nicht einen Anbieter, sondern viele Urheber, die davon etwas abhaben wollen.
          Aus dem ganzen geht hervor, dass am Ende nicht genug Geld beim Urheber ankommt, da der Betrag sich auf das aktuelle Downloadaufkommen bezieht. Nicht auf das tatsächliche nach Legalisierung bzw. Lizensierung.
          Und das sind nur Probleme, die sich beim „simplen“ Aufstellen eines Betrages ergeben. Man muss halt manchmal weiter denken, als einem lieb ist.
          Und dann gibt es das Problem der Verteilung. Selbst wenn man anonym Daten erheben kann, reden wir von unglaublichen Datenmengen und einem riesen Aufwand. Wie viele schon so schön sagen. GEMA 2.0.
          Dürfte ja eigentlich auch nicht in deinem Interesse sein.
          Also doch alles sehr schwammig und unpraktikabel.
          Da lobe ich mir das aktuelle System mit direkter Bezahlung.
          Es hat halt nur eine Schwäche. Ein vollkommen verzogenes Gerechtigkeitsbewusstsein auf Seiten der Nutzer. Die übrigens nicht kriminalisiert werden, sondern sich durch illegale Handlungen selbst kriminalisieren.

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          • Paul, du hattest mehrere Chancen, auf Argumenten einzugehen. Statt dessen wiederholst du deine Vorurteile. Du bist jetzt auf der Kasperl-Liste. Viel Spass.

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          • Fritz, dein Argument war die Pauschalabgabe. Ich bin auf dein Argument eingegangen und habe Dir Logiklücken aufgezeigt, deren Beantwortung Du dich jetzt verweigerst. Widerlege doch meine Gegenargumente….
            Sonst beweist Du allen hier nur, dass deine Theorie hinkt und unrealistisch ist.;)

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          • @Paul

            Wenn man einem Piraten erklärt, er möge doch ganz einfach die zahlreichen bestehenden legalen Angebote ( Downloadportale, flatrate-streaming, Spotify, Youtube etc. etc.) für seinen Kulturkonsum nutzen ( s.o.), weil es ihm dann ganz sicher an nichts mangeln würde, dann wird man zum Volltrottel erklärt.

            Einem über 50-jährigen Erwachsenen fällt an dieser Stelle dann nichts Besseres ein, als Leute wie Dich ( und vermutlich auch mich ) auf eine ‚Kasperl-Liste‘ zu setzen.

            Damit ist das Niveau klar umrissen.

            Wer legal agiert und andere ebenfalls dazu ermuntert, der ist ein ‚Kasperl‘.

            Gut.

            Es gibt also auf Piratenseite keinerlei Interesse, sich korrekt zu verhalten, auch wenn das ganz einfach und ohne merkliche Einbuße der kulturellen Lebensqualität ( und das in täglich zunehmendem Maße) möglich wäre.

            Es geht ganz offensichtlich allen darum, ‚den aktuellen Missstand zur Kulturrevolution zu verklären‘ ( das ist nicht von mir), und unterwegs noch möglichst vielen Doofen mit dem Holzhammer einzutrichtern, dass alle Urheber und ihre in unserer demokratischen Gesellschaft über viele Jahre gewachsenen Strukturen der Vergütung das Allerletzte wären.

            So hetzt eine zahlenmäßig eher kleine Gruppe, die sich für eine Avantgarde halten, weil sie nun mal ein bisschen besser als die meisten mit dem Internet jonglieren können, die breite Masse all derer auf, für die Fairness und moderater Konsum eigentlich eine Selbstverständlichkeit sind.

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          • Fritz wer hier unter den Kaspern der absolute Chef ist, muss man wohl nicht weiter erläutern. In meinen Augen haben deine unermüdlichen Bemühungen etwas absolut krankhaftes.
            Du argumentierst an den stetig wachselnden Zahlen beschwerdeführender Betroffener mit 100 & iger Zielgenauigkeit vorbei. Aber das lässtt dich keinen Moment Zögern und innehalten. Im Gegenteil wahrscheinlich…ALLES NUR IDIOTEN. Denn nur der Fritz und seine Kumpels haben Ahnung.

            Ich bin ziemlich überzeugt, es wird nie ( solange wir an einer Marktwirtschaft als System festhalten) eine wie auch imer geartete Pauschalabgabe geben. Nicht einmal dann, wenn du nach deiner bisherigen „Oberflächenwellenmacherei“ mal so langsam in die Tiefe der Marterie eintauchst, und zumindest einigermaßen plausibel erscheinende Ansätze liefern würdest.

            Es wird die Zukunft nicht an die aktuelle Realität des WWW angepasst – umgekehrt wird es laufen. Und das ist auch gut so.

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      • Eine monatliche Pauschalabgabe von 2,80 Euro auf jeden Internetanschluss in Deutschland, und die GEMA darf am End vom Jahr eine Milliarde Euro verteilen – das wäre ca. 25% mehr als jetzt durch Tonträgerverkäufe, Downloads und Aufführungsentgelte ZUSAMMEN!
        2,80 – das bedeutet Verzicht auf: 1 Flasche Discount-Wein ODER halbe Packung Kippen ODER 1 Bier in der Kneipe ODER 1 BigMäc ODER 1 Latte Macchiato … PRO MONAT!!!

        Ich würde liebend gern 3 Euro im Monat entbehren.
        Schon allein, um Ruhe vor dem Gewimmer all der Svens und Regeners dieses Landes zu haben.

        Ich kann auch diesen ganzen Scheiß nicht mehr ertragen, der hier missbräuchlich im Namen von Komponisten betrieben wird: Die entsetzlich selbstherrliche GEMA beschäftigt tausend Mitarbeiter und vergeudet jährlich 150 Millionen Euro der Abgaben – die eigentlich den Künstlern zustehen –, nur um die eigenen Eier zu kraulen und beispielsweise zehn Jahre an einer Youtube-Vereinbarung rumzudoktern, in denen die von ihr ach-so-edelmütig vertretenen Urheber – leider, leider – Jahr für Jahr komplett von einer Erwerbsquelle ausgeschlossen bleiben, die in anderen Ländern längst sprudelt.

        Die GEMA ist ein ziemlich verschworener Verein, dessen engstirniges, unstrategisches Rumwursteln in der freien Wirtschaft keine drei Monate toleriert werden würde. Und jetzt wird ihr noch der Hof gemacht?

        Urheber! Erkenne deinen Feind! Und lass die an deiner Seite kämpfen, die das Denken noch nicht aufgegeben haben; die Veränderungen verstehen und offen sind, sie sich zu ihren und euren Gunsten anzuverwandeln.

