US-Studie: Weniger Herointote durch Cannabisfreigabe

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Ein weiteres Argument für die Freigabe von Cannabis kommt aktuell von Marcus A. Bachhuber, Brendan Saloner, Chinazo O. Cunningham und Colleen L. Barry, die ihre Untersuchung der US-Todesfälle durch Opiate von 1999 bis 2010 im Zusammenhang mit der zunehmenden Cannabis-Freigabe gerade im Journal of the American Medical Association veröffentlichten. Demnach sterben in Bundesstaaten mit freigegebenem Cannabis deutlich weniger Menschen an Opiatüberdosis als in Staaten, in welchen alle „Drogen“ gleichermassen verboten sind. pdf via vox, pic 420

1 Kommentar

  1. eine rein logische folge der freigabe, denn wo der gemeine cannabis konsument früher – vor allem die jungen, noch besonders verführbaren – ihren „stofff“ bezogen, also beim „freundlichen“ dealer nebenan, waren auch die harten stoffe mit höherer profit-marge zu finden. inklusive dem ganzen menschenverachtenden schwerst-kriminellen apparat dahinter.

    mit der kontrollierten abgabe von cannabis fällt dieser ganze apparat aber weitgehend weg. übrig bleiben dann nur noch die zwar ebenfalls illegalen, aber dennoch größtenteils harmlosen kleinverteiler-kreise, angefangen vom großen bruder/schwester über den „coolen“ onkel/tante bis hin zum guten freund der einen kennt der alt genug ist das zeug legal zu kaufen und es dann für einen kleinen profit (um zB. den eigenen konsum zu decken) oder zum selbstkostenpreis weitergibt. aber auch die wie auch immer kranken omas und opas die hie und da mal ein paar gramm ihres medizinischen shits an die enkel verteilen usw.

    in jedem fall haben es die opiate- und chemie-verchecker aber wesentlich schwerer immer neue, meist sehr junge „einstiegs-opfer“ (die halt auch mal ein bisschen probieren wollten) zu finden die sie dann solange weichkochen können bis sie auch mal andere sachen probieren und daran hängen bleiben.

    bestimmt auch nicht zu verachten ist der anteil potentieller jugendlicher user, der von vornherein wegfällt weil es einfach keinen spaß macht etwas zu tun was eh kaum verboten ist oder gesellschaftlich geächtet wird.
    denn nichts ist für 11 bis 16/17 jährige langweiliger als das zu tun was alle anderen tun. es fehlt einfach der der gute alte rebellenions-faktor. der reiz ist einfach weg. vor allem für den typisch clichéhaften vorstadt che guevara. die gehen entweder gleich die volle meile, oder sind (mehrheitlich) voll dagegen.

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