Kim Dotcoms Moment der Wahrheit

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Kim Dotcom/Schmitz hält also mitten im neuseeländischen Wahlkampf eine öffentliche Pressekonferenz ab, mit Glenn Greenwald als Gast und Zeugen. Der Inhalt in kurzen Worten: Der Regierungschef von Neuseeland, John Key, habe mit dem Filmstudio Warner Brothers ausgehandelt, dass er Kim in die USA ausliefern würde, damit Warner den Hobbit in Neuseeland dreht.

Ein Versuch, Dotcom aus Hong Kong zu entführen sei demnach wohl zuvor gescheitert. Kim veröffentlichte Emails, die eine solche Vereinbarung beweisen, allerdings wird die Echtheit der Mails von Absender und Empfänger bestritten. Jetzt müssen wohl die Neuseeländer an der Wahlurne entscheiden, was sie von der Sache halten. Für mich ist die Sache übersichtlich: Ich würde von Kim ungern einen Gebrauchtwagen kaufen, aber er ist trotzdem um mehrere Lichtjahre glaubwürdiger als Warner Brothers und deren Buddies. Go, Kim, go!

nzherald, pic clickykbd cc by nc sa

Hier ist die Aufzeichnung des Events. Kann sein, dass ihr zum Ansehen nen Proxy braucht.

2 Kommentare

  1. ein berufsbetrüger, der sich über korrupte politiker beschwert.

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    • Äh, ja. Und was ist daran merkwürdig oder falsch?

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