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        • Wenn du so auf Bezahlen stehst, bezahl doch einfach was du nutzt. (Natürlich möchte ich dir hier nichts unterstellen.)
          Das Problem mit einer pauschalen Abgabe ist die Loslösung des Songs von einem fixen Wert. Je Nach Downloadmenge verändert sich das Verhältnis mit dem ein bestimmter Betrag X verteilt wird. Und die Menge an Downloads wird bei Legalisierung zunehmen. Das heißt, deine 2,80 decken den aktuellen „Verbrauch“ an Musik, nicht aber die dann genutzte Menge nach Einführung des Systems. Der Betrag würde deutlich höher ausfallen. Und dann müsste man schauen, was mit anderen Werken wie Filmen, Büchern usw. passiert. Mit in das System oder nicht?

          Vielleicht kannst du mir ja konstruktivere Antworten auf meine Bedenken geben als Fritz.

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          • Zunächst, ich finde nicht, dass Fritz unkonstruktiv ist, und ich werde auch nicht an seiner Statt Antworten geben. Er fasst sich eben kürzer, weil er einiges Grundverständnis voraussetzen darf.

            Die Pauschalabgabe ist, wie der Name schon sagt, eine Pauschalabgabe. Die wird nicht größer, nur weil jetzt ein Song tausend statt hundert mal geladen wird. Es gibt keinen „Verbrauch“ von Musik, denn: hast du sie gehört, ist sie immer noch da. (Da kann ich Fritz gut verstehen, dass er das nicht jede Stunde wiederholen will: Hört auf, Musikhören mit Kekseessen zu vergleichen!) Wenn ein Urheber jetzt sagt, hey, mein Lied wird aber plötzlich zehnmal häufiger gesaugt, dann sollte er sich hüten, auf einmal zehnmal mehr Geld zu verlangen. Denn es wird kaum so sein, dass er plötzlich zehnmal geiler klingt als vorher, sondern dass der Zugang zu seiner Musik zehnmal leichter geworden ist. Das ist doch überhaupt der Grund, warum wir in dieser Diskussion angekommen sind. Der vereinfachte Zugang plus die vereinfachte Vervielfältigung haben uns doch die Flut beschert, auf der Urheber und Verwerter jetzt ihre Felle wegschwimmen sehen. Doch statt aus dieser Flut zu schöpfen und neue, bessere Erlösmodelle zu erschließen, bekommen sie Schnappatmung und schreien ’Trockenlegung!‘

            So erscheint die Pauschalabgabe als eine Möglichkeit, aus der „kriminellen“ Flut eine legale Nährlösung zu machen. Die Abgabenhöhe ist keineswegs willkürlich, sondern orientiert sich am Tonträgermarkt früherer Tage (ihrer besten, um genau zu sein). Überdies steht es Urhebern frei, auch weiterhin ihre Werke direkt zu verkaufen, ob als Download, CD, Vinyl, Anderes. Und noch etwas: Je mehr geladen wird, desto exakter bilden sich die wahren Verhältnisse unter Musiktiteln ab – und somit ihr berechtigter Anteil an der PA. Im Augenblick haben wir nur die Media Control Charts mit ihrer selbstverstärkenden Dynamik (in denen ironischerweise nicht einmal Downloadverkäufe mit einbezogen sind). Rate dreimal, welchen Künstlern sie am meisten nützen! Schlechter als jetzt kann es gar nicht werden.

            Du wirst aber wahrscheinlich überrascht sein. Denn es wird keine Nutzungsexplosion bei Downloads geben. Was wiederum zeigt, das dieser Markt längst besteht, und es nur versäumt wurde, ihn zu integrieren.

            Was Film und Text betrifft – die sind in dieser Rechnung nicht drin. Sie unterliegen nicht den gleichen Umständen wie Musik und verdienen eine isolierte Betrachtung.
            Ich bin aber weit davon entfernt, hier den Problemlösungsbären für die ganze Medien-Familie zu geben. Mögen sich bitte auch andere sachlich einbringen.

            Alle, die hier jedoch bevorzugt stänkern, rumtrotzen und polemische Reflexe ablassen, müssen auf Antwort von mir verzichten. Für Sonderschulpädagogik bin ich echt nicht gewappnet.

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          • Okay, Du verstehst tatsächlich nicht, was ich meine.

            Dann fangen wir mal beim Urschleim an.

            Urheber sollten bezahlt werden, wenn deren Werke konsumiert werden. Korrekt, oder?

            Das ist doch aber bereits auf vielfältige Art möglich. Es gibt Flatrate-Streaming-Angebote. Es gibt Download-Angebote zum Preis eines Cheeseburgers pro Song.

            Und es wird sich immer weiter entwickeln.Vorausgesetzt, diese Angebote bekommen Zuspruch und signalisieren damit, dass es sich lohnt, in diese Richtung zu gehen.

            Das heißt, was ihr fordert ist eigentlich schon da.

            Was wollt ihr stattdessen? Wo liegen eigentlich noch die Probleme? Und warum denkt ihr, dass es euer Recht ist/sein sollte , euch urheberrechtlich geschütztes Material anzueignen?

            Ich sag mal, das sind jetzt 3 Fragen. Beantworte sie mir doch bitte.

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          • „Wenn du so auf Bezahlen stehst, bezahl doch einfach was du nutzt. (Natürlich möchte ich dir hier nichts unterstellen.)“
            ah, biste dir da sicher? allen anderen scheinste des ja unterstellen zu wollen…. in wessen „auftrag“ auch immer. ;)

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        • Genau, und davon profitieren natürlich auch all die Künstler, die gar nicht Gemamitglied sind??? Und wer bestimt zuikünftig, wieviel Leute und wer sich überhaupt am CDs produzieren beteiligen darf??? und was ist mit den Filmen und anderen kopierbaren Produkten??? 2-3 Minuten nachdenken sollten eigentlich ausreichen, um diese Idee platzen zu lassen.

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          • …und ausländische Künstler bekommen von diesem geld auch etwas ab, oder dürfen dann nur gemamitglieder abgesaugt werden?
            Wer für 3,-Euro im Monat „all you can saug“ fordert kann nur mächtig mit nem Hammer behauen sein. das sind einfach Leute ohne jede Ahnung, die zukünftig nicht mehr durch verlangsamende proxy-server gebremst sein wollen. Unglücklicherweise seid ihr aufgrund eurer „kulturellen JunkFood-Verwahrlosung“ nicht nur bemitleidenswert, sondern auch ein stetig wachsendes Problem.

