Studie: Je mehr Sexualpartnerinnen, desto weniger Prostatakrebs

Prostate_cancer

Eine Reihenuntersuchung von 3200 Männern in den Jahren von 2005 bis 2009 durch Andrea R. Spence, Marie-Claude Rousseau und Marie-Élise Parent ergab, dass Prostatakrebs (pic oben) um so seltener auftritt, je mehr verschiedene Sexualpartnerinnen die Männer hatten.

Wer mit über 20 Frauen geschlafen hatte, entwickelt demnach eine um 28% geringere Chance für Prostatakrebs als jemand, der Zeit seines Lebens nur eine Partnerin hatte. Überhaupt keinen Sex gehabt zu haben verdoppelt dagegen das Risiko. Negativ scheint sich dagegen nach den Erkenntnissen der Forscherinnen eine homosexuelle Orientierung auszuwirken, diese vergrössert ebenfalls das Krebsrisiko. Völlig wissenschaftlich korrekt wollten die Medizinerinnen dagegen in einem Presseinterview keine Handlungsempfehlungen aussprechen. jezebel, pic pd

11 Kommentare

  1. was für ein geschwurbel. das ergibt doch überhaupt keinen sinn.

    ficken ist ficken – ob nun mit weiblein oder männlein hetero oder in anderen variationen.

    und gerade weil alles so „männer-fixiert“ daherkommt gehe ich schwer davon aus das diese studie von kreationisten durchgeführt wurde.

    Gefällt mir

    • Na und?
      Von radikalen Darwin-Übertreibern kommt es auch nicht besser.

      Gefällt mir

      • @ j.boost

        hättest du darwin (im original) gelesen wüsstest du das darwin seine thesen und theorien selbst nie zur unumstößlichen doktrin erhoben hat , ja nicht einmal den anspruch auf unwiderlegbare beweisführung erhob, sondern sogar ermahnte -nach einigen irrwegen – das die suche nach den zusammenhängen und die erforschung des lebens als solches immer weitergehen soll/muss.

        darwin sprach nicht von evolution, sondern von transmutation, abwandlung, abstammung, modifikation natürliche selektion u. ä. und vor allem muss darwin deutlich unterschieden werden vom darwinismus als weltanschauung, der aus darwins Idee eine Ideologie machte, und im besonderen vom sozialdar­winismus, der das recht des stärkeren im verdrängungs­wettbewerb propagierte und rechtfertigte (auch heute noch).

        Gefällt mir

    • Zum Thema „männer-fixiert“.

      1. Nur Männer haben eine Prostata.
      2. Die Studie wurde von einer Frau geleitet, Dr. Marie-Elise Parent.

      Zum Thema Kreationisten:

      Glaubst Du im Ernst, dass Kreationisten mit ihrer Bibelfixiertheit eine derartige Studie veröffentlichen würden?

      Gefällt mir

      • [ 1. Nur Männer haben eine Prostata. ]
        natürlich mit ausnahme homosexuell orientier männer, nicht wahr? die haben an der stelle ein gummibärchen (deshalb sind diese ja auch – noch vor frauen die ebenfalls keine prostata haben – besonders gefährdet).

        [ 2. Die Studie wurde von einer Frau geleitet, Dr. Marie-Elise Parent. ]

        gerade frauen sind in religiösen dingen oftmals noch konservativer als männer, selbst dann wenn es zu ihrer vollkommenen benachteiligung ist.

        grundkonsens aller abrahamitischen religionen ist:
        die frau ist dem manne grundsätzlich und in jeder hinsicht unterlegen, die frau hat dem manne UNTERTAN zu sein, die frau hat dem manne zu dienen und bedingungslos zu gehorchen.

