Studie: BDSM macht ausgeglichen und zufrieden

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Eine Forschungsarbeit der Nyenrode Business Universiteit im niederländischen Breukelen macht klar, dass BDSM Sex („Bondage & Discipline, Dominance & Submission, Sadism & Masochism“) keineswegs eine pathologische Abscheulichkeit darstellt. Im Gegenteil. Die Psychologen Andreas A.J. Wismeijer und Marcel A.L.M. van Assen befragten 902 Personen und wandten dabei standardisierte Tests an. Wer BDSM ausübt, ist im Vergleich mit Personen, die das nicht tun, weniger neurotisch, extrovertierter, offener für neue Erfahrungen, mehr vom Gewissen bestimmt, aber auch eigenwilliger. „Studie: BDSM macht ausgeglichen und zufrieden“ weiterlesen

Squadt Terror Boys

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Vielleicht haben das einige von euch noch nicht mitbekommen, aber die Erde ist bei der Landung eines riesigen Alien-Gefängnisraumschiffs nahezu zerstört worden. Die wahnsinnigen und gewalttätigen Squadts ziehen seither in rivalisierenden Banden über den geschrotteten Planeten, sammeln auf, was sie an Waffen finden und machen alles andere kaputt. Die Terror Boys dagegen sind eine etwas von der Zeitlinie unabhängige Splattercrew, mit ähnlichen Hobbies. „Squadt Terror Boys“ weiterlesen

OWL – programmierbares Gitarren-Bodeneffekt-Computergerät

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Kickstarter des Monats. Shoegaze 2.0. Ein vierköpfiges Team (pic unten) hat gerade ein spendenfinanziertes Projekt vorgestellt. Äusserlich ein ganz normales Gitarren-Bodeneffektgerät (“Tretmine”) mit zwei stabilen Klinkenbuchsen, Tretschalter und vier Potis. Und Buchse fürs Netzteil. Und Mini-USB-Port. Ach ja? Aber sicher, im Inneren dieselt nämlich ein ARM Cortex M4 (168MHz, 32bit) mit 192 KB RAM, und einem MB Flash Memory. Der M4 ist speziell für Digital Signal Processing gebaut und kann vom angeschlossenen PC aus mit frei programmierbaren Effekten, Samples, Patches, Wasihrwollt, versorgt werden. „OWL – programmierbares Gitarren-Bodeneffekt-Computergerät“ weiterlesen

Phallische Schwerter, post-gender

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Um das mal klarzustellen: Keiner von uns könnte mit einem solchen Riesenschwert irgendwas ausrichten. Wenn es aus Stahl wäre. Viel zu schwer. Dann lieber aus Plastik und WoW-cosplay-rumposen. So wie hier mit nem Death-Knight-Outfit der deutschen Cosplay-Artistin Laura Jansen. Hier die Bauanleitungen für sowas. „Phallische Schwerter, post-gender“ weiterlesen

Microsoft will dich beim Fernsehen beobachten

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Und speichern, verarbeiten und weiterverkaufen, was du dabei machst. Die gerade angekündigte, zum Jahresende erhältliche Videospielkonsole Xbox One wird ja ausschliesslich mit der Kinect-Bewegungs­steuerungs­kamera zu haben sein. Die ist dann allerdings, so plant das der Konzern, immer an, und macht sich Notizen über das, was die User tun. Auch und gerade beim fernsehn. „Microsoft will dich beim Fernsehen beobachten“ weiterlesen

Die Rache der Daikaiju: Atlantic Rim

Guillermo del Toros Riesenmonsterfilm Pacific Rim ist noch nicht in den Kinos, so dass uns die Hollywood-Daikaiju und ihre von der verzweifelten und von Auslöschung bedrohten Menschheit geschaffenen Widersacher nur aus dem Youtube-Trailer heraus anbrüllen, da schlagen die geschändeten Erben Godzillas bereits zurück. „Die Rache der Daikaiju: Atlantic Rim“ weiterlesen

Ai Weiwei macht Heavy Metal (nicht)