            Der vergleich mit der GEZ hinkt natürlich auch gewaltig. Dort bezahlt man nicht dafür, zu jeder uhrzeit genau das sehen ,hören und einsacken zu können, was einem gerade so einfaellt – und zwar OHNE LIMIT. Wie hoch müsste wohl eine annähernd adäquate Pauschalabgabe sein. Jetzt mal eine realistische Einschätzung bitte!!! Und bitte nicht davon ausgehen, das auf ein „cleverle“ einige Tausend Idioten kpommen, die noch die üblichen Preise bezahlen. Denn DAS ist zwar aktuell noch so, wird dann aber SELBSVERSTÄNDLICH kontinuierlich nachlassen.

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        • @Marwil

          „Urheber! Erkenne deinen Feind! Und lass die an deiner Seite kämpfen, die das Denken noch nicht aufgegeben haben; die Veränderungen verstehen und offen sind, sie sich zu ihren und euren Gunsten anzuverwandeln.“

          Kling toll – so hehr und Robin-Hood-mäßig !

          Ist aber leider totaler Quatsch!

          Die Piraten tun sich mehrheitlich schon schwer damit, aus dem privaten Konsum geistigen Eigentums überhaupt eine Zahlungsverpflichtung an den Urheber abzuleiten ( der liebe Fritz scheint hier allerdings auf einem guten Wege zu sein ).

          15% Kostensatz, 85% Ausschüttung an die Urheber – das ist exzellente Arbeit der GEMA für die Autoren. Konstant über viele Jahre und das Ganze unabhängig von Kraken wie Google, die mit ihrem Kontrollfetischismus und ihrem hinter zuckersüßer Weltverbessererpropaganda versteckten Turbokapitalismus den Konsumenten für dumm verkaufen.

          Wer das nicht erkennt, der ist wirklich ideologisch verstrahlt.

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          • „geistiges Eigentum“ Was´n das?

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  17. Geil, wie die Welten wieder aufeinanderprallen. Auf der einen Seite die Copyrightmaximalisten, die uns 99% nur dann nicht verklagen wollen, wenn wir ihnen immer noch mehr Geld geben, auf der anderen Seite die Gegenwartsbewohner, die Konsenslösungen suchen, diese Suche aber auf Dauer wohl einstellen und statt dessen eine Mehrheitslösung anstreben müssen. Ok.

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    • Fritz, ich habe noch eine einzige Frage:

      Was stört dich am aktuellen Angebot (Amazon, iTunes, div. Flatrate-Streaming-Angebote)?

      [Hier gebe ich mich tatsächlich mit einer Ein-Wort-Antwort, wie z.B. „Preis“ zufrieden, um deine kostbare Zeit nicht zu sehr zu strapazieren.]

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    • Pure Polemik, Fritz, und zudem sachlich falsch!

      Du bekommst bei der aktuellen Entwicklung im Netz ganz legal immer mehr für immer weniger Geld. Das ist eine Tatsache. Die Lizensierungen entwickeln sich ständig weiter, so wie sich der Markt weiter entwickelt, und das fast immer zu Gunsten des Konsumenten.

      Es wird Dir auch in Zukunft kulturell ganz sicher an nichts mangeln, das garantiere ich Dir.

      Unter Deinen piratigen Gegenwartsbewohnerkollegen sind Deine Flatrate-Vorschläge ebenfalls äußerst umstritten, Du sprichst also nicht mal innerhalb Deiner eigenen Partei für 99%.

      Von der Bevölkerung mal ganz zu schweigen.

      Ich würde Deine Vorschläge vermutlich in einem anderen Licht sehen, wenn Du nicht bei jeder sich bietenden Gelegenheit Deine tiefverwurzelte und ideologiegeschwängerte Verachtung für alle bestehenden Marktmechanismen und Branchenstrukturen mit triefendem Zynismus und reichlich Häme formulieren würdest.

      Das ist aber nun mal per se extrem destruktiv, und darüber kann man kaum hinwegsehen, egal wie oft Du das Wort ‚Konsens‘ hier noch in den Mund nehmen magst.

      ‚Geistiges Eigentum, was soll das denn sein…?‘

      Das ist Deine und der Piraten Basisposition.

      Und dann wundert Ihr Euch tatsächlich, dass die Autoren Eure ‚Konsensvorschläge‘ nicht wirklich überzeugend finden?

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      • Der Fritz hat hier jetzt endlich mal „seine Nische“ entdeckt.Publicity ist ein erster Schritt. Irgendwie lässt sich das doch dann sicherlich auch versilbern. Jeder will ja mal den Arsch an die Wand kriegen.

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        • Ja. Das erklärt Frequenz und Diktion.

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    • UNS 99%, GEGENWARTSBEWOHNER???? Jungejunge, mir fällt da nur noch ein Wort ein . GRÖßENWAHN

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  18. Nur so überhaupt: Falls jemand durch ein grausiges Schicksal und ohne eigenes Verschulden auf die böse Kasperl-Liste geraten ist, kann er (oder sie) dagegen was tun: Einfach auf Beschimpfungen und Kampfbegriffe verzichten und cool sein. Könnte was bringen. In anderen News zum selben Thema erfahren wir, dass 11k2 mein privates Blog ist, das ich betreibe, um Spass zu haben. Und ja, ich hab eine verdammte Menge Spass hier.

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    • Wann habe ich dich beschimpft?

      Wann habe ich Kampfbegriffe verwendet?

      Was ist schon cool?

      (Wenn dir das alles nicht mehr privat genug ist, dann solltest du lieber nicht bloggen.;))

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      • Bei zuviel Gegenwind ist das „segeln“ eben beschwerlicher und das trübt dann die coolness ein. Dann doch lieber dumpfeste Unterstützungsarien…und schon ist man wieder der coole Pirat im örtlichen Ententeich

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  19. Auch sehr schön, wie sich das WWW so auf Demokratie auswirkt. Der letzte Satz im Bericht ist besonders bemerkenswert.

    http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/anonymous-veroeffentlicht-kuenstler-adressen-a-833059.html

    Wie ist die Haltung der Piraten zu solchen Aktionen?

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  20. Paul bewirbt sich um den Wechsel auf die Nicht-Kasper-Liste, scheint mir. Was könnte man da machen? Nicht mehr „Kriminelle“ sagen, und nicht „Diebstahl geistigen Eigentums“ (letzteres ein Marketingbegriff, der im UrhG nicht vorkommt). Und vielleicht was darüber verlieren, warum die Pauschalabgabe auf CD-Rohlinge ok, die auf Internetzugänge dagegen nicht ok sein soll. Aber das nur am Rande.

