Bitter Lake, und die Zerstörung des Islam

Der britische Dokumentarfilmer Adam Curtis hat für die BBC aus 26 Terabyte an unveröffentlichtem Film-Material eine Erklärung für den Zustand von Afghanistan, des Islam und der arabischen Welt geschaffen. Der vollständige Film ist derzeit nur BBC-Zuschauern über das iPlayer App zugänglich, das oben verlinkte Youtube-Video ist bereits eine gekürzte Fassung. Bei der Betrachtung wird klar, dass die Entwicklung in Arabien und Mittelasien sowie die Radikalisierung des Islam von einer weltoffenen, mystisch orientierten Religion zum Fundamentalismus saudischer Beduinen auf Eingriffe der USA zu Zeiten des Kalten Kriegs zurückzuführen sind. via boingboing

3 Kommentare

  1. Also, ich gebe zu, dass ich den Film erst anschauen muss, aber selbst so halte ich diese These für verdammt gewagt, und sei es nur (gibt natürlich auch andere Gründe), weil das Klischee „der“ USA als der Ursprung wirklich allen Bösen langsam etwas langweilig wird.

    Andere Sachen, die dagegen sprechen, sind zum Beispiel die Tatsache, dass es eben NICHT die USA waren, die in den 1980ern in Afghanistan einmarschiert sind und somit dort die Mudschaheddin geschaffen haben. Dass es nicht die USA waren, die den Gegensatz zwischen Sunniten und Schiiten entzündet haben. Und so weiter und so fort.

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  2. oh, das Video wurde verbannt…das ging ja schnell ^^

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  3. […] unsere Realität zustande? Der Dokumentarfilmer Adam Curtis hat uns bereits in seiner BBC-Doku Bitter Lake über Saudi-Arabien und die US-Einmischung im Nahen Osten die Augen geöffnet. Jetzt zeigt er in […]

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