Alanah Pearce löst das Gamergate-Problem

alanah

Und zwar so: Alanah macht Videogame (und -Hardware) Reviews für australische TV- und Radiosender. Auf Youtube. Ja, natürlich. Ein Riesenproblem. Hübsche Mädchen, die öffentlich ihre Ansichten zu Gaming verbreiten. Da können Vergewaltigungs- und Morddrohungen gar nicht ausbleiben. Wie auch.

Es gibt immer genug unreife Vollidioten, die eine solche Kombination nicht verkraften. Und, wie Alanah feststellte, nicht auf sachliche Argumente reagieren. Weil sie keine erwachsenen Männer sind, sondern pubertierende Jungs. Also? Alanah kontaktet deren Mütter, und fragt diese, warum ihre Söhne Facebooknachrichten wie „i’ll rape you if i ever see you cunt“ versenden. Mit den zu erwartenden Ergebnissen. Ich finde, Alanah hat sich damit einen Platz in der Videogaming Hall Of Fame verdient. Unten ein Vid von Miss Pearce zum Thema „die 5 bestaussehendsten Typen in Videogames“. via jezebel

4 Kommentare

  1. Hat nur nix mit #Gamergate zu tun.
    Mehr noch, egal was ich zu diesem Thema von pro-GG-Accounts (denen ich folge, oder die mir in die TL gespült werden) gelesen habe: Alle finden ihre Aktion gut.

    Hier also nen „Anti-GamerGate“-Bezug herstellen zu wollen ist unterste Schublade.

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  2. Finde ich auch eine gute Aktion. Zeigt aber auch, dass die Bedrohungen weit weniger ernst zu nehmen sind. Es sind eben in der Tat häufig Sätze, mit denen einfach Dampf abgelassen wird und das vermutlich in vertrauen auf eine gewisse Anonymität im Internet sehr harsch

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  3. … beim vorletzten Kommentar von mir auf 11k2 gabs auch nur einen Troll-Spruch als Kommentar-Antwort: Dich haben sie wohl zu oft geraped?
    …soll ich jetzt die Mutter kontaktieren?!
    …als Politiker solltest Du, Fritz, Dich mal mit den realen Statistiken von Obdachlosigkeit, Ehescheidungen, körperliche+geistige Gewalt, Alleinerziehende Elternteile usw. auseinandersetzen. Danach wirst Du diesen Feministen-Gender-Hype aus ganz anderem Augenwinkel sehen – so wie Martenstein (Chef der taz) in der Zeit. Mit der Frauenquote für Vorstandsposten wird sich nichts ändern („klarmachen zum …“) und Moralapostelspielchen vernebeln nur den eigenen Verstand, als hätte man auch nur irgendetwas getan außer Sprüche zwecks Pseudo-Gerechtigkeit zu klopfen.

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    • Der OP erzählt von Drohbotschaften und einer ziemlich coolen Reaktion darauf, die aber eben nur bei diesem Spezialfall (kleine Jungs) greift. Sonst nicht so. Und du erzählst mir was von schwerer Kindheit und Schicksalsschlägen. Alter. Es gibt keine Ausrede und Rechtfertigung für Gewalt und Gewaltandrohung. Wenn du nicht klarkommst, mach das mit dir selber aus und schrei keine(n) andere(n) an. Es gibt darüber hinaus tatsächlich so was wie nen Gender-Hype, aber der richtet keinen Schaden an. Ebensowenig wie ne Frauenquote.

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