Lautlose autonome Robots: Boston Dynamics Spot

Bisher waren die ansonsten verblüffend geschickten Robots von Boston Dynamics entweder wegen des eingebauten Benzinmotors auf grosse Entfernung zu hören (Big Dog), oder von dicken Stromkabeln abhängig (Petman). Jetzt haben die führenden Robo-Entwickler ihren neuen Packesel und Wachhund vorgestellt: Spot. Elektrisch betrieben und mit einer bemerkenswerten Laufruhe und Umwelt­wahrnehmung ausgestattet. Natürlich muss ich auch diesmal darauf hinweisen, dass Boston Dynamics vor nicht langer Zeit von Google aufgekauft wurde, demjenigen Konzern mit dem besten Kartenmaterial, den fortschrittlichsten autonomen Fahr­zeugen und den vollständigsten Informationen über jeden von uns.

Die Robokalypse darf man sich deswegen nicht wie im Terminator-Film vorstellen. Sondern eher wie in Soylent Green. Nur mit vielen semi-autonomen Robotern dazwischen, die dann alle Human-Arbeitsplätze durch industrielle Strukturen kapitalkräftiger Konzerne ersetzt haben. Ob das zu Massenverelendung oder zum utopischen Sozialismus führt, müssen allerdings wir selber entscheiden. Auf Angela Merkel und Sigmar Gabriel können wir uns hier jedenfalls nicht verlassen. slashdot

5 Kommentare

  1. wenn ich mal so sagen darf:

    mit der richtigen ausstattung wären das die fast schon perfekten killermaschinen.

    man stelle sich nur mal aus aktuellem anlass das folgende szenario vor. man baut 100+ tausende dieser dinger, stattet sie entsprechend mit waffen aus (100+ schuss), sorgt dafür das sie 10+ gut gezielte treffer und 2 oder 3 granaten/minen detonationen überstehen können . . .

    . . . und. . .

    . . . bye bye ISIL/ISIS – das wars dann wohl.

    aber selbstverständlich liese sich damit auch hervorragend jedwede art von zB. demonstration aufmischen.

    ein einziges richtig schön blutiges massaker mit ein paar hundert toten und verletzten – natürlich nur „aus versehen“ – und schon würde man in den nächsten 100 jahren keinen mehr finden der mit auf die straße zum demonstrieren gehen würde.

    zu düster?

    aber nicht doch!

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    • Meinst Du wirklich, das Wettrüsten was bringt? In den 80ern entging ging die Welt nur knapp der Atomapokalypse (siehe z.B. https://de.wikipedia.org/wiki/Wassili_Alexandrowitsch_Archipow ). Deine Denkweise würde aus meiner Sicht zu ähnlichen Eskalationen führen. Beobachte daher besser Lebensformen, bei denen das Zusammenleben ohne Raubbau und Ausbeutung tatsächlich funktioniert (vom Homo Sapiens abgesehen klappt das eigentlich bei allen)

      Gruß

      Thomas

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  2. Hat dies auf Datenallerlei rebloggt und kommentierte:
    Nach den Reinigungsrobotern, die selbständig alles auf Vordermann/frau bringen, den Drohnen, die wohl in nicht allzu ferner Zukunft die Auslieferung übernehmen, den selbstfahrenden Autos, die nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen, ist klammheimlich die nächste Generation in anmarsch, die vielleicht die Arbeit erledigen und uns so ganz viel Freiraum schaffen, über dessen sinnvolle Gestaltung wir uns vor dem Einsatz Gedanken machen sollten.

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    • Die letzten verbliebenen naturnahen Völker, die enorm viel Freizeit haben, zeigen es uns: zusammen Hütten bauen, spielen, am Feuer sitzen und sich neue Dinge ausdenken wäre ein Ansatz ;)

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  3. i, for one, welcome our new robot overlords

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