Chiphersteller Intel jetzt gegen Gleichstellung von Frauen

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Intel-Firmensprecher Bill Calder bestätigte gegenüber dem Techblog re-code, dass der führende Prozessorhersteller eine Anzeigenkampagne im Gaming-Industrie-Magazin Gamasutra cancelte, weil chauvinistisch orientierte Bro-Gamer sich ausführlich über die Berichterstattung zu Themen wie Gamergate und Feminismus beklagt hatten. Klar, weil sich ein paar reaktionär gebriefte Teenager ausjammern, stellt ihr euch auf die Seite der Schnullerbacken, die glauben, das wahre Gaming gegen böse Feministinnen verteidigen zu müssen.

Oder ihren eigenen chauvinistischen Habitus gegen die Mehrheit der Weltbevölkerung. Wie gut, dass Frauen keine Computer kaufen, was, Intel, hä? Weiss man ja. “We take feedback from our customers very seriously especially as it relates to contextually relevant content and placements.” Ihr erbärmlichen Feiglinge. Im allgemein süddeutschen Sprachraum würde man auch „Zipfelspieler“ sagen.

Mein nächster Gaming-PC läuft jedenfalls wieder mit AMD-Prozessor.

re-code, theverge. das Pic oben zeigt Gamasutra-Auslandskorrespondentin Leigh Alexander

2 Kommentare

  1. Diese ärmlichen Gestalten haben halt nichts erreicht im Leben, außer es in irgendwelche Videospielen zu vergeuden. Und dann kommt eine gutaussehende nicht-total vernerdete Frau an und kann es trotzdem viel besser als sie?! Da müsste man ja ins Zweifeln am Selbst kommen, wenn man nicht einfach die Schuld der Frau zuschieben würde..

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  2. oooooh brother – das könnte gewaltig ins auge gehen.

    es könnte auch bald „der ehemalig führende Prozessorhersteller“ heißen.

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