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    • Dann sind wir mal politisch korrekt und ersetzen „Kriminelle“ durch (denk, denk, denk…) „Konsumenten urheberrechtlich geschützten Materials ohne Lizenz“ und „Diebstahl geistigen Eigentums“ durch „nicht-lizensierte Nutzung urheberrechtlich geschützten Materials“. Besser so?
      Dann hätte ich aber bitte, dass Du nicht mehr Filesharing mit Privatkopie gleich setzt und auf den Ausdruck „Content-Mafia“, welcher abwertend und nicht belegbar ist, verzichtest.

      Und wann habe ich behauptet, dass die Pauschalabgabe auf Kopiermittel und Leermedien okay ist?

      Die Idee, Geld von Unternehmen zu verlangen, welche mit dem Ermöglichen vom Kopieren urheberrechtlich geschützten Materials Geld verdienen, finde ich ganz okay.
      Am Ende steht da aber immer die Kostenumwälzung auf den Kunden. Also in sich, meiner Meinung nach, sinnlos.

      So, nachdem ich jetzt wieder lieb bin, kannst du mir ja meine offene(n) Frage(n) beantworten.;)

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    • Sag mal, bist du denn echt so doof?

      Weil die Rohlinge nicht dazu gemacht werden, jedes erdenkliche Werk anderer Leute von jetzt auf gleich draufzuzaubern… das würde aber bei Einführung einer Kulturflat aufs Internet so sein sollen. Allerdings sind da die Leutre dann mit terrabyte -Platten unterwegs und saugen sich komplette Diskographien. Mal eben die Stones-Collection…wahrscheinliche Dauer keine 2 stunden. Also eigentlich genau wie damals mit den Casseten , nicht wahr? So langsam glaub ich, hier hilft nur noch ein Knüppel.
      ich wünsche diesem asozialen Geschmeiss einfach nur, dass sie auf ihren Tausch-Böresen von undercover-Leuten gefickt werden und heftigst bezahlen. Zusätzlich wird der Rechner erstmal mitgenommen…und der vom Papa auch gleich. Da kommt dann Freude auf..

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      • @Anonym: warum plädierst Du für hohe Strafen für eine Tat, die eher dem Schwarzfahren (eben: Schwarzsaugen) entspricht? Müßten dann nicht auch alle Schwarzfahrer tausende von Euro blechen wenn sie erwischt werden? Ich halte das für unrealistisch…

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        • Juhu, dann können wir uns auf 40€ pro illegalen Download einigen, Thomas?;) Find ich gut. Da wird bei vielen die Hemmschwelle wieder steigen, wenn einfach genug erwischt werden und die Urheber bekommen das Geld, dass ihnen zusteht.=)

          Auch hier zu beachten. Es wird nur die Nutzung bezahlt.=)

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        • Würde „Schwarzfahren“ durch die existierenden Strafen nicht einigermaßen im Rahmen gehalten werden können, würde sich die Strafe auch erhöhen. Strafe soll ja in erster Linie als Hemmschwelle eingezogen werden.

          Natürlich spielt aber auch der Wert der zu Unrecht erschlichenen Leistung eine Rolle. Eine Sunde „Schwarzfahren“ ergibt eine Schädigung um „paar Euro Fuffzig“. 1 Stunde saugen (und saugen lassen) bringt da schon einiges mehr.

          Es müssen ja irgendwie die Relationen stimmen…

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  21. Fritz, ich lese hier schon eine Weile mit und bewundere deinen gelassenen Umang mit diesen 3 (Kux, rasta, Anon) Halbfertigen.
    Keiner von denen mölchte konstruktiv etwas beitragen. Dazu fehlen tragfähige Argumente und ergebnisoffene Haltung. Wenn ich da von „asozialen Geschmeiss“ lese… oder Antworten, die mit „Sag mal, bist du denn echt so doof?“ beginnen…

    Wer mir mit „Diebstahl geistigen Eigentums“ kommt, kann schon mal nicht reich damit werden…dem kann man nicht viel nehmen.

    Der andere hat es es sich zum Hobby gemach, die Piraten nicht zu mögen. Nennt sich nach einer homophoben christlichen Sekte, die einen toten afrikanischen König vergöttert. Schon mal schlechte Voraussetzungen für eine gepflegte Diskussion.

    Dann doch lieber auf diejenigen konzentrieren, die verstanden haben oder verstehen wollen.

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    • Und wo war das jetzt ein Beitrag zur Diskussion?

      Über andere aufregen aber selbst keinen Vorschlag bringen ist wirklich schwach. Tut mir leid.

      Und mein Vorschlag ist, dass wir die Bezahlsysteme so erhalten, wie sie sind und das Mahnwesen eindämmen. Passt vielleicht nicht zu Fritz‘ Pauschalabgabe ist aber genauso eine Meinung zum Thema.
      Und nur weil sie Dir nicht passt, ist sie sinnlos?
      Dann sag mir doch mal, was daran so sinnlos ist. Aber nur sagen, dass sie sinnlos ist, reicht leider nicht.

      Da lob ich mir doch Fritz als Diskussionspartner.

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    • Wer im öffentlichen Raum Politik betreibt, muss mit Gegnern seiner Ansichten rechnen. Das ist wohl vollkommen legitim. Wer sich mit Schulterklopfern umgeben will, macht das privat im eigenen Wohnzimmer.
      Und ja, in meinen Augen ist die Saugerei derzeit ganz einfach als asozial zu bezeichnen. Es kümmert die Sauger NULL, dass derzeit keinerlei Ausgleich für die ohne Gegenleistung in Anspruch genommenen Leistungen anderer besteht. Argumente wie „Ihr seid sowieso die Ausgebeuteten…, sucht euch neue Konzepte…., wir sind die Konsumenten und haben das Recht….uns gehts ja auch nicht viel besser…Kultur für alle…..usw“ sind allesamt purer Zynismus und sollen vor allem über den eigenen Egoismus hinwegtäuschen. Pseudojuristische Einlassungen und Quervergleiche sind ebenfalls nur Augenwischerei. Die Grundproblematik sollte jedem klar sein. Hier werden seit Jahren stets anwachsend viele Leute massiv um ihre Einnahmen gebracht.
      Es gibt auch keine Leute aus den jeweiligen Bereichen, die eure Ideen im Ansatz nachvollziehen und argumentativ unterstützend begleiten. Trotzdem und geradezu davon angestachelt beahrrt ihr immer intensiver auf diese Sichtweise.

      Weder Fritz, noch sonstjemand habt WIRKLICH einen Einblick in die jeweiligen Szenerien und die durch euch propagierten , schädigenden verhaltensweisen in den letzten Jahren. Aber das ist euch offensichtlich auch nicht wirklich wichtig………..

