USA: Steuern auch für Kirchen

Sen_Chambers

Nein. Nicht die ganzen USA. Nur ein kleines gallisches Dorf… lassen wir das. Ernie Chambers (pic) ist Senator (Independent) im Bundesstaats-Parlament von Nebraska (sozusagen im Landtag) gilt als mega-unbequem (und deswegen mega-beliebt) und hat einen Gesetzes-Entwurf eingebracht, wonach Kirchen (allgemein religiöse Organisationen) der steuerbefreite (gemeinnützige) Status entzogen werden soll.

Auch wenn dieser Antrag sich wahrscheinlich nicht durchsetzen wird, der unbequeme Ernie hat versprochen, diese grossartige potentielle Einnahmequelle immer und immer wieder vorzuschlagen. Muss man dazu sagen, dass Ernie bekennender Atheist ist? In den USA? In Omaha, Nebraska? Leute, wir haben einen neuen Helden der Woche. Und einen klaren Auftrag: Wir müssen auch in unserem Land etwas tun, dass Kirchen nicht länger auf Staatskosten leben. Auf Kosten der Allgemeinheit. Sorry, aber die Zeiten sind hart und wir brauchen das Geld selber. via boingboing, pic pd

16 Kommentare

  1. na sagen wir mal er hätte auch eine chance und es würde sich tatsächlich abzeichnen er würde große zustimmung bekommen . . .

    . . . wie lange würde er noch leben?
    (wenn nicht evtl.. eh schon pläne existieren den „ungläubigen nigger“ zu eliminieren)

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  2. Hmm, das Geld brauchen wir selber. Also mir ist es vollkommen egal, ob meine Kohle von Angie oder von Tebart verballert wird. Wir brauchen nicht mehr Kohle, sondern einen vernünftigen Umgang damit.
    Dass man Kirchen und Religionsgemeinschaften allgemein verbieten sollte, ist wieder was anderes. Aber im einzigen Staat der Welt, in dem die Kirchenkohle vom Staat eingetrieben wird, dauert das wohl noch ne Weile.

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  3. Hier fallen wieder mal zwei Dinge auf:
    A. Historische Unkenntnis des Hintergrundes, warum der Staat die finanzielle Versorgung der offiziellen Kirchen übernimmt: Siehe Bismarck und die Einziehung kirchlicher Güter, und dafür eben diese quasi Ersatzzahlung.
    B. Eine derzeit rampante Religionsfeindlichkeit, fast schon als ein notorischer Haß zu bezeichnen, der in tewa dem Pseudo-Wissenschaftskult der ersten Post-Revolutionsphase in Frankreich entspricht, mit ähnlicher Selbstverherrlichung und der Begeisterung für alle, auch im Grunde unwissenschaftliche Ideologie.

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    • Nur dass es in den USA keinen Bismarck gab, dafür bizarre Religionstifter ..

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    • Oweh. Gefährliches Halbwissen. Vergiss Bismarck. Was du meinst, heisst Säkularisation. war so um 1800. Da war Otto noch nicht geboren. In den USA dagegen gabs nie Kirchengüter. Also auch keine frei erfundenen Ersatzzahlungen. Und: „Kümmert euch um euren Finanzierung selber“ is was andres als Intoleranz. Du bringst da was durcheinander.

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      • Nein Fritz,
        Du spekulierst hier auf Französische Revolution oder ws immer. Die Kirchensteuereinziehung war Bismarcks Idee, der Entschädigung für Kirchengüter. Du siehst: Bismarck war kein Henry VIII, der seine eigenen Verschwendungen mit Konfiszierung finanzierte – und damit das ganzen Sozialsystem zerstörte, mit Hospizen, Krankenversorgung, Altersheimen, Wausenhäusern, etc. Erst seine Tochter Elizabeth versuchte, das ganze zu retten mit dem „poor Law“. .

