Die Kostenloskultur schlägt zurück

Zunächst mal hat die US-Sängerin Amanda Palmer (pic) die schöne Seite der Kostenloskultur für sich aktiviert und mit einer Kickstarterkampagne 1,2 Millionen US-Dollar Spenden gesammelt, für ihre zukünftigen Projekte. Ja, richtig, im Internet, und von diesen Leuten, die angeblich alles umsonst haben wollen.

Dann hat die Firma UsenetStorm einen kostenlosen Zugang zum Usenet (das ist so eine Art Vorform des Internet) mit Hilfe des Browsers ohne ohne Spezialkenntnisse geschaffen. Ja, richtig, damit kann man auch irgendwelche Daten herunterladen, ohne dass Dritte das mitkriegen.

Ausserdem haben sich nach den Tatort- und anderen auch die Spiele-Autoren zu Wort gemeldet: Sie finden, man kann über die Verkürzung der Schutzfristen reden, sollte die Laufzeit von Verwertungsverträgen tatsächlich gesetzlich begrenzen und „Total-Buy-Out“-Verträge verbieten. Na, so was. Also, alles drei.

4 Kommentare

  1. Ich glaube du verwechselst das WWW mit dem Internet. Das Usenet ist ein Dienst des Internets. Das WWW (also Browserkram) auch. (Und E-Mail ebenfalls. Nur N00bs benutzen webbasierte E-Mail-Clients.)

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    • Ich glaube, du verwechselst harte Fakten (wie von dir richtig beschrieben) mit literarischen Momenten („pars pro toto“ etc). Aber macht ja nix.

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  2. UsenetStorm kannste knicken.

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  3. überaus interessant ist was die frau in dem einen interview

    „How Amanda Palmer Built An Army Of Supporters“

    zu sagen hat

    [ We’re entering the era of the social artist. It’s getting increasingly harder to hide in a garret and lower your songs down in a bucket to the crowd waiting below, wrapped in a cloak of sexy mystery above. That was the 90s. Where an artist could be as anti-social as they wanted, and rack up cred left and right for shoe-gazing and detaching. It’s over. The ivory tower of the mysterious artist has crumbled. If you’re painfully shy and antisocial and hate tweeting and blogging and connecting and touring…and you really just want to write and sing music and be left alone, you can still succeed…if your music is BRILLIANT. But you better have a damn clever boyfriend, girlfriend or friend-manager to fight your battle for you and lift the megaphone in your name, because no longer will a huge, magical company scoop you up and do all the heavy lifting (or if they do, they’ll charge you 100% of your income for the service). ]

    http://www.techdirt.com/blog/casestudies/articles/20120502/15324918745/how-amanda-palmer-built-army-supporters-connecting-each-every-day-person-person.shtml

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