Hunger King: Finnischer Fast-Food-Sozialismus in Ungarn

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Der Finne Jani Leinonen wurde von seiner nationalen Botschaft in Ungarn eingeladen, dort doch etwas Kunst herzustellen. Mitten in einem Land, das sich auf dem geraden Weg in den Faschismus befindet, eröffnete er das Fast-Food-Restaurant „Hunger King“, wo es zwei ganz verschiedene Service-Bereiche gibt. Für Reiche, und für Arme.

Erstere können auf einem roten Teppich einlaufen und einen Fake-Burger für knapp 2000 Euro erwerben, letztere bekommen am Tresen eine Burgerverpackung mit einem Mindeststundenlohn von 11 Euro drin ausgehändigt. Die erste Schlange ist immer leer, die zweite gut gefüllt. Die ungarische Regierung, verantwortlich für Gesetze gegen Obdachlose, Bettler, Sinti, Roma, sowie für eine zunehmende Entdemokratisierung des Landes, reagiert nervös und ruft bei der finnischen Botschaft an. Auch, weil man von der „Hunger King“-Website aus direkte Tweets an führende ungarische Politiker schicken kann. Wir sehen: Kunst ist sehr wohl in der Lage, Öffentlichkeit und politische Wirkung zu erreichen. Mehr davon!

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