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    • Einziehung kirchlicher Güter

      ja und? die drecksäue haben es vorher den wenigen freien bauern und den in misskredit geratenen kleinst-adligen und später den bürgern auf alle nur erdenkliche arten und weisen abgepresst und u.a.a. durch intrigen geraubt (bzw. rauben lassen).

      ganz zu schweigen von den ganzen durch massive erbschleicherein (zu großen teilen durch drohungen wie „du kommst in die hölle und wirst ewig brennen wenn du der kirche nicht dein haus/dein grund verschreibst) zusammengerafften besitztümer der letzten 1500 jahren.

      und das bischen was ihnen genommen wurde haben die schon lange wieder zurück. hundertfach!!!!

      schließlich besitzt die RöKa kirche weltweit heute soviel wie niemals zuvor in ihrer ganzen geschichte. und das geben diese aasgeier auch noch freiwillig zu.

      es gibt überhaupt keinen grund dafür das sich der staat weiterhin zu einem büttel und eintreiber der kirchen machen lässt.

      was mich besonders ankotzt ist das ich indirekt – trotz austritt vor über 25 jahren – immer noch kirchensteuern zahle. zB. auf diese art:

      Fürstliche Gehälter auf Steuerzahlers Kosten

      An dieser Stelle eine ganz einfache Frage: Was verdienen Sie im Monat? Weniger als etwa 6.000,00 Euro im Monat? Dann gehören Sie zu der großen Schar von Steuerzahlern, die gemeinsam dafür zahlen „dürfen“, dass wenigstens die katholischen Bischöfe und die evangelischen Landesbischöfe in unserem Land ein „angemessen-fürstliches“ Salär bekommen. Die Gehälter von Bischöfen und Landesbischöfen bezahlt nämlich nicht etwa die Kirche – die bezahlt in nahezu allen Bundesländern der Staat! Ausnahmen sind nur die beiden Stadtstaaten Hamburg und Bremen. Bei ungefähr 8.000 Euro Grundgehalt beginnt das; Erz- und evangelische Landesbischöfe oder Kardinäle bekommen bis zu 12.000,00 Euro monatlich Grundgehalt, ab 2014 erstmals sogar teilweise über 12.000,00 Euro (Gehaltsstufe B 10 z. B. beim Kardinal von München und Freising und dem evangelischen Landesbischof von Bayern). Und das, obwohl sie mietfrei wohnen und über Dienstkarosse mit Chauffeur verfügen und noch weitere Zulagen erhalten.
      Die Eminenzen fahren S-Klasse – der sie unterhaltende Steuerzahler fährt S-Bahn.
      Für den Bischof und alle Pfarrer und Priester gilt: Nur der ihnen geschenkte Mietwert der Dienstresidenz bzw. Pfarrwohnung (der meist auch noch künstlich niedrig gehalten wird) muss als so genannter „geldwerter Vorteil“ bei der späteren Einkommensteuerberechnung mit angerechnet werden. In die Arbeitslosenversicherung und Rentenversicherung zahlen die Kleriker nichts, und bei der Krankenversicherung bekommen sie entsprechend den Beamten 50 % Rabatt. Das heißt: Von ihrem Bruttogehalt bleibt ihnen weit mehr als den normalen Arbeitnehmern.

      Eine äußerst lukrative Angelegenheit für die Kirchenführer …

      Das ist aber noch längst nicht alles: Die bereits genannten Bundesländer bezahlen auch noch Weihbischöfe, Dignitäre, Kanoniker, Domkapitulare, Oberkirchenräte, Dom-Mesner, Leiter von bischöflichen Knabenseminaren usw. – sogar das Brimborium wie den Weihrauch für die Dom-Messen bezahlt der Staat. Eben alles, was zu einem feudalen Hof-Staat (im Staate) gehört.

      Allein das Bundesland Bayern zahlte im Jahr 2000 für derartige Zwecke die stolze Summe von rund 121 Millionen DM (62 Millionen Euro) allein an die sieben (!) katholischen Bistümer im Freistaat – von den „Jahresrenten für 7 Bischöfe/Erzbischöfe“ und „60 Kanoniker“ über „Dienstentschädigungen für 7 bischöfliche Sekretäre“ und „Einkommensergänzungen der 15 Leiter und 33 Erzieher an den bischöflichen Priester- und Knabenseminaren“ bis hin zu den „Beiträgen zum Sachbedarf der Domkirchen“ (Carsten Frerk, Finanzen und Vermögen der Kirchen, Aschaffenburg 2002, S.104). Die evangelische Kirche Bayerns musste sich proporzmäßig mit knapp 40 Millionen DM (20,1 Millionen Euro) begnügen – weil die Protestanten gegenüber den Katholiken in der Unterzahl sind und sie nur einen Bischofssitz haben. Dafür hat man ihnen einen eigenen Posten für „Orgeln, Glocken, Uhren“ eingerichtet – immerhin ca. 95.000 Euro im Jahr …

