Die Ära der De-Industrialisierung

Zeitenwende: Nur noch wenige, auch nicht durch Argumente in ihren Überzeugungen erschütterbare Verteidiger der Industriezeitkultur weigern sich, den aktuellen Wechsel unserer Zivilisation in eine andere Epoche zu sehen und anzuerkennen. Die Industriezeit liegt bereits hinter uns, der Übergang in die Informationszeit dauerte nur wenige Jahre und fand anzunehmenderweise in der ersten Dekade dieses Millenniums statt. Ganz anders noch der evolutionäre Schritt in die letzte, nun vergangene Ära:

Der kollektive Umbau von der Agrar- zur Industriegesellschaft dauerte – wielange? 100 Jahre? Die Veränderung in allen solchen Fällen – auch in dem der beginnenden Agrarzeit, als Feldbau und der damit verbundene Werkzeuggebrauch die Ära der “Jäger und Sammler” beendete – ist gravierend, führte zum Aussterben ganzer Wirtschaftszweige, und in der Vergangenheit auch zum Aussterben der damit befassten Bevölkerungsteile. Letzteres kann heute durch die in der Industrieära entwickelten Sozialsysteme verhindert werden, nicht aber der Tod von Firmen und Branchen.

Weitreichender noch ist, dass durch den Wechsel vom Kraftwandler (Motor) zum Informationswandler (Computer) als zentralem Instrument unserer Zivilisation auch die wirtschaftliche Organisation vollkommen umgestaltet wird – mehr, als wir uns im Moment vorstellen können. Da wir alle noch in der Industriezeit geboren und sozialisiert worden sind, fällt es uns schwer, ausserhalb grundlegender Begriffszusammenhänge zu denken. Eines der zentralen Meme der Industriegesellschaft ist “Arbeit” – die wir als Kulturtechnik der Arbeitsteilung weiterverwenden. Die aber andererseits ihre Bedeutung als Hebel- und Drehpunkt zwischen persönlicher Leistung und Lebensunterhalt/Grundversorgung verliert, was einen bevorstehenden und unvermeidlichen Umbau unserer Sozialsysteme zur Folge haben wird. Und ihren unbedingten Charakter einer Massenveranstaltung, einer arbeitsteiligen Produktionskette, an der in jedem Fall mindestens Tausende von Arbeitern teilnehmen. Statt dessen ermöglich die bereits fast voll entfaltete Informationstechnik die reibungs- und kostenfreie Verteilung von Information, was Produktionsprozesse in weit kleineren Strukturen ermöglicht, bis hin zur Einzelherstellung von Produktions- und Konsumgütern in 3D-Druckern. Konzerne und Grossfirmen mit dem unvermeidlich grossen Overhead (a.k.a. CEO-Gehälter in Millionenhöhe) haben in Zukunft einen strukturellen Nachteil gegenüber kleineren, flexibleren und niedrigerem Kostenrisiko ausgesetzten “Garagenfirmen” mit Crowdfunding-Startkapital.

Wir erleben heute also, zu Beginn des Informationszeitalters, eine Zwischenphase der De-Industrialisierung, in der wir uns von gewohnten Denkmustern trennen müssen, um den Umbau der Gesellschaft nicht, oder nicht länger, allein den Hasardeuren der Finanzbranche zu überlassen, sondern ihn im Sinn der Bevölkerungsmehrheit zu gestalten.

Pic Rona Proudfoot cc by sa

22 Kommentare

  1. Das Problem bei solchen altklugen Schwätzereien über INFORMATIONSzeit besteht darin, daß keiner dieser Leute erklären kann, WAS Information wohl sein könnte.
    Man schwelgt herum in philosophischen Kategorien und benutzt dann zum Eigenverständnis der dort vorkommenden Information nur das dürre journalistische Verständnis davon, was als „Nachricht“ weder etwas mit Philosophie noch mit INFORMATIONSZEIT zu tun hat sondern lediglich eine krückenhafte Bezeichnung für etwas NACH gerichtetes, also nach einem bereits erfolgten Vorgang Erfolgendes ist, was lediglich die Qualität eines divers gestalteten Berichtes erreichen kann, aber mit Information fast nichts zu tun hat.
    Bevor die Information irgendwann und nur auch zu einer Nachricht werden kann, muß sie zuerst den allgemeinen Anspruch an die philosophische Kategorie Information erfüllen, kennt Ihr den?