Der chinesische Künstler und Dissident Ai Wei Wei macht zweifellos heissen Scheiss mit seinen Installationen und Objekten und schafft es damit, die totalitäre chinesische Regierung so zu ärgern, dass man ihn einfach mal so ins Gefängnis wirft. Demnächst will er ein Musikalbum rausbringen, um seine Gefängniserfahrungen darzustellen. Der erste veröffentlichte Track „Dumbass“ zeigt ihn in solchen nachgestellten Gefängnisszenen, untermalt von reichlich traditionell angehauchter chinesischer Popmusik mit etwas westlich orientiertem, metallischem Schlagzeug. Die Boulevardpresse spricht sofort von Heavy Metal. Knallchargen. Dem Künstler dagegen weiterhin viel Erfolg.

Wo uns die Informationsrevolution bereits überrollt

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Haarsträubend viele unserer Mitmenschen haben noch nicht mitbekommen (oder verdrängen angestrengt), dass wir uns mitten in einer technischen Revolution befinden. So hart und laut wie die industrielle Revolution, nur schneller. Die Probleme sind entsprechend massiv, kommen aber aus einer ganz anderen Richtung als vermutet. Und wieder werden ganze Wirtschaftsbranchen annihiliert, und gesellschaftliche Konzepte in Frage gestellt. „Wo uns die Informationsrevolution bereits überrollt“ weiterlesen

Kanada: UFO-Sichtungen nehmen dramatisch zu

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Wie zuletzt der staatliche kanadische Rundfunk CBC berichtet, stiegen UFO-Sichtungen im nördlichsten nordamerikanischen Land im vergangenen Jahr auf den neuen Rekordwert von knapp 2000 Beobachtungen. Das sind doppelt so viele wie im bisherigen Rekordjahr 2008. Natürlich können die meisten davon auf natürliche, menschliche, technische Ursachen zurückgeführt werden, aber 7,5 % (rund 150 Fälle) bleiben ungeklärt. cbc

In 30 Jahren gibt es keine Arbeit mehr

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Oder fast keine. Weil dann Künstliche Intelligenz alle normalen Aufgaben erfüllen kann. Das sagt Moshe Vardi, Professor für Computer­wissen­schaften an der Rice University, einer forschungsintensiven, privaten US-Elite-Uni. Im Jahr 2045 (da wäre ich gerade mal 85) wird es nach seinem Forschungsstand so gut wie keine Arbeit mehr für Menschen geben. Weder mechanische, produktive, noch administrative. „In 30 Jahren gibt es keine Arbeit mehr“ weiterlesen

Peter Sunde kandidiert für das EU-Parlament

sunde-smallUnd zwar in Finnland, weil er dort herstammt. Und natürlich für die finnische Piratenpartei. Die Wahlen für das nächste EU-Parlament finden vom 22. bis zum 25. Mai 2014 statt. Das sind grossartige Neuigkeiten. Peter ist seit über 10 Jahren ein wichtiger Vorkämpfer für die digitalen Bürgerrechte, und seine Entscheidung, politisch aktiv zu werden, wird unsere Sache weiter voranbringen. „Peter Sunde kandidiert für das EU-Parlament“ weiterlesen

Markenklamotten: Zurück in die Realität

Greg Karber ärgerte sich über die Klamottenmarke Abercrombie & Fitch, über den Chef der Firma, Michael Jeffries, und die Firmenpolitik, die sich aktiv an eine erwünschte Zielgruppe der Reichen und Schönen (und solchen, die das sein wollen) wendet; keine Dicken, keine Armen, keine weniger Erfolgreichen. „Markenklamotten: Zurück in die Realität“ weiterlesen

Individualverkehr ernst genommen: Der Pentagramm-Kreisverkehr-Vortex

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Swindon liegt so zwischen Bristol und London, für britische Verhältnisse also untypisch weit vom Meer entfernt, und hat (unter anderem) das Problem einer vielbefahrenen fünfstrahligen Strassenkreuzung direkt in der Stadtmitte und in malerischer Nachbarschaft des Fussballstadions. „Individualverkehr ernst genommen: Der Pentagramm-Kreisverkehr-Vortex“ weiterlesen