Gleichstellung und Chancengleichheit, weltweit

WE gender gap map

Das World Economic Forum gibt seit 2006 jährlich einen “Global Gender Gap Index” heraus, der die Nationen dieser Erde nach der wirtschaftlichen und politischen Chancengleichheit zwischen Männern und Frauen listet. Auf der Karte ist dunkelgrün am besten, und dunkelrot am schlechtesten. Grau heisst: Keine Daten verfügbar. Ein paar Details fallen beim Durchlesen auf:

Natürlich liegt Island an der Spitze, und Skandinavien macht die Top Ten unter sich aus (plus Philippinen und Nicaragua), mit Deutschland auf Rang 14 (Gestern hat mir ein Typ erklärt, wir würden in einem Matriarchat leben. Was für ein Idiot. Wir haben weiter diskutiert und er ist dann weggerannt. Loser). Aber Südafrika, wo fast jede Frau im Lauf ihres Lebens mindestens einmal vergewaltigt wird, liegt vor Britannien, Österreich, Kanada, mit den USA auf 23 und Frankreich auf 45. Ganz hinten die arabische und afrikanische Welt, dazwischen auf 120 von 136 die Türkei. Und Japan auf 105. Wirtschaftliche und politische Chancengleichheit, aus Sicht des World Economic Forum. Hier ist der 389-seitige Bericht als PDF. (pic/click/1037 × 557) Und hier die WE-Pressemeldung in deutscher Sprache.

3 Gedanken zu „Gleichstellung und Chancengleichheit, weltweit

  1. […]Aber Südafrika, wo fast jede Frau im Lauf ihres Lebens mindestens einmal vergewaltigt wird,[…]
    „etwas“ zynisch könnte man nun sagen – vielleicht werden zur Wahrung der Chancengleichheit auch die Männer vergewaltigt…

    wobei das Thema bei der Bewertung der wirtschaftlichen und politischen Chancengleichheit wohl keine Rolle spielt

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  2. Solche „Berichte“ ubnd „Statistiken“ müssen mit Vorsicht gelesen werden – ihre „politische Korrektheit“ übertrifft meistens die tatsächliche solche, da sie eben übermäßig von vorurteilsreicher „feministischer“ (in Anführungszeichen) Seite verfasst werden.
    Geben wir hier als Beispiel gerade die „Vergewaltigungsstatistiken“, nach den auch in USA und GB jede dritte Frau vergewaltigt wird (was mehrfach übertrieben is) – die jährlich 1,5 Millionen Vergewaltigungen von Männern in US Gefängnissen, oder die 53% der sexuellen Straftaten, die in den US Streitkräften an Männern begangen werden, nicht einmal genannte werden.
    Dassselbe gilt für Gewalt in Familien, die als 95% männlich – und 15% weibliche Selbstverteidigung dargestellt wird – während reale Nachforschungen ein 50:50-Verhältnis finden (beste Studie ist die ‚Dunedin-Studie (NZ), die durchgehend schon seit weit über 30 Jahren läuft – und eben dies belegt (erster Schlag liegt mit 52-54% bei Frauen).
    Was Schweden betrifft, istauch Vorsicht geboten: Totale Abschaffung der Geschlechter und „Gender-Mainstreaming“ ist eine Form matriarchaler Gesellschaftskastration (zum Nachteil der Männer) – siehe neueste TIME-Ausgabe. – und was Vergewaltigung betrifft -siehe Assange- ist schon das Umdrehen im Bett als solche gewertet. Die Frauenpartei im Parlament hat auch schon eine Extra-Steuer für Männer vorgelegt – als Generalstrafe (Schadensersatz ALLER Männer) für häuslioche Gewalt.
    Da sehe ich keine Gleichheit.. .

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