Wikipedia vertrauenswürdiger als TV und Zeitungen

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Eine Yougov-Umfrage in Britannien ergab, dass 64 % den Wikipedia-Autoren, aber nur 61 % der BBC (vergleichbar mit unserer ARD) und grade mal 45 % den führenden Tageszeitungen vertrauen. Zur gleichen Zeit sinnieren anständig bezahlte FAZ-Autoren, warum das Zeitungssterben so bedrohlich wirkt. Deswegen (11k2).
boingboing, faz

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9 Kommentare

  1. warum auch nicht? die wiki-autoren erfüllen doch fast in jeder hinsicht ihre „journalistische“ pflicht (obwohl sie nicht mall journalisten im herkömmlichen sinne sind). sie schreiben (zumindest die allermeisten) höchstmöglich neutral. prüfen die fakten (auch wenn es mal etwas länger dauert), beraten sich und prüfen es nochmals – und wenn mist, propaganda. PR- und lobbysten-dreck u.ä. in den artikeln drinstehen dann werden sie korrigiert oder der dreck fliegt gleich ganz raus. und wenns nötig ist werden huren-autoren und oder aber – gesperrt.

    natürlich hat es schon und wird es immer schwierigkeiten und ungenauigkeiten geben, aber den leuten von wiki muss man wirklich allen respekt dafür zollen das sie sich überaus bemühen solcherlei auf einem sehr sehr niedrigem level zu halten.

    warum sollte man also ausgerechnet denen misstrauen (außer dem allgemeinen ganz gesundem misstrauen)?

    von denen und von etlichen news-bloggern sollten sich die „qualitäts-journalien-huren“ am besten gleich mal ein paar scheiben abschneiden.

    aber erst rumhuren und sich an den meistbietenden verscherbeln – und dann wenn die muschi ausgeleiert, verwanzt und vor eiter stinkend ist herum-jammern das keiner mehr einen stich bei ihnen machen will.

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  2. Ich bin mir da nicht sicher, Knallbonbon. Die Neutralität von Wiki ist mir schon öters als zweifelhaft aufgefallen, besonders eben in Gebieten, die unter das (vor allem auch US geförderte) Gebiet der „Gesellschaftsumwandlung“ (‚Social Engineering‘) fallen.
    Wiki-Eintragungen dort sind eindeutig einseitig und iedeologisch – und jeder Versuch der Korrektur wird abgeschossen (und das tag-und-nacht, rund-um-die-Uhr.
    Das erinnert mich an meine eigene Militärzeit: wir hatten das auch in der Flugüberwachung Ost, und jede verdächtige Bewegung wurde sofort bekämpft.
    Da frage ich mich: Gibt es bei Wiki auch einen solchen (geheimen) „Wachdienst“, der alle natürliche Geschlechtlichkeit, Freude und Arterhaltung unterdrückt – und vor Gefahren für den so heiß erwünschten totalen Verhaltens-(„Gender“)-Freiraum warnt ?

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    • Warum gibt es dann zu jedem Pornodarsteller eine Biografie?

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      • Hallo, Milchzahn
        (übrigens: meine Tochter ist 30 und hat noch alle)
        Das mit dem Porno ist sehr einfach:
        Es ist Bestandteil des neuen „Kultur“-Bildes.
        Alles, das der „Unterdrückung“ durch natürliche Gegebenheiten (Geschlecht, Freude, Arterhaltung, Kinderliebe und Gemeinschaftsregeln) widerspricht, ist „gut“ und „fortschrittlich“.
        Die Pornodarsteller passen also genau mit in die „Befreiung“.

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        • Hallo, Milchzahn – nochmal:
          Hier ist etwas seltsames passiert. Ich schrieb:
          Alles, das der “Unterdrückung” durch natürliche Gegebenheiten (Geschlecht, Freude, Arterhaltung, Kinderliebe und Gemeinschaftsregeln) widerspricht, ist “gut” und “fortschrittlich”.
          Und das mit der „falschen Erotik“ verschwand sofort.
          Solche Zensur ist bedenklich!
          Ich hätte vielleicht auch noch deutlicher werden und anfügen sollen:
          Alles, das der “Unterdrückung” durch natürliche Gegebenheiten (Geschlecht, Freude, Arterhaltung, Kinderliebe und Gemeinschaftsregeln) widerspricht, ist “gut” und “fortschrittlich”.

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          • Die Einlage ist wieder verschwunden!
            Fritz, wer zensiert hier?

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  3. Natürlich ist Wikipedia vertrauenswürdiger. Selbst wenn ein Artikel gefärbt ist oder Fakten unterschlägt, so laden die Querverlinkungen zumindest zum „recherchieren“ ein und evtl. stößt man im nächsten Artikel schon auf eine andere Sichtweise..

    In der Zeitung hingegen ist dies nicht erwünscht, es soll die Sicht der Zeitung übertragen werden.

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    • Moment mal:
      Wenn nur „Querverbindungen“ zur möglichen Wahrheit führen, ist der Ansatz zu derselben im Geschriebenen vorenthalten und wird nur durch vorherige Kenntnis anderer Umstände und starke analytische Methode sichtbar.
      Der Autor selber wünscht das aber nicht, sonst würden wir uns nicht auf seine Freudschen Fehllleistungen verlassen müssen.

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  4. Dr.J,, ich weiss nicht, was du meinst. Ich lass deine aus meiner Sicht mitunter sehr individuellen Meinungsäusserungen jedenfalls drin, und Automattic ist da auch sehr gemütlich.

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