Weniger Verkehrstote durch Cannabisfreigabe

COTotalDeaths

Im US-Bundesstaat Colorado wurde 2012 durch Volksabstimmung Cannabis legalisiert. Nicht nur für medizinische Zwecke, nein, auch einfach so, zum Entspannen. Seither hat die Zahl der Verkehrstoten signifikant abgenommen. Ob es daran liegt, dass man bekifft sicherer fährt als betrunken, muss noch untersucht werden. Was wir sicher wissen ist:

Weniger Tote (und sicher auch Verletzte). Brauchen wir noch andere Argumente? Wieviele Menschen müssen noch sterben, bis die Vernunft über Ideologie siegt und wer übernimmt die Verantwortung? washingtonpost

CoTrafficDeaths

6 Kommentare

  1. Weniger Verkehrstote _nach_ Cannabisfreigabe – ohne die Zahlen aus den Jahren unmittelbar davor ist die Grafik wertlos.

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  2. Hallo Fritz!
    Es gab schon einmal eine (weltweit einzigartige) wissenschaftliche Untersuchung über Cannabis im Strassenverkehr – in Utrecht/Niederlande. Dort wurden Personen bekifft und alkoholisiert an das Steuer gesetzt. Dabei wurde festgestellt, dass bekiffte Menschen im Gegensatz zu Alkoholiker ihre Fahrtüchtigkeit viel besser einschätzen können. Je bekiffter, desto langsamer wie umsichtsvoller fuhren diese und ließen ab einem bestimmten Grad des Rausches einfach das Auto stehen. Alkoholisierte Menschen dagegen wurden immer übermütiger und schätzten ihre Fahrtüchtigkeit falsch ein. Leider kann ich auf die schnelle keinen Link dazu finden.

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  3. mit rückblick auf meine jungen jahre kann ich die studie nur bestätigen. und zwar auf mein persönliches verhalten hin bezogen sowohl auch auf das verhalten von freunden und bekannten.

    so kam es schon mal hin und wieder vor das ich mich im leicht angetrunken zustand hinters steuer setzte, nicht aber ein einziges mal im bekifften zustand.

    dasselbe kann ich auch von freunden und bekannten – mit sehr wenigen ausnahmen – behauten. und sogar bei den wenigen ausnahmen konnte ich oft (ich im völlig nüchternen zustand) beobachten das sie, je nach grad der benebelung, extrem vorsichtig und extaxt den vorschifften entsprechend (natürlich mit ausnahme des bekifftseins) fuhren. niemals übermütig oder agressiv.

    auch ist mir kein einziger fall bekannt das jemand im bekifften zustand einen unfall hatte, ganz im gegenteil zu den etlichen über die jahre angesammelten ttoten und verletzten (auf dem land kennt man sich halt sehr weitverzweigt und klein-städte übegreifend) die allesamt – mit ausnahme dessen das unfälle auch einfach mal so passieren können – fast ausschließlich wegen alkohol am steuer unfälle bauten, viele im bereich der berühmt-berüchtigten „disco-horror-unfälle“ und dergleichen. auch meine damalige freundin (vor mehr als 20 jahren) kam bei einem solchen unfall ums leben weil der umgefallgegner völlig besoffen war.

    es hängt ganz einfach mit der wirkungsweise der verschiedenen substanzen zusammen. denn während alkohol mehr und mehr den verstand ausschaltet und ein rein triebhaftes verhalten befördert – so verhält es sich mit THC fast genau diametral entgegengesetzt. man wird nachdenklicher, man spekuliert meist mehrmals darüber ob man dieses oder jenes tut oder sein lässt. natürlich nur insofern das man sich die birne nicht komplet zudröhnt. aber in dem zustand ist man dann sowieso nur noch froh darüber sich überhaupt nicht mehr bewegen zu müssen (ganz zu schweigen davon den gedanken zu hegen ein auto oder sonst irgend etwas fahren zu wollen) oder man macht einfach nur die augen zu und versinkt in eine art komatösen tiefschlaf.

    ich kenne/kannte auch niemanden, und ich kannte/kenne wirklich sehr viele THC user, man kann schon von einigen hundert über ganz deutschland vertelt sprechen (man traf/trifft sich halt in discos, konzerten, treffen und veranstaltungen aller art) in meinem weitverzweigten freundes- und bekanntenkreises der unter THC einfluss – ganz im gegensatz zu unter alkoholeinfluss – besonders gewalttätig wurde, oder überhaupt lust verspürt hätte besonders aggressiv aufzutreten. und wenn ausnahmsweise doch einmal, dann waren das bestenfalls kleinere (meist verbale) rangeleien auf kindergarten-niveu.

    man stelle sich nur einmal vor (träumen darf man ja schließlich noch) das überall in den gebieten in denen gerade jetzt krieg herrscht – und dass all das politiker und eliten-gesocks – anfangen würden zu kiffen.
    und auch das es gesetz würde das man erst einmal einen docht durchziehen oder einen keks einwerfen müsste bevor man in ein zB. fußballspiel rein dürfte . . .

    . . . mann-O-mann, was wäre das auf einen schlag für eine friedliche welt!!!

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    • . . . mann-O-mann, was wäre das auf einen schlag für eine friedliche welt!!!

      Tja, und genau deshalb wird es nicht so weit kommen.
      Wollten nicht die Amis mal in den 60er Jahren mit LSD Super-Soldaten züchten? Kurz darauf wurde LSD verboten, weil die Jungs auf einmal nur Super-keinen-Sinn im Krieg fanden. Wo kämen wir da hin, wenn uns plötzlich die Soldaten ausgingen?

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  4. Vielleicht wäre der erste Schritt zur Vernunft Korrelation nicht mit Kausalität zu verwechseln?
    Auch auf die Gefahr hin, dass dann das eigene Weltbild und die eigene Ideologie nicht bestätigt wird.

    Ja wir brauchen noch andere Argumente, das ist nämlich kein Argument.

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