    Es ist das Einzige, das überhaupt wahrnehmbar ist: UNTERSCHIED.
    Etwas Anderes kann weder wahrgenommen noch erfasst noch gemessen noch gespeichert oder verglichen werden, weder im oder durch den Menschen noch durch Menschheit oder Gesellschaft noch durch irgendwelche statischen oder dynamischen Systeme, wie es auch die biologischen sind.

    KEIN UNTERSCHIED : KEINE INFORMATION.
    Keine Information – kein System.
    Unterschiede, Information, sichern die internen Bewegungsvorgänge in jedem System, in jedem Organismus.

    Daten sind folgedessen nur Information, wenn sie UNTERSCHIED repräsentieren tragen oder vermitteln, wahrnehmbar machen oder halten.
    Dies ist seit Beginn der Welt so, war nie anders, ob mit oder ohne Mensch.
    Allerdings ist es der Unterschied, der Mensch entstehen ließ, der sich ihn entwickeln ließ, über die Wahrnehmung und Verwertung der Umgebungsunterschiede und von geeignetem Werkzeug bis hin zur Erschaffung von Computer und deren Softwarewelten – Nie war Mensch frei von der Wahrnehmung und Nutzung der Unterschiede, der Information, die erst zur Entwicklung des heutigen Menschen führten.
    So gesehen ist sowohl die Entstehung des Universums wie auch der Menschheit einzig und allein eine gewaltiger Durchmarsch der Ünterschiede, der INFORMATION, ist das alles (!!!) bereits eine einzige und einzigartige Informationszeit, die ohne der Triebkraft Unterschied nicht existieren würde.

    Es ist demnach eine Lächerlichkeit ohnesgleichen, eine Zeitetappe nach der „Industriezeit“ nun aufeinmal als INFORMATIONSZEIT zu bezeichnen, als ob die Wichtigkeit und Wertigkeit der Information erst hier „sich findet“.
    Im Gegenteil, Die Industriezeit ist ein extrem kleiner Abschnitt der alles umfassenden Zeit, der INFORMATIONSZEIT.
    Dies adäquat zu durchdenken, konsequent zu nutzen, erfordert allerdings wie eingangs bereits gefordert, das Wissen um die Information, ihre Rolle und Funktion in den Systemen der Welt und in der Gesellschaft, in den Natur- und Geisteswissenschaften zu kennen, es beschreiben zu können,
    Versuch doch erst mal dies, bevor du lapidar diese Begriffe nachplapperst von Leuten, die mit INFORMATION wie mit einer entsicherten Handgranate hantieren und das nicht einmal ahnen.

    Information, Masse und Energie – das sind die drei unverzichtbaren Elemente der Materie, eines davon ohne die anderen gibt es nicht.
    Wer daran zweifelt, dem sei gesagt, daß es keine Energie ohne Struktur gibt, daß es keine Masse ohne Struktur gibt (und umgekehrt) – und was bitte ist allein schon Struktur??
    Struktur ist die Beschreibung der Unterschiede der ureigenen Identität, die Information darüber, wovon auch immer …
    STRUKTUR ist INFORMATION.

    Beim nächsten Gebrauch von Information bitte etwas sorgfältiger und ehrfürchtiger mit dieser Naturkraft hantieren.

    Merke:
    Wir sind nicht in der Industriezeit geboren und sozialisiert sondern in der Informationszeit, von ihr sind wir geprägt, sind wir gemacht, sie sollten wir ergründen, dann fällt es auch wie Schuppen von den Augen, daß auch eine Marktinformation nur Unterschied ist / zeigt, daß alle Information, die in, um , durch und zwischen Menschen existieren, SOZIALE INFORMATION ist und ohne Mensch nicht existent, daß somit diese Information als Werkzeug von Gesellschaft zu Bewältigung elementarer und gehobener Ansprüche ein MITTEL und nicht der ZWECK ist, daß alle diese Informationen ursächlich und letztlich naturgemäß sozial determiniert sind und kein Eigenleben führen können, daß jeder Versuch, diese Richtung zu präferieren eine widernatürliche Zwangs-Erscheinung ist, die menschliche Sozialität zerstört durch Vergewaltigung von Information.

