Von Windows XP auf schnell und einfach auf Linux wechseln

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Ab morgen wird es für den grössten Teil der Welt keine Windows XP Updates mehr geben. Das bedeutet, dass das unsicherste PC-Betriebssystem immer noch unsicherer wird. Zeit zum Wechseln. Linux hat eine Reihe von Vorteilen: Es läuft schnell und stabil, bekommt keine Viren (und nur sehr wenige andere Sicherheitsprobleme) und kostet nichts. Nachteil: Es ist nicht wie Windows, und man kann es nicht einfach ins CD-Laufwerk legen und… doch, kann man. Und meine Daten? Kann man auch. Ich erzähle hier, wie ich das gemacht hab.

Erstens: ich hab mal vor ner Weile Ubuntu Linux auf meinem Billig-Notebook installiert, so zum anschaun und einfühlen. Also eben mal runterladen und auf CD brennen, und dann von CD installieren, und dabei die Hälfte der Festplatte für Linux nehmen, und die andere Hälfte für Windows lassen. Falls ich das nochmal benutzen möchte. Was aber so gut wie nie vorkommt. Warum gerade Ubuntu, wo es doch alle möglichen Linux-Versionen gibt? Weil es so einsteigerfreundlich ist (Für ganz normale Leute, nicht nur Vollnerds). Und hübsch aussieht. (Was ja bekanntlich für Männer besonders wichtig ist. hust)

Nachdem ich also davon überzeugt und tatsächlich nach kurzer Zeit lieber mit Ubuntu Linux als mit Windows 7 (das war auf dem Notebook drauf) unterwegs war, legte ich dieselbe CD mit Ubuntu 12.04 (weil die 5 Jahre lang unterstützt und nicht alle 6 Monate durch eine neue abgelöst wird) ins Laufwerk. Vorher hab ich allerdings die aus Festplatte meinem PC rausgenommen und dafür eine leere rein (das Wechseln ist leicht, 2 Befestigungen, 2 Stecker für Daten und Strom, man kann sowas gar nicht falsch anschliessen). Damit ich in Ruhe Linux nstallieren kann und mir später die nicht so brandwichtigen Daten von der alten Windows-Festplatte runterziehen kann. Ja, natürlich kann Linux auch Windows-Festplatten lesen.

Also den Rechner mit der Ubuntu-CD im Laufwerk und der leeren Festplatte drin gestartet, und schon geht alles so gut wie von selbst. Nach etwa 10 Minuten ist der PC wieder benutzbar. Meine persönlichen Daten hat das System gleich verschlüsselt. Ich hab vorher nachgelesen, welche Daten ich für mein Emailprogramm Thunderbird und den Firefox-Browser aufheben muss, damit nachher alles wie vorher ist, und wo ichs von meiner externen Festplatte aus hinkopieren muss. Und schwupps – ist alles wieder da. Wie vorher. Grade bei den Emails hatte ich etwas Sorgen, mit dem jahrealten Archiv, war aber kein problem. Die Schrift ist vielleicht ein bischen anders, aber das stört nicht weiter. Nachdem auf der Ubuntu-CD meine Hauptprogramme incl Libre Office mitkommen, kann ich auch meine Dokumente weiter benutzen. Fehlende Programme lassen sich schnell über das Softwarecenter nach-installieren, was einfacher geht als zuvor bei Windows.

Die proprietären (vom Hersteller, nicht OpenSource) Treiber für die Grafikkarte bekomme ich auf Klick installiert, wie das mit Wine und den Spielen funktioniert, berichte ich dann später mal. Inzwischen freue ich mich über die einfache und problemlose Migration weg von Microsoft. Die nächste 5jahresversion von Ubuntu kommt übrigens in einer Woche, die mach ich dann drauf. Und erzähls euch.

Hier sind alle Antworten auf Anwenderfragen zu Ubuntu Linux zu finden, und hier ist ein Link zu einem Umsteiger-Artikel auf netzwelt.de.

Das Bildschirmfoto oben ist von meinem Desktop, während ich den Beitrag hier schreibe. cc by. Klar zu sehen: ich mags aufgeräumt und ohne aufdringliche Farben.

2 Kommentare

  1. mach es einfach so:

    https://www.virtualbox.org/wiki/Linux_Downloads

    [ Es gibt Programme, die es nur für Windows gibt bzw. die nur unter Windows laufen. Kleinere Programme können wir per Wine oder PlayOnLinux installieren/ausführen. Für alles andere müssen wir VirtualBox verwenden!

    http://linuxwelt.blogspot.de/2013/10/ubuntu-1310-windows-unter-ubuntu-1310.html ]

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  2. Gefällt mir, daß auch von der Piratenseite Positives zu Ubuntu zu hören / lesen ist – ich werde teils schon belächelt, wenn ich sage, daß ich auf Ubuntu stehe, da Leute wie ich eher mit Gentoo assoziiert werden :D – ich kenne Ubuntu seit der Version 6.06 (und Gentoo kenne ich auch schon fast so lange, zur Nerdberuhigung, ist mir mindestens genauso sympathisch, wenn auch aus ganz anderen Gründen)
    In Deiner Überschrift hab ich ein überzähliges „auf“ gefunden. Darf ich das behalten?

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