PEGIDA und die Nazis

pegida

Ja. Da besteht ein Unterschied. In Dresden (und eigentlich nur dort) gehen 10.000 oder mehr Menschen auf die Strasse. Weil sie sich schlecht fühlen, und weil irgend jemand eine Parole ausgibt, mit der sie sich irgendwie identifizieren können, und dazu einen Ort und eine Zeit nennt. Also kann man dort hingehen und sich gemeinsam fühlen. Warum jetzt, warum gerade da?

Damit wir uns nicht missverstehen: Menschen, die Naziparolen wie „Ausländer raus“ oder „gegen die Islamisierung des Abendlandes“ nachlaufen, benehmen sich wie komplette Idioten. Ob sie’s sind oder nicht, spielt dann auch keine tragende Rolle mehr.

Aber warum, zur Hölle, fühlen sich diese Leute so unglaublich schlecht, dass sie auf Nazis reinfallen? Die Hassprediger dieser „Bewegung“ sind für mich nämlich sehr wohl „Nazis“. Die Leute auf der Strasse dagegen stammen überwiegend aus einfachen Verhältnissen, wie man in TV-Beiträgen und Facebook-Kommentaren sehen kann. Keine Spitzenakademiker oder Spitzenverdiener. Im Gegenteil: Modernisierungsverlierer, die sich von Staat und Gesellschaft um ihr Recht auf Wohlstand betrogen fühlen. Es muss nicht verwundern, dass diese „Bewegung“ gerade in Sachsen auf die Strasse geht. In den „fünf neuen Ländern“ wurde das Versprechen eines Wirtschaftswunder Ost nie eingelöst. Ja, natürlich nicht, Versprechen werden nie eingehalten – aber damit hatten die Neu-Bundesbürger nicht gerechnet. Im Westen sind die Irgendwas-gegen-Islamisten-Demos kleiner, seltener, weniger entschlossen. Hier ist der Anschein des Wohlstands aber auch noch nicht so weit abgebröckelt wie in den niemals wirklich blühenden Landschaften des Ostens.

Die PEGIDA ist also eigentlich eine Art ziellose Occupy-Teaparty, die nur mehr oder minder „zufällig“ eine Nazi-Ideologie mitbekommen hat. Würde diese Islamisten-Fata-Morgana fehlen, dann hätten die fünfstelligen Unzufriedenen nur die Vertreter von Staat und Wirtschaft als Adressaten ihres Unbehagens zu Verfügung. Eine gefährliche, destabilisierende, mit Linksdrall versehene Situation. Um eine solche kümmern sich hierzulande die jeweiligen Verfassungsschutzämter.

In einfacheren Worten: Bis zum Antritt eines Gegenbeweises gehe ich davon aus, dass dieser PEGIDA-Honcho Lutz Bachmann ein V-Mann des sächsischen Landesamtes für Verfassungsschutz ist. Mit der Aufgabe, den wirtschaftlich und politisch motivierten Unmut des Volkes in „ungefährliche“, also gegen unschuldige Asylsuchende und Einwanderer gerichtete Bahnen zu lenken. Eine zweite RAF will man schliesslich nicht riskieren, auch nicht eine neue Autonome Szene, die sich verstärkt gegen die aktuelle Entscheidungselite wenden könnte. Ja, ich sage damit, dass PEGIDA eine Psy-Op ist, eine psychologische Operation aus dem Handbuch für Geheimdienstarbeit. Wie schon zuvor das durch V-Leute kontrollierte Dulden einer Rechtsaussen-Terrorszene. Aus Regierungssicht alles besser, und vor allem leichter zu steuern, als ein derzeit gar nicht existierender Linksextremismus.

Auch hier kann gelten: Wenn es aussieht wie eine Ente, quakt wie eine Ente, läuft wie eine Ente, dann ist es auch eine. Geheimdienstoperationen liefen seit (mindestens) Jahrzehnten nach solchen Mustern ab, also ist es auch eine solche. (Woanders nennt man das Ockhams Rasiermesser. Simple Logik). Falls nicht stichhaltig das Gegenteil bewiesen wird, bleibe ich dabei: Hier werden ostdeutsche Modernisierungsverlierer missbraucht und in die Irre geführt, um eine Destabilisierung unseres Staates (aus Sicht der Etablierten) zu verhindern.

Wünschenswert wäre, dass die angeblichen Patrioten kurz stehenbleiben und nachdenken, und die Probleme ihre eigenen Lebens auf deren Ursachen zurückführen (und dann entsprechend handeln), statt auf einen der ältesten schmutzigen Regierungstricks (den gerade die „echten“ Nazis gerne und ausgiebig nutzten) reinzufallen, nämlich ihre Wut auf einen kaum sichtbaren, weit entfernten Feind zu richten. Irgendwelche Islamisten, irgendwo in der Wüste.