      Und nein, ich bin kein content-mafia-verstrahlter. Aber ich bewege mich seit locker 20 Jahren in der Musikszene als kleiner Fisch und ich kann z.B. sagen, dass ich einige Leute kenne, die in der heutigen Situation keine richtig hochwertigen CDs mehr produzieren möchten, weils einfach nicht lohnt (und teilweise auch schon am finanziellen Aufwand scheitert). Und das ist wirklich sehr schade. es geht hier auch einfach um eine Mentalität der immer geringer werdenden Wertschätzung die u.a. durch euer verhalten kultiviert wird. Es wird zu keinem guten Ergebnis führen. Davon bin ich überzeugt.

      Aber ich weiss natürlich, dass mir auch hierauf wieder ein KONSUMENT mit seinen zusammengesammelten „Statistiken und Blogbeiträgen“ erklären wird, dass ich im Grunde keine Ahnung habe. So langsam hat das etwas Deprimierendes.

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      • tja, also wenn ich sehe, dass viele fans (ja, die gibts noch) bis zu dreistellige beträge für stadion-auftritte von bands die sie wertschätzen ausgeben (grösstenteils auch zurecht), dann scheint es mir doch so, als ob es mit der wertschätzung für kunst nicht wirklich bergab geht. wenn man dann noch den merch dazu rechnet, der ja auch zu recht friedlich bezahlt wird und nicht gestohlen, dann scheints wohl so als ob doch nicht jeder alles umsonst will. per deiner definition müssten sich ja dann auch massivst leute tickets fäschen, umsonst reinschleichen und aufm rückweg dann shirts und cds vom merchstand klauen.

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        • …und das legitmiert jetzt die saugerei?

          Man müsste mal probieren, wie häufig eine „ticket für XY Konzert“ – Datei in einer entsprechenden Börse angeklickt würde…Oder gäbe es hier irgendwie bisher nicht ahnbare moralische Bedenken?

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          • hab ich das behauptet? huch, dann hab ich ja meinen eigenen text nicht verstanden. heidernei. ich dummerle. man sollte auf jeden fall moralische bedenken haben, einen ort der kommunikation aufzusuchen, wenn man nicht an einem austausch von argumenten interessiert ist. wäre ja verlogen. naja, aber moral ist ja ein begriff der dehnbar ist, also bist du ja dann der moralischere von uns (per deiner persönlichen definition). dann muss ich mich jetzt geschlagen gegen. danke. bye.

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  22. Nochmal allgemein (incl Paul): Die Pauschalabgabe auf Tonbandgeräte (und später alle anderen physischen Kopiermedien- und -geräte) wurde eingeführt, weil sich Kopien weder verbieten noch einzeln abrechnen lassen. Dasselbe gilt heute für das Internet: ich kann mir alles runterladen, was ich haben will, ohne dafür abgemahnt werden zu können – weil ich keine offenen Torrenttracker benutze. Das tun Millionen Internetnutzer, und kopieren auf physischen Trägern weiter, egal wie laut jemand jammert. Es ist für unzufriedene Urheber wichtig, zu verstehen, dass sich niemand für dieses „Diebstahlsargument“ interessiert. Die moralische Keule ist in Wirklichkeit ein Nerf-Bat zum aufblasen. Wir können die private Weitergabe („Filesharing“) nicht juristisch unterbinden, weil dazu die technischen Möglichkeiten fehlen (ausser in offenen TorrentTrackern) und wir können die technischen Möglichkeiten nicht schaffen, ohne chinesische, totalitäre Verhältnisse herzustellen. Und sorry: Das sind wir Urheber (ich zähle zu dieser Gruppe) nicht wert. Also brauchen wir eine Lösung, die weder unserer Demokratie schadet, noch den Kreativen, den Kultur- und Wissensschaffenden. Diese habe ich mehrfach vorgeschlagen. Wer das nicht versteht, solls eben lassen. Sorry.

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    • Ich muss zugeben, unter der Voraussetzung, dass diese technischen Möglichkeiten nicht bestehen, ist dein Vorschlag durchaus sinnvoll, unter der Bedingung, dass einige Ungereimtheiten aus dem Weg geschafft werden.
      So leid es mir tut, die Pauschalabgabe ist noch nicht zu 100% plausibel und umsetzbar. Deswegen muss einfach mal konkret geprüft werden, ob sie wirklich umsetzbar ist.
      Und wenn ich etwas „gegen“ die Pauschalabgabe sage, ist es eigentlich als konstruktiver Hinweiß gemeint und nicht als „passt mir nicht – will ich nicht“.
      Ich bin offener als Du denkst, Fritz….

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      • Ich seh die PA als einzig mögliche Lösung. Die erwähnten chinesischen Verhältnisse wird es gegen den Widerstand der Netzgemeinde nicht geben. Lass es 2,31 €/mtl sein, oder weniger, rechne nach, was Philippe Aigrain in seinem Buch „Sharing“ vorrechnet. Was uns noch fehlt, ist eine Verwertungsgesellschaft, die alle Einnahmen nach einem statistisch sauberen Verhältnis verteilt. Vielleicht die C3S, muss ich mir noch anschaun. http://c-3-s.eu/

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        • Was ich jetzt schreibe, schreibe ich ohne „Sharing“ gelesen zu haben.
          Die Frage ist, was in den 2,31€ enthalten ist. In deinem Blogeintrag zu dem Buch klingt es eher, als sei es nur die direkte Entlohnung der Urheber. Da fehlen aber nunmal auch die Kosten des finanziellen Risikos. Von irgendetwas muss eine Produktion ja bezahlt werden. Und dieses finanzielle Risiko hat wirtschaftlich einen Gegenwert.
          Außerdem glaube ich (persönliche Meinung), dass es zu einem inflationären Wertverlust pro Werk kommen würde, da mehr Downloads als einkalkuliert bei gleichem Einkommen stattfinden würden. Außerdem würde sich die Vielfalt derer, welche Geld von den 2,31€ bekommen, drastisch erhöhen. Klingt erstmal gut, aber die schwelle zwischen Hobby und Profitum hatte auch den Sinn, dass die Anzahl der Profis begrenzt war und es stets diese Schwelle gab, ab der es Sinn machte zu investieren.
          Außerdem folgt aus einem Sinken des Wertes eines einzelnen Werkes, dass es schwieriger wird, dass sich eine professionelle Produktion überhaupt rechnet.
          Damit besteht die Gefahr (muss keine Tatsache sein), dass der Druck auf junge Urheber enorm wächst, da der Markt der Vorfinanzierung härter umkämpft sein wird als jetzt.