    Die gesamten Ausführungen in deinem Text sind ausschließlich relevant, wenn diese Funktion von Unterschied / Information als Triebkraft jeder (!) Bewegung und jeder Veränderung in jedem System nicht entgegengewirkt wird.
    Die Marktinformation z.B., das einzige, was von einem sogenannten Markt existiert (der Unterschied), ist ohne Mühe als sozial geprägt und gesellschaftlich untergeordnet zu erkennen und kann nirgendwo ein EIGENLEBEN als Markt entfalten, denn der Markt sind ausschließlich die Menschen.
    Alles was diesem System schadet durch Fehlhandhabung von MARKTUNTERSCHIEDEN, von Marktinformation, ist nicht zu rechtfertigende und nicht zu duldende Gewalt am eigenen (System)Körper und zerstört diesen.

    So, wie es keine „Ära der De-Information“ gibt, geben kann, kann es auch keine der „De-Industrialisierung“ geben, das sind alles nur Verblendungsschlagworte zur Rechtfertigung von Ideologien, die sich nicht die Mühe machen, den Funktionen auf den Grund zu gehen, Ablenkungsmanöver derer, die gerade „oben sitzen“ und ihre nur dadurch „legitimierte“ Definitionshoheit damit mißbrauchen.

    So wie „Geiz“ nicht „geil ist“, so ist auch die angebliche „De-Industrialisierung“ und vorgetäuschte „Informationszeit“ als angeblicher Nachfolger nichts anderes, als wieder mal eine neue Sau, die durch das ratlose Dorf getrieben wird, eine kranke.

    Nun schreib deinen Artikel neu, mal sehen, was dann da steht, und was zu tun oder zu lassen sein sollte.

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    • haarspalterei.

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      • Das ist zu dünn, wie bayrisches Bier, falls du das kennen solltest. Sag einfach konkret:
        Was ist das Haar, und wo oder wie wird es gespalten.

        Wenn du das nicht kannst oder möchtest, dann erkläre einfach konkret, was Information ist.

        Danach kann man weitersehen oder es hat sich erledigt.

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  2. kleiner Nachtrag zu
    „… Umbau der Gesellschaft nicht, oder nicht länger, allein den Hasardeuren der Finanzbranche zu überlassen, sondern ihn im Sinn der Bevölkerungsmehrheit zu gestalten.“ –

    Das ist falsch und ungeheuer gefährlich!
    Es gab da schon mal Leute im vorigen Jahrhundert, die vorgaben, den „Umbau der Gesellschaft im Sinn von Bevölkerungsmehrheit“ „gestalten“ zu wollen – es wurde die niederträchtigste und leidvollste Veranstaltung der Menschheit mit der weltweit größten Zerstörung und Vernichtung von angeblich „unbrauchbarem“ Leben daraus …

    Eine „Umgestaltung von Gesellschaft“ kann und darf daher nie nach den alleinigen Interessen nur von Teilen der Gesellschaft erfolgen, sie macht nur Sinn, wenn sie nach den Erkenntnissen der natürlichen Gesellschaftsbedürfnisse des GANZEN, des Systems, erfolgt, in sozialer Determiniertheit.

    Denn:
    Wir sind, seit es Menschen gibt, eine Infomationsgesellschaft, besser: diese ermöglichte erst uns als menschliche Gesellschaft in der gesamten Entwicklung des Einzelnen wie aller Menschen.
    Nur:
    Wenn Information = Unterschied ist, wir als Menschheit ursächlich eine Informationsgesellschaft sind, dann sind wir auch ursächlich eine UNTERSCHIEDSGESELLSCHAFT.
    Es sind auch unsere Unterschiede, die uns (als GANZES) bewegen, treiben und stabilisieren, so sie dem Gesamtsystem nicht schadend zuwiderlaufen….

