Neuseeland: Hacker bringt die Parlamentswahlen ins Wanken

dotcom_elections

Im Inselstaat der Kiwis, Schafe und der endlosen Pazifikstrände stehen im September Parlamentswahlen an. Die etwa 4,5 Millionen Einwohner (minus Minderjährige und so) kreuzen dann die Zusammensetzung des nächsten Parlaments zusammen. Für den Rest der Welt wurde die ansonsten steife Veranstaltung zum Party-Event, als Kim Schmitz/Dotcom seine Kandidatur verkündete und in einer Listenverbindung seiner Internet Party mit der Mana Party der Maori-Ureinwohner ins Parlament drängt. Dabei wird er selber gar keinen Sitz im House of Representatives bekommen können, weil er (noch) keine neuseeländische Staatsbürgerschaft besitzt. Jetzt ist der Wahlkampf nochmal eine Ecke bunter geworden, und Schmitz beteuert, er habe nichts damit zu tun.

Der ansonsten unbekannte Hacker Rawshark veröffentlichte nämlich Emails zwischen Justizministerin Judith Collins und einem Enthüllungsblogger („Whale Oil“), die schliesslich gestern zu ihrem Rücktritt führten. Eine peinliche Schlappe für die regierende National Party. Obwohl Schmitz vehement bestreitet, dieser Rawshark zu sein, hat er andererseits für 5 Tage vor der Wahl grosse Enthüllungen angekündigt und dabei Verbindungen zu „Assange“ angedeutet.

Ich finde, von soviel Hype kann sich die Piratenpartei durchaus eine Scheibe abschneiden. Warum nicht 2017 gleich Schmitz, Assange und vor allem Snowden als Bundestagskandidaten aufstellen? Aber das sind ja noch drei Jahre hin, bis dahin kommen noch viele spannende Wahlen auf uns zu. zdnet, tvnz, pic one tv nz

5 Kommentare

  1. Weil Schmitz, gelinde gesagt, ein Arschloch epischen Ausmasses ist? Sollte der jemals mit den Piraten in Verbindung gebracht werden, war’s das mit meiner Unterstützung.

    Gefällt mir

    • wer sind diese piraten, von denen du sprichst??

      Gefällt mir

      • war da nicht mal was? mit karibik und vor 300 jahren oder so ähnlich?

        Gefällt mir

        • Da war was: Kilikien, 2.Jh.v.Chr.

          Gefällt mir

          • wobei die (kilikier) aber eine ernstzunehmende seeräuber-MACHT darstellten weil sie eben nicht aus lauter einzelnen versprengten – und sich immer wieder selbst zum HORST degradierende – egozentrikern bestanden, sondern knapp eineinhalb jahrhunderte an einem strang zogen und sogar ROM des öfteren in den arsch traten und das fürchten lehrten.

            Gefällt mir


Comments RSS TrackBack Identifier URI

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s