          Hach, schwer zu erklären, was ich meine.;)

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          • „die Kosten des finanziellen Risikos“ fallen unter „unternehmerisches Risko“ und sind allein das Problem des Unternehmenrs. Wenn du nicht sicher bist, dass das Geld wieder reinkommt, gibs erst gar nicht aus. Und „die Schwelle zwischen Hobby und Profitum“ gibts weiterhin. Flattr bezahlt erst ab 10 € Guthaben aus, unsere zukünftige Internetverwertungsgesellschaft wird was ähnliches machen. Wir müssen einen einzelnen Download nicht abrechnen, denke ich. Oder 1000.

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          • Natürlich fallen diese Kosten unter unternehmerisches Risiko. Aber bei deinem Konzept wird es sich nur noch lohnen, in die finanziell erfolgreichsten Konzepte zu investieren. Weit schlimmer als jetzt.
            Und wie soll eine Nachwuchsband die erste Aufnahme finanzieren?
            Und da haben wir es. Doch keine 1 zu 1 Download-Abrechnung.;)
            Weiter gehts mit dem technischen Aufwand. Zentrale Downloadstelle oder mehrere kleine Downloadstellen, die dann die Zahlen melden?
            Wie sieht eine Gegensicherung gegen Missbrauch aus?
            USW….;)

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    • Du kannst natürlich nicht alles runterladen, was du willst, ohne dabei NICHT illegale Kanäle zu nutzen. Deine fatalistischen Erklärungen dienen nur dazu, DEINE SICHTWEISE zu untermauern und sollen helfen, diese „alles für lau“-Mentalität zu stärken und durchzusetzen. Hoffentlich lesen hier keine Kinder mit, die aufgrund deiner Aussagen demnächst Abmahnungen im Briefkasten haben!

      Es hat NICHTS mit chinesischen Verhältnissen zu tun, wenn man sich der filesharing-Geschichte einmal konsequenter annimmt und Maßnahmen ergreift. Es wird aber in starkem MAße dieser Saugerei Einhalt gebieten.
      Nach EU-Vorgaben werden wir in Deutschland demnächst stärkere Vorgaben in Sachen Vorratsdatenspeicherung durchführen müssen. (Hatten wir übrigens schon..) Auch das ist ein weiterer Schritt in diese Richtung. Ebenfalls ist es begrüßenswert, das beispielsweise youtube mittlerweile per Gesetz aufgefordert ist, sich mehr um die Konsequenzen ihres Geschäftsmodells zu kümmern (Störerhaftung)

      Es ist eben leider notwendig, weil zuviele Leute einfach ihre Gier nicht im Griff haben. denen reicht es nicht, sich wirklich ausführlichst in Bild und Ton online unterhalten zu lassen. Nein, denn sie wollen das Zeug dann auch noch PRIVAT BESITZEN. Klagen gleichzeitig aber über Besitzstandwahrung der zur Zeit massiv Geschädigten. Hier sieht man einfach ein weiters MAl, wie logisch da auf eurer Seite argumentiert wird……

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      • „Schrei, soviel du willst, Baby. Niemand wird dich hören.“

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        • HAHAHA Du verbohrter Ignorant! Grundsätzlioch bist du ja wahrscheinlich gar nicht mal so verkehrt als Typ. In dieser Sache hier gesht du Leuten vom Fach (also den Betroffenen, nicht den web2.0 Fetischisten) aber einfach nur gehörig auf den Zeiger. Hast du keine Kumpels , die dich mal 2-3 Wochen in den Keller sperren könnten? Als Unterhaltungsmedien sollte es ein kleines Radio und ein Paar Bücher geben..das würde dich vielleicht wieder erden und den Wert der hier verhandelten Produkte deutlicher werden lassen.

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          • charmant. <3

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        • …und mal unter uns Künstlern, von wegen „schrei…baby “ :

          … mit der Nummer kommst du aber nicht durch.

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  23. Ich habe gerade ein schönes Blog gefunden.

    Vielleicht ist so jemand, der offensichtlich wesentlich netzaffiner ist als ich, und der von daher deutlich scharfzüngiger und treffsicherer zu formulieren weiß, ja ein ernstzunehmenderer Gesprächspartner für Euch ‚fertige‘ ‚konsenssuchende‘ und ‚ergebnisoffene‘ Diskutanten.

    In jedem Falle hat der Mann ganz offensichtlich mehr Humor als ich.

    http://www.spiralteppich.de/

    Meine eigenen Kommentare beruhen in erster Linie auf meinen konkreten Erfahrungen als Komponist und Textdichter über die letzten Jahrzehnte, die so ziemlich alle Geschäftsmodelle von Major bis Selbstvermarkter mit einschliessen.

    Das wird hier in der Regel mitleidig ‚belächelt‘, und ich würde doch manches Mal gerne einen Blick in die realen Lebenswelten all derer werfen, die mit hier mit großer Weltverbesserepose das Leben als Kreativer erklären.

    Klar, dass ich in einer solchen Diskussion nicht ständig ‚das große Ganze‘ sehe, sondern schlichtweg die Ratio aus Input und Output, die eine Arbeit wie die meine entweder weiterhin sinnvoll erscheinen lässt oder eben nicht.

    Eine wirkliche Benachteiligung des Konsumenten, die das Ausmaß der allgegenwärtigen piratischen Empörung in irgendeiner Weise rechtfertigen würde, kann ich jedoch beim besten Willen zur Zeit nirgendwo entdecken, und genau das macht es für mich so unendlich schwer, die Piratenpositionen nachzuvollziehen.

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  24. und hier die auflösung:

    #################################################################
    ### AnonPress ### Wir sind die Urheber Kampagne und Anonymous ###
    #################################################################

    Wie man ja heute in den Medien mitbekommen hat, wurden in den letzten 3 Tagen einige (ca. 100) Adressen der Unterstützer (Autoren, Künstler etc.) der „Wir sind die Urheber“ Kampagne von Anonymous auf pastebin.com veröffentlicht.

    Kampagne: http://www.wir-sind-die-urheber.de

    Mehrere Aktivisten des losen Kollektivs „Anonymous“ (mit dem sich jeder identifizieren kann), haben sich die „Mühe“ gemacht, Adressen, Geburtsdaten und Telefonnummern einiger Künstler zu sammeln und zu veröffentlichen. Diese Daten wurden NICHT auf „kriminellem“ Wege beschafft, ebenso wenig wurde irgendeine Datenbank gecracked. Die Daten wurden laut den Aktivisten, aus online Telefonbüchern, Wikipedia-Profilen und Impressen der Künstler-Webseiten kopiert.

    Laut den Aktivisten, welche auch den Twitter Account http://www.twitter.com/AnonBaeckerei benutzen, sollte die Aktion keine Bedrohung oder Untergrabung der Meinungsäußerung darstellen. Dieses sogenannte „doxxing“, wurde in diesem Fall als Druckmittel gegen die Kampagne verwendet.

