Was Anita Sarkeesian nicht sagen konnte.

Fuck You! Und andere Dinge, die sie eigentlich gerne gesagt oder getan hätte. In den letzten drei Jahren, in welchen Tausende von misogynen Idioten sie mit Vergewaltigungs- und Morddrohungen überschütteten. Nur weil sie gewagt hatte, im heiligen Tempel der Adoleszenz (a.k.a. Videogames) vom real existierenden Sexismus zu sprechen. Weil sie das getan hat, und wegen der Art, wie sie damit umgeht, ist sie für mich eine Heldin des gesellschaftlichen Aktivismus, in der Tradition von Rosa Luxemburg oder Angela Davis. Wirklich:

Ich will nicht in Saudi-Arabien leben. Nicht einmal ein bischen. Zu einem Prozent. Ich will nicht, dass Freiheit und gleiches Recht eingeschränkt werden, nur weil eine Minderheit innerhalb einer Minderheit (es gibt weniger Männer als Frauen in unserem Land, oder in den USA) nicht mit der eigenen Sexualität und dem eigenen Selbstwertempfinden klarkommt. Wenn Freiheit für andere in meinem Land (oder woanders) eingeschränkt wird, ist dadurch auch meine Freiheit eingeschränkt. Das dulde ich nicht.

Tolle Rede übrigens. video via boingboing

1 Kommentar

  1. Danke. Einfach nur danke

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