    Umgestaltung ist eben mühseelig, und weder das kleine Einmaleins noch irgendeine Wahrscheinlichkeitsrechnung, auch keine Gewalt über andere.

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    • [Es gab da schon mal Leute im vorigen Jahrhundert, die vorgaben, den “Umbau der Gesellschaft im Sinn von Bevölkerungsmehrheit” “gestalten” zu wollen – es wurde die niederträchtigste und leidvollste Veranstaltung der Menschheit mit der weltweit größten Zerstörung und Vernichtung von angeblich “unbrauchbarem” Leben daraus … ]

      FALSCH!

      das dritte reich war kein solcher versuch. sondern das endergebnis einer ganzen kette von nationalen und internationalen ereignissen die weit zurück reichen bis vor (aber besonders nach) dem (verlorenen) ersten weltkrieg.

      auch war das „dritte reich/a. hitler“ kein gebilde einer völkischen wahl-mehrheitsentscheidung sondern ganz im gegenteil, eher die folge eklatanter fehlentscheidungen und dem völligen versagen einer relativ kleinen minderheit bestehend aus politisch erzkonservativen, antisozialen und antidemokratischen kaiserreichs-priviligierten politiker-kaste auf der eine seite und/sowie erzkapitalistischer medien-mongule und grosswirtschafts-und-finanz-oligarchen (besonders aus der rüstungsindustrie) die sich alles unter den nagel reißen wollten. nur ist der schuss ganz gewaltig nach hinten losgegangen.

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      • @knallbonbon:
        ich lese hier gerade deine Sicht auf das sogenannte „3.Reich“:

        „auch war das “dritte reich/a. hitler” kein gebilde einer völkischen wahl-mehrheitsentscheidung sondern ganz im gegenteil, eher die folge eklatanter fehlentscheidungen und dem völligen versagen einer relativ kleinen minderheit bestehend aus politisch erzkonservativen, antisozialen und antidemokratischen kaiserreichs-priviligierten politiker-kaste … usw usw usw “

        Das ist voll daneben! Gefährliche IRREFÜHRUNG!

        Hast du noch nie die Bilddokumente des Guido Knopp gesehen aus dieser Zeit? Das sollen „Keine Mehrheiten“ gewesen sein?
        Wer erzählt dir nur diesen gefährlichen Scheiß? Von wegen „keine Wahl-Mehrheitsentscheidung“, was glaubst du wohl, warum A.H. an die Macht kam?
        Mit größter Euphorie jubelten Millionen von Deutschen in aller Herren Länder bei jeder Gelegenheit diesem Kerl und dieser Ideologie zu und faßten auch zu 70 / 80 Prozent gleich mit an, bei der Eroberung und Vernichtung anderer Staaten, bei der Massenermordung von Menschen, bei der Verfolgung aller Andersdenkenden bis in die eigenen Familien hinein –
        was meinst du, was das wohl war, wenn nicht die (fast) größte Mehrheits-Massenveranstaltung des vorigen Jahrhunderts?
        Oder denkst du tatsächlich, das hätte eine Handvoll bösartiger Nazis allein gemacht?

        Also prüfe deine Sicht an den Fakten und nicht an einer Mär.

        Gefährlich ist deine falsche Darstellung, weil sie verschlampert, wie soetwas entsteht, wo es beginnt und was daraus wird, und das besonders aus der heutigen Sicht auf Thüringer Nazimörderbanden und äußerst unglaubwürdigen Umgang von vielen eigentlichen Schutzbehörden mit diesem Gedankengut, ja mit diesem, nicht etwa mit einigen mißratenen Banditen.

        Je nach dem, wie (!) solches Gedankengut zu welcher Gelegenheit unter die Leute „gelebt“ wird, kann sich das explosionsartig zum Massenphänomen entfalten, nicht mehr rückholbar.
        Die Mär der „Steuerung durch eine kleine Gruppe“ verschleiert nur den Blick auf das Funktionieren, WIE das sich „einlebt“.
        Bitte denke darüber nach anstelle von nachplappern.

