Penisgraffiti als politisches Mittel

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Ein unbekannter Bürger des Gemeinde Bury in der Nähe des britischen Manchester brachte seine Verwaltung dazu, Schlaglöcher in den Strassen schneller als bisher zu reparieren, indem er die jeweiligen Strassenschäden mit Penisgraffiti verzierte. Bravo, auch für den Künstlernamen „Wanksy„. In unserem Land gibt es zwar keine Schlaglöcher, dafür aber Nazis, die Flüchtlingsunterkünfte anzünden, Kirchen, die Kindesmissbrauchsfälle vertuschen und Banken, die mit Hilfe multinationaler Steuertricks das Sozialsystem kaputtsparen. In all diesen Fällen hielte ich Penisgraffiti für ein angebrachtes Mittel der öffentlichen Kritik.

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arbroath, bbc

6 Kommentare

  1. Go ahead, wir warten auf die ersten Bilder aus Augustus-Town

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  2. Oh Fritz. Kindesmissbrauch ist wesentlich weiter verbreitet als Du denkst: die Kirche, die hier in den Vordergrund gestellt wurde (aus politischen Gruenden, nicht Sorge um die Kinder – uebrigens zuallermeist Teenager, nicht „Paedo“-Opfer) machte nicht mehr als 1-2% davon aus – und heute sicher weniger. Und andere Kirchen, Synagogen, Moscheen addieren vielleicht weiter wenige hinzu.
    Lies mal den Bericht der Bundesstudie zum Missbrauch junger Menschen (bis 18 Jahre) von 2012.
    Sie zeigte etliches Unerwartetes: Trotz feministischer Behauptung sind Vaeter nicht die schlimmen Raubtiere, und in puncto Kitchen kam aus 683 identifizierten Schuldigen nur 1 (einer) von dort!
    Es zeigte sich aber gleichgeschlechtlicher Missbrauch mit einer erschreckend hohen Rate von 47% (Tabellen nachgerechnet).
    Damit habe unsere Brueder und Schwestern vom anderen Ufer zwar beinahe recht mit der Aussage: „Heteros tun das viel mehr“, aber nur beinahe, denn der Unterschied ist nicht so gross.
    Er ist aber gewaltig, wenn wir uns diese Zahlen gemaess dem Anteil in der Bevoelkerung betrachten: Wenn 3 bis 4% fast so schlimm sind wie die anderen 96%, ist das kein gutes Zeichen.
    Also gib den Dienern des Herrn, was ihrer fehlerhaften Brueder ist – aber nicht mehr, als ihnen zusteht.

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    • Wenn du schon mit zusammengeklaubten Zahlen rumwirfst, lass uns festhalten, dass gleichgeschlechtlicher Missbrauch existiert, dieser aber nichts mit Homoerotik zu tun hat, sondern mit Dominanz, also Male Role Model Kriminalität.

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  3. Ich bin verwirrt……….Was hat das jetzt genau mit Penis-Graffities zu tun?

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  4. [ In unserem Land gibt es zwar keine Schlaglöcher ]

    ich glaube du tickst nicht mehr ganz richtig seit du bei der piraten-partei bist.

    überall im unserem lande gibt es schlaglöcher zuhauf. dazu staßen und brücken die nicht mehr befahren dürfen (oder nur noch eingeschränkt), bahndämme und brücken die gemütlich vor sich hin-bröckeln usw. usf.

    abgesehen davon das es auch in england mehr als genug von dem anderen dreck gibt – meinst du wirklich das es helfen würde überall pimmel und – zur geschlechtlichen ausgewogenheit vllt. noch – mösen hin-zuschmieren?

    wenn ja, dann bist du ja in den letzten jahren richtig dumm geworden.

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    • Alter, war hier Alkohol im Spiel? Weltschmerz? Depression? Alles Gute und Kopf hoch!

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