Phallische Schwerter, post-gender

Death-Knight1

Um das mal klarzustellen: Keiner von uns könnte mit einem solchen Riesenschwert irgendwas ausrichten. Wenn es aus Stahl wäre. Viel zu schwer. Dann lieber aus Plastik und WoW-cosplay-rumposen. So wie hier mit nem Death-Knight-Outfit der deutschen Cosplay-Artistin Laura Jansen. Hier die Bauanleitungen für sowas.  cosgeek, pics dennis kreativlos

Death-Knight2

3 Kommentare

  1. Riesenschwert?
    Das Ding ist mit knapp über 1 Meter Länge ein ordinäres Langschwert. Und mit normaler Klingendicke (also nicht so knubbelig wie bei Plasitk notwendig) würde es ein Gewicht von nur rund 1 1/2 kg haben.
    Diese hier würde ich als wirklich unhandlich bezeichnen:
    http://www.maskworld.com/wp/wp-content/uploads/2010/03/Cosplay_17-Stattliche-Schwerter-sieht-man-beim-Cosplay-h%C3%A4ufig1.jpg

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  2. Ich würde eine Darstellung von Jeanne d’Arc verstehen, aber ein Phantasiemonster aus Komikstrips ist einfach das: ein Monster falscher Selbstauffassung. Nicht daß Frauen oder Mädchen sich nicht verteidigen sollten – aber es ist äußerst unpraktisch, dies halbnackt zu versuchen. Und das hierzu angeführte „Gender“?

    Seien wir doch vernünftig – anstatt „pseudofuturistisch“-ideologisch:
    Wir dürfen doch nie vergessen -oder vergessen mache lassen- daß, wer und was wir sind, seinen Ursprung und seine unveränderliche Urgestalt in unserem genetischen Erbe hat – daß aber von Umständen und Erfahrungen, guten oder falschen, wie wir uns verhalten später geformt wird und auch ständig weiter beeinflußt wird.

    Das eine, und davon ist unser Geschlecht („Sexus“) ein wesentlicher und starker Teil, ist unveränderlich in jeder Zelle unseres Körpers eingebettet und vorhanden – und nichts kann dies jemals ändern (auch keine Chirurgie!).
    Das andere, unser Verhalten und Charakter („Gender“) ist Resultat es ersteren und der Umwelt – ist also in keiner Weise identisch mit Geschlecht und Sexualität und in jedem Fall: nicht ewig, und alle Zeit veränderbar.

    Der Naturbegriff enthält die volle Definition der Frau (und des Mannes) als geschlechtliches Lebewesen, dessen natürliche Wunschrichtungen und Sinne auf einige mit allen anderen Tieren gemeinsame Ziele gerichtet sind:

    Das erste hiervon ist natürlich: am Leben zu sein und zu bleiben.
    Jedes lebende Wesen, gleich welcher Entwicklungsstufe (als Gattung oder als Embryo), hängt am Leben.

    Wir haben dies auch in unserer Kultur, in den meisten Gesetzen und Verfasssungen, als das Höchste Recht“ festgeschrieben. Daß auch heute noch Ideologen in manchen Ländern und Theorien solche Widersprüche wie ‚Todesstrafe’ und „Abtreibung als Freiheitsanspruch“ nicht nur ertragen, sondern weiter ausbauen wollen, ist eigentlich der größte Schandfleck in unserer Kultur. Hier haben wir die Natur mit ihrer grausamen Gleichgültigkeit gegenüber schwachem (oder nicht zum ‚Alpha’ gehörigen) Nachwuchs beiseitegelegt, und unserer Menschlichkeit Vorrang gegeben. Wie gesagt, manchmal wird „natürliches“ beansprucht – nämlich, wenn es dem Eigeninteresse dienlich ist.

    Leben ist doch wohl auch das höchste Gut, das wir empfinden – und dadurch halbwegs begreifen können. Ob es aber auch, wie schon gesagt, das universal gemessen höchste solche ist, sei dahingestellt. Weitgehend hat in der Geschichte aller Kulturen die Unsicherheit einer kurzen, vergänglichen persönlichen Existenz, und besonders die Furcht vor völligem “Hinausfallen” aus aller Existenz (hier eine wirkliche “Geworfenheit”), zu der Annahme einer über das physische hinausgehenden ‘Wirklichkeit’ geführt. Es ist eine Flucht aus Furcht in Hoffnung.

    Wir werden seit einiger Zeit mit pseudowissenschaftlichen Dogmen und „politisch korrekten“ aber sachlich völlig falschen Behauptungen bombardiert, die schon zu einer Gefahr der Menschheit in ihrer Existenz werden können. Die Figur hier oben ist Ausdruck einer solchen Fehlauffassung dieser Bildhauerin von sich selbst – einer, die sie weiter von sich selbst entfremdet. Leider betrifft das schon zuviele einer Generation, die von einer früheren kritikfreudigen in eine kritiklos alles „Neue“ akzeptierende abgefallen ist.

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  3. sieht trotzdem gut aus, obwohl ich dem Cosplay sonst nicht viel abgewinnen kann.

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