        Übrigens:
        Damals wurde durch diese Leute nichts „fehlentschieden“, im Gegenteil, die ENTSCHIEDEN richtig – allerdings alles in ihrem Sinne…
        Wenn es damals FEHLENTSCHEIDUNGEN gab, dann ausschließlich auf ALLEN Seiten derer, die den A.H. nicht wählten / nicht wählen wollten, denn die hätten zu dieser Zeit zusammen noch eine EIGENE Mehrheit gehabt und auch greifen können!
        Zusammen.
        Ja: NUR zusammen!
        Dazu bekackt man sich nicht zuvor.

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  3. Falsch – nur WAS soll falsch sein? Du sagst das Gleiche wie ich, nur ich habe es analysiert, du versuchst es zu interprätieren.

    Das Dumme dabei ist, daß es unwichtig ist in unserem Zusammenhang mit meiner Äußerung, was das dritte Reich war, wirklich war.
    Wichtig ist (hier) nur, daß es überhaupt entstehen konnte, wann / ab wann und mit / gegen wen auch immer mit genau der allgemein verbreiteten Begründung, die hier im Text heute auch nach einer „mehrheitsgeprägten“ Gesellschaft ruft (korrekt formuliert: nach Teilen der Gesellschaft orientiert), dabei inbegriffen, daß (nur) der Rufer festlegt, um welche Mehrheit es sich handeln soll und wie das dann aussehen soll – das ist die vergleichbare untaugliche Vorgehensweise, der so viele Menschen auf den Leim gekrochen sind, und zwar WEIL es SO (dies vortäuschend) gesagt wurde!

    Warum ist das immer falsch, egal fü oder gegen was?

    Solche Forderungen aufzustellen charakterisiert die Vorstellung, man könne Gesellschaft nach einem Kuchenrezept backen – Kommentar erübrigt sich.
    Gesellschaft ist ein System, systemisch gewachsen und nur veränderbar unter Sicherung dieses Systems (da es ansonsten implodiert wie die DDR, explodiert, oder sich in einem Subsystem verflüchtigt mit völligem Verlust eigener Identität und Merkmale, oder sich zu kleineren Systemem mit anderen Merkmalen spaltet), ist also nur veränderbar durch die systemeigenen Elemente und Nutzung der systemischen Kräfte, die da vor allem anderen heißen: Unterschied, Information als Triebkraft.
    System ist hier die Menschheit, als das Ganze in einem anderen System, einem anderen Ganzen: Natur unserer Erde.

    Das System Menschheit, als biologisch-soziales Ganzes, als System kann nur gestaltet werden unter allseitiger Sicherung dieses GANZEN Systems. Teile davon können nur nach ihrem Anteil an der Gestaltung partipizieren – müssen dies allerdings auch.
    Und genau hier ist der Ansatz zu finden: Für jeden Teil der Gesellschaft, für bjedes Teilsystem, sowohl in der zu erbringenden Leistung wie in der Partipition an der Gestaltung für jedes Subsystem.
    Hier tobt euch aus und findet die Wege, die Unterschiede / Informationen, die uns weiterbringen.
    Noch gibt es kein Klo, in dem sich einander unliebsame Teile der Gesellschaft entsorgen können – und das ist gut so.

    Es ist das (jeweils) passende Zaumzeug, das Gescherre, das die Kraft auf den Wagen überträgt, nicht das Pferd oder der Kutscher, so sehr der auch die Peitsche schwingt, mault, pfeift und flucht …

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    • danke Kapitän, daß du meine Antwort auch hierher kopiert hast.
      Ist wohl angebracht, bei so viel Interesse bei den jungen Leuten an „Change“, an Veränderung.
      Es wäre schade, wenn die stumpfen und tauben Mittelchen der Vergangenheit sich wieder plazieren und einigeln, sie haben bisher das jeweilige Unheil nur potenziert.
      Das System Gesellschaft soll verändert – nicht abgeschafft werden, auch nicht in „Teilen“, auch wenn sie manchem als „klowürdig“ erscheinen …

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  4. Knallbonbon hat endgültig seinen Knall weg.

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  5. Hurra, wir haben einen neuen Blogtroll. Freie Meinungsäusserung FTW.

