Wikinger vs Christliche Fundamentalisten 1:0

olaf

In Kanada lodert seit wenigen Tagen ein fundamentaler Religionsstreit auf – wenn es denn einer ist. Für die eine Seite ein klarer Fall von Menschenrechtsverletzung, für die andere ein ebenso klarer Fall von unverhandelbarem, kulturellem Stolz: Amaruk vs das Christentum.

Die norwegische Outdoor/Adventure-Touristikfirma Amaruk (Filialen in Nordamerika und Neuseeland) bietet Expeditionen in zumeist nordische Einöden, zu Preisen ab 10.000 Euro (Antarktis kostet das etwa 20fache). Die junge Kanadierin Bethany Paquette (Bild unten) sah das Stellenangebot als Wilderness Guide als ihren Traumjob und bewarb sich nach Abschluss eines Studiums an der Trinity Western University beim Adventure-Anbieter. Dieser allerdings lehnte die Bewerbung ab und verwies auf ihre unvollständigen Qualifikationen. Gänzlich unamerikanisch, dafür aber sehr norwegisch, fügte der beantwortende Instructor Olaf Amundsen (Bild oben) hinzu, bei ihrem „Abschluss“ in Biologie handle es sich um den einer fundamentalistisch christlichen Universität (die Kreationismus propagiert, von ihren Studenten sexuelle Abstinenz vor der Ehe fordert und Homosexualität strikt ablehnt), was ein zusätzliches Problem darstelle, weil Amaruk, anders als die Trinity Western sehr für Diversität einstehe, und das Recht, mit jedem Menschen Sex zu haben oder ihn zu heiraten, ganz wie man wolle. Die Firma verstehe sich auch nicht als christlich, und die meisten Amarok-Mitarbeiter sehen das Christentum als etwas an, das ihre Kultur, Tradition und Lebensweise zerstört habe.

bethany

Nun ja. Wikinger. Winziges Problem: Die junge Kreationismusabsolventin fühlt sich in ihren Menschnrechten verletzt und schreibt einen selbstgerecht-christlichen Brief, in dem sie versucht, die betreffenden Wikinger über Religion zu belehren. Mit der abschliessenden Grussformel: „Gott segne Dich“. Uh. Nicht gut. Mehrere sehr deutlich formulierte Antwortschreiben von verschiedenen Mitgliedern des Amaruk-Managements später nimmt sie sich einen Anwalt, um wegen Diskriminierung und Menschenrechtsverletzung zu klagen.

Unter den Antworten der Amaruk-Manager finden wir folgende Deutlichkeiten: „Bethany, ich bin kein kleiner Junge aus den First Nations, der durch jahrelangen sexuellen Missbrauch seitens eines Priesters und Eingesperrtsein im Konzentrationslager einer konfessionellen Schule in Unterordnung gepresst wurde, sondern ein Wikinger mit einem Doktorgrad in Nordischer Geschichte, also ist deine Propaganda bei mir sinnlos. … Dein abschliessendes ‚Gott segne Dich‘ ist eine persönliche Beleidigung für mich, und ein weiteres Zeichen dafür, dass du versuchst, mit deine persönliche religiöse Überzeugung überzustülpen … Ich möchte nicht von einem Typen gesegnet werden, … in dessen Namen die schlimmsten Verbrechen und Menschenrechtsverletzungen begangen wurden. Wenn ich diesen Typen träfe, würde ich ihn ficken“. Das ist tatsächlich sehr klar formuliert.

Was sollen wir jetzt davon halten? Haben die Wikinger tatsächlich Bethany diskriminiert? Oder haben sie sich nur gegen eine aus ihrer Sicht bigotte, fundamentalistische, religiöse Haltung verwahrt? Ich möchte hier kurz darauf verweisen, dass wir alle Salman Rushdie, der in einem belletristischen Werk islamische religiöse Traditionen in Frage stellte und dafür in einer Fatwa mit der Ermordung bedroht wurde (die Fatwa besteht nominal noch, wird aber von islamischen Rechtsgelehrten für ungültig gehalten) bewundern und für einen Helden halten. Weil er erfolgreich das Übergreifen von Religion auf Menschenrechte aufgezeigt hat.

