Am Donnerstag 28.3. ist Hasenfest

rabbit

Auch dieses Jahr findet wieder bundesweit das Hasenfest statt: Wie anderorts auch in meiner Area laden die Giordano-Bruno-Stiftung und der Bund für Geistesfreiheit am Donnerstag 28.3. zu Sekt und kostenlosen Kirchenaustritten ein. Ganz richtig weist uns der Humanistische Pressedienst darauf hin, dass am darauffolgenden Freitag, den 29.3., sowie den „Osterfeiertagen“ vielerorts Demonstrationen ausser fundamentalistisch motivierten Karfreitagsprozessionen und Wiederauferstehungsfeierlichkeiten verboten sind  – was eine verfassungsfeindliche Regelung darstellt. Das Recht der Bürger auf Versammlung darf nicht durch einzelne religiöse Gruppen behindert werden. Mehr Infos zum Hasentag:

Ich lass dich beten. Lass du mich tanzen. Hasenfest 2013, hpd

austritt zum hasenfest

Dazu Kurt Tucholsky: „Tretet aus der Kirche aus. Tretet aus der Kirche aus. Tretet aus der Kirche aus.“

9 Kommentare

  1. Geistesfreiheit is NICHT Intoleranz!
    Tanzen, wenn andere trauern aber ist nichts anderes.
    Ein „Hasenfest“ wäre nur eine Gegenreligion, nichts neues.
    Ich fürchte, das ganze sieht nur aus wie ein „Kulturkampf“ im Sinne von Bismarck.

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  2. „Tanzen, wenn andere trauern aber ist nichts anderes.“

    Mich interessiert es aber einen feuchten Scheissdreck, ob irgendwelche psychisch labilen Realitätsverweigerer mit kollektivistischer Zwangsneurose ihrem untoten Heiland nachtrauern. Von mir aus, können die das gerne das ganze Jahr über durchziehen und sich die Kniescheiben blutig rutschen. Aber mich sollen sie doch bitte mit ihrem Stumpfsinn in Ruhe lassen.

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  3. wenn man sich das manifest der giorgio-banani stiftung mal durchgelesen hat, dann kann man die nicht mehr ernst nehmen.

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  4. Hasenfest, was für eine nettgestelzte Wortschöpfung!
    Die Menschheit braucht sich also nicht mehr mit Kultur und Religion auseinanderzusetzen, sondern kann sich nun, dank einer Horde von selbsternannten Kulturphilosophen, welche ihr Geld damit verdienen, ihre eigene Unzufriedenheit Anderen zu verkaufen, getrost vermittels eines Symbolkarnickels dem sinnentleerten fressen, saufen und selbstbeweihräuchern hingeben.
    Seit undenklichen Zeiten begehen Menschen aller „Entwicklungsstufen“ und Kulturkreise diese Zeit als ein Fest der Erneuerung und der Fruchtbarkeit. Der Winter ist vorbei, die Welt erwacht zu neuem Leben und die Not ist vorbei.
    Im hierzulande heute vorherrschendem christlichen Kulturkreis wird dieses Fest im Angedenken an den genialen und mutigen Prediger
    Isa Ben Yusef, Lat.: Jesus von Nazaret, begangen.
    Dieser Mann hat seinen Mitmenschen gezeigt, das ein Mensch, wenn er gerade und offen ist und zu seinen Worten und Taten steht, aus dem absoluten Tiefpunktheraus das Höchste erreichen kann.
    Um dies zu demonstrieren hat er, da er Jude war, hat er das Fruchtbarkeitsfest seiner Religion gewählt.
    Somit hat dieses oder ähnliche Ereignisse nicht primär etwas mit jagdbarem Niederwild oder besonderen Darreichungsformen von Schokoladenkonfekt zu tun, sondern eher mit dem Bewußtsein, das sich unsere Welt ständig erneuert und aus jedem Ende ein neuer Anfang entsteht.
    Im Übrigen zähle ich mich zur Gemeinschaft der Altgläubigen, was bedeutet, das ich mich an unsere alten Götter halte und meine Frau ist ortodoxe Christin.
    Das ist wirklich kein Wiederspruch, weil wir beide an etwas glauben, was wir Schöpfer nennen. Wir nutzen möglicherweise unterschiedliche Symbole, aber das wichtigste gemeinsame Symbol ist die Tatsache unserer Existenz.
    In diesem Sinne…

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    • Wenn allein die Existenz von etwas beweisen solle, dass es einen Schöpfer gibt, wer hat dann den Ur-Schöpfer erschaffen?

      Und wenn ein Quanten-Teilchen aus reiner Energie entsteht war einem Schöpfer gerade langweilig und er hat mal einfach so ein Teil entstehen lassen?

      Grüße,

      ’staub

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      • Was hat das Quantenteilchen und die Energie entstehen lassen??
        Ich be (ver) urteile nur das, was ich mitmeinen Sinnen unmittelbar und mittelbar erfassen kann und bevor ich mich in wilden Spekulationen ergehe, akzeptiere ich halt das Eine oder Andere.

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        • Das bedeutet nicht, das ich nicht weiter nach Antworten suche.

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          • Ich frage mich nur immer wieder, warum suchen heutzutage (zumindest in der „aufgeklärten“ westlichen Welt) immer noch so viele Menschen ihre Antworten im Übernatürlichen?

            Es ist ja nicht mehr so, dass die Wissenschaft keine Antworten liefern würde und man das Donnern Thor in die Schuhe schieben müsste. Meine Lebens- und Geschichtserfahrung hat mir gezeigt, dass die Wissenschaft nach und nach für sehr viele unerklärlichen Phänomene eine rationale Antwort gefunden hat. Und in der Zukunft wird es höchstwahrscheinlich so weiter gehen.

            Wobei die Wissenschaft aber wahrscheinlich auch nie das „Warum“ erklären können wird. Wahrscheinlich gibt es auch gar keine Antwort auf „Warum“. Außer vielleicht einfach 42. ;)

            Grüße,

            ’staub

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  5. Deine Ansichten gefallen mir. Schon der große Zaphot Beeblebrox sagte: „Was geht mich das an, ich will hier bloß weg!!“.
    Was den alten Thor angeht, hatte Nils Bor eine verblüffend rationale Erklährung.
    Eine allzugern verdrängte Tatsache besteht darin, das es nichts Übernatürliches giebt. Das humanozentrische Weltbild gebietet, das nur die Dinge existieren, welche ich begreife.
    „Denn so erkennt er messerscharf,
    das nicht sein kann,
    was nicht sein darf.“
    Ringelnatz
    …und der Wissenschaftler postuliert, es existiert nur das, was ich messen kann.
    Wenn wir also Antworten auf unsere Fragen suchen, sollten wir doch einmal überlegen, ob die Frage nicht eventuell jenseits unseres selbstgewähltenTellerrandes liegt.

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