Wenn die Nazis den Krieg gewonnen hätten

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…sähe die Welt so aus wie im kommenden Wolfenstein: The New Order. Oder nicht. So ab Winter.

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gamefreaks

3 Kommentare

  1. Wenn „die“ Nazis den Krieg gewonnen hätten … haben „sie“ ? Nicht ? Nein ? …

    Die Protagonisten wurden größtenteils in der Isar entsorgt, oder kümmerten sich um sich selbst. Der Anteil derer die „nützlich“ waren, wurden mittels Abnicken und sorgfältig gewinnbringender Abwägung in Amt und Ehren befördert; die Macher gründeten die EU und bauten den „Apparat“ in den USA auf. Der gute Rest träumt vom Endsieg auf entlegenen Finkas. Oder ?

    Ich würde das ehr so sagen: Wenn die Nazis den Krieg gewonnen hätten, dann sehe die Welt so aus, wie wir sie heute vorfinden.
    Wobei, Kanibalismus, Herz-fressende-Menschen-vor-laufenden-Aufzeichnungsgeräten und Menschen die das noch filmen und veröffentlichen gab es selbst in der Nazi-Zeit nicht. Wehe wenn denen mit Hilfe der USA die „Machtergreifung“ gelingt.

    jl

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  2. Ist ja ein interessantes Buch. Die hier bezeigten Bilder scheinen aber eher neuzeitliche Kriegs-Phantasien zu sein (habe eben eine Vorab-Präsentation von Star Treck gesehen).als Darstellungen der Realität einer III Reiches Nachkriegszeit, die zwar recht grau, aber nicht im Kriegszustand ist.

    Die politischen Machtverhältnisse (international) würden wohl nicht unähnlich aussehen: eine Großmacht, mit einer kleineren solchen in Übersee, ansonsten Kolonialstatus um „Großdeutschland“ herum. Der Titel „EU“ würde zuviel sagen – die EU ist etwas anderes, trotz deutscher Stärkeposition.

    Die Frage, die hier wohl angespielt ist, wird häufig gefragt, bes. in England: „Who the hell won the war?“ – Die offensichtliche Antwort ist üblicherweise nicht sehr populär, und viele Politiker (und Leute der Presse-, Film- und Medien-Meinungsbildung können einfach nicht davon abkommen, damit herumzuspielen, als ob Britannien noch „groß“ wäre – und Erfolg aus Krieg käme).

    Das Buch ist denn auch ein interessantes Ideenspiel, aber nicht wirklich auf Kenntnis des Faschismus beruhend. In einigem – ja, aber die eigentliche Natur des Faschismus als einem „Industriellen Feudalismus“ ist weitgehend unbekannt gehalten geblieben – aus gutem Grund: Er hatte viel gemeinsam mit US-Strukturen (weshalb die in organisierenden Gruppen meist unbeschädigt herauskamen und Ent-Nazifizierung im Westen ein Witz war), und zeigte sich später auch wieder in Frau Thatchers „Quango“-System.

    Der Blick des Beobachters (und künftiger GEnerationen) ist zumeist auf die persönlichen Darwin-Irrtümer Hitlers konzentriert worden, die jedoch eigentlich Abirrungen vom Hauptziel des Faschismus waren. Sie als DAS große Ziel und System darzustellen ist eine Ablenkung vom wirklichen Ziel und seiner Verwurzelung im Kapitalismus.

    Von daher ist auch die Konzentration auf den Namen „National-Sozialismus“ zu sehen, mit dem Fokus auf „Sozialismus“. Dieser war zwar Ziel der ursprünglihen Partei mit den Brüderrn Groß und anderen gewesen, war aber von dem Agenten des militärischen Sicherheitsdienstes Hitler spätestens 1928 in seinem Bündnis mit Industrie und Finanz bei seiner Rede vor den Düsseldorfer Verband der Industrie abgelegt worden (und die Alt-Mitglieder der Partei wurden ebenfalls „ab-„, oder mehr „umgelegt“).

    Die Behauptung, es habe sich beim Faschismus des III. Reiches um einen Sozialismus cum Judenhaß gehandelt, ist also lediglich eine Reinwaschung der Hintermänner und ideologischen Stammväter einer Bewegung, die aus einer traumhaften Sehnsucht nach der „guten alten Zeit“, in der noch „jeder seinen PLatz kannte“, also einer industrialisierten Welt mit Bauerntradition. Dieses Motiv kam denn auch in Literatur und Ideologie des Faschismus häufig vor und erklärt, warum sich die alten Hierarchien so nahtlos mit dieser „neuen“ vebinden konnten.

    „Wolfenstein“ ist hierin in nichts weitergekommen. Es wird nach all den Jahrzehnten ideologischer Selbstentschuldigung aller Beteilgten (und dazu gehören selbst auch große jüdische Finanzfamilien, die in Düsseldorf Hitlers Wahlfinanzierung mit-garantierten) weiterhin keine wirkliche und wahrhafte Historiographie ud Historienschreibe aus diesem Zeitraum erwartet werden können.

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