    Warum wurde dieses „Druckmittel“ verwendet?

    Wir haben einen der Aktivisten gefragt:
    1. (Zitat) „Wer sich den Text dieser http://www.wir-sind-die-urheber.de genau durchliest bzw. auch mal zwischen den Zeilen liest, wird merken das diese Künstler, Journalisten, Autoren oder wie auch immer, Handelsabkommen wie ACTA oder eine VDS gegen Filesharer in Kauf nehmen würden, um ihre Werke zu schützen und um mehr Geld zu verdienen!“

    2. (Zitat) „Diese Leute lassen sich mit solchen Kampagnen von der Lobby vor den Karren spannen und merken es noch nicht mal. Gerade in Zeiten wo hitzige Debatten rund um ACTA, VDS uvm. anstehen, macht man sich mit dieser Art von Kampagne nicht viele Freunde. Meinung hin oder her, wir haben als neutrale Bürger dem Verantwortlichen dieser Aktion mehrere Mails geschrieben, was man damit bezwecken möchte und ob man nicht bitte genauer über diese Kampagne aufklären könne. Wir haben keine Antworten erhalten und wurden ignoniert. So haben wir uns nun mit unserer Aktion Gehör verschafft und die Medien erledigen nun den Rest, in dem es nun dann doch mehrere Menschen als vorher interessiert und sich darüber selbst ein Bild machen können!“

    Fakt ist bei dieser Geschichte, dass niemand bedroht wird und Anonymous auch niemals dazu aufrufen würde, jemanden zu bedrohen. Vielleicht wirkt es auf den ersten Blick bedrohlich – wenn Daten von Personen veröffentlicht werden, doch diese Daten sind im Netz frei zugänglich und jeder, der nicht gut auf einen der Künstler zu sprechen wäre, könnte ohne Weiteres so oder so an diese Daten kommen, welche veröffentlicht worden sind.

    „Wer den Schlussatz in den pastebins als Drohung sieht, hat den Sinn der Aktion nicht verstanden“, betont ein Anon.

    Die Anons haben nun ihren Twitteraccount geschützt/gesperrt, weil sie das erreicht haben, was sie erreichen wollten -> Medienaufmerksam, um so viele Menschen wie möglich dazu zu bewegen, sich selbst ein Bild von solchen Kampagnen zu machen. Die Aktivisten werden oder haben die Tweets zu den pastebins gelöscht, um zu zeigen, dass es hier nicht um die mutwillige Veröffentlichung von Daten ging, sondern um Aufklärung.

    Damit würden sie z.B den Grundstein zu den eigentlichen „Gegen-Kampagnen“, wie „Und wir sind die Bürger“ legen, welche seit einigen Tagen über die Methoden und Hintergründe von „wir-sind-die-urheber“ informieren.

    http://pastebin.com/5uDgGKCq

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  25. Habe die Piratenpartei mal begrüßt als tolle Nischenpartei, als universelle Nischenpartei, die in jede Nische paßt indem dies ausgefüllt wird mit Ideen …
    Wenn ich jedoch den alten FritzPiraten hier lese, vergesse ich das schnell:
    Was er da propagiert führt die Piraten weit weg von den Nischen und bestenfalls noch in eine einzige (nicht Urheber- sondern) UhrZeiger-Ritze, zur Ritzenpartei
    So zwingt sie sich gerade noch in unbedeutende Ritzen und gibt die besetzten Nischen zurück, zurück an die anderen Seiten, die schon wieder drin sitzen.
    Mal etwas mehr bei den Berliner Pirats zur Schule gehen?
    Nur ob das noch hilft in Eurer knalligen Bonboniere ist wohl eher ungewiß.
    Ein altes Sprichwort setzt sich immer wieder durch: „Zuviel zerreißt den Sack“ , besonders in Richtung Abstellgleis.
    Die Erörterung geistiger Leistungen sollte denen vorbehalten bleiben, die sie auch erbringen können, das sollte verbal nicht laufend mit einer facebookpseudorevolution in Ägypten oder einem BallerStrike verwechselt werden.
    Wenn Fritz die Karre an die Wand fahren will, braucht er nur weiter diesen Essigwein verzapfen, er muß ihn schließlich alleine aussaufen

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    • ok, persönliche attacken haben wir jetzt gelesen. wie wärs denn mal mit ein paar worten zum artikel? argumente vielleicht? nein? war zu erwarten. niedlich. liest sich komischerweise exakt wie 4 andere vollflöten die sich hier rumtreiben. schizophrenie?

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    • Auweia. Was ist denn das für eine surreale Echauffage?

      Ich würde ja gerne verstehen, worum es darin geht und was Ursula so sauer aufstößt. Allein, ich verstehe den Text nicht. Die vielen Allegorien, die nicht zusammenpassen („‘Zuviel zerreißt den Sack’ , besonders in Richtung Abstellgleis“), und kein Wort Inhalt.

      Alles, was ich dieser Tirade entnehme, ist: „Mir passt Fritz’ Meinung nicht.“
      Dieser Satz hätte es eigentlich auch getan.

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      • ja, das von dir beschriebene problem mit besagtem poster teilen hier so einige. schlimmer noch, dass dieser unter ca. 5 pseudonymen unterwegs ist, aber durch genau diesen besagt konfusen satz-(ver)-bau sich immer wieder selbst verrät. schade nur um den von ihm betriebenen aufwand.

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        • Als NetProfi und „Urheberexperte“ solltest du eigentlich wissen, daß pseudonym und nickname nicht identisch sind und unterschiedliche, ja teils gegensätzliche Funktionen zu erfüllen haben.
          Ich habe kein PseudoNYM, wie z.B. Anno NYM, ich habe nur ein paar nicknames, und wie du ja offensichtlich nun endlich doch bemerkt hast, hat sich nicht einmal mein Satzbau – wie du es sagst – dahinter versteckt.
          Fällt dir immer noch nichts weiter ein dazu?
          Aufwand – welcher denn? Der den Fritz betreibt, ist gewaltiger, da trifft das zu: Schade (drum), weil es bremst gewaltig.
          Damit dürfte zunächst alles gesagt sein, was bis hier zu sagen wäre.

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          • sorry, macht für mich immer noch keinen sinn. liest sich wie wirres zeug von einem, der was sagen will, aber nicht weiss was es ist. naja, unsere aufmerksamkeit haste auf jeden fall und darauf kommts dir ja auch an, gelle? könntest dich ja wenigstens mal bedanken.