      10 Jahre später, im Jahr 2010, hatte sich daran noch immer nichts geändert. Spiegel-TV recherchierte: Obwohl die katholische Kirche in Bayern pro Jahr 1,2 Milliarden Euro an Kirchensteuer einnimmt, zahlt der Freistaat Bayern darüber hinaus laut Haushaltsplan: „Die Gehälter von sieben Erzbischöfe und Bischöfen, von 12 Weihbischöfen, 14 Dignitären, 60 Kanonikern, 12 Domvikaren, sieben Generalvikaren, sieben Ordinariats-Offiziaten, sieben Dom-Mesnern, 15 Direktoren und 33 Erziehern an bischöflichen Priester- und Knabenseminaren usw. usw.“ (8.6.2010; http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,699422,00.html)
      Und in den anderen Bundesländern ist es vergleichbar.

      Im Verhältnis zu den Gesamt-Subventionen des Staates an die Kirchen sind solche Beträge eher „Kleinigkeiten“. Aber sie zeigen das Prinzip: Hier werden, mitten in einer Demokratie, in schamloser Weise längst überholte Relikte aus feudaler Zeit konserviert. Eine Minderheit ohnehin betuchter und übermäßig umsorgter Kleriker lebt auf Kosten der zahlenden Mehrheit wie die Maden im Speck.

      Und Jesus von Nazareth war ein einfacher Zimmermann, der wie seine Jünger von seiner Hände Arbeit lebte. Einem Mann, der ihm nachfolgen wollte, warnte er: „Die Füchse haben Gruben und die Vögel unter dem Himmel haben Nester; aber der Menschensohn hat nichts, wo er sein Haupt hinlege“ (Lukasevangelium 9, 57).
      Bei den Kirchenfürsten gilt nicht nur hier das völlige Gegenteil: Als Kardinal, Bischof und Hochwürden ist man finanziell gleich mehrfach privilegiert und muss sich nicht um seinen Lebensunterhalt kümmern. Ja, man wird sogar für seine Gebete fürstlich vom Staat bezahlt. Da lässt´s sich natürlich leicht predigen: „Die Füchse haben Gruben …“

      Wie entstand eigentlich der Reichtum der Kirchen?

      Es gibt Fragen, die werden so gut wie nie gestellt. Dabei wäre ein Blick hinter die historischen Kulissen äußerst aufschlussreich

      Die ersten Christen teilten noch alles, was sie hatten. Dann übernahmen die Bischöfe die Macht – ursprünglich waren das die Verwalter der Gemeindekassen! Sie sorgten dafür, dass der Löwenanteil des Geldes bei ihnen blieb …

      Unter Konstantin begann im 4. Jahrhundert die goldene Zeit für Geschäftemacher im klerikalen Gewand – und die dauert bis heute an: Steuerbefreiungen, großzügige Schenkungen. Fanatische Priester – z. B. der „heilige“ Martin von Tours – zerstörten mit teilweise erpresster Einwilligung der jeweiligen Herrscher Tempel und Kirchen anderer Glaubensrichtungen oder konfiszierten sie einfach.

      Reich wurde die Kirche auch durch Erbschleicherei, die manche Herrscher vergeblich einzudämmen versuchten. Sie wurde vor allem im Mittelalter noch reicher durch den Kirchenzehnt, den Kirchen und Klöster unbarmherzig eintrieben. Kirchen und Klöster „besaßen“ Leibeigene und Sklaven, die sie nach Belieben ausbeuten konnten. Hinzu kam der Landgewinn durch Fälschungen von Urkunden – manche Klöster waren regelrechte Fälscherwerkstätten. Im Mittelalter besaß die Kirche in vielen Ländern Europas bereits ein Drittel bis die Hälfte des Bodens. Klöster verliehen auch Geld gegen Wucherzinsen oder ließen sich das Eigentum der Kreuzfahrer für den Fall ihres Ablebens überschreiben.