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    • Wieso Freie Meinungsäusserung?
      Wer äußert sich denn?
      Was ist denn nun Information, kann hier keiner Information?
      Zeig doch der Lusru mal, wie Information geht.
      Oder wird hier nur getrollt?

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  6. „Die Industriezeit liegt bereits hinter uns, der Übergang in die Informationszeit dauerte nur wenige Jahre und fand anzunehmenderweise in der ersten Dekade dieses Millenniums statt.“

    An welchen Eckdaten wird dies festgemacht?

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    • Das ist meine Einschätzung. Ich selber bin Anfang 96 in den Interwebs und beobachte die Entwicklung seither.

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      • wenn du weiter mitspielen und ernst genommen werden willst als weltweiter „Beobachter“-Praktikant des www darfst du gern den lesern hier mal sagen, was denn du als INFORMATION bezeichnetst, damit wir verstehen, was dein INFORMATIONSZEITALTER sein soll.
        Besser ist, du liest vorher alles, was hier steht.
        Wer Lesen kann ist im Vorteil.

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      • „Das ist meine Einschätzung. Ich selber bin Anfang 96 in den Interwebs und beobachte die Entwicklung seither.“

        Na, na, was haben die von dir seit „Anfang 96 bobachteten Interwebs“ mit dem Industriezeitalter zu tun?
        Und was dann noch mit einem Informationszeitalter?
        Zeitalter ist doch sowas mit hunderten Jahren, und nicht etwas, was „Fritz mal gerade so einschätzt“.
        Was konntest du denn da seit Anfang 96 in den Interwebbs an Zeitaltern beobachten, ich bin nicht ganz so lange drin (erst seit 97) fand und finde da aber nichts an Zeitaltern, weder an Industriezeitkultur noch an Informationszeitkuötur, aber ne Menge Kultur ohne das, habe was verpaßt?
        Wieso sprichst du von „bereits fast voll entfalteter Informationstechnik die reibungs- und kostenfreie Verteilung von Information“?
        Ich muß überall bezahlen, von reibungslos kann nicht die Rede sein, da wir uns eine Leitung teilen müssen und von einer vollen Entfaltung der Informationstechnik – was soll denn das sein? Es geht doch gerade erst los damit, holprig und schusselig mit viel Gaunerei, erklär doch mal, was du denn hier mit voller Entfaltung und mit Informationstechnik meinst, so jedenfalls ist das erst mal völlig daneben, was du hier als sciencsfiction hinschreibst.

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    • Bravo Frank!
      Der Fritz benutzt seit 96 nur noch Computer, die nicht industriell gefertigt wurden, nur noch solche, die informationell gefertigt wurden.
      Mit all seinen anderen täglichen Spielzeugen, Verkehrsmitteln und Klamotten auf der Schulter ist das wohl auch so: Nur noch informationelles Hemd über dem Bauch, ob der Frfitz nicht mal ein Foto davon hier stellen kann, hätte zu gerne gewußt, wie der seit16 Jahren nicht mehr industriell sondern nur noch informationell ausgestattete Fritz so aussehen mag.
      Fritz, du trollst dich selber.

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  7. Heute isses wieder extrem lustig. Das ist das Schöne am Bloggen: Man weiss vorher nie, wie tief das Kommentarniveau noch geht. Falls irgendwann Argumente kommen sollten, kann das auch in eine Kommunikationsituation münden. Für alberne Wortverdreher hab ich keine Zeit.

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  8. Aber aber Fritz, das Kommentarniveau kannst du sofort anheben:
    Erkläre deinen Jüngern, was du unter Information verstehst, wie das entsteht, wozu das gut ist (oder wozu nicht) und wie DESHALB IT auszusehen hat – da bist du doch (so sagen manche) Experte, na dann mal los.
    Eine „Kommunikationsituation“ jedenfalls hat damit nichts zu tun, was sollte das sein? Eine alberne Wortverdrehung?
    Du hast so viel Zeit, z.B. um dich über mißglückte Urheberrechtserlebnisse auszumähren oder andere mit dem Gustus des Oberlehrers zurechtzuweisen, wenn sie mal deutlich Klartext zum Urheberrecht sprechen, aber was Information ist – das schafft dich offenbar sehr. Sags doch einfach, dan n hast du Ruhe und alle wissen künftig wovon du redest und wofür du Experte bist.

