Mindestlöhne in China, nicht in Deutschland

indonesia production

Die chinesische Regierung in Bejing bereitet gerade ein Gesetz vor, wonach in Zukunft Mindestlöhne in Höhe von 40 % des Durchschnittseinkommens bezahlt werden müssen. In Deutschland betrug 2010 das statistische monatliche Durchschnittsbruttoeinkommen 2136 Euro, davon 40 % wären gerade noch 854,40, oder bei 176 Monatsarbeitsstunden 4,85 Euro pro Stunde – das wird nicht in allen Branchen erreicht.

Auch Indonesien führt derzeit einen solchen Mindestlohn ein, während Neuseeland das schon im Jahr 1894 erreichte, also vor 117 Jahren. In Frankreich beträgt der Mindestlohn übrigens 9,26 Euro. Pro Stunde. Soweit mir bekannt ist, existiert dieses Land dennoch, nur einzelne dicke reiche Männer fliehen gelegentlich nach Moskau. Ich finde, Deutschland sollte dem Beispiel der genannten Länder folgen, selbst auf die Gefahr hin, dass etwa Reiner Calmund Russe wird.

aljazeera

8 Kommentare

  1. Das stimmt auf jeden Fall. Und bei der Gelegenheit kann man gleich noch ein paar andere Ungerechtigkeiten abstellen! Wenn ich daran denke, dass Arbeitsämter junge Frauen schon in Bordelle schicken dürfen!

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    • Mehr Infos zu der Bordell-Nummer, bitte. Denn DAS glaube ich nicht ;-)

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      • http://blog.fefe.de/?ts=afece384

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      • Stand überall in der Presse die letzten tage: http://www.sueddeutsche.de/bayern/augsburg-arbeitsamt-bietet-jaehriger-stelle-im-bordell-an-1.1593014

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        • Ah ja, das ging in der Tat an mir vorbei. Sinnlose Aufbauscherei in meinen Augen. Als würden nur hirnlose Fickprölls in die Bordelle stürmen und vor ihrem bezahlten Sex erstmal das Personal vergewaltigen. Lächerlich, hat dieses Land NICHTS BESSERES zu tun?

          Danke für den Link :)

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          • Ich sehe hier aber das Problem weniger in dem Bordell an sich, als vielmehr in der Tatsache, dass es für jeden bestimmte Grenzen gibt bei der Arbeitsvermittlung. Ich möchte zB nicht für die Kirchen arbeiten müssen (obwohl ich hier auch den „Vorteil“ habe, als geschiedene Kirchenaustreterin eh nicht genommen zu werden).

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  2. Ach Fritz. Du solltest doch die Standardbegründung dafür doch auch schon mitsingen können: „Das ist auf Deutschland nicht übertragbar!“

    Ebenso inhaltslose, wie oft gebrauchte Floskel, wenn es um den Grund geht, warum wir in Deutschland etwas nicht geschissen bekommen, obwohl es ein paar Kilometer weiter hervorragend funktioniert. s.a. Mindestlöhne, Flughäfen etc.

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