Patente und die Rechte der Gesellschaft

Das höchste kanadische Gericht hat das Viagra-Patent des Pharma­konzerns Pfizer für ungültig erklärt (Schock!). Grund: Der Konzern habe es versäumt den Inhalt seiner medizinischen Entwicklung vollständig offenzulegen.

Patente, so der Supreme Court, seien ein Vertrag zwischen der Gesellschaft und einzelnen Erfindern, wonach letztere ein zeitlich begrenztes Nutzungsrechte für ihre Erfindung erhielten, weil sie ja durch ihre Entdeckung, Erfindung oder sonstwelche geistige Leistung der Gesellschaft von Nutzen sind. Na, sieh mal an. Das klingt doch ganz anders als das Märchen vom „geistigen Eigentum“, das möglichst für alle Zeiten in den Händen derer verbleiben sollte, die es rechtzeitig eingekauft hatten. Ich fasse nochmal zusammen: 1. „zeitlich begrenztes Nutzungsrecht“ und 2. „Recht der Gesellschaft an der geistigen Leistung“. Na, wenn das Dieter Gorny wüsste…..

michaelgeist, canli

Hinterlasse einen Kommentar

Du hast noch keine Kommentare.

Comments RSS TrackBack Identifier URI

Kommentar schreiben

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.