      Später kam eine neue Einnahmequelle hinzu: Das Vermögen der in Inquisition und Hexenprozessen Angeklagten (siehe dazu Die grausamen Foltermethoden der Kirche) fiel zu einem großen Teil an die Kirche, die damit ganz Schlösser erbaute. Die Familie der Gefolterten und Verbrannten stand mittellos auf der Straße, niemand getraute sich, ihnen zu helfen. Auch das Vermögen längst Verstorbener konnte nachträglich (!) konfisziert werden. Unermessliche Reichtümer erhielt die Kirche auch durch die Mord- und Raubzüge der europäischen „Christen“ in die Kolonien. Goldverbrämte Kirchen z. B. in Spanien geben noch heute Zeugnis davon. Die Schätze wurden nie zurückgegeben.

      Zur Vertiefung Ihres Wissens lesen Sie hierzu eine aufschlussreiche Serie zu dem Thema „Kirche und Geld“ mit vielen Quellenangaben. Oder auch die Broschüre Der Reichtum der Kirche ist Blutgeld. Oder die Gesprächsrunde zu dem Thema Warum zahlt der deutsche Staat immer noch so viele Milliarden Euro an die Kirche?

      Im 20. Jahrhundert waren es dann mafiose Geldgeschäfte – undurchsichtige Devisentransaktionen, Geldwäsche, Waffenhandel, Wertpapierfälschungen – , durch die vor allem der Vatikan sich bereicherte. Als die Sache zu heiß wurde, überließen die vatikanischen Geldexperten ihre Handlanger wie Roberto Calvi oder Michele Sindona nicht selten kaltblütig der Mafia. Manche Verbrechen wurden nie wirklich aufgeklärt.

      Zahlen, zahlen, zahlen – seit Napoleons (oder Luthers) Zeiten

      Alle Bundesländer sind betroffen und sie zahlen jährlich Unsummen an die Kirchen, im Jahr 2013 waren es 481 Millionen Euro. Damit erhöht sich die Gesamtsumme der von den Bundesländern der Bundesrepublik Deutschland für das Kirchenpersonal bzw. für „Kirchenregiment“ gezahlten Zuschüsse auf über 15 Milliarden Euro, genau auf 15.315.002.000,00 Euro

      Das ist aber längst nicht alles, was die deutschen Bundesländer gezahlt haben und weiter zahlen müssen. Hinzu kommen die so genannten Baulastverpflichtungen der Bundesländer und des Bundes für die Renovierung, den Umbau oder den Erhalt von Kirchengebäuden, inklusive der so genannten „Denkmalpflege“, so dass alleine mit diesen direkten Zahlungen von Bund und Ländern die Grenze einer halben Milliarde im Jahr deutlich überschritten wird. Da stellt sich die Frage: Mit welcher Begründung lässt sich der Staat hier melken?

      WEITERLESEN:

      http://www.stop-kirchensubventionen.de/dotationen_bundeslaender.html

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  4. was für die augen und ohren;

    Vergelt’s Gott – Der verborgene Reichtum der katholischen Kirche

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    • und;

      Der Reichtum der Kirche ist Blutgeld – komplette Dokumentation

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    • Inhalt:

      Vergelt’s Gott – Der verborgene Reichtum der katholischen Kirche

      Für uns war neu: Es wurden Konten für vermeintlich soziale Zwecke geführt, wo aber nur Geld aus Korruptionsgeschäften gewaschen wurde. Dann der Immobilienbesitz in Deutschland im Wert von Minimum 200 Milliarden Euro. Nimmt man die etwas größere genannte Zahl, liegt man schon bei ca. 330 Milliarden nur für die katholische Kirche und vermutlich ca. 600 Milliarden für beide – nur Grundbesitz. Die Kirche ist also mit Sicherheit Billionär. Und ein Wiedereingliederungsprojekt für Obdachlose wird dicht gemacht aus Kostengründen, das heißt: es gibt nicht genügend Staatsgelder, damit sich die Kirche auch mit dieser Lorbeere schmücken kann.
      Warum wird der Kirche nicht die so genannte “Gemeinnützigkeit” entzogen? Denn das Gemeine ist, dass man vor allem auf den eigenen Nutzen bedacht ist.
      Ein Sprichwort aus Italien besagt sinngemäß: “Die Kirche nimmt. Und dort, wo die Kirche gibt, kann man sicher sein, dass sie zuvor um einiges mehr genommen hat.”
      Und dann noch die Geschichte mit den Steueroasen, wobei man überwiegend sowieso keine Steuern zahlt, sondern alle Steuerzahler nach Strich und Faden für Bischofsgehälter, Priesterseminare usw. ausnimmt.