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    • Wie lächerlich. Nur du fragst danach, hängst dich daran auf. Jeder andere Mensch (mal deine Aliase unter den Tisch gekehrt) verstehst das auch ohne irgendwelche Seitenlangen Hasstiraden zur Ethymologie des Wortes „Information“.

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  9. Es gibt Keine Hasstiraden.
    Den Begriff und das dazugehörige Denken, liebe Bambusrute, ist MIR fremd, bitte kläre mich auf, du scheinst dich darin auszukennen.

    Dann hast du entweder meine Ausführungen, oder den Begriff Ethymologie oder den Sachverhalt, das Phänomen (völlig unabhängig von irgendwelchen Begriffen) nicht verstanden, sonst kämest du bereits beim Verständnis eines dieser Teile nicht zu deiner Erklärung.
    Nun, das ging mir auch mal so, vor 30 Jahren, als ich damit so konfrontiert wurde.

    „Jeder andere Mensch“ –
    ich kann das nicht beurteilen, ich kenne nicht „jeden anderen Menschen“, auch nicht DEINE diversen Aliasse.
    Du nimmst jedoch offenbar an, daß du auskunftsfähig bist über „jeden anderen Menschen“ – oder meinst du damit nur die, mit denen du täglich zu tun hast?
    Das wäre etwas zu dünn auch für diese aufschneiderische und anmaßende Sicht, das zählt nicht, da sollte mehr dahinter stehen.
    Eventuell begibst du dich etwas mehr unter Leute, auch mal eben unter „andere“ wie du ja meinst?
    Dann erweitere doch deinen Radius.

    Soweit ich das erkennen kann, ist eine Frage, auch eine von wenigen Leuten gestellte, nie lächerlich, wie du da schnell mal meinst, allerdings eine dürre Antwort kann sehr wohl und schnell noch mehr als lächerlich sein…
    Besonders wenn sie sich im Umfeld marktschreierisch umkleidet mit wichtigen hochtrabenden Urheberei-Rechts-Schwadronereien unausgegorener Art.
    Das verstärkt i.d.R die Lächerlichkeit auch unter dem Hemd und anderer Stelle mit ähnlich fehlendem Verständnis, das man erwirb durch die Beschäftigung damit.

    Dreimal darfst du raten, wieso HIER jemand das Thema INFORMATION aufmacht –
    nein, nicht nur weil auch hier damit hantiert wird, als ob man durchsieht, durch IT und deren Basics (ohne daß das praktisch erkennbar wird), oder eher, weil es es sich dabei um ein Angebot handeln könnte, ja, ein Angebot – darauf kommt man allerdings mit dem Denken in Hasstiraden gegenüber ANDERSDENKENDEN nie – und das ist dann meist, meist leider schon wieder das Aus.

    Denk mal nach, über Letzteres, am besten in Sprache (ohne geht Denken nicht – oder?), finde mal heraus, was wohl Sprache, Denken usw. ist, wie das geht, was du dabei machst, was das mit dir macht (wenn es klappt) und ob da eventuell ein Gespenst durch die Menschenköpfe umgeht, nicht nur im www, das da nicht nur so heißt sondern das auch ist – und macht: INFORMATION.
    Nun antworte nochmal, manchmal staunt man, wer sich doch für was alles interessieren kann, was nicht vermutet wurde.

    Pi RAT heißt nicht „ohne Rat“ sondern Rat mit Pi potenziert – oder das wars eben wieder mal: Bruch, Schiff put.

    (back from the beginning: FTW)

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  10. Ich will euch nicht verschweigen, dass ich für Artikel wie diesen bezahlt werde. Von Leuten wie euch. Via Flattr. Danke!

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    • ja, ja, aber nu mach auch mal was dafür, was die Leute neugierig macht, die wollen nun wissen, wie du das mit der Information hältst, oder ob du dich nur daran festhältst ….

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