Heroin aus dem Hobbykeller

besser-bier

Die Gentechnik hat uns Berge von Produkten beschert, die wir gar nicht bestellt hatten, jetzt auch noch das: Heroin kann (nach einer ungefähr siebenjährigen Foschungsphase) vollständig mit Hilfe gentechnisch modofizierter Hefe aus Zucker hergestellt werden. Im Prinzip genügt dazu dasselbe Equipment, dass du dir (legal) besorgst, um in deinem Keller oder deiner Garage Bier zu brauen.

Die dazu nötigen Schritte sind allesamt erforscht (anders als vom Spon neulich berichtet) und werden derzeit noch unter Verschluss gehalten. Weil man erst überlegen will, ob es sich lohnt, Schmerzmittel auf diesem Weg herzustellen statt wie bisher aus Mohn. Jaja. Überlegt nur. Wenn die Erfindung gemacht wurde, gelangt sie auch in falsche Hände. Ganz sicher. Und danach in alle Hände. Genau so wie Bombenbauanleitungen. Und die Welt (nicht nur die Industrienationen) wird überschwemmt von billig zuhause hergestelltem Heroin. Und Morphium. Und tausenden anderer, heute noch gar nicht bekannter Opiate. Viel Spass dabei, das zu verbieten, liebe Law-and-Order-Gläubige. Unser kleiner blauer Planet wurde gerade wieder ein ganzes Stück wahnsinniger. nature, spon, pic besser-bier-brauen

3 Kommentare

  1. dann braucht man nur noch, also nach einem verbot, genauso wie bei den sog. designerdrogen immer nur ein „molekülchen“ oder so ändern – und schwups schon braucht es 1-3 jahre um es zu verbieten.

    dann wird wieder ein mölekülchen verändert . . .

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  2. Also, die Garage habe ich schon mal. Müssen nur die Fahrräder ausgeräumt werden, für die sie jetzt herhalten muss und schon kann man mit dem Experiment beginnen.
    Wenn man überlegt, was schon alles seinen Anfang in einer Garage genommen hat, muss einem das doch Mut machen, auch Erfolg zu haben.

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  3. noch eines:
    künstliche opiate (meist halb-synthetisch) gibt es schon sehr lange.

    die kosten betreffend:

    die kosten beim synthetisieren von stoffen entstehen nur in den seltensten fällen im nachhinein. das wirklich kostspielige ist i.a.R. der weg bis zum punkt der verwirklichung eines kostengünstigen duplikationsverfahrens – also, meist langjährige und langwierige (grundlagen)-forschung begleitet oftmals von desaströsen rückschlägen aller art, die entwicklung von verfahren, systemen und apparaten, etc.

    ist der weg einmal bekannt, ist die synthetische herstellung eines stoffes meist billiger als der natürliche weg von aufzucht, anbau, ernte, be- und verarbeitung der rohmaterialien, grundstoffe-gewinnung und extraktion, weiterbearbeitung und verarbeitung sowie weiteren ketten von verfahren bis zum gewünschten endergebnis und schlussendlich der verarbeitung bis hin zum marktfähigen produkt.

    ich bin gerade mit dem original artikel fertig geworden. und natürlich steht in demselben – vor allem an den entscheidenden stellen – teilweise etwas völlig anderes als in dem abgekupferten SPinnerONline artikel.

    wie immer (und so gut wie in allen publikationen) sind viele der leserkommentare um ein vielfaches intelligenter und fundierter als die absonderungen der sog. (studierten) journalisten.

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