Olaf Amundsen, Wikinger und Doktor für nordische Geschichte hat seinerseits in einem sehr farbig formulierten Schriftstück das Übergreifen der Religion auf Menschenrechte gezeigt, allerdings nicht im Islam, sondern im von mir bewohnten, christlich gezeichneten Kulturkreis. Olaf Amundsen ist daher mein Held des Tages, was ich ihm in einer eigenen Email auch mitteilen werde.

cbc via mefi

19 Kommentare

  1. Nicht leicht sowas. Ich denke, bei der Geschichte haben sich alle nicht mit Ruhm bekleckert: die Firma, die eine Dame ablehnt, nur weil sie auf einer bestimmten Uni war (muss ja nicht heissen, dass sie deren Werte vertritt, auch wenn das hier in diesem Fall wohl zutraf), die Dame, die dann wohl, ausgehend von Deiner Beschreibung, anfängt zu predigen und sich über Diskrimierung auszulassen – die wohlgemerkt ja stattgefunden hat, das muss man auch erwähnen.
    Auf der anderen Seite hat eine Firma natürlich das Recht, einen potentiellen Mitarbeiter dann nicht einzustellen, wenn er nicht zur Firma passen würde. Nur, ob man das so machen würde.
    Besonders berühmt finde ich die Antwort des „Wikingers“ (oh, bitte) auch nicht, da er auf der einen Seite Respekt für sich verlangt, auf der anderen Seite diesen aber vermissen läßt – und die christliche Religion auf die Kreuzzüge zu reduzieren, ist mit Verlaub gesagt genauso BS, wie Homosexuelle auf diesen einen Aspekt ihrer Persönlichkeit einzustampfen.
    Von daher – ja, das war diskriminierend, so, wie es angestellt wurde – das Recht, nicht mit Fundamentalismus belästigt zu werden hat jeder Mensch aber nichtsdestotrotz.

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    • das war ein typischer fall von „wie man in den wald hineinruft“. schließlich hat er zuerst nur ganz klar erklärt warum sie – von ihren in seinen augen mangelnden qaulifikationen abgesehen – sonst nicht zusammen passen würden.

      ihre antwort darauf war eine reine provokation. dummerweise ist er darauf eingehen, aber wer weiß schon wie viel er schon ertragen und einstecken hat müssen.
      irgendwann platzt jedem mal der kragen.

      ich kann es nachvollziehen, ich hatte schon genug mit solchen brunzdummen religioten und kreationisten zu tun. es bereitet ja schon richtig schmerzen denen nur zuzuhören, richtig heftig wird es dann wenn sie anfangen dich zu zutexten und versuchen zu überzeugen.

      (stell dir charlie brown vor)

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  2. die tussie ist doch ein glasklarer fall von von fortgeschrittener religiotie.

    ihr dummer glaube (den sie von mir aus gerne ganz freiheitlich in ihren vier wänden und ihrer kirche ausüben darf) – der teil mit dem kreationismus meine ich – ist doch die blanke fleisch gewordene diskriminierung, beleidigung und verhöhnung all derer die über die jahrhunderte verfolgt, misshandelt und grausam hingemordet wurden nur weil sie für aufklärung, fortschritt und bildung eingetreten sind.

    man stelle sich das mal so vor:
    man geht mit der durch die wildniss und sieht irgendwo einen bären und bekommt dann von ihr ein; „jaaaa, auch dieser bär wurde von gott erschaffen – und natürlich auch der fisch den er gerade frisst“. usw.

    würg

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  3. kommt es nur mir so vor, oder hat diese frau einen winzigen kopf?

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  4. Die Intoleranz in dieser Spalte (hoffentlich nur heute, und mit Sebasthos ausgenommen) ist nicht sehr überzeugend, daß man/frau es hier mit gleichheitsbedenkenden Personen zu tun hätte.
    Nehmen wir die Sache doch einmal umgekehrt (nur zu einem Aspekt, der offenbar dasmeiste hier ausmachte): Hätte diese Frau sich mit einem Abschluß in „Gender Studies“ von, sagen wir, Wellesley College bei einer christlichen Mission beworben, und wäre sie da abgewiesen worden, weil ihr Abschluß gechlechtliche Fiortpflanzung abstreite (was die Doktrin „Sex is a Construct“ tut), so wäre dies „EINE KLARE DISKRIMINIERUNG!“
    Ich würde dem sogar zustimmen.
    Und deshalb stimme ich der Aussage hier ebenfalls zu,
    DENN: TOLERANZ MUSS NAH BEIDEN SEITEN GEHEN!

