Deutschland: Mehr Fahrräder als Autos verkauft

Group_of_bicycles

Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland 3,08 Millionen PKWs verkauft, aber knapp 4 Mio (3,97) Fahrräder (s. pic unten). Trotzdem behandelt die Strassenverkehrsordnung Fahrräder als Sonderfälle, die entweder auf der Strasse oder dem Gehweg irgendwie mitrollen sollen, selten auf eigenen Radwegen, immer mit massivem Unfallrisiko.

In meiner Stadt merke ich das jeden Tag, ihr in eurer sicher auch. npr, pic oben Onderwijsgek cc by sa

cars vs bicycles

11 Kommentare

  1. ab einem alter von 14 jahren ist das fahrradfahren auf gehwegen laut stvö verboten und kann mit bußgeld geandet werden

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    • besser als tot oder verletzt, nicht wahr?

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      • Fritz, bitte mal genau informieren darüber was rein statistisch im Straßenverkehr für Radfahrer problematisch ist. Du selbst hast im Juli hier irgendwo verlinkt, daß die Verpflichtung für Radfahrer, auf gekennzeichneten „Radwegen“ zu fahren, nicht mehr existiert. Das Fahren auf Radwegen führt nachweislich zu einem über 10fachen Unfallrisiko im Vergleich zum Fahren auf der Fahrbahn. Anders: auf der Fahrbahn ist der Radfahrer sicherer als auf dem Radweg. Vorausgesetzt, die Beleuchtungseinrichtung ist intakt und korrekt justiert – immer noch ein großes Manko wie ich finde.

        Ich selbst komme als Radfahrer gut durch, in meiner Stadt (Giessen) gibt es aber bedingt durch die hohe Zahl an Studenten sowieso sehr viele Fahrräder. Gar nicht leiden kann ich die Quertreiber, die mit Helm scheinbar der Meinung sind, ihnen könne nichts mehr passieren und auch so fahren – DAS erhöht mein Risiko gefühlt deutlich. Aus meiner Sicht sind die „mit Helm fahren ist viel sicherer“-Kampagnen ein großes Problem, da viele ge“Bild“ete den Mist glauben und dadurch weniger umsichtig fahren sobald sie so’n Ding aufhaben. Schlag mal in diese Bresche, nur als Vorschlag…

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        • hatte ich vor 2 jahren: https://11k2.wordpress.com/2011/10/30/fahrradhelme-bringen-radfahrer-um/

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        • mit helm fahren ist reiner eigenschutz, ich würde keinen zwingen aber verachte jeden der drauf verzichtet.

          @fritz … öööde

          wer im straßenverkehr jemanden anderen behindert gehört verbrannt. das gilt für alle teilnehmer egal wo sie sich bewegen. kleinkriege kann da keiner brauchen. wenn ich mir anseh wieviele radfahrer in entgegengesetzter richtung aufm radweg fahren krieg ich blutdruck. das ist wie mit diesen autofahr-faschisten die meinen ich wüsste auch in welche richtung sie fahren wenn sie nich blinken.

          wenn die cops soviel energie in verkehrskontrollen stecken würden wie in BFE-prügelein auf pazifisten-demo’s wär dieses land unterm strich glücklicher.

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    • Typisch Deutscher: Regeln einhalten ist wichtiger als Sinnhaftigkeit oder am Leben bleiben!
      Gleichgültig dass die Regeln ein riesiges Chaos aus Schwachsinn und Idiotie sind.
      Hauptsache die Regeln wurden eingehalten.
      Selberdenken ist STRIKT verboten!
      HEIL PARAGRAPHEN!

      Protip: Gesetze kann man ändern. Und wenn sie falsch sind, MUSS man das sogar!

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  2. Da hier ja die Profis anwesend sind, mal eine Frage: Wer hat euch Radfahrern eingeredet, dass, wenn jemand unsichtbar ist, dieser auch unzerstörbar wird? Jeder unsichtbare Superheld wird euch das Gegenteil versichern! Warum also habe ich gestern abend auf der Heimfahrt (Dunkel, Regen) nicht weniger als vier Stealth-Biker ausmachen dürfen. (Schwarze Klamotten, kein Licht, keine Reflektoren am Rad)
    Verdammt, selbst Superman mit seinem Superblick erkennt diese Trottel im Rückspiegel nicht und ich altes Wrack schon gar nicht.
    Früher hatte ich noch ein wenig Verständnis, da das Fahren mit Dynamo echt anstrengend war. Aber heute? LED-Blinklich angeklipst und los gehts. DAS würde jetzt viel mehr Leben retten, als jeder Fahrradweg.
    Also, falls dieser Blog nicht nur von beleuchtungsmäßigen Übersollerfüllern gelesen wird. Bitte klärt mich auf. Danke.

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    • Ja, richtig. Stealth-Radfahren (tu ich auch) funktioniert nur, wenn man auch sicher stellt, dass man sich definitiv nie an einem Ort befinden kann, an dem auch irgendetwas anderes ist. Also maximal defensives fahren, ohne jede Vorfahrt, auch an Ampeln. Und praktisch nie auf der Strasse. Dann gehts. Sonst nicht.

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      • Die Orte an denen definitiv nicht irgendetwas anderes ist, sind in der Münchner Innenstadt während der Rushhour recht dünn gesäht. Aber deine Methode hat natürlich was, auch wenn sie mir zu gefährlich wäre.

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        • Dann setz die Pillen ab.

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    • Einfach: Wir sind NICHT komplett verblödete blinde Zombies, die hirntot in einem wandelnden Halbschlaf durch ihr „Leben“ stolpern.

      WIR sehen wo was ist, und navigieren aktiv dazwischen. Und wir fahren garnicht erst irgendwohin wenn da einer von euch uns gefährlich werden könnte. Und wenn die Sicht schlecht ist oder die Leute reichlich, dann fahren wir einfach LANGSAMER. Und halten Abstand! (Ich kann langsamer fahren als ’ne Oma, und schneller stoppen als ein Fußballer. Und ich bin bei weitem nicht der Einzige. Wer gehört also nicht auf den Weg? Ich oder die?)

      Wir gehen eh davon aus dass ihr immer und überall passives Vieh seid das mehr treibt als handelt, und äusserst schreckhaft ist, wenn es aus seinem lebenslangen Halbschlaf geweckt wird.
      Von daher: Macht einfach weiter was ihr bisher gemacht habt.
      Wir wissen was wir tun.
      Projeziert eure erbärmlichce Existenz nicht auf uns.

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