Das alles bedeutet nicht, dass die PEGIDA-Lemminge nun ungefährlich oder unschuldig wären. Es ist eine persönliche Entscheidung, der Rattenflöte eines anzunehmenden V-Mannes nach zu laufen, oder es zu lassen. Nur: Wirkliche Nazis gibt es in diesem Schmierentheaterstück nur sehr wenige, und wenn, dann eher in irgendwelchen gut bewachten Büros statt auf der Strasse. Dort stehen überwiegend Opfer. Aber kein Mitleid für einfache Scheinlösungen, Leute. Auch keins für’s Betrogenwerden. Sorry, das alles ist Teil des gesellschaftlichen Erwachsenwerdens. Kommt klar. Am Besten, bevor richtig viel Blut fliesst.

Was Andere anderes zum Thema sagen:
Publikative, Huffpo, WDR, Jungleworld. Pic: mdr

8 Kommentare

  1. Wie Howard Beale im Film „Network“: …“We don’t take it any more!“

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  2. irgendwie bleibst du uns jetzt aber noch die antwort schuldig, warum du ausgerechnet dresden so hervorhebst. diese stadt ist in den letzten jahren ja massiv durch nazi-blockaden aufgefallen, also wenns wo ne antifa gibt, dann wahrscheinlich da, supported durch nen echt breiten teil der ansässigen bevölkerung. blühende landschaften des ostens gibts nun grad in sachsen. die restlichen 4 bundesländer würden sich für dieses argument wesentlich besser eignen. am ende wird dresden als veranstaltungsort nur deshalb gewählt, weil der 13.02. seit jahren für nazis zum fiasko wird und pegida ein willkommener door-opener ist für eine abgeschwächte, gesellschaftstaugliche form des rassismus. so gewinnen die nasen vllt auch wieder zulauf im kommenden februar was aktuell etliche „touristen“ bewegen dürfte regelmäßig die weite reise auf sich zu nehmen. obendrein möchten wir mal nicht vergessen, dass es etliche andere städte mit solchen aufmärschen gibt und ich meine mich zu erinnern die ganze shice fing mit hosega in köln an.

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    • Ich widersprech dir in der Sache nicht, nur war eben in Dresden in letzter Zeit mehr in dieser Richtung los als anderswo. Und für die Teilnehmer sind die gefühlten Landschaften wahrscheinlich auch dort nicht sehr blühend. Subjektiv.

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    • Prinzipiell würde ich, als in Dresden lebender Student, mit warscheinlich auch höherem Studenten-Einkommen sagen das es hier blühende landschaften gibt.
      Was man hier fahrend auf den Straßen, an Kleidern der Leute, an sarnierten Wohnungen usw. sieht, und ebenso an der immer mehr fehlenden Freiräume sowie den gefühlt stark nicht Unterstützten freien sozikulturellen Gemeinschaften / Veranstaltungen und dessen immer schwieriger werdende Überlebenslage ( das Kapital hat hier Vorrang, und lange danach kommt Kreativität, Freiräume, Soziales ).
      Damit meine ich, das es hier immer mehr Menschen herzieht, und viele schon hier lebende, warscheinlich nicht ausreichend gebildete / motivierte / kreative Menschen das Nachsehen haben.

      Dresden hat ja garkeine Ausländerprobleme, im gegenteil kenne ich viele fähige zugezogene. Das zeigt mir noch viel mehr das die Annahme über Demonstranten der PEGIDA richtig ist.

      Ich würde mit Fritz mitgehen, hier in Sachsen findet oben beschriebene Vorgehensweise Anwendung. Merkmale sind auch das Verhalten von Politik / Gerichten / Polizei in Bezug auf eben auch diese Demos gegen Nazis zum 13.Februar, an Lothar König, und aktuell das Thema um Ramelow.

      Dir würde ich auch zustimmen, dass es mit Jahreswechsel nicht beendet ist, und sich als Höhepunkt bis zum 13.Februar hinziehen wird.

      Ich frage mich da nur, was machen die anderen 500t Einwohner an jenen Montagen.
      Wieso wählten nur 53% der Dresdner bei der Stadtratswahl 2014.
      Und was wählten die Pegida Demonstranten, undenkbar das das alles AFD und NPD wähler sind ( bei Wahlergebissen von 7 % AFD, was ja ca 17t Dresdner wären und 2.8% NPD was ca. 5t wären.)