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    • du verwechselst toleranz mit akzeptanz. das tun aber die allermeisten.

      nur weil ich jedmandes meinung / lebensanschauung toleriere heißt das noch lange nicht das ich sie akzeptieren muss. ich kann aber des friedens willen darüber hinwegsehen (also tolerieren).

      das ist ja das schöne an einer „relativ“ offenen gesellschaft mit meinungsfreiheit und der möglichkeit zur ambivalenten lebensgestaltung – man kann sich nämlich auch aus dem weg gehen.

      will man aber anderen partout mit seiner einstellung auf den sack gehen muss man halt auch mit dem entsprechenden gegenwind rechnen.

      dann hat man genau 3 möglichkeiten zur auswahl:

      1 man beschreitet einen weg des konstruktiven dialogs.
      2 man geht sich aus dem weg und lässt sich gegenseitig in ruhe.
      3 oder man streitet miteinander und macht sich das leben gegenseitig madig (oder zur hölle).

      leider ist es aber so das gerade viele „religiöse“ (besonders die fundamentalen unter ihnen) es einfach nicht lassen können anderen ihre lebensanschauung (mal mehr mal minder missionierend) aufzwingen zu wollen. viele können es einfach nicht verknusen das andere einfach nicht so leben wollen wie sie.

      natürlich sind es nicht nur oder ausschließlich religiöse (eiferer), es gibt ebenso viele politisch indoktrinierte vollpfosten die solcherlei verstärkte neigungen haben (siehe zB, die ganzen verblendeten neoliberalen „der markt regelt alles“ fetischisten).

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      • Nein, Knallbonbon, ich verwechsle gar nichts – schon gar nicht in der derzeitig.so beliebten Forderung nach -ja: Akzeptanz- dessen, was immer man/frau selbst als Lebensrecht darstellt.
        Ich habe das bewußt aufgegriffen, OB „eine Firma das Recht habe jemanden abzuweisen, der nicbht in sie passen würde“ . Wenn dies so wäre, hätten noch immer viele, sagen wir ‚alternativ-erotische Personen‘ Schwierigkeiten. Das ist jedoch gerichtlich schon abgeschmettert worden.
        ES MUSS ABER AUCH UNGEKEHRT GELTEN!
        Ob und wie die junge Dame in eine Vikingerkultur und ihre Verhaltensweisen hineinpassen würde, ist eine Frage, die ich lieber nicht diskutieren möchte – und nicht nur vom Punkte Breivig aus. Ich würde ihr -und den meisten anderen- raten, davon Abstand zu nehmen. Das heißt aber nicht, eine ideologische und daher unzulässige Abweisung einfach hinzunehmen.
        Du gibst ja selbsthier drei Optionen:
        1 man beschreitet einen weg des konstruktiven dialogs.
        2 man geht sich aus dem weg und lässt sich gegenseitig in ruhe.
        3 oder man streitet miteinander und macht sich das leben sauer
        Ich würde für Nr. 1 und 2plädieren, nicht aber für ideologische (rechtlich zweifelhafte) Abweisungsformunlierungen, die, wegen ihrer Arroganz meist schlecht ankommen, was dann Nr. 2 etwas ausläßt.
        Im übrigen ist dieser angebliche Konflikt zwischen Schöpfung und Entwicklung (Creationism vs. Evolutionism) eine politisch hoch gespielte ideologische Kampagne, die eben jegliche ältere Bindung an Regeln und Gesetze abschaffen will (sofern sie nicht dem eigenen Hedonismus dienen).
        Die Darstellung der Weltentwicklung in Genesis ist keineswegs so dumm, wie zumeist von interessierter Seite dagestellt:
        Die Phasen von LICHT aus den Freisetzung von Energie,
        Spaltung in Galaxien und Sonnensysteme, PLANETen,
        von LAND UND WASSER,
        ERSTES LEBEN IM WASSER,
        PFLANZEN
        LEBEWESEN,
        HOM SAPIENS
        ist eigentlich fast korrekt. Ein guter Versuch der Erklärung – und wohl auch auf Beobachtungen gestützt, die eben damals noch nicht „wissenschaftlich“ (nach unserem Begriff) sein konnten. Dennoch: ein ausgezeichneter Versuch, wen man die Mittel der Zeit in Betracht zieht:
        Auch darin vollzieht sich ein Prozess der Entwicklung, und wenn der alte Kirchenvater Augustinus daraus die Lehre schleßt, daß
        „Dies septimus nos ipsi erimus“ – Wir selbst der 7te Tag sein werden – bedeutet das, daß diese „Schöpfung eben nicht in sieben Tagen (von 24 Stunden, sondern Millionen von Jahren stattfand UND stattfindet. Er predigt also Evolution!
        Und ein weiterer Punkt – eine Frage an Erz-Evolutionisten:
        Wenn der Ur-Anfang des Universumr der „Big Bang‘ gewesen ist, ,
        WAS HAT DENN DA GEBÄNGT?
        Toleranz ist eben nicht nur Akzeptanz dessen, das sich jetzt neu heranpirscht, sondern auch dessen, das schin da war. :

