Google löscht das „Recht auf Vergessen“

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Die grosse weisse Suchmaschine hat einen Trick ‚gefunden‘ (pun intended), um das fatale EU-Urteil auf ein „Recht auf Vergessen“ auszuhebeln. Dieses frei erfundene neue Recht wird vor allem dazu missbraucht, unangenehme freie Berichterstattung zu unterdrücken, indem man das betreffende Suchmaschinenergebnis löschen lässt. Was tut Google dagegen? Transparenz.

Man entfernt den Suchtreffer, etwa auf einen Zeitungsartikel, verständigt aber gleichzeitig die betreffende Publikation. Die dann natürlich sofort einen neuen Artikel publiziert, mit Verweisen auf den Originalergebnis und allem Ausdruck der Entrüstung über diese Behinderung der freien Presse. Den dann der betreffende Wahrheitsscheue wieder „Entsuchen“ lassen muss, worauf Google…. ein endloses, geflochtenes Band, nicht wahr?

techdirt

1 Kommentar

  1. Anders formuliert: Google bestimmt selbst, was zensiert wird. Eine Garantie auf diese Vorgehensweise gibt es vermutlich nicht. Nett, daß sich Google nicht sagen läßt, was sie zu tun und zu lassen haben – die NSA fährt im Grunde die gleiche Schiene. Sympathischer wird Google deswegen nicht.

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