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  3. Wer sich bei Rassisten mit auf die Demo stellt, ist auch einer.

    Butt Alive hatten da mal ein hübches Liedchen zu getextet.
    But Alive – Nur Idioten brauchen Führer

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  4. Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin der Antifaschismus.
    – Ignazio Silone

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  5. [ Im Gegenteil: Modernisierungsverlierer, die sich von Staat und Gesellschaft um ihr Recht auf Wohlstand betrogen fühlen. ]

    die fühlen sich nicht nur so – sie sind es.

    [ Eine zweite RAF will man schliesslich nicht riskieren, auch nicht eine neue Autonome Szene, die sich verstärkt gegen die aktuelle Entscheidungselite wenden könnte. ]

    beides ist ja nur eine frage der zeit, also eine frage des wann und nicht des ob..
    auch damals sind beide szenen (autonome und APO sowie die sich daraus entwickelnde RAF) nicht über nacht entstanden, sondern waren das (irgendwie) logische endprodukt von über 2 jahrzehnten des erfolglosen versuche sich gehör zu verschaffen und die permanent (durch staatliche repressionen) herbeigeführte ausgrenzung (auch medial) an der gesellschaftlichen mitbestimmung und deren entwicklung.

    dieses mal sind es halt nicht die studenten denen als erste der kragen platzt.

    [ um eine Destabilisierung unseres Staates (aus Sicht der Etablierten) zu verhindern. ]

    das erledigen die sogenannten „etablierten“ (wirtschaftliche und politische eltiten) ganz von selber.

    [ Wünschenswert wäre, dass die angeblichen Patrioten kurz stehenbleiben und nachdenken, und die Probleme ihre eigenen Lebens auf deren Ursachen zurückführen ]

    das tun sie gerade. aller anfang ist schwer. verwundete tiere (aber auch menschen) beißen aus angst halt mal blind um sich (bzw. verteidigen sich mit allem was ihnen noch zur verfügung steht). und zwar solange bis sie selber entweder tot sind oder ihren gegner auch verwunden oder töten können. das tun sogar reine pflanzenfresser.

    [ Es ist eine persönliche Entscheidung ]

    das ist es leider nicht. die leute gehen dahin da sie sehen das diese gruppe (vor allem auch mediale) aufmerksamkeit erregt und etliche davon wollen ja auch schon irgendwie – mittlerweile sogar verständlich – gewalttätig werden. und da der mensch immer noch ein herden- und rudeltier ist möglichst in einer größtmöglichen anzahl. die PEGIDA hat ja nur zulauf weil die „was tun“ während die anderen nur wohlfeile sprechblasen absondern die ein ums anderemal ohne jedwede wirkung bleiben. (ich sagte ja breits was von „gepaltzten krägen“ und so).

    [ der Rattenflöte eines anzunehmenden V-Mannes ]

    das ist ja schon mehrfach schiefgegangen in der geschichte. zeigt aber auch das diese macht-mischpoken lern-resistent sind (und schon immer waren).

    [ Am Besten, bevor richtig viel Blut fliesst. ]

    wird es aber. und soll es auch.
    denn anscheinend kann man diesen bastarden nur durch gewalt verständlich machen das etwas gewaltig schiefläuft.

    proteste, bewegungen, petitionen usw. usf. werden sämtlichst in den wind geschlagen und sie machen einfach immer weiter.

    (nur mal ein bsl.: jetzt wird schon wieder darüber diskutiert NEUE NUKLEARWAFFEN in DE zu stationieren – häh? habe da was verpasst? wofür bin ich vor 25-30sig jahren auf die straße gegangen?)

    so gut wie alle friedlichen bemühungen wurden und werden übergangen, ausgehebelt oder mit gewalt niedergeknüppelt. den bürgern wird unveblühmt in die fresse gerotzt. er wird verarscht, diffamiert, für dumm verkauft und für als blöde abgestempelt.

    irgendwann läuft der brunnen über. und dann kommt halt mal die zeit der retourkutschen. das dann mal eine ganze anzahl an „kollateralschäden“ (eines der lieblingsworte unserer schreibtischmörder in amt und würden und deren befehlsgeber aus der blutrünstigen wirtschaftlselite) entstehen scheint (geschichtsbezogen) nicht vermeidlich zu sein.

    wer meint das „der staat“ wie in vergangen tagen einfach sein gewaltmonopol ausspielen kann vergisst nur zu gerne das heutzutage (im gegensatz zu damals – zB.in den 70ziger jahren stichwort: RAF – das beschaffen von waffen (im besonderen militärische) kein größeres problem mehr darstellt. ganz abgesehen davon das heutzutage sowieso sehr viele im umlauf sind und von einer nicht gerade geringen anzahl von bürgern geradezu gehortet werden).

    wie geht das sprichwort nochmal?

    wie man in den wald hineinruft . . .

    es heißt immer: die hoffnung stirbt zuletzt.

    leider ist es aber so das die hoffnung bei vielen schon (regelrecht) getötet wurde.