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        • [ Erz-Evolutionisten:
          Wenn der Ur-Anfang des Universumr der “Big Bang’ gewesen ist, ,WAS HAT DENN DA GEBÄNGT? ]

          tut das weh?

          du kennst anscheinend nicht mal den unterschied zwischen ernsthafter wissenschaft und pseudowissenschaftlichem kreationismus.

          während es ohne zweifel auch im wissenschaftlichen betrieb bornierte dogmatiker gibt (vor allem früher) so ist kreationismus in seiner gänze nichts anderes als eine vorgefasste religiöse dogmatik egal wie sehr die anhänger sich anstrengen dem ganzen einen wissenschaftlichen anstrich zu geben.

          Wissenschaft (echte, ernsthafte)

          ernsthafte wissenschaft ist ein andauernder prozess des überdenkens und infragestellens des status qou. sie erhebt keinen anspruch auf endgültige wahrheiten, sondern hinterfragt sich ständig selbst. sucht neue antworten auf alte fragen, revidiert vorangegangene feststellungen zugunsten neuer erkenntnisse und entdeckungen mittels forschung und analyse.

          Kreationismus (pseudowissenschaft, doktrin)

          kreationismus hingegen gibt vor selbiges zu tun, wobei aber von vornherein grundsätzlich, schlussendlich und unumstößlich feststeht das IMMER und ausschließlich ein intelligentes design – ergo ein GOTT / ein ÜBERWESEN (vornehmlich christlich) – hinter allem steht.

          Wissenschaft (echte, ernsthafte)

          „BIG BANG“ ist eine THEORIE (wie alles andere auch).
          kein echter wissenschaftler würde ernsthaft behaupten dies wäre der weisheit letzter schluss, sondern nur das nach jahrzehntelanger beobachtung und ständiger überarbeitung mathematischer modelle, durch forschung und immer neuer (dank technischer weiterentwicklung) erkenntnisse die wahrscheinlichkeit hoch ist das es diesen gab.

          Kreationismus (pseudowissenschaft, doktrin)

          GOTT ist ein FAKT!
          intelligentes design ist ein FAKT.

          man darf zwar marginal über das „wie – wann – wo und was“ streiten und diskutieren aber niemals über das WARUM! denn das WARUM steht (und stand) längst fest (ist in sich statisch):
          weil GOTT (das ÜBERWESEN) es so gemacht (designed) / es so und nicht anders gewollt hat – PUNKT und keine weitere diskussionen – weil nach vollendung des kreises nur wieder der anfang steht; nämlich GOTT (das ÜBERWESEN).

