Der erste interstellare Raumflug

Wurde bereits am 5. September 1977 gestartet. In Cape Canaveral. Auf einer Titan-IIIE-Centaur-Rakete. Jetzt haben die Wissenschaftler der Nasa die lange erwarteten Messdaten erhalten:

Endlich Heliopause. Das ist nicht etwa ein Signal dafür, die Wurstbrote auszupacken und die Thermoskannen zu entkorken, sondern für das letztendliche Verlassen des Sonnensystems. Die kleine, 825 Kilogramm leichte Raumsonde ist jetzt also gerade dabei, das Magnetfeld unserer Sonne hinter sich zu lassen und in den interstellare Einsamkeit zu verschwinden. In den letzten fünf Jahren waren die Magnetfeldmessungen sehr wechselhaft, jetzt klärt sich die Lage langsam. Wir können davon ausgehen, dass die 35 Jahre alte Diva noch weiter senden wird; die Radionuklidbatterien geben weiter Strom ab. Wir müssen aber keine Angst haben, dass mürrische Aliens sich allzu schnell vom irdischen Weltraumschrott gestört fühlen: Bis zum nächsten Stern (AC+79 3888) auf der Flugbahn braucht die Voyager 1 etwa 40.000 Jahre. Und ja, die Schwestersonde Voyager 2 flog zwar ein paar Tage früher los, ist aber heute wegen ihrer anderen Flugbahn noch nicht so weit draussen. Trotzdem: Wir haben einen Grund zu feiern. Space Ho!

chron

1 Kommentar

  1. na dann: Party on, Garth!

    ;)

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