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      • Ich freue mich über Deine Kenntnis der Armut Jesu – obwohl der wohl damals auch als Schnorrer oder so ongepflaumt wurde – aber er lebte vom Predigen und freien Stiftungen.
        Das hatja auch Franziskus nachahmen wollen mit seinem Orden. Hast Du mal ‚Im Namen der Rose‘ gesehen? Gas geht auch darauf ein.
        Und Konstantin habe ich schin immer betrachtet als Un-Wohltäter des Christentums – auch wenn es sicher gut gemeint war.
        Die Gemeinnützigkeit jedoch würde ich der Kirche nicht absprechen. Vielleicht nicht so sehr in Deutschland (oder gar Bayern), aber wirkliche Armut und Not ist da auch nicht weit verbreitet.
        Du wirst aber ganz schön eckig bei dem Thema – und Kirchensteuer zahlst Du sicher nicht mehr, wenn Du offiziell Austritt erklärst. Ansonsten tritt den Finanzbeamten, der DEine Steuern bearbeitet und verlang Rückzahlung..

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        • Ich bin immer wieder erstaunt was Leute über Jesus zu wissen glauben. Wenn noch nicht mal historisch gesichert ist das er überhaupt gelebt hat, bzw. wenigstens die auf Hörensagen basierenden Geschichten über ihn der Wahrheit entsprechen.

          Das hier in Deutschland immer noch der Staat für ausgesuchte Vereine die Beiträge einzieht, aber für andere nicht, ist ein Armutszeugnis. Entweder für alle oder für keinen.

          Die Befürworter der Kirchensteuer sind doch die ersten die schreien, wenn Scientology, Islam, Zwölf Stämme, das auch demnächst den Staat machen lassen.

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  5. Das größte Problem sehe ich nicht in den klassischen Kirchen, sondern z.B. in Konzernen wie Scientology – die haben eine gewaltige finanzielle Schlagkraft, um passenden Lobbyismus zu betreiben. An solchen Organisationen, die den Kirchenstatus nur zur Steuerhinterziehung mißbrauchen, wird es IMHO scheitern….

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  6. Raus aus dieser beschissenen Kirche und möglichst freiberuflich arbeiten, da die Kirche ja nicht nur von der Kirchensteuer profitiert, sondern jeder, der arbeitet und Steuern zahlt, diesen Verein unterstützt und zwar gewaltig.

    Seit 200 Jahren (Konstanz) kassiert dieser Verein, bzw. diese Vereine immense Summen, ohne rot zu werden, um ihre Bischöfe auszubilden und deren Gehälter zu bezahlen. und zwar sehr üppig. Ein Bischof bekommt c. 8000,00 €. Gehalt. Sogar das Weihwasser wird bezahlt.

    Jesus dagegen war Zimmermann und lebte von seiner Hände Arbeit.
    Dann lieber in die Mafia eintreten, da was man wenigstens, was man hat.

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    • Was war denn in Konstanz vor 200 Jahren? Doch nichts mit Kirchensteuer – die kam, na ja, von circa 130 Janren von Berlin.
      Überhaupt, das Konzil in Konstanz war 1414, machte aus vier Päpsten einen [deutschen], und war leider wortbrüchig zu Jan Hus [auf tödliche Weise].

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  7. Ich meine Nicht Konstanz – sorry – sondern Kaiser Konstantin. Diese angebliche Raubgeschichte an der Kirche ist eine einzige Mär.

    Die Bundesrepublik soll diese Steuergeschichte in jüngster Vergangenheit auch noch bekräftigt und erneuert haben haben.

    Ja, die Geschichte von Jan Hus habe ich in Verbindung mit Luther gelesen.
    Ich kann nicht nachvollziehen, dass Politiker und sogar Gauck – der Gauckler – obwohl nicht geschieden und in wilder Ehe lebend – einen Termin beim Papst bekommt und ihm den Ring küsst.

    Na warum nicht. Schließlich hat er ihn ja mit seinen Steuern bezahlt.

    Und Bayern München hat dem armen Vatikan 1 Million gespendet.
    Es ist einfach nicht zu fassen, was täglich in unserer doch ach so modernen Welt passiert.
    Also nochmals: Raus aus dieser beschissenen Kirche.

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