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          • O Knallbonbon,
            da bist Du aber auch wieder sehr ideologisch in Deiner Auffassung von den sogenannten Gegensätzen. Wie ich oben schon erläutert habe, ist Evolution nichts unchristliches, und auch der Große Knall durchaus denkbar. Andererseits ist das Konzept einer Intelligenz oder eines Konzepts hinter dem System, als „Geist“ (nicht Gespenst!) desselben nicht so rein dümmlich und unlogisch. Der Begriff eines alten Burschen in Weiß auf einer Wolke – der war schon eh für kleine Kinder (und leider noch zuviele US-Amerikaner). Dasselbe gilt auch für Himmel und Hölle und die sieben 24-Stunden-Tage, sowie die Jahreszählung im judaischen Kalender: Unsinn. [Andererseits wird Olav Amundsen -so er der Stimme hat- zwar eine Rolle als Wotan in Bayreuth bekommen, aber kein Vikinger-Walhalla finden.]
            Auch die Wissenschaft benutzt Symbole. Da sollten eigentlich auch andere Systeme der Symbolik akzeptiert sein. Sich selbst als allwissend und unkritisierbar zu sein -wie das manche heute als „wissenschaftlich vorstellen (einschließlich unhaltbarer „Gender“-Theorien)- ist eben auch fern von aller Suche nach wirklicher Deutung des Bestehenden und Erfahrenen. Ein wahrhaft Liberaler würde jeden Versuch anerkennen – und der schon aus langer vor-biblischer Zeit (dieselbe erst gegen etwa 6-700 BC geschrieben) in der Vorzeit von Gilgamesh stammende Versuch, die Welt zu verstehen, ist nicht schlechter als mancher moderner solcher.

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          • dann mal entschuldigung für mein dich missverstehen.

            eigentlich liegen wir nicht mal ganz soooooooooo weit auseinander . . .

            . . . nur ein bisschen.

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  5. Hm, wenn man auf die Webseite von Amaruk schaut, kann man ggf. ableiten warum die junge Dame die Minimalanforderungen nicht erfüllen könnte.

    Das hat wahrscheinlich weniger mit ihrem Glauben zu tun als damit, dass auf der Seite nur gut gebaute Jungs mit spärlicher Bekleidung zu finden sind. Nur so…

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    • Na ja, danke für den Hinweis. Der Fehler bei der Sache ist dann eigentlich eine fehlerhafte (oder unehrliche) Werbung.

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  6. 1:0 für die Wikinger, mein Beifall. Erwähnenswert in dem Kontext wäre noch, daß auch die Wikinger gemordet und geplündert haben, weit bevor es die Christen überhaupt gab. Im Namen von Religionen wird unglaublich viel Müll gemacht. Ich bin (als evangelisch getaufter und konfirmierter „Christ“) generell gegen Religionen, und ich bin im Grunde froh, einer Konfession anzugehören, die ich nach herzenslust kritisieren darf, und meine Religionsausübung besteht im Grunde daraus, die Kirche zu meiden wo immer es geht. Von solchen Konfessionen gibt es nicht viele. Kann mir z.B. nicht vorstellen, daß man als Kreationist gegen seine eigene Subkonfession schimpfen darf, aber im Grunde interessiert es mich auch nicht. Ich glaube nicht daran, daß Kirchgänger die besseren Menschen sind.

    Kommentierenden Gruß

    Thomas

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  7. Was man über Wikinger wissen sollte

    http://wegeinslicht.userboard.org/geschichte-historisches-f66/was-man-uber-wikinger-wissen-sollte-t2051.html

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  8. listen 2 tha tune:

    NO i’m not gay – but thats tha way

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    • … and i’m happy

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      • Alle Verhaltensformen sind in Ordnung, solange ihre Abweichung vom System der Natur, und damit der allgemeinen Gesundheit, denselben nicht Abbruch tut oder sie gefährdet.

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        • Iiih, bist du etwa einer dieser schwuls?!

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          • Nein, Milchzahn – ich verstehe: Du bist noch zu jung, um das zu verstehen – ich bin sogat ‚homophob“, d.i. fürchte Schwulität, denn ich wurde als Teenager vergewaltigt von einem aus der Gruppierung.
            Das heißt aber nicht, daß ich den Meisten davon, die davon auch entsetzt sind, weil es sie mit in Verruf bringt, feindlich gegenüber stehe. Das wäre falsch. So falsch, wie es ein Nachlassen der Aufsicht in Schulen und Jugendorten wäre.
            Das ist schlicht Toleranz, aber nicht Permissivität.

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