Das kreative Geheimnis des Game-Of-Thrones-Autors

daenerys

Wie macht das George Raymond Richard Martin? Er produziert das grösste Fantasy-Epos der Gegenwart, und schreibt immer neue Bücher, während die ersten schon verfilmt werden. Was ist sein kreatives Geheimnis? Diese Frage wird ihm andauernd gestellt, so auch in der Talkshow von Conan O’Brien.

Machen wir uns nichts vor: Das eigentliche kreative Geheimnis hinter dem Song of fire and ice lässt sich nicht in Worte fassen. Das ist einfach die Persönlichkeit Martins. Allerdings offenbarte er live on tv einen Trick, der sich durchaus nachbilden lässt, und der schon nach kurzem Überlegen schlüssig wirkt: Er habe, so der Erfolgsautor, zwei Computer zuhause. Einen neuen, für Emails und Internet, und einen alten mit DOS-Betriebssystem und der Textverarbeitung Wordstar 4.0 (erschienen 1987). Das Programm biete ihm genau das, was er brauche, nicht mehr, und vor allem keine Ablenkungen durch Autokorrektur und andere lästige Zusatzfeatures. Kann man sofort nachvollziehen, nicht wahr?

Ich hab selbst schon Zeiten erlebt, in denen mir moderne Textprozessoren wie mein ansonsten hochgeschätztes LibreOffice zu üppig erschienen und ich lieber auf Notepad, Simpletext oder Gedit zurückgriff. Letzteres benutze ich heute noch, für verschiedenste Aufgaben, während lange Texte dann doch im Libre landen, wo ich allerdings nach Möglichkeit alle Funktionen ausschalte, die sich überhaupt ausschalten lassen. Und auf alle Kommunikationstools während des Schreibens verzichte, um mich auf die Story konzentrieren zu können. Wir sollten auf George hören. Der Mann ist 65 und hat das grösste Epos der Gegenwart geschaffen (ich rechne damit, dass Game Of Throne popkulturell Star Wars, Lord Of The Rings und alle anderen Epen verdrängt) – er weiss, wovon er spricht. via fastcompany

5 Kommentare

  1. Epos ist es erst wenn er es fertig bekommt. Und danach sieht es leider nicht aus. Der gute GRRM verfranst sich in seinen Handlungssträngen immer weiter, glaub nicht dass das noch was wird. Leider – hatte gut angefangen…

    Aber vielleicht kommt’s dann wie bei Jordan, dessen Epos wurde ja auch post mortem fertig. Wenn Brandon Sanderson das fertig schreibt endet’s zwar nicht geil aber wenigstens ordentlich :)

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  2. game of throwns ist wirklich nicht schlecht – aber so ÜBERWÄLTIGEND gut auch wieder nicht.

    wer immer noch nicht dahintergekommen ist das es sich bei G O T (bzw. „a song of Ice and fire“) um einen zwar sehr gut gemachten, aber dennoch NUR um einen weiteren genre remix-mash-up handelt, dem ist sowieso nicht mehr zu helfen.

    nichts was darin aufgeschrieben/gezeigt wurde ist nicht auch schon anderswo in einer ähnlichen art und weise erschienen/verfilmt worden,

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    • Im OP steht ja auch „Popkultur“, nicht „Meilenstein unserer Zivilisation“.

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      • na komm alterchen. du hast ja nicht gerade mit superlatven gegeizt, oder?

        übrigens:
        wenns nur ums schreiben geht – und man will dann doch nicht auf alles moderne verzichten, aber prinzipiell ein schlankes programm haben das sich auf das nötigste beschränkt

        meine empfehlung

        AbiWord

        gibts für WIN, Linux und MAC

        und aufpumpen kann mans nach persönlichem geschmack.

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  3. Focuswriter könnt ich da noch empfehlen!

    http://gottcode.org/focuswriter/

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