Genmais verliert bereits seine Wirkung, bleibt aber giftig

maiswurzelkäfer

Genmais (BT corn), bei dem Erbgut des Giftstoffe produzierenden Bacillus thuringiensis eingesetzt wurde, erfreut sich in den USA seit 1996 zunehmender Beliebtheit in der Agrarindustrie. Das in den Pflanzen enthaltene Toxin hielt anfangs Insekten fern und führte zu geringerer Umweltbelastung, weil weniger chemische Insektizide benötigt wurden. Anfangs…

Inzwischen allerdings hat der grösste Feinde der Maismonokulturen, der Westliche Maiswurzelbohrer (Diabrotica virgifera) durch natürliche Mutation und Selektion eine Immunität gegen das Gift entwickelt und frisst die Felder im Corn Belt leer. Dasselbe wird übrigens in Europa nach Einführung dieser Pflanzen auch passieren. Nur haben wir dann Mais, der Giftstoffe mit nicht völlig erforschten Nebenwirkungen enthält, dazu weiter notwendige Insektizide, und das alles wegen kurzfristiger Profite der Chemiekonzerne, die Anteile an den entsprechenden Patenten haben.

wired, pic Sarah Zukoff (entogirl) cc by.

2 Kommentare

  1. Super, hat sich ja gelohnt. Jetzt wir dann sicher gleich die nächste noch üblere Sorte nachgeschoben.

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  2. Dass sich Resistenzen bilden ist völlig normal. Deswegen gehören auch Refugienflächen mit konventionellen Mais zum Anbau dazu.
    Das „Gift“ wird auch im Biolandbau verwendet, dort stört es mal wieder keinen, denn Bio ist gut.

    Hier mal etwas ausfühlicher:

    http://www.deutschlandfunk.de/genmanipulation-integrierter-insektenschutz-des-bt-mais.676.de.html?dram:article_id=280413

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