Europäische Zentralbank rät zu Lohnerhöhungen in Deutschland

Domsjo_Fabriker

Wie zuvor schon die Bundesbank spricht sich die EZB für Lohnerhöhungen im wirtschaftsstärksten EU-Mitgliedsstaat aus. Andere Länder der Eurozone würden durch die niedrigen deutschen Lohnabschlüsse weiter in Schwierigkeiten gedrückt.

„Der Arbeitgeberverband Gesamtmetall bezeichnete die Äußerungen allerdings als „nicht hilfreich“, da sich die Unternehmen bereits um die ausufernden Arbeitskosten sorgten.“ War klar. Der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB), Reiner Hoffmann, reagiert ebenfalls gereizt. Gegenüber dem Handelsblatt sagte er: „„Die Sozialpartner brauchen keine Belehrung in der Tarifpolitik“. Nein, nicht Sie Konzernfreund, sondern die Arbeitnehmer. Die brauchen jemanden, der ihnen den Rücken stärkt. Was aber anscheinend weder ein SPD-Wirtschaftsminister noch der ehemals so mächtige DGB hinkriegt.

(Auch hier: Ich kann nichts dafür, ich habe Piraten gewählt).

derstandard, tagesspiegel, pic pd

2 Kommentare

  1. die drecks-laiken und stiefel-lecker der (arbeitnehmer)-gewerkschaften sollten lieber mal das maul halten. die haben die arbeitnehmerschaft doch schon vor mehr als 30 jahren immer mehr verraten, im stich gelassen und regelrecht verkauft.

    ich war mal viele jahre bei der BAU-gewrkschaft dabei. ca. (anfangs) 23+ – (zum schluss) 48+ D-Mark/Monat mitgliedsbeitrag – leistung in 15 jahren mitgliedschaft NULL KOMMA NULL. + NIX. ganz im gegenteil – ich konnte zuschauen wie sich mein einst eigentlich ganz ordentlicher lohn (plus zulagen für montage, schmutz- und gefahren-gelder) in den jahren 1983 – 1998 (real und bereinigt) praktisch halbierte. WOHLGEMERKT – das war noch lange vor den zusammenschlüssen der gewerkschaften und einführung des EUROs!!!

    erst halbiert und dann gestrichen – weihnachtsgeld

    erst halbiert und dann gestrichen bzw. umgewandelt in zeitkonto – urlaubsgeld
    (zeitkonto konnte man aber knicken denn es kam regelmäßig zur auszahlung auf einen normalen monatslohn zum vollen steuersatz weil nie neue mitarbeiter eingestellt wurden außer es ging jemand oder starb jemand)

    erst halbiert, dann voll versteuert und dann gestrichen – die sogenannte „auslöse“

    erst halbiert und dann gestrichen – schlechtwetterzulagen

    halbiert – gefahrenzulagen

    halbiert – wegegeld

    in den 90ziger jahren gab es so gut wie keine lohnerhöhungen. und wenn doch dann schlug die steuer meist gleich zweifach zu. erst durch eine höhre klasse und dann als alles mal ein bisschen besser lief durch 2 mehrwertstuererhöhungen 1993 und 1998.

    dazu kam das man immer weniger von der steuer absetzen konnte.

    wenn jetzt jemand mit verträgen daherkommen sollte –

    auch damals schon (also ende der 80ziger, anfang der 90ziger) wurde schon so gut wie nichts mehr in verträgen festgehalten. und das in voller übereinstimmung mit den gewerkschaften. von deren seite wurde ein zugeständnis nach dem anderen ohne gegenwehr gemacht während ihre (glas)-paläste immmer größer wurden und ihre gehälter (vor allem vorstandsgehälter) immer weiter anstiegen (siehe oben die qua mehr als verdoppelung der mitgliedsbeiträge in meiner mitgliedszeit).

    und wie es heute aussieht will gar nicht mehr so genau wissen. mir reicht das was ich am rande so mitbekomme völlig um einen „solchen“ hals zu bekommen.

    zu dem drecksverein „arbeitgeberverband“ will erst gar nichts sagen ohne gleichzeitig zu den waffen zu rufen.

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  2. ..ich wollte bemerken, dass es ganz nebenbei auch ein paar Millionen Arbeitnehmer gibt, die nicht auf eine Gewerkschaft hoffen dürfen, wenn es um die Ausfechtung ihres Lohns geht ;-)

    Wer da auf den Mund gefallen ist, wird nie eine Gehaltserhöhung aushandeln können. Und ich glaube nicht, dass Geschäftsführungen in diesem Land freiwillig das durch die Kraft anderer Menschen in ihre Taschen gewirtschaftete Geld wieder rausrücken werden, nur weil ein paar Bankenverbrecher die Gerechtigkeitskeule schwingen wollen.

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