Der aktuelle Bundes-Wahlomat und sein Fragenspektrum kann nicht nur persönlich beantwortet, sondern auch statistisch ausgewertet werden. Mit erhellenden Ergebnissen. Und den (präziseren) Political Compass gibt es gratis dazu. Mal sehen:
Der Grünen-Politiker Till Westermayer hat die Fragen des Wahl-O-Mats tabellarisch ausgewertet und geprüft, welche Parteien demnach in welchen Punkten übereinstimmen und in welchen einander widersprechen. Seine Infografik seht ihr ganz oben. Er findet, im wesentlichen würden drei Parteien das gesamte deutsche Politikspektrum abdecken können: „eine linksliberale Partei, eine sozialdemokratische Volkspartei und eine rechtskonservativ-liberale Partei“. Das halte ich für eine… These. Präziser fasst es Christoph Schwerdtfeger zusammen, der die Wahlomatfragen in zwei Achsen verortet statt nur einer. Allerdings lassen sich beide Achsen von „rechts“ nach „links“ orientieren:
Dass man die beiden Bezugsachsen auch stärker differenzieren kann – nämlich in Gemeinbesitz vs Privatbesitz und Autoritär vs Antiautoritär – zeigt der gute alte „Political Compass“, den ihr hier selbst beantworten könnt. Es gibt eine für Deutschland 2013 konfigurierte Parteienkarte, von der meine eigene allerdings stark abweicht. Hier mal die offizielle:
Dann zum Vergleich die Positionen bekannter Politiker:
Zuletzt wie immer aus Transparenzgründen der politische Kompass des sehr bescheidenene Autors dieser Zeilen:
Und was sagt euer Political Compass?
10 Kommentare
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… wenn der political compass „die Wahrheit einnordet“, was sagt uns das über den Autor? Falsche Partei? ; ]
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Economic Left/Right: -5.50
Social Libertarian/Authoritarian: -5.54
Also irgendwo zwischen grün und links. Was anderes hätte mich auch gewundert…
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Economic Left/Right: 6.25
Social Libertarian/Authoritarian: -2.56
Mhm, ja das kommt hin ^^
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fast 90 % der bundesbürger trauen unseren politikern nicht mehr, aber genau diese politisch korrekten stimmvieh-idioten wählen diese politiker in den bundestag !!!
wir können nur in käfigen gehalten werden, die wir nicht
sehen. eine kurze geschichte der sklaverei bis hin zu deiner eigenen:
http://campogeno.wordpress.com/2013/08/01/die-geschichte-deiner-versklavung/
nichtwähler dürfen sich nicht beschweren?
http://campogeno.wordpress.com/2013/08/04/nichtwahler-durfen-sich-nicht-beschweren/
der mythos der politischen alternativlosigkeit:
http://campogeno.wordpress.com/2013/08/03/der-mythos-der-politischen-alternativlosigkeit/
herrschaftslegitimierung für schwachsinnige:
http://campogeno.wordpress.com/2013/08/03/herrschaftslegitimierung-fur-schwachsinnige/
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hmmm….
Economic Left/Right: -8.12
Social Libertarian/Authoritarian: -7.90
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die Diagramme oben sagen doch nichts aus. Ich glaube, die Realität ist differenzierter, vorallem lässt sie sich nicht an zwei (!) so schwammigen Achsen wie Autoriät und links/rechts beschreiben …..
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Designe doch mal eine multimodale Auswertung…ich bin neugierig…
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Wobei ich immernoch anführe das der Wahlomat lediglich Wahlversprechen zur Auswahl nimmt. Was daraus wird ist, bei manchen Parteien, etwas völlig anderes.
Drei Parteien würden reichen… na klar. Ich würde Linke oder Piraten wählen aber niemals die Grünen. So ganz einfach ist die Auswahl nu auch nicht.
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[…] Programmatische Nähe der Parteien zueinander (05.09.2013) […]
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Gandhi war ein libertärer linker? ich dachte immer er währe ein rassistischer nationalistischer Aristokrat gewesen der ein striktes Kastensystem unterstützt hat.
Naja alles in allem ein ganz lustiger Zeitvertreib aber die wissenschaftliche grundlage ist mehr als wackelig
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