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          • @Kommentar von jah on 17. September 2012 20:28 :

            Danke.
            Aber für jeden neuen Leser fang ich nicht nocheinmal (über alle diversen blog-Themen) von vorn an.
            Wenn ich was nur zwischendurch aufschnappe, geht es mir ja auch so, wie dir eventuell jetzt:
            Ich denke „was für ein wirres Zeug … – inzwischen“
            Ja, genau das denke ich jetzt gerade.

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        • DAS PHANTOM hat sich nun auch mir deutlich offenbart. Es benutzt also mehrere Namen hier, darunter Fritz, fritz und fritze (???) und verlangt, dass andere seiner Beitragskette stringent folgen? Nun ja, ein Thread ist für mich kein Detektivspiel. Nur soviel scheint sicher: Da braucht jemand Hilfe! Weil es keine Freunde zu haben scheint, die ihm vertraulich stecken, dass es Stuss verbreitet.

          Ich sehe dennoch keine bessere Möglichkeit als die Beiträge von Ursula, Lusru et al. schlichtweg zu ignorieren – so arg dessen aufgeladener Nihilismus auch manchmal an den Nerven zupft und provoziert. Es ist das einzige, was mittelfristig wirkt: So lange kein sachlicher Beitrag zum Thema ergeht – ignorieren.

          (Insofern tut es mir leid, hier off topic einen Beitrag zur Thread-Hygiene abgegeben zu haben. Die Umstände eben. Fortan – ich verspreche es! – kein Wort mehr über/an das Phantom, es sei denn, es hat einen Bezug zur Sache – dem Urheberrecht in Zeiten des Internet.)

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          • hast recht. bin dabei.

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          • Genau! Das war mal erforderlich: Threadhygiene!
            Z.B. zu solchen Erscheinungen wie motherfucker, Sozialrassismus (ein Begriff der Neofaschos), usw. usw dergleichen von „tragenden“ Kommentatoren wie z.B. Knallbonbon, wo solcherlei auch noch in Verbindung mit Jean Ziegler zu lesen ist – das meintest du doch mit „Threadhygiene“, oder?
            Da wäre dir nur zuzustimmen, das wäre endlich auch ein Kommentar voller Vernunft von Marwill, oder nicht? Du willst das ignorieren?
            Da bist du aber schief gewickelt, das ist keine Lösung. Da laß dann mal doch lieber andere sich dran abarbeiten, das ist effektiver.
            Mit Ignoration solchen gefährlichen denk-und swprachhygienisch gefährlichen Blödsinns gleichzeitig gegen „das“ Urheberrecht (??) ins Feld ziehen und dabei eigentlich die Leistungschutzrechte korrigieren wollen – das ist keine feine Adresse für dieses Anliegen, das würde ich mir nochmals überlegen – oder legst du Wert darauf, die Schreier von „motherfucker“ zum Symbol der Bewegung zu machen??

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      • Unaufmerksam und schusselig gelesen: „Mir passt Fritz’ Meinung nicht.“ ist falsch und nirgendwo erkennbar.
        Richtig ist (was auch durch die falsche Lesart und deren Wiederholung als Behauptung sich nicht verdecken läßt), daß
        seine Argumente zum Urheberrecht keine sind oder falsche oder an den Haaren herbeigezogene.
        Hingegen die „Meinung von Fritz“ ist mir egal, ich hab ja auch meine.
        Zum Umfang: Fritz hat betreits jetz mehr widersinnige nutzlose Behauptungen dazu (!) verbreitet, als mit meinen Texten zu klären wäre. Auch das ist stets der gleiche nur aklamierende und proklamierende Stil:
        Behauptungen ohne Nachweise, und da liegt das Problem.
        So agiert man i.d.R., wenn man bezahlt wird für einen „Auftritt“, nicht wenn (eigene) Überzeugungen treiben.
        Im übrigen kennt er von Anbeginn alle eventuellen Nicknamen, die zu meiner Identität gehören, ich habe also vor ihm nicht das Geringste versucht, zu verbergen.
        Bekanntlich bekommt man gelegentlich thematisch auch mal einen solchen nickname verpaßt und bleibt je nach Problem dann eben dabei.
        Einer meiner Nicknamen ist Fritz, ein anderer fritz und noch ein anderer fritze.
        Noch Fragen?

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        • ja. 2 stück. wie wärs mit nem verständlichen post zum thema? wie wärs mal mit nem argument? kleiner tip: mehr inhalt, weniger aufwand. danke sehr.

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          • wie gesagt:
            … Aber für jeden neuen Leser fang ich nicht nocheinmal (über alle diversen blog-Themen und postes dazu) von vorn an.
            Wenn ich was nur zwischendurch aufschnappe, geht es mir ja auch so, wie dir eventuell jetzt:
            Ich denke “was für ein wirres Zeug … – inzwischen”
            Ja, genau das denke ich jetzt gerade.

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  26. Leser Lusru führt schon wieder Selbstgespräche mit seinen verschiedenen Spaltungspersönlichkeiten. Ob der denn keine Freunde hat? Eher nicht bei der ständigen Rechthaberei.

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    • logo. so kennen wir ihn ja. war schon lustig, als er den schwanz eingezogen hat, als du ihm mit nem ban seiner posts gedroht hattest. plötzlich hiess er dann auch in anderen foren angeblich „Fritz“ oder „fritze“ und das war ja alles garnicht bös gemeint und so. das war schon echt der höhepunkt der heuchelei. sag mal, verstehst du den löwenanteil von dem, was er da so von sich gibt? die meisten, inklusive ich, puzzlen da immer recht stark, was er denn eigentlich so sagen will, ausser seiner typischen kernaussage „fritz=doof“. ob er das auch inner berufsschule in seinen tisch ritzt?

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      • jah jah, es knallot schon wieder wie Berufsschule, manche kommen jah nie davon weg, jah manche erreichen nicht einmal das und können dann nicht lesen, damit natürlich jah auch nichts verstehen, und was sie dann glauben verstanden zu haben, das steht nicht mal zum Lesen da, jah, jah …
        Übrigens: Was ist Ritzen? Woher kennt denn jah das gleich?
        Nur:Mit „Höhepunkt“ hat das jah wohl nichts zu tun, oder doch, jah?
        Mit Urheberrecht erst Recht nicht – wer sorgt hier mal für Threadhygiene und kehrt zum Thema zurück, sonst seid ihr jah selber Schuld …?

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        • Es reicht. Betrachte dich als angezählt, Lusru-oder-wer-auch-immer. Meinungsäusserung ist hier in weitesten Grenzen ok, aber blosses Rumschwallen fliegt in Zukunft raus. Der nächste Comment dieser Art von dir landet also im Spam-Ordner. Verstanden?

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