        (siehe polygamie oder vielehe wie sie auch heute noch von verschiedenen christlichen – nicht nur muslimischen – kirchenabspaltungen gelebt wird).

        nur zur info – und weil es mir zu blöd ist es extra zu erklären.:
        http://www.islamreligion.com/de/articles/326/

        Gefällt mir

  2. Die sexuelle Tätigkeit als gesundheitsförderrnd is nichts neues
    – die vielfache Partneranzahl hingegen mit Vorsicht zu genießen, besonders in unserer heutzutage in sexueller Hinsicht sehr vertrauensunwürdigen Situation freien „Lebensstils“ [manchmal besser als Todesstil zu bezeichnen, obgleich es jetzt tri-virale Medizin gibt].
    Die erhöhte homoerotische [da ja nicht wirklich sexuelle] Gefährdung scheint nicht ganz klar: Sodomie ist ungesund und mehrfach mehr ansteckend in allen Geschlechtskrankheiten, einschließlich AIDS. Das ist aber nicht direkt Prostatakrebs. Da künnte allerdings auch das eben erhöhte Ansteckungsmoment wirksam sein, denn – wie, bei Cervicalkrebs, man weiß ja nie, was da hereinkommt.

    Gefällt mir

  3. Ohne die Studie genauer zu kennen, lässt sich nicht sagen, ob hier eine nur Korrelation oder eine Kausalität vorliegt.
    Ich vermute, dass es erst mal nur eine Korrelation ist.

    Zum Unterschied: Es lässt sich statistisch nachweisen, dass Leute umso besser lesen können, je größer ihre Schuhgrösse ist. Das ist eine Korrelation. Aber keine Kausalität. Wenn man Leute gleichen Alters hernimmt, funktioniert das ganze nämlich nicht mehr.
    Aber: Kleine Kinder können nicht lesen und haben kleine Schuhgrösssen. Je älter sie werden, desto besser können sie lesen und desto grösser werden ihre Schuhe. Der kausale Zusammenhang ist also: Je älter, desto besser das Lesen (und desto grösser die Schuhe).

    DIe Kausalität bei dieser Studie ist meiner Ansicht nach noch nicht geklärt. Es könnte sein, dass Leute mit so vielen Sexpartnerinnen schlicht und einfach mehr Sex hatten und dass es einfach an der Menge liegt (egal ob eine oder mehrere Partner). Oder es hat genetische Gründe: Das Gen, dass einen Mann zu vielen Partnerinnen treibt, reduziert das Prostatakrebsrisiko.
    Oder ….. oder ….

    Gefällt mir

  4. Ich habe gerade den Originaltext angesehen. Es heißt dort „“It is possible that having many female sexual partners results in a higher frequency of ejaculations, whose protective effect against prostate cancer has been previously observed in cohort studies…““
    Übersetzt etwa: Es ist möglich, dass die Tatsache vieler weiblicher Sexualpartner zu einer höheren Anzahl von Ejakulationen führt. Deren Schutzwirkungen gegen Prostatakrebs wurde bereits vorher in Studien festgestellt.
    Also KORRELATION, nicht Kausalität!

    Und warum bei Homosexuellen die Gefahr von Prostatakrebs steigt mit der Anzahl der Sexualpartner, wissen sie auch nicht. (Es ist nicht die homosexuelle Orientierung alleine! Es ist die Anzahl der Sexualpartner, die hier das Risiko erhöht)
    Eine VERMUTUNG ist, dass Analverkehr die Prostata belastet.
    Auch hier nur KORRELATION, nicht Kausalität.

    Gefällt mir

    • having many female sexual partners results in a higher frequency of ejaculations

      im endeffekt hat man den gleichen effekt wenn man mehrmals täglich ins handtuch wichst.

      Gefällt mir

  5. Immer wieder lustig, zu sehen, wie das Thema Sex die Gemüter anregt *hehe*. Ich für meinen Teil: Lieber Schimmel am Pimmel als mit AIDS im Himmel. Alleine Zigarettenrauchen und Motorradfahren übersteigern meiner bescheidenen Einschätzungen das Todesrisiko dermaßen, daß die hier angesprochene Studie nahezu bedeutungslos wird. Ich habe zu dieser Einschätzung allerdings keine Studien durchgeführt.

    Gruß

    Thomas

    Gefällt mir

    • . . . und erst recht wenn man täglich mehrmals über strassen (insbesondere hauptverkehrsstraßen) gehen muss . . .
      ;-D

      Gefällt mir


Comments RSS TrackBack Identifier URI

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s