US-Entwicklungshelfer infiltrieren kubanische Hiphop-Szene

Nach Berichten von Associated Press und Al Jazeera hat die Entwicklungs­hilfe­behörde United States Agency for International Development (USAID) kubanische Hip-Hop-Musiker bezahlt, um regimekritische Inhalte zu verbreiten und die Bevölkerung gegen die kommunistische Regierung aufzubringen. Hier haben die Kubaner richtig Glück – oder eine Regierung, die es versteht, sich im Licht der Weltöffentlichkeit aufzuhalten. Anders lief es in Honduras, Haiti, Venezuela, Panama, Bolivien, Grenada, Nicaragua, El Salvador, Guatemala, Chile, der Dominikanischen Republik, Uruguay, Costa Rica, Mexico, Argentinien.

Hab ich ein Land vergessen? Ach ja, Kuba, früher. In all diesen Ländern setzten die USA in der Vergangenheit auf militärische Gewalt: Bombardierungen, Landungstruppen, Kommandooperationen. Diese Freude am Militäreinsatz blieb übrigens nicht auf die beiden Amerikanischen Kontinente beschränke, die durfte sich in allen anderen Erdteilen ebenfalls ausleben. Müssen wir, moralisch betrachtet, jetzt Kuba unterstützen, oder genügt es, als Gesellschaft gegen den Krieg in der Ukraine vorzugehen?

al jazeera, yachana,zompist, wikipedia

2 Kommentare

  1. In Deutschland auch:
    Amerikanische abstrakte Kunst; CIA-gefördert.
    Amerikanische Filme; das heilige Holz.
    Amerikanische Musik; Rock und Pop – lief „mal besser“.
    Nur bei uns sind die Amis schon ein Schritt weiter. D.h. neben kleinen Künstlern sind auch Politiker, Totalüberwachung, Handelsverträge usw. werden schön amerikafreundlich zurechtgebogen. Es sind eben Freunde oder Folterer. Wie man es sehen will und auf welcher Seite man steht.
    „Ach ja“: Lybien, Afghanistan (wollten Osama Bin Laden ausliefern) und Irak. In Deutschland setzten die Amis auch auf militärische Gewalt. Das Land befreit vom wohl bekanntesten Diktator der Welt. Danke. Man muß kein Nazi sein, wenn man sagt, daß Kriegsverbrechen begangen, indem auch gegen Zivilisten gebombt wurde. Das Raubgut der Amis wird auch nicht thematisiert – warum? Intelligente Nazis (Wissenschaftler) wurden nach Amerika geholt. Nazis wurden in der neugegründeten BRD eingesetzt. Strategisch wichtige Nazis (Anti-Kommunisten) wurden noch bis in die 90er Jahre von den Amis beschützt und so Gerichtsverfahren vereitelt. Nicht zu vergessen, daß ohne dem Ami Prescott Bush (Großvater von G.W.Bush) Hitler weitaus weniger finanzielle Macht gehabt hätte.
    „Moralisch betrachtet“ sollte man weder die Länder Kuba noch Ukraine eingreifen (d.h. eingreifen in deren Angelegenheiten) – dann passiert es nämlich, daß Menschen wie dieser ( Achtung, Eimer holen!) http://3.bp.blogspot.com/-gia0xJiNc3M/VIQz7eDJixI/AAAAAAAAhig/tYDHpBMNtfU/s1600/nazi%2Bukraine.jpg ) zum Polizeichef (von Kiew) ernannt werden. Hilfsmittellieferungen an alle Ukrainer (vom Westen bis zum Osten) wäre angebracht, aber was geschieht? Moral hieße, wenn man die Politik des Landes bekämpft, welches diese Länder von außen destabilisieren will oder schon hat (ob durch HipHop oder 5 Millarden Dollar Putschhilfe +++). Leider steckt ganz Deutschland -nicht nur Merkel- schon tief im Darm der Amis und wird gerade verdaut.
    Fritz – mach Dich mal schlau über die Finanzströme der Welt und die Ami-Anteile an (in Deutschland gegründeten) Firmen. Dann weißt Du wenigstens, für wen Du arbeitest (bzw. arbeiten sollst). Dann weißt Du auch, weshalb die Piratenpartei von außen …Hmmm… destabilsiert wurde.

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  2. Natürlich sind wir da auf einer Linie. Über diese Destabilisierung hab ich bereits verschiedentlich geschrieben.

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