Piraterie, ein frei erfundenes Problem?

Figure-1-Tera-Studie

Die Anti-Piraterie-Organisation BASCAP stellt heute ihre von Tera Consultants hergestellte ‚Studie‘ zum Thema „Entwicklung der Kreativwirtschaft“ bei der Internationalen Handelskammer vor. Zusammenfassung: Zwischen 2008 und 2011 seien in Europa rund eine Million Arbeitsplätze durch Piraterie vernichtet worden. Diese Zahl ergibt sich, wenn man die tatsächliche Arbeitsplätzentwicklung mit einem ‚angenommenen Wachstum‘ vergleicht.

Zum ‚Beweis‘ für die erwähnten Schlussfolgerungen dient die Infografik oben, aus welcher hervorgeht, dass in allen Bereichen weniger Umsatz gemacht wurde, vor allem in Architektur und bau-bezogenen Dienstleistungen, ausser bei TV-Sendungen, Filmproduktion, Design und Nachrichtenagenturen. Daraus müssen wir also schliessen, dass das Platzen der Immobilienblasen Europas nach der Finanzkrise auf Piraterie zurückzuführen ist, während die positive Umsatzentwicklung in den erwähnten Branchen ebenfalls zu Arbeitsplatzverlusten führte. Mal im Ernst: Wer soll diesen gequirlten Schwachsinn glauben? EU-Abgeordnete? Wir jedenfalls nicht.

Lest den Artikel dazu auf netzpolitik. (pic/grösser)

2 Kommentare

  1. ach? etwa echt eine ganz neue erkenntnis?

    ich glaube nicht!!!!!!!!!!!

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  2. Wer sich über Piraterie schlaumachen will, sollte seinen Blick nach Somalia werfen. Alles andere ist keine Piraterie, sondern wird lediglich so benannt. Kapitalismus sei dank.

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