    [ Dort stehen überwiegend Opfer. Aber kein Mitleid für einfache Scheinlösungen, Leute. Auch keins für’s Betrogenwerden. Sorry, das alles ist Teil des gesellschaftlichen Erwachsenwerdens. Kommt klar. ]

    tja, die lösungen sind aber einfach. sogar sehr einfach. nur werden sie von den verantwortlichen an den spitzen nicht angegangen. sie wollen es einfach nicht. und sogar das kleinste geistige licht merkt langsam das selbst wahlen nichts verändern. weil es nicht zugelassen wird das wahlen am status quo etwas ändern (wie man mittlerweile in ganz EU immer besser und klarrichtiger beobachten kann). man kann wählen was und wen man will es verändert sich bestenfalls nichts (für den einzelnen) aber wenn dann ausschließlich immer nur zum schlechteren. erst immer nur für gewisse randgruppen, dann in den untersten und unteren schichten und einer immer größeren anzahl an menschen (die testballons dafür wie weit man noch gehen kann oder wie lange man noch abwarten muss) und dann kriechend und schleichend bis hinein in die mittleren mittelschichten (die kleingewerblichen und freiberuflichen, dem unteren und mittleren mittelstand usw. usf.).

    wie gesagt.
    es ist nicht mehr eine frage des ob – sondern nur noch eine frage des wann.

    und die leute haben recht. warum sollten sie sich noch zurückhalten. damit die anderen in ruhe weiter-prassen können während sie selber nicht mal mehr wissen woher sie was zum beißen her-bekommen.

    sie sollen gefälligst ruhig bleiben während man sie beschpuckt und tritt. herab-würdigt und wie vieh behandelt?

    sie sollen friedlich bleiben obwohl sie von allem ausgeschlossen und ausgegrenzt werden?

    sie sollen vllt. noch danke sagen während ihnen stück um stück die existenz entzogen wird und sogar noch die bloße jämmerliche existenz missgönnt wird?

    nö. ich finde sie haben alles recht der welt alles in schutt und asche zu legen. denn warum sollen sie ruhig bleiben (oder wirkungslos und ausgegrenzt endlos reden und unbeachtet protestieren) und zusehen während andere ihr leben in saus und braus und in über-über-übermaß genießen dürfen (und manche von diesen von ihren schreibtischen aus nach lust und laune und ungestraft morden und andere ins elend stürzen dürfen)?

    jedes feuer beginnt mit einem funken. blöd diejenigen die diesen funken abtun als „naziveranstaltung“. das sind dann auch diejenigen die sich den flächembrand ans revers heften können (nur sind das dann wiederholt auch genau diejenigen die sich hinterher selbst nicht in der verantwortung sehen wenn die ereignisse aus dem ruder laufen – obwohl sie im vorfeld etwas hätten ändern können).

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    • bachmann == verfassungsschutz?

      das ist auch meine analyse, schon vom ersten tag an.

      denn wenn man sich fragt, was diese person antreiben könnte, dann bleibt da fast nur noch übrig, dass er schlicht und einfach erpressbar sein könnte, weil er etwas auf dem kerbholz hat, für das er wieder einfahren würde.

      auch die lücken in seinem lebenslauf, und die tatsache, dass seine vergangenheit irgendwie nicht ganz zu dem passt, was er zur zeit tut, entspricht dem üblichen muster der diversen links- und rechts- VS fuzzis, die ich kennengelernt oder erkannt haben will, entspricht.

      das gleiche gilt für die vollkommen absurde kampagne dieser bewegung, einerseits hat man ein schrifltiches programm, was sich zum überwiegenden teil für verbesserungen für asylbwerber einsetzt, andererseits gibt es eine ausländerfeindliche und asylbewerberfeindliche grundstimmung.

      das, und einer reihe weitere momente in diesem phänomen (z.b. die geographische ausbreitung) machen sehr deutlich, dass es kaum sein kann, dass da eine feste rechtsradikale gruppierung dahintersteckt, genauso wenig wie es aber auch nicht sein kann, dass das eine „echte“ bewegung“ ist.
      es wirkt mehr so wie eine art test- und spielfeld von leuten, die genau wiessen was sie tun, und ein paar statisten vorgeschickt haben.

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