Die NSA greift Tor an, anonymes Surfen in Gefahr

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Computersicherheitsexperten von Baneki Privacy Labs und dem VPN-Anbieter Cryptocloud haben aufgedeckt, dass die Malware, die in den letzen Tagen tausende von Nutzer des Internet-Anonymisierungs-Dienstes Tor enttarnt hatte, mit der NSA in Verbindung steht.

Die Windowsversion von Firefox 17, die im Tor-Browser verwendet wird, hatte eine bekannte Javascript-Sicherheitslücke, über die sich die Malware in die Kommunikation enklinken konnte. Eine Analyse des Schadcodes ergab, dass die Nutzer-Informationen an eine Internetadresse der NSA-Vertragsfirma SAIC gesendet werden. Die NSA greift also unseren Privatsphäreschutz an. Wir können es den Schnüfflern schwerer machen, wenn wir immer auf Sicherheitsupdates unserer Software achten (ich verwende zB derzeit Firefox 22), oder eben kein Windows einsetzen. Wir können es den Totalüberwachern aber auch dadurch schwerer machen, dass wir ihr Treiben nicht unwidersprochen hinnehmen und unsere Wut nicht runterschlucken. arstechnica

3 Kommentare

  1. Es gibt schon FF 23 :P

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  2. Hat dies auf ~Jazzbob's Blog~ rebloggt und kommentierte:
    Das finde ich äußerst beunruhigend, galt doch der TOR Browser lange Zeit als relativ sicherer Hafen um anonymisiert das Netz nutzen zu können.

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  3. Ich habe TOR schon öfters installiert. Jedoch hatte ich immer sehr langsame Verbindungen. Kennt ihr auch das Problem? Mometan ändere ich meine IP mit fogender Website: http://www.proxybuster.org – Klappt bis jetzt immer.

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