Fracking und Salzstöcke, was kann da wohl schiefgehen?

SINKHOLE_B_630

Im US-Bundestaat Louisiana verschwindet die Gemeinde Bayou Corne mit 350 Einwohnern im Boden. Das hat vor einem Jahr angefangen und seither nicht aufgehört. Das mittlerweile mit Wasser und Schlamm gefüllte Loch ist inzwischen 100.000 Quadratmeter gross und 250 Meter tief. Aus dem Boden dringt Erdgas, die Leute müssen wegziehen. Grund der Katastrophe ist ein zusammengebrochener Salzstock (in solche geologischen Formationen schütten wir zB unseren Atommüll), der von Bohrungen und Fracking zermürbt war.

Natürlich hat auch hier zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die Bevölkerung bestanden. Ganz unten könnt ihr zusehen, wie sich so ein Loch unterhalb eines Sees öffnet, Bäume verschlingt und den Wasserspiegel um etwa einen Meter absenkt.

motherjones, photo pd

4 Kommentare

  1. Aber Fracking ist doch absolut sicher!
    Und die bösen Menschen die das Gegenteil behaupten und ihre Gasleitungen an ihre Wasserleitungen anklemmen, ihre Chemikalien in die Natur kippen und dann andere dafür anschwärzen sind ja ohnehin nur Spinner.

    /Ironie

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  2. nene, das ist hier bestimmt ganz anders. Das müssen wir schon ausprobieren – aus den Fehlern anderer zu lernen ist eh langweilig!

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  3. passend dazu
    http://io9.com/massive-louisiana-sinkhole-devours-whole-trees-in-secon-1183454446

    das letzte Video zeigt dass die gier der Erdölindustrie und ein kleiner Rechenfehler schon in den 80ern zu solchen Ereignissen geführt hat….

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  4. Das ist Wahnsinn – und wir sind mal einer Meinung.
    Grüße

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