Rebecca Solnit zu #YesAllWomen

Das aktuelle „Santa-Barbara-Massaker“ befeuert derzeit Diskussionen (Hashtag #YesAllWomen) um Geschlechtergewalt und Waffengesetze in den USA, nachdem ein 22jähriges männliches Jung-Arschloch (aktueller Fachbegriff „brociopath“) in einem Video Rache für die Zurückweisung durch Frauen ankündigte und anschliessend 6 Menschen umbrachte, davon allerdings 4 Männer. Die bekannte US-Autorin Rebecca Solnit (hier ein 11k2-beitrag) äusserte sich zuvor in ihrem neuen Buch „Men explain things to me“ (Haymarket, 11usd95) zum Thema so:

„Wir erleben einen Überfluss an Gewalt und Vergewaltigung gegenüber Frauen in unserem Land und auf der ganzen Welt, was aber dennoch nicht als Menschen- oder Bürgerrechtsangelegenheit wahrgenommen wird, oder auch nur als Krise, oder Muster. Gewalt hat keine Rasse, keine Religion, Klasse oder Nationalität, aber ein Geschlecht“.

Womit Frau Solnit schon wieder Recht hat: Eines der grössten gesellschaftlichen Probleme unserer Zivilisation wird nach wie vor ignoriert. Und es sollte eine Herausforderung für alle „Nicht-Brociopathen“ sein, dieses Problem zu lösen.

via anonymous, video democracy now

9 Kommentare

  1. Womit Ms. Solnit hier spielt, ist eine alte Leier: „Frauen sind die größten -und einzigen- Opfer, und niemand schützt sie, weil Patriarchie die Welt beherrscht.“
    Ich setze diese Behauptung in Anführungszeichen, denn sie ist nur „politisch korrekt“. Der Vorfall hier, in den ein gestörter Mann etwas unzusammenhängende Misogynie gelabert und dann doch erheblich mehr Männer als Frauen (und sich selbst) umbrachte, ist in etwa gleichem Maße ein Beweis weltwweiten Frauenhasses als es die berühmt-berüchtigten Hexenverfolgungen waren, die zwar nur 1/3 männliche Opfer, aber 70% weibliche Beschuldiger aufwiesen. Wer also „Verfolger“ war, ist auf keinen Fall dem „Patriarchat“ anzulasten. Desgleichen den auch hier – aber mißbrauchen kann man/frau Halbwahrheiten immer.

    Gefällt mir

    • Du musst hier nicht so einen Unsinn erzählen. Aber es steht dir frei, das zu tun.

      Gefällt mir

      • Herzlichen Dank für deine Güte.
        Dennoch liegt mehr Unsinn in der immer wieder beim geringsten Anlaß vorgebrachten, doch grundlosen, Panikmache seitens jener professionellen „Opfer dieser schlimmen Männerwelt“.
        Es gibt schlimme Männer – UND Frauen. Ich denke da immer daran, wie die verblichene Andra Dworkin ihre feministischen Schwestern warnte: „Wenn ein Geschlecht sich dem anderen überlegen, oder das andere als schlechter ansieht, ist seine Einstelng nicht weit entfernt von der Rassenauffassung des Dritten Reiches.“

        Gefällt mir

  2. Eines der größten Gesellschaftlichen Probleme ist, dass viele der Opfer des Patriarchs männlich sind. Wie dieser Fall zeigt.

    Und das zweite ist, dass die (männlichen) Opfer, durch die von Feministinnen ständig verbreitete These „alle Männer sind Täter“ noch mal stigmatisiert werden.

    Das Problem ist, dass in diesen Kreisen Gewalt leider unterschiedlich bewertet wird. Ich glaube kaum ein Mann hat keine Erfahrung mit „Patriarchaler“ Gewalt gemacht. Viele Todesopfer von Auseinandersetzungen unter Jugendlichen sind genau deshalb gestorben. „Was guck’ste so blöd ..“ – ist wohl so ein typischer Auslöser und Anlass mal einfach zu zuschalgen. Aber diese Fälle werden nicht wahrgenommen, als das was sie sind. Männlicher Scheiß!

    Gefällt mir

  3. Fritz du bist mal wieder fürchterlich dumm! Hast du denn nicht gehört, dass in Ost-Wuhan eine Frau einen Mann geschlagen hat??? Deine Argumente sind damit alle INVALIDE!!!

    Gefällt mir

    • Oh. fuck.

      Gefällt mir

    • Ich kene Ost-Wuhan nicht sio gut wie Hong Kong, aber da gab es erst kürzlich die Ablehnung der Berufung von Frau (Witwe) Kissel, die durch den „Milk-shake-murder“ Berühmtheit erlangte. Ihre Erwartung war offensichtlich durch US-Feminismus geprägt, nämlich Freispruch aufgrund (unbewiesenen) Leidens durch ständige Grausamkeit und Vergewaltigung. „Leider“ hatte keines der beiden Kinder noch der beiden Dienstmädchen selbiges bemerkt – und die Ärztin, die dahingehend aufgesucht worden war, hatte diese Erklärung vorliegender Verletzungen als nicht zutreffend beurteilt – also nur vorbereitende Entschuldigung des geplanten Mordes. Wieviele aber kommen mit so etwas durch?

      Gefällt mir

      • Im Ernst? Dafür gibts Statistiken. Sowohl nicht falsche Anschuldigungen als auch nicht geahndete Gewalttaten.

        Gefällt mir

        • Es gibt auch Statistiken mit Bezug auf Gewalt gegen Frauen – oder falsche Anschuldigungen derselben, wie Vergwaltigung, bei welche eben nichr die feministisch behauptete Maximalzahl von 2% erscheint, sondern 50%.
          Vorsicht ist geboten bei allen Statistiken oder Aussagen von feministischer Seite, denn gut 80% davon sind nur „politisch korrekt“ – d.h. zumeist fabriziert.
          Daß dieser Fall eines Geistesgestörten als „allgemeine Männern“ zugeschrieben wird, isr eben auch eine klare Repräsentation des Männerhasses (Misandrie), der wesentlich weiter verbretitet ist als die oft angeschrieene ‚Misogynie‘.

          Gefällt mir


Comments RSS TrackBack Identifier URI

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s