Wie man Patriotismus kaufen kann

Pro_Bowl_2008

Ein weiteres lustiges Beispiel für Demokratie in der westlichen Welt. Oder ihre Abwesenheit. In den letzten vier Jahren hat das US-Militär (bisher nachgewiesene) 5,4 Millionen Peanuts US-Dollar an Football-Vereine bezahlt, damit diese vor Spielbeginn schön salutieren und sich auch sonst besonders ‚patriotisch‘ benehmen und dadurch zur Rekrutierungs-Werbekampagne der Streitkräfte beitragen. Ich bin gespannt, ob wir das auch kriegen, Bundeswehrbegeisterung bei Bundesliga-Fussballspielen. Wahrscheinlich, sobald Uschi von der Leyen Kanzlerin ist. Also in etwas über zwei Jahren. Fuck. Das geht nicht gut aus. newjersey beide pics pd

Pro_Bowl_2006_cheerleaders

1 Kommentar

  1. Es gibt schlimmeres.
    Ich nehme nicht an, dass „der Bund“ solche Werbung braucht – ist jetzt ja ein recht kleiner Verein – und Afghanistan war keine Werbung!
    Was schlimmer ist, ist die bestaendige Hass- und Luegenpropaganda zum Erneuerung des Eisernen Vorhangs, diesmal wieder wie anno 41/42 knapp vor Moskau.
    Die USA morden und schaenden verzweifelt um ihre Stellung als Wirtschafts- und Weltmacht – als moralische sind sie laengst unterm Boden. Aber jede Macht auf solcher Basis braucht ein grosses Militaer: Die US hat, Nationalgarde und Reserven eingeschlossen, mehrere Millionen Soldaten (und Dutzende von Millionen anderer Bewaffneter), eine Marine mit 12 atomar bewaffneten Bedrohungs-Flotten, jede um eine schwimmende Terrorfabrik geschart, und eine Luftwaffe, wie sie Adolf, Churchill und Roosevelt zusammen nicht hatten.
    Das letzte Budget dieses Terrorvereins betrug in etwa 365 Milliarden USDollar (was sich ein Staat mit 17 Bilionen (im Englischen Trillionen) kaum leisten kann – aber ungeheure Schulden von „Herren“ werden nicht beachtet wie von kleinen Griechen.
    Wichtig waere daher, sich nicht mit solchen Leuten abzugeben, sich nicht in ihre dreckigen Geschaefte einwickeln zu lassen – weder im Iraq, noch in Libyen oder Syrien [was wir alles abgelehnt haben], noch in einem Land, in dem die derzeitige Fuehrung [ich sage nicht „Regierung“] auf einem Blutbad in der Hauptstadt, in einer beruehmten Hafenstadt, und anderen Orten beruht – selbst wenn, oder ganz bestimmt, wenn dieser „Regime Change“ mit Hilfe der vorhergenannten Gross(maul)macht durchgezogen wurde.
    Wir brauchen eine Verteidigung – Ja! – solange solche Raeuber sich herumtreiben – und dann noch grosstun. Eine Europaeische Verteidigung – eine NATO ohne „Big Brother“!

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