Ägyptische Studentin erfindet neuen Quanten-Raumantrieb

Die 19jährige Aisha Mustafa, Physikstudentin an der Universität im mittelägyptischen Sohag hat ihren quntenmechanischen Raumantrieb patentiert, der im Wesentlichen mit Hilfe des Casimir-Polder-Effekts arbeitet.

Sie verwirklicht damit theoretische Forschungen von Marc G. Millis im Breakthrough Propulsion Physics Project (BPPP) der Nasa (1996 bis 2002). Sie will den Antrieb, der Elektrizität mit Hilfe von experimentell nachgewiesener Vakuumenergie (als Effekt der heisenbergschen Unschärferelation) erzeugt, zunächst mit Hilfe etablierter wissenschaftlicher Institute testen, bevor er industrielle Anwendungen und nicht zuletzt die Raumfahrt billiger, schneller und einfacher machen wird. Und was haben wir alle in der letzten Zeit so gemacht?
humanipo, onislam

13 Kommentare

  1. […]Und was haben wir alle in der letzten Zeit so gemacht?

    Na, über’s Urheberrecht diskutiert :)

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  2. „Die Kinder! Kann nicht wenigstens einmal auch jemand an die Kinder denken?“ (Zitat Helen Lovejoy, „The Simpsons – Der mysteriöse Bierbaron“

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  3. Schwindel
    Die ist erst 17 Jahr, blondes Haar, tralalalalaaa – sieht doch jeder. Und sie studiert nicht Physik, sondern designed Kleider und Tapeten.

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  4. Das sind die Artikel, die ich liebe. :)
    Das Nachweisexperiment für die Vakuumrnergie kenne ich sogar.
    Allerdings muss sich die Antimaterie wieder mit der Materie vereinen. Soweit ich wusste, können das nur schwarze Löcher verhindern. Wäre ultrakrass, wenn wir das jetzt selber könnten (und es nich mehr Energie kostet als es bringt.)
    Ich frage mich, welche Auswirkungen das auf den Raum hat… Denn darüber können wir meines Wissens bestenfalls spekulieren.

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  5. kann mal jemand einem laien erklären, was sie erfunden hat? bzw. sich hat patentieren lassen?

    quantenmechanischer raumantrieb …? wozu braucht man das?

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    • @vitzliputzli: im Grunde ist das das, was als „freie Energie“ bezeichnet wird, bedeutet Autos die man nie betanken muß, bedeutet Entmachtung der Mineralölkonzerne und deren Hilfslobbyisten. Ich bin ebenfalls neugierig, glaube aber nur das, was ich sehe – wir werden schaun ob das Fakt ist. Bin leider nicht vom Fach

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      • Ich glaub da handelt es sich um eine Mehrdeutigkeit. Denn das hier hat eigentlich nix mit dem „freie Energie“-Schwachsinn zu tun.
        Mir scheint, die Autoren haben das selber nicht verstanden, und da was missverstanden. Die Art, wie das Wort „Quantenphysik“ benutzt wird… (ähnlich wie wenn man sagen würde, dass im Essen „Moleküle“ seien)… deutet stark darauf hin.

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    • Bitteschön: :)

      Die (experimentell nachgewiesene) Theorie ist, dass auch das „vollkommen leere“ Vakuum nicht wirklich leer ist, sondern konstant Teilchen-Antiteilchen-Paare entstehen und wieder vergehen. Weil die Gesamtladung immer noch Null ist, und weil die Teilchen kürzer als die Planck-Zeit leben. Sowas nennt man dann „virtuelle“ Teilchen.
      (Planck-Zeit ist die minimale Zeitspanne die man je messen könnte. Wie Zeitpixel des Universums. Und dank der Unschärferelation ist „darunter“ alles erlaubt. So lange es nach einer Plank-Zeiteinheit wieder OK ist. Das gleiche gibt es auch für Raum und Energie.)
      Das hat man nachgewiesen, indem man zwei Metallplatten in einem Vakuum so nah beieinander stellte, dass dazwischen nicht mehr genug Platz für virtuelle Teilchen war. (Weils dann weniger als eine Planck-Länge gewesen wäre.) Da aber aussen immer noch normales Vakuum herrschte, entstanden virtuelle Teilchen. Diese kollidierten mit den Metallplatten, und drückten sie zueinander. Innen gab es ja keinen Gegenwiderstand.
      Diese Zusammenbewegung konnte man messen. (Und: Ja, man konnte die Tatsache, dass ein Vakuum nie perfekt ist, umgehen.)
      Das nennt man dann „Casimir-Effekt“.

      Und die Idee ist nun, einen Weg zu schaffen, dass der Casimir-Effekt auf der einen Seite stärker wäre als auf der anderen. (Weil z.B. die eine Seite weniger virtuellen Teilchen abbekommen würde.). Und diese Bewegung zur Energieerzeugung zu nutzen.

      Nur traue ich der Sache nicht. Weil ich stark vermute, dass man nicht einfach einen einseitigen Casimir-Effekt erzeugen kann.
      Und weil ich denke, dass die ganze Aktion minimal exakt die Energie kosten wird, die man daraus rausbekommt.

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      Übrigens gibt es ein Phänomen an schwarzen Löchern, der auf dem Effekt beruht, und uns erlaubt, sie doch zu „sehen“. Wenn dort nämlich ein solches Teilchenpaar genau vor dem Ereignishorizont entsteht, kann es vorkommen, dass ein Teilchen für immer hineinfällt, während das andere nun alleine weiterexistieren muss. (Ja, irgendwie schon gruselig… Materie aus dem Nichts.)
      Die weiterexistierenden Teilchen nennt man dann „Hawking-Strahlung“. Und auch sie konnte gefunden und gemessen werden.
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      Ich kann ich nur empfehlen, sich die Physik-Specials (auch ältere) von Spektrum der Wissenschaft zu holen, und Harald Lesch (αlpha centauri, Leschs Kosmos) zu schauen. (Ein Spektrum-Abo erlaubt es, alle alten Artikel zu lesen, und damit auf sehr angenehme und interessante Weise an die Materie herangeführt zu werden. [Denn die Welt der Quantenphysik beflügelt die Phantasie ungemein.])

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      • danke für die gut verständliche erklärung :-)

        vp.

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      • auch ich danke für die Erklärung! Warum konnte das damals der Prof in der Schule nicht :-/ ^^

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  6. […] KDE 4.2 für Windows (672x), Todesstern Kostüm (677x), Kokainverbrauch, weltweit (680x), Ägyptische Studentin erfindet neuen Quanten-Raumantrieb (689x), Flugzeuge vs. Vulkane (692x) oder Wie man korrekt seinen Job kündigt (694x), um nur […]

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  7. Und wie schnell ist der Antrieb?

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  8. Ja guter Kommentar.
    Ich denke auch der Casimir Effekt ist nett und spannend, daß man so etwas realisiseren kann; allein, daß man zwei Platten so nah aneinander aufstellen kann, daß nicht eine Planck-länge dazwischen ist „und sie sich trotzdem nicht berühren“ scheint unglaublich.
    Aber ist wohl so. Respekt.
    Anderereseits denke ich, wie der Kommentator, auch nicht, daß man ein ungleiches Vakuum nutzen kann – einseitiger Casimir-Effekt.
    Weiter oben stand ja auch: „Planck-Zeit…dank der Unschärferelation ist „darunter“ alles erlaubt. So lange es nach einer Plank-Zeiteinheit wieder OK ist. Das gleiche gibt es auch für Raum und Energie.“
    Also „so lange es nach einer Plank-Zeiteinheit wieder OK ist“ heißt für mich keine Asymmetrie. Das wäre auch unlogisch, wenn man – wie ich – von einem Universum mit Energeieerhaltungssatz, also simpel gesagt von einem harmonischen und damit notwendigerweise symmetrischen Universum ausgeht.
    Ebenso ist die erwähnte „Hawking-Strahlung“ interessant, weil hier eine Art Asymmetrie entstehen soll. Eines von zwei durch Vakuumfluktuationen entstandenen Teilchen (Teilchen-Antiteilchen-Paare) wird dabei in ein schwarzes Loch gezogen und ein einzelner geladener Teil bleibt übrig. Allerdings wirkt auch diese Idee dünn in Bezug auf einen immer notwendigen Energieausgleich bzw. -Erhalt.
    Ich tippe eher auf Hintergrundstrahlung/Neutrinos/Teslastrahlung, eventuell in Kombination mit kosmischer Strahlung – oder auch nur eins von beiden. Auf jeden Fall denke ich „freie Energie“ in einem Holo-Universum (wenn es denn so eines ist-) also in einem Universum das Energeierhaltungssätze kennt, entsteht nicht durch ein Ungleichgewicht. Aber z.B. indem es „Trümmer“ nutzt.
    Wenn also die „Reste“ energetischer Strahlung nun so im Kreis durch die Gegend schwirren, (Metapher Satellitenreste im Orbit, Materie, Energie und doch Schrott, nur zeitweise momentan ungenützte Energie) braucht es nur den richtig eingestellten „Gleichrichter“. Und dafür sind wahrscheinlich nicht einmal große Apparaturen vonnöten, sondern es dürften simpelste, dafür aber sehr genau angeordnete „Gleichrichter“ ausreichen.

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