Unterschriftenliste: Bringt die HSBC vor Gericht

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Seit Swiss Leaks, der Weitergabe von Millionen von Datensätzen der Schweizer Grossbank HSBC durch den Ex-Mitarbeiter Hervé Falciani, wissen wir, dass solche Banken aktiv ihre Kunden (auch deutsche) zur Steuerhinterziehung beraten. Den Nationen gehen viele Milliarden an Einnahmen verloren, Gesetze werden systematisch gebrochen, aber wer kommt dafür ins Gefängnis? Es ist zu befürchten, dass ausser ein paar Rücktritten nichts passiert. Ladendiebe, Kiffer oder Schwarzfahrer dagegen wandern in den Knast. Hier ist eine Möglichkeit für uns, für Gerechtigkeit zu stimmen.

Die Online-Petition Unterschriftenliste von Avaaz richtet sich an den britischen Finanzminister und seine US-Kollegin und fordert, die verantwortlichen vor Gericht zu stellen, damit sie entsprechend des Ausmasses ihrer Vergehen bestraft werden könnnen. Ich hab unterzeichnet, ihr könnt das hier auch tun.

Falls euch One-Klick-Aktivismus zu wenig ist: Wir sehen uns dann auf der nächsten Demo, an der Wahlurne und in den Kommentaren zu medienartikeln, im unaufhörlichen politischen Meinungsbildungsprozess. pic: avaaz

Hintergrund: Die Süddeutsche zu swiss leaks

7 Kommentare

  1. alle banken sollten sofort verstaatlicht, hedgefonds und dergleichen komplett verboten werden.

    danach sollten die quasi-schon-kartelle vollkommen zerschlagen und entflochten werden,um dann im anschluss neu ausgerichtet und unter strengsten kontrollen und auflagen wieder privatisiert werden.

    allen bankstern und managern denen man die betrügereien einwandfrei nachweisen kann sollten mit einem 5 jährigen pauschal-urtteil ins gefängniss geworfen sowie ihre vermögen eingezogen und sie selber zusätzlich noch mit einem lebenslangen berufsverbot belegt werden (deren angehörige sollen mit 10% der vorhandenen gesamtsumme + einer Immobilie (zum leben) abgefunden werden. es soll ja schließlich nicht in sippenhaft ausarten).

    solange aber die größten verbrecher und ihre helfeshelfer auf der einen und die größten eier- und rückgrat-losen waschlappen auf der anderen seite unsere parlamente und regierungen besetzen wird man das aber vergessen können.

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    • Da träumen Sie einen Traum!
      Wenn das verwirklicht werden sollte, was Sie vorschlagen und ich bin da voll auf Ihrer Seite, dann würden sich diese Kriminellen in die eigene Haut schneiden und das werden sie nicht tun. Also wird alles beim alten bleiben.

      Um wirklich was zu verändern , müsst in den Köpfen dieser Leute
      ein Umdenken stattfinden und das wird nicht passieren.
      Die Strafen müssten außerdem so hoch sein, dass keiner mehr bereit ist, dieses Risiko zu übernehmen.
      Aber diese Ganoven kommen doch immer mit einem Trinkgeld davon.

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  2. 810.936 haben unterzeichnet – donnerstag 11:48

    ich schätze mal die runde 1 miollion unterschriften werden morgen mittag erreicht sein

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  3. Die HSBC ist nicht in der Schweiz zuhause, sondern tatsächlich in Hong Kong (und GB) – aber sie sind schon im vegangenen Jahr mit
    4 1/2 Milliarden HK$ (~450 Millionen Euro) bestraft worden für ihre Geschäfte im illegalen Drogenmarkt. Und das hat dort keinen beeindruckt.

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    • Wozu auch? Wenn die Bank pleite zu gehen droht, springt der Steuerzahler ein. Das Geld verdrängt das Leben und wird es über kurz oder lang vernichten. Erst, wenn keiner mehr lebt, der für die Reichen irgendwelche Güter produziert (ohne Sklaven geht das nunmal nicht), also die Menschheit fast ausgestorben ist, werden die Dumpfsäcke aufwachen. Damit ist uns aber nicht geholfen. Also was tun?

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  4. Diese Kriminellen können mit Milliarden zur Kasse gebeten werden, das juckt die doch nicht im geringsten. Diese Ausgaben bedienen die doch aus der Porto- oder Getränkekasse.

    Aber versuchen Sie mal, ein Brot zu klauen, wenn Sie wirklich Hunger haben und auch in unseren Breitengraden gibt es Menschen, die hungern und dann damit durch die Kasse eines Supermarktes zu kommen, dann werden Sie aber zur Kasse gebeten und nicht zu knapp.
    Mal sehen, was die Unterschriftensammlung bringt.

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    • Das hat was mit Lobby zu tun. Klaut einer bei Aldi, legt er sich mit einem dieser Superreichen an. Das lassen die sich natürlich nicht gefallen, deren Macht ist groß. Die Banken hingegen beklauen UNS. Wir haben keine Lobby und können uns